Eifel

Eifel #7
Eifel #7

Mitten im Herzen Europas an der westlichen Grenze Deutschlands im nordwestlichen Teil von Rheinland-Pfalz erstreckt sich ein Landstrich von einzigartiger, herber Schönheit - die Eifel.

Im Westen in die Ardennen übergehend, im Norden begrenzt von der Niederrheinischen Tiefebene, im Osten vom Rhein und im Süden vom lieblichen Moseltal bietet dieser westlichste Teil des Rheinischen Schiefergebirges unberührte Natur, ausgedehnte Wälder, saftige Wiesen, romantische Flusstäler, bizarre Felslandschaften sowie Vulkankegel und ihre charakteristischen Maare.

Das wellige, waldreiche Mittelgebirge erreicht in der Hohen Acht (746 m hoch) seinen höchsten Punkt.

Ihre südlichen und östlichen Randlandschaften werden durch die der Mosel bzw. dem Rhein zustrebenden Flusstäler charakterisiert: Kyll, Lieser und Elz zur Mosel, Ahr, Brohlbach und Nette zum Rhein. Teile der Eifel sind durch den Vulkanismus geprägt. Die Lavakuppen erloschener Vulkane bestimmen das Gebiet am Laacher See, um den Nürburgring herum sowie bei Daun und Manderscheid.

Vulkanischen Ursprungs sind auch die für die Eifel charakteristischen, stimmungsvollen Maare, meist mit kleinen Seen angefüllte Vulkankrater. Der Laacher See, welcher von mehr als 40 Lavadurchbrüchen umgeben ist, gilt als das größte Maar der Vulkaneifel. Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei dem Laacher See allerdings um eine mit Wasser gefüllte Caldera.

Ebenso schön sind die Dauner Maare, vor allem das Gemündener Maar und das Totenmaar. Lange Zeit galt dieses an landschaftlichen  und kulturellen Kleinoden so reiche Mittelgebirge als abgeschiedener Flecken; erst in den neunziger Jahren wurde die Eifel als ideales Erholungs- und Urlaubsgebiet entdeckt.

Die Eifel ist bekannt für seine natürliche Schönheit und der teilweise seltenen Tierwelt. Den Besucher erwartet eine intakte Umwelt, einmalige landschaftliche Reize, sowie unzählige Zeugnisse längst vergangener Zeiten. Überall trifft man auf Hinterlassenschaften der Kelten, Römer und Franken. Römische Villen, stolze, trutzige Burgen sowie ehrwürdige Klöster und Abteien erinnern den interessierten Touristen an eine bewegte Geschichte.

Mit der Eifel verbindet sich für einen Außenstehenden wohl zuerst der Nürburgring. Hier in der Hohen Eifel ist auch das Eldorado der Motorradfahrer, die bei dem vielen Rauf und Runter die Grenzen ihrer Maschine und ihrer Fahrtüchtigkeit ausloten können.

In der Nähe von Mayen, zwischen Arft und Acht gelegen, befindet sich der Menke-Park, ein Wacholderschutzgebiet, das ohne zu große Höhenunterschiede zum Wandern einlädt. Ein Besuch der "Hohen Acht" und des Nürburgrings (die Nürburg ist die höchstgelegene Burganlage von Rheinland-Pfalz) sollten Pflicht sein, wenn man dort am richtigen Tag vorbeifährt, sieht man viel Geld in Form von Oldtimern und Ferraris herumstehen und -fahren. Man kann sich auch ein "Renntaxi" mieten. Dies ist ein recht "heißes Geschoss", in dem man von einem Profifahrer jenseits der Möglichkeiten in einem Escort Kombi Diesel über die Strecke gefegt wird... Am Nürburgring kann der Besucher in Richtung Kelberg - Ulmen abbiegen. Dort geht die Hohe Eifel in die Vulkaneifel über, denn hier sind die Vulkane noch zahlreicher. Hinzu kommen die Maare, in denen man im Sommer baden kann.

"Was passiert, wenn die Lava beim Aufstieg nach oben auf eine Wasserader stößt?" Das Wasser wird in Sekunden zu Dampf, vergrößert dabei sein Volumen um das Achthundertfache (!) und wird quasi zum Sprengstoff. Diese Sprengungen sind so stark, dass Eifelteile noch am Nordkap (!) gefunden werden können! Durch die Explosion entsteht dann ein Loch, das sich im Laufe von "wenigen" Jahrtausenden mit Wasser füllt. Diese Maare gehören laut Aussagen von Besuchern und Einheimischen mit zu dem Zauberhaftesten, was Deutschland an Naturwundern zu bieten hat. Das jüngste Maar, das Ulmener, ist vor 10.000 Jahren explodiert, das wohl älteste, das Eckfelder Maar, vor 50 Millionen Jahren, als es dort noch Krokodile und Urpferdchen (80 cm groß) gab, und auch andere höher entwickelte Säugetiere - wie große Eichhörnchen - möglicherweise Vorfahren von uns...

Es gibt etwa 400 Maare, die meistens wieder verlandet sind. Nur einige haben Wasser, von denen sind das Meerfelder, Gemündener, Schalkenmehrener und das Pulver-Maar (das schönste Maar für sichere Schwimmer) zum Schwimmen freigegeben.

Auf jeden Fall sollte man das Städtchen Manderscheid besuchen, wobei das Liesertal, die Burgen, das Maarmuseum inmitten einer wunderschönen Gegend wirklich attraktiv sind.

Wenige Kilometer nördlich der Vulkaneifel erreicht man die sogenannte "Geo-Eifel", ein Paradies für Fossiliensammler. Der ganze Boden und die Berge bestehen aus dem früheren Meeresgrund des Devon-Meeres (Reste von Korallenriffen) mit tollen Versteinerungen. In Gerolstein gibt es geführte Fossilien-Sammeltouren, in Hillesheim beginnt die Geo-Route, übrigens ein vorbildliches Eifelstädtchen. Bei Wallenborn befindet sich eine periodisch aufwallende Kohlensäurequelle vulkanischen Ursprungs, einmalig in Europa. Der im Volksmund "Brubbel" genannte wallende Born ruht 35 Minuten und wallt dann 20 Minuten wie kochendes Wasser auf. Das Wasser ist stark kohlensäure-, schwefel- und eisenhaltig.

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Tourist-Information

Eifel Tourismus GmbH
Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: 06551-96560
Telefax: 06551-965696


E-Mail: info@eifel.info
Homepage: www.eifel.info

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