Ostallgäu

Schloss Neuschwanstein bei Hohenschwangau/Füssen

Das Ostallgäu - geografisch betrachtet das Land zwischen Füssen im Süden und Buchloe im Norden, Obergünzburg im Westen und Lechbruck im Osten - gehört nicht zu den allseits bekannten Kulturlandschaften.

Der benachbarte Pfaffenwinkel und Oberschwaben mit seinen Barockstraßen erfreuen sich in dieser Hinsicht einer viel größeren Popularität.

Es wäre allerdings falsch, diesem Landkreis eine nur kunsthistorische Bedeutung zuzumessen. Denn auch das Ostallgäu bietet dem Kenner und interessierten Laien eine fast unerschöpfliche Fülle von Baudenkmälern und Kunstschätzen.

Das Gebiet ist schon seit Urzeiten besiedelt, Illyrer, Kelten und Römer (natürlich) waren hier zu Hause, ehe die Alemannen kamen.  Mit den Franken begann die Christianisierung (der Hl. Magnus), mit der "Magnuskrypta" bewahrt Füssen den ältesten und ehrwürdigsten Kulturraum des Allgäus.

Die Romantik ist in der Georgskirche in Germaringen mit ihren Wandmalereien großartig und einmalig vertreten. In der baufreudigen und prunkvollen Barockzeit entstanden viele Um- oder Neubauten wie die Klosterkirchen von Füssen und Irsee bei Kaufbeuren.

Burgen und Schlösser runden das reiche Bild der Ostallgäuer Kulturlandschaft ab. Hohenschwangau und  das im 19. Jhdt. von König Ludwig II. erbaute Neuschwanstein sind weltberühmte Höhepunkte eines romantischen Historismus.

Die an der Wertach gelegene ehemalige Freie Reichsstadt Kaufbeuren ging aus einem im 8. Jhdt. angelegten fränkischen Königshof hervor. Alljährlich im Juli findet hier das historische Tänzelfest statt. Hauptachse der hübschen Altstadt ist die breite Kaiser-Max-Straße (Fußgängerzone). Im Kaisergässchen findet man das Stadtmuseum mit dem Arbeitszimmer des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Ganghofer (1855-1920), der auch von Kaiser Wilhelm II. hoch geschätzt wurde. Der Autor und Essayist H. M. Enzensberger wurde ebenfalls hier geboren.

Im Nachbarort (Neu-)Gablonz fanden Sudetendeutsche eine neue Heimat und brachten ihre Fertigkeiten in der Glas- und Schmuckindustrie mit.

Der Königswinkel zwischen Gebirge, Hügeln und idyllischer Seenlandschaft bietet unendliche Möglichkeiten für einen Aktivurlaub: Die historische Stadt Füssen mit ihren Ortsteilen Bad Faulenbach, Hopfen am See und Weißensee. Er wird im Süden eingerahmt von den schroffen, mehr als 2000 m hohen Ammergauer, Lechtaler Tannheimer Alpen, wobei letztere unter Alpinisten als die "Dolomiten der Nordalpen" gelten und wegen ihrer anspruchvollen Klettertouren gern aufgesucht werden. Füssen gilt als die Wiege des europäischen Lauten- und Geigenbaus (Museum). Hunderte von Meistern aus der Füssener Region wanderten in die europäischen Kulturzentren aus und gründeten dort ihre Werkstätten. Füssen selbst besticht durch seine malerische Aufteilung, bekannt ist natürlich die sportliche Seite: Eishockey, Alpinschulen, Bundesleistungszentrum u.v.m. Um Füssen herum laden inmitten einer sanften Ebene nicht weniger als elf Seen zum Baden, Wassersport treiben und Spazierengehen auf den Uferrundwegen ein.

In Hopfen am See liegt die Promenade der Stadt. Stilvolle Villen und romantische Landhäuser prägen das sonnig-südliche Ambiente, auch "Riviera des Allgäus" genannt. Hauptgrund hierfür ist die Uferpromenade mit fantastischem Blick auf die gesamte Bergwelt und die Königsschlösser.

Der See ist ziemlich flach und dadurch einer der wärmsten Seen Bayerns. Hopfen am See ist mit den renommierten Kurhäusern, Kneippsanatorien und der Reha-Fachklinik ganz auf Kur und Erholung eingestellt.

Der benachbarte viel größere Forggensee entstand 1954 als Stausee. Die ursprüngliche Natur blieb weitgehend erhalten. Im Kiesbett des abgelassenen Stausees findet man gelegentlich Gegenstände aus früheren Jahrhunderten. Alle Seeufer sind frei zugänglich und dürfen nicht bebaut werden.

Brauchtumsfeste wie Viehscheid, Tänzelfest, Georgi- und Kolomansritt zählen heute noch zu den jahreszeitlich bedingten Höhepunkten dieser uralten Kulturlandschaft. Trachten-, Stadt-, Markt- und Dorffeste sowie Schloss- und Fürstensaalkonzerte runden einen Urlaub trefflich ab.

Aber: Das Ostallgäu ist in erster Linie ein Wanderland. Es gibt Wege für jeden: Für den Spaziergänger, den geübten (Berg-)Wanderer auf markierten Wegen und den sportlichen Bergsteiger an den Felswänden und Gipfeln - ganz wie´s beliebt.

Mehr Informationen rund um das Allgäu finden Sie hier.

Mehr Informationen zu Urlaub auf dem Bauernhof im Ostallgäu finden Sie beim Allgäuweiten Verein "Mir Allgäuer" unter www.mir-allgaeuer.de

Löwenzahnwiese mit Blick auf die Allgäuer Alpen
Frühlingswiese mit Alpenblick im Ostallgäu
Aussicht auf den Säuling - Ostallgäu


Bilder © 
Tourismusverband Ostallgäu

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Tourist-Information

Tourismusverband
Ostallgäu
e.V.
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Telefon: 0 83 42-91 13 13
Telefax: 0 83 42-91 15 54

E-Mail: tourismus@ostallgaeu.de
Homepage: www.ostallgaeu.de

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