Oldenburger (Münster-)Land

Thülsfelder Talsperre
Thülsfelder Talsperre © Verbund Oldenburger Münsterland

Die einzige Residenzstadt der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Oldenburg, im Jahr 1108 erstmals als "Aldenburg" erwähnt und von 1667 an für knapp hundert Jahre zum dänischen Königreich gehörend, ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des deutschen Nordwestens. Der letzte Großherzog von Oldenburg dankte 1918 ab. Dank der Verbindung zur Nordsee über die Flüsse Hunte und Weser ist Oldenburg der umschlagreichste Binnenhafen Niedersachsens. 1973 wurde Oldenburg Universitätsstadt. Die Hochschule trägt den Namen Carl von Ossietzkys. Zum Andenken an den Publizisten, der im westlich bei Papenburg (Emsland) gelegenen KZ Esterwegen interniert war, verleiht die Stadt den weit beachteten "Carl-von-Ossietzky-Preis" für Arbeiten zur Thematik des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Zu den größten Söhnen und Töchtern der Stadt zählen der Philosoph Karl Jaspers und die Frauenrechtlerin Helene Lang.

Nordwestlich von Oldenburg erstreckt sich das Ammerland, ein Geest- und Hochmoorgebiet mit dem Zwischenahner Meer. Am südlichen Ufer dieses Binnensees liegt das Moorheilbad Bad Zwischenahn. Einen Besuch lohnt das Freilichtmuseum "Ammerländer Bauernhaus", das anhand von 18 Häusern und einer Mühle einen Eindruck von der ehemaligen regionalen Wohnkultur vermittelt.

Knapp 40 km südöstlich von Oldenburg liegt am Flüsschen Hunte die kleine Stadt Wildeshausen. Beachtung verdient die Kirche des ehemaligen Alexanderstifts, eine dreischiffige Basilika aus dem 13. Jh. mit quadratischem Chor und Westturm, in deren Langhaus Reste spätmittelalterlicher Wandmalerein zu sehen sind; die Glasfenster zeigen zum Teil Jugendstilformen. Südlich von Wildeshausen befinden sich prähistorische Gräberfelder, darunter das Pestruper Gräberfeld.

Für Radfahrer ist die Region ein ideales Gebiet. Die Route um Oldenburg bietet eine Kombination aus sinnlichen Eindrücken, Kultururlaub, Entspannung und aktiver Freizeitgestaltung. Das milde nordseenahe Klima und Wege, die nahezu ohne Steigungen überwiegend abseits der Hauptverkehrsstraßen auskommen, sind gute Voraussetzungen für einen entspannten Radfahrgenuss.

Oldenburg als bekannte Radfahrerstadt im Nordwesten und die herrlichen Ferienlandschaften um die Stadt herum sind beliebte Ausflugsziele. Auf dem Radwegenetz können Radler die Stadt Oldenburg und die angrenzende Region erkunden. Über 100 km führt die Route durch die Wesermarsch, den Naturpark Wildeshauser Geest und die Ammerländer Parklandschaft.

Die "Drei-Seen-Route" verbindet die bedeutendsten Gewässer im Nordwesten: das Zwischenahner Meer, die Thülsfelder Talsperre und den Dümmer See.

Die Thülsfelder Talsperre ist Norddeutschlands einzige Talsperre und ähnelt mit ihren bizarr geformten Ufern einer nördlichen Schärenlandschaft, lädt ein zu herrlichen Radtouren und Wanderungen. Seltene Pflanzen- und Tierarten üben dabei ihren eigenen Reiz aus. Lohnenswert ist ebenfalls ein Abstecher zum romantischen, etwas düsteren "Galgenmoorsee" sowie in die "Bührener Tannen" mit abwechselungsreichen Wander-, Rad- und Reitwegen.

Einen wunderschönen Eindruck von der urtümlichen Natur und der verträumten Schönheit dieser Region gewinnt der Besucher im Moorgebiet "Molberger Dose" und im "Urwald Baumweg" mit den Ahlhorner Fischteichen.

Sie können das Lebensgefühl im Oldenburger Münsterland gut entdecken, denn es ist eine gewachsene Kulturregion, die von einer Jahrhunderte alten Beziehung zur westfälischen Metropole Münster und zu Oldenburg geprägt ist.

Reiten, radeln oder paddeln sie durch die Landkreise Cloppenburg und Vechta, verbringen sie ihren Urlaub auf einem Bauernhof und besuchen sie z.B. das Niedersächsische Freilichtmuseum in Cloppenburg. Dieses Museumsdorf ist das älteste Dorfmuseum Deutschlands und zeigt über 50 Bauwerke des ländlichen Raumes aus den letzten 500 Jahren.

Südlich von Vechta liegt die Gemeinde Steinfeld mit ihrer wieder aufgebauten Seefahrerschule Mühlen. Bereits vor gut 180 Jahren sorgte die seinerzeit erste Schule für nautischen Unterricht im Oldenburger Land bei der damaligen großherzoglichen Regierung für große Verblüffung. Auch heute noch ist sie eine Attraktion. Unter der Federführung des Heimatvereins Mühlen wird den "Schülern" ein Einblick in die alte Schule des Ortes Mühlen und vor allem in die Nutzung als Seefahrerschule vermittelt.

Eine beachtenswerte Sammlung historischer Kutschen hat ein Sammler in Holthausen/Steinfeld zusammengetragen. Über 100 Gefährte für verschiedene Anlässe stehen in der großen Kutschenhalle. Der Liebhaber findet hier alte Personenkutschen, aber auch Spezialanfertigungen wie Kasten-, Bäcker- und Leichenwagen. Alle sind vollständig restauriert worden und teilweise kann der Besucher mit ihnen ausfahren.

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Tourist-Information

Verbund Oldenburger Münsterland e.V.
Oldenburger Str. 246
49377 Vechta
Telefon: 04441-9565-0
Telefax: 04441-956515

E-Mail: info@oldenburger-muensterland.de
Homepage: www.oldenburger-muensterland.de

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