Osnabrücker Land

Schloss Osnabrueck
Schloss Osnabrueck

Die alte Bischofs-und junge Universitätsstadt Osnabrück ist eingebettet in das Haseltal und umrahmt von den Höhenzügen des Wiehengebirges und des Teutoburger Waldes. Osnabrück, ein bedeutender Wirtschaftsraum, hat über einen Stichkanal Verbindung mit dem Mittellandkanal.

Keimzelle der Stadt war die Domburg. Um 800 erhob Karl der Große die Siedlung zum Bischofssitz. 1147 wird Osnabrück erstmals als Stadt erwähnt. Im 13. Jh. war Osnabrück  Mitglied der Hanse und des Westfälischen Städtebundes. In den Jahren 1643-1648 fanden in Osnabrück zwischen den protestantischen Mächten, den Schweden und den Kaiserlichen die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden statt, der den Dreißigjährigen Krieg beendete, Osnabrück ist Gebursort des Schriftstellers Erich Maria Remarque, dem sein Roman  "Im Westen nichts Neues" zu Weltruhm verhalf. Einige schöne Ausflugsziele liegen im Umkreis von maximal 20 km im Teutoburger Wald: Tecklenburg  im Südwesten, Bad Iburg, Bad Laer und Bad Rothenfelde im Süden.

Die A 30 führt von Osnabrück in östlicher Richtung nach Melle. Wer sich für Autos und Motorräder interessiert, sollte sich im Automuseum umsehen. Lange glaubte die Historikerzunft, die legendäre Schlacht im Teutoburger Wald im Jahr 9 nach Christus habe bei Detmold stattgefunden. Schon der Historiker Theodor Mommsen vermutete anderes, und 1987 bestätigte ein britischer Offizier und Hobbyhistoriker durch seine Funde den Römer Varus bei Kalkriese 12 km nördlich von Osnabrück. Im Juni 2000 sind hier ein Museum und der Park Kalkriese eröffnet worden, welcher als "archäologischer Erlebnispark" zu verstehen ist.

Der Naturpark im Osnabrücker Land umfasst Mittelgebirgsregionen des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges; flache Parklandschaften, Flussauen und Moore gleichermaßen. Sie können sich hier in einem der größten Naturparks Deutschlands mit einer einzigartigen Landschaftsvielfalt wunderbar erholen. 

Über 70 Prozent der Naturparkfläche besteht aus Waldgebieten mit unterschiedlichsten und teilweise seltenen Pflanzenarten. Es kann nach Herzenslust gewandert, geradelt, geritten aber auch gegolft werden, wers denn so mag. Aber auch Schiffsfahrten, Ballon- und Dampfloktouren sind möglich. Familien fühlen sich vorwiegend in den Ferienhäusern am Alfsee wohl oder bevorzugen den Urlaub auf den schönen Bauernhöfen. Überregionale Bedeutung haben ebenfalls die vielen kulturellen und populären Veranstaltungen im Osnabrücker Land: ob Maiwoche, European Media Art Festival, klassische Konzerte, internationales Drachenfestival, Oldtimerfahrten oder Events an einer historischen Stätte wie im Museum und Park Kalkriese.

Im Osnabrücker Land gibt es für Radfahrer über 2.200 km markierte Radwege, die durch ebene Parklandschaften oder durch Berg und Tal führen. Gut zu Fuß muss der Urlauber sein, um alle vorhandenen Wanderwege zu erkunden bzw. die Landschaft etappenweise zu genießen. Es gibt viele imposante Schlösser und Burgen auf idyllischen Wegen zu besichtigen, wobei ein 8 km langer Schlösser-Rundweg Wanderer und Radler z. B. zu den Schlössern Ippenburg und Hünnefeld mit ihren wunderschönen Parkanlagen führen.

Schloss Hünnefeld geht ursprünglich auf eine Wasserburg aus dem 13. Jh. zurück. Die heutige Anlage zeigt eine schlichte Gliederung der Spätrenaissance zu Beginn des 17. Jhs. Der ursprüngliche Barockgarten wurde dann im 19. Jh. in einen großzügigen englischen Landschaftsgarten umgewandelt.

Das Osnabrücker Land ist eine "sagenhafte" Gegend und um die vielen Steingräber, die man in Hekese bei Berge findet, ranken sich viele Legenden und Mythen. Der Besucher dieser Region findet eine richtige Museumslandschaft vor, die von großer Geschichte bis zu Kuriositäten alles bietet.

Das prämierte Tuchmachermuseum in Bramsche zeigt imposante Eindrücke der früher florierenden Textilindustrie auf.

Das weite Bauernland im Norden des Osnabrücker Landes besitzt den Charakter einer Parklandschaft, durchzogen von der Ankumer Höhe mit ihren Wäldern. Zu beiden Seiten der Hase breitet sich das Artland aus, eine reiche Kornkammer mit eigener Kultur und Tradition. Intakte Moorgebiete ist die Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten. Die Leute hier pflegen ein beschauliches Leben und nehmen sich Zeit für die Gäste und sich.

Sehr schön herausgeputztes Fachwerk bietet der Ortskern von Bad Essen. Zweistöckige Fachwerkhäuser und prächtige Linden säumen den wohl schönsten Kirchplatz im Osnabrücker Land. Im Innern der Kirche St. Nikolai sind sehr sehenswerte Epitaphien (Grabmäler mit Inschrift) der Familie Bussche zu betrachten, sie stammen aus der Zeit zwischen 1560 und 1660. Früh wurde die Heilkraft der salzhaltigen Quelle entdeckt, der Ort wurde schon 1902 zum Bad ernannt. Nachdem eine warme Quelle mit 31 Prozent Solegehalt erbohrt wurde, darf sich der Ort nun offiziell "Thermalsole-Heilbad" nennen.

Wesentlich älter sind die Saurierspuren, die in einem Steinbruch im Ortsteil Barkhausen entdeckt wurden. Die deutlich erkennbaren Spuren stammen wahrscheinlich von amphibischen Sauriern, die hier vor ca. 150 Millionen Jahren durch die Landschaft stapften.

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Tourist-Information

Tourismusverband
Osnabrücker Land e.V.
Krahnstraße 52/53
49031 Osnabrück
Telefon: 0541-95111-0
Telefax: 0541-9511122

E-Mail: team@tvosl.de
Homepage: www.osnabruecker-land.de

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