Hohenlohe

Schloß und Stiftskirche in Öhringen
Schloß und Stiftskirche in Öhringen

Hohenlohe liegt in Baden-Württemberg, zwischen den Großstädten Stuttgart, Nürnberg und Würzburg. Zu ihr gehören der Landkreis Schwäbisch-Hall sowie der Hohenlohekreis. Im Norden grenzen sie an den Main-Tauber-Kreis und im Süden an den Schwäbischen Wald.

Wer an Hohenlohe denkt, dem fallen mittelalterliche Fachwerkstädte wie Schwäbisch-Hall, Langenburg, Vellberg oder Weikersheim ein, die von sanften Berghügeln umgeben sind und in der Ebene einfach so daliegen. Die Natur hier hat ihren ganz eigenen Charakter, man spricht von sieben Landschaftsformen.

Die Dynastie derer von und zu Hohenlohe hat diese Landschaft mitgeprägt. Heute gibt es immer noch viele alte, kunsthistorische Adelssitze, die zu besichtigen sind wie beispielsweise Schloss Waldenburg mit dem Siegelmuseum.

Spuren der Römer findet man in Öhringen oder am Limes im Mainhardter Wald, bei den Schenken von Limpurg in Gaildorf, die vielgestaltige Landschaft hat dabei stets ein anderes Gesicht.

Die Zwillingsflüsse Jagst und Kocher durchfließen die in der Hohenloher Ebene eingeschnittenen Muschelkalktäler, über die sich die Keuperwaldgipfel erheben, die von kleinen, mit Mauern umgebenen Städtchen gekrönt sind. An den Hängen gibt es jede Menge Reben, die zu Spitzenweinen heranreifen. Es gibt eine wirklich reiche Ess- und Trinkkultur, die hier gepflegt wird.

Schon der große deutsche Dichter Eduard Mörike sagte über Hohenlohe: "eine besonders zärtlich ausgeformte Handvoll Deutschland".

Der Naturpark "Schwäbisch-Fränkischer-Wald" besteht seit dem Jahre 1979. Mit 904 Quadratkilometern ist er der zweitgrößte unter den Naturparks in Baden-Württemberg. Die ausgewiesenen Landschafts-, Naturschutz- und Bannwaldgebiete sowie die vielen Naturdenkmale stehen symbolisch für die Schönheit dieser Landschaft, die durch viele Naturlehrpfade erwandert und teilweise auch mit dem Rad befahren werden kann.

Eine der Hauptattraktionen sind in fast allen Gebieten des Naturparks die vielen Wasserflächen. Die seit Generationen künstlich angelegten Weiher, Tümpel, Teiche, Rückhaltebecken und natürlich die Badeseen prägen den unverwechselbaren Charakter dieser Landschaft.

Es heißt, das Völkchen der Hohenloher sei ein umgänglicher, robuster und gesunder Menschenschlag.  Man nennt die berühmten "furchteinflößenden" Hohenloher Zuchtbullen zärtlich "Hummele", die Kälber "Moggelich" und die Ferkel "Säulich".

Tierisch kommen auch winzige Weiler um Kocher und Jagst daher wie Kälberbach, Wolfsöden und Großhirschbach und wer genau um sich schaut, findet beim Wandern oder Radfahren auch Ochsental und Mausberg am Wegesrand.

In Gaisbach bei Künzelsau befindet sich das weltbekannte Museum des Großindustriellen und Sammlers Würth, dessen Architektur an sich schon ein Kunstwerk ist. Es zeigt regelmäßig Ausstellungen mit der Kunst des 20. Jhdts., von Masson, Lüpertz, Baselitz u.v.a.

Für Technikinteressierte gibt´s im Museum eine "Sammlung Schrauben und Gewinde" mit einer Übersicht der Entwicklung dieser Technologie.

Den besten Überblick über die fruchtbare Hohenloher Ebene hat der Besucher vom "Lachnerturm" aus in Waldenburg (auch Urweltmuseum mit Sauriern...). Hundert Stufen führen auf diesen Aussichtspunkt. Gen Norden und Osten breitet sich das Land platt wie ein Pfannkuchen aus, von schmalen Tälern durchzogen. Nach Westen hin erkennt man Rebhänge bis zum Horizont hin.

Schöne Ausflüge bieten sich an zum Residenzstädtchen Neuenstein mit Wasserschloss, dem Freilichtmuseum Wackershofen bei Schwäbisch Hall ("Gassengewinkel") mit bäuerlichem Museumsdorf und natürlich einem Gasthof "Roter Ochse" aus dem 18. Jhdt.

Ein reizvolle Strecke führt über Braunsbach in das still verwunschene Städtchen Langenburg mit seinem waldumrandeten, majestätischen Schloss, welches über der Jagst thront. Das kleinste Gebäck der Welt "die Wibele" stammt übrigens von hier, es wurde vor über zweihundert  Jahren erstmals gebacken.

Etwas weiter weg lockt das zierliche Städtchen Creglingen den Besucher mit dem berühmten spätgotischen Marienaltar (um 1500) von Tilman Riemenschneider in der Herrgottskirche.

Das Hohenloher Land, das auch als das "Schwäbische Burgenland" bezeichnet wird, erstreckt sich zwischen Würzburg und Heilbronn beziehungsweise Schwäbisch Hall. Es bietet einen reizvollen Wechsel zwischen fruchtbarer Hochebene mit großen Waldungen und den tief eingekerbten, an Burgen, Schlösser und altertümlichen Städtchen reichen Täler von Kocher, Jagst und Tauber.

In Künzelsau sind unter anderem das Rathaus von 1522 und der Comburger Pflegehof, ein Fachwerkbau von 1634, sehenswert. Das Schloss wurde 1679 erbaut. Was aber die Besucher von nah und fern lockt, ist das Museum Würth, eine der herausragendsten deutsche Sammlung für zeitgenössische Kunst mit Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen. Eine Dependance des Museum befindet sich im nahen Schwäbisch Hall. Das Museum für Schrauben und Gewinde verweist auf die Ursprünge der Firma Würth.

Im 6 km nordwestlich von Schwäbisch Hall gelegenen Stadtteil Wackershofen erhält man im Hohenloher Freilandmuseum einen Einblick in das bäuerliche Leben des nördlichen Württemberg; in einigen der über 50 Gebäude werden alte Handwerke vorgeführt und erklärt, und des öfteren werden auch Aktionstage wie der herbstliche Schlachttag durchgeführt. Unbedingt einkehren sollte man auch im schönen Museumsgasthof.

Das südliche des Kochertals gelegene Städtchen Öhringen überragt die ev. Stadtkirche, ehemals Stiftskirche St. Peter und Paul 1454-1501), die sehenswerte Grabdenkmäler des Hauses Hohenlohe enthält. Das Renaissance-Schloss gegenüber wurde 1610-1616 erbaut und bis 1782 mehrfach umgestaltet. Das kleine Motormuseum zeigt eine Sammlung hochklassiger Sport- und Tourenwagen sowie Motorräder aus der Zeit zwischen 1945 und 1965.

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Tourist-Information

Touristikgemeinschaft
Hohenlohe e.V.   
Allee 17
74653 Künzelsau
Telefon:  07940-1 82 06
Telefax:  07940-1 83 63

E-Mail: info@hohenlohe.de
Homepage: www.hohenlohe.de


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