Sächsisches Elbland

Elbufer Dresden
Elbufer Dresden

Deutschlands zweitlängster Fluss, die Elbe, gab der Ferienregion von Dresden über Meißen bis nach Torgau ihren Namen. Die Flusslandschaft ist auf faszinierende Weise erlebbar - beim Besuch der Schlösser und Parkanlagen entlang der Elbe, mit dem Fahrrad auf dem internationalen Elberadweg oder mit der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt. Einzigartig ist dabei die Weinlandschaft von Pirna bis Diesbar-Seußlitz bei Meißen. Das Anbaugebiet entlang der Sächsischen Weinstraße gilt als das kleinste in Deutschland und das nordöstlichste Europas.

Die enge Verbindung der reizvollen Kulturlandschaft im Umland von Dresden und Meißen mit den sehenswerten Städten am Fluss ergeben vielfältige Möglichkeiten des touristischen Erlebens. Sie reichen beispielsweise von klassischen Stadtführungen bis zu speziellen Stadtspaziergängen für Nachtschwärmer, zur Weihnachtszeit, mit historischen Persönlichkeiten. Ein exklusives Angebot offeriert die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen mit ihren Mal- und Kreativseminaren für Gäste aus aller Welt. Über 30 Museen zum Kunsthandwerk, zu Musik und Literatur, zu Geschichte, Wissenschaft und Technik können allein in Dresden besucht werden. Weitere 30 Ausstellungen und Sammlungen - darunter das Karl-May-Museum in Radebeul, Weinbaumuseen und Wassermühlen - geben Einblick in das geschichtsträchtige Sächsische Elbland. Aktive Erholung inmitten der Natur ist rechts und links der Elbe möglich: Der Tharandter Wald, das Moritzburger Teichgebiet, die linkselbischen Täler und auch die Gebiete nördlich und östlich der Landeshauptstadt laden zum Spazierengehen, Wandern, Reiten und Radeln ein.

Dresden ist eigentlich eine zu groß geratene Kreisstadt. Nur anhand der nackten Zahl von 480.000 Einwohnern lässt sich die tatsächliche Größe erahnen. Oder man begibt sich auf einen der umliegenden Berge und dann wird man  gewahr, dass Dresden sich über viele Kilometer an der Elbe entlang erstreckt.

Ist man in der Stadt, geht diese Größe verloren. Da schimmert immer noch die Residenzstadt durch. Die Dresdner schwärmen so sehr für ihre geschichtsträchtige Stadt, dass man meint, hinter Sachsen hört die Welt auf. Man hat selten Menschen erlebt, die ihre Stadt so lieben aber auch so kritisch und unaufgeschlossen gegenüber Neuerungen sind.

Nicht nur architektonische Starensembles vergangener Zeiten können Besucher beglücken. Es ist vor allem die Einbettung dieser Stadt in die Natur, die sie so lebenswert macht. Man kann in alle Himmelsrichtungen aus der Stadt fahren, immer ist man nach wenigen Kilometern mitten "im Dorf". Dresden hat zum Glück noch keine zerfledderten, kilometerlangen Randgebiete. Und das ist für gestresste Städter eine schöne Erfahrung; die Erholung vor der Haustür: Weinberge, Elbauen, Wiesen.

Früher gab es das geflügelte Wort: In Chemnitz wird das Geld erarbeitet, in Leipzig vermehrt und in Dresden ausgegeben. Das ist nun heutzutage überhaupt nicht mehr zutreffend. Die Stadt Dresden feiert im Jahre 2005 ihr 800-jähriges Bestehen; sie ist also noch gar nicht so alt. Bis zum 6. Jh. siedelten im Elbtal Germanen, die sich dann  westwärts davonmachten. Ihnen folgten Slawen aus dem Böhmischen und diese gründeten in der Folge das Dorf Drezdany. Anfang des 10. Jhs. eroberte der deutsche König Heinrich der I. die slawischen Gebiete zwischen Elbe und Saale. Die nunmehrige Vormachtstellung der Deutschen wurde durch die um 920 gegründete Festung Meißen untermauert. Die auf dieser Burg regierenden Markgrafen bauten um 1200 nahe dem slawischen Dorf "Drezdany" eine weitere Burg, um einerseits das Dorf und andererseits die an dieser Stelle befindliche Furt durch die Elbe zu sichern. Denn mittlerweile herrschte an dieser Furt reger Handelsverkehr. Als nach 1485 die albertinische Linie der Wettiner Dresden zur Residenzstadt erhoben wurde, kam es zu einer ersten Blütezeit. Die Einwohnerzahl erreichte jetzt knapp 20.000. Die zweite Blütezeit begann unter August dem Starken, Dresden stieg zu einer europäischen Residenzstadt empor. 1839 wurde in Dresden die erste Fernbahn Deutschlands eröffnet (Dresden-Leipzig), die zu einem raschen industriellen Aufschwung beitrug.

Schloss Moritzburg: Ein sächsisches Eden. Das imposante Barockschloss genießt den Ruf, eines der schönsten Wasserschlösser Europas zu sein. Nicht nur das Schloss ist sehenswert, sondern auch die weitläufige "Kulturlandschaft" mit dem kleinen Fasanenschlösschen, dem Leuchtturm auf der Mole im Schlossteich und dem Wildgehege.

August der Starke ließ sich das Jagdschloss Moritzburg zwischen 1726 und 1736 erbauen. Die besten sächsischen Handwerker und Künstler der damaligen Zeit wirkten bei der Innenausstattung der sieben Säle und über 200 Räume mit. Das Gesamtkunstwerk ist von großartiger baulichen Klarheit und landschaftlicher Harmonie. Es liegt ca. 14 km von Dresden entfernt.

Das Sächsische Landesgestüt in Moritzburg hat unter Pferdeliebhabern einen weltweit anerkannten Ruf.

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Tourist-Information

Tourismusverband
"Sächsisches Elbland" e.V.

Fabrikstraße 16
01662 Meißen
Telefon: 03521-76350
Telefax: 03521-763540


E-Mail: info@elbland.de
Homepage: www.elbland.de

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