Weserbergland

Weserbergland
Weserbergland

Eine spannende und abwechslungsreiche Reise verspricht die romantische Mittelgebirgslandschaft des Weserberglandes mit ihren sanften Hügeln und dem Fluss, der ihr den Namen gibt. Entlang der Weser von Hannoversch Münden bis Petershagen reihen sich wunderschöne historische Fachwerkstädte wie Perlen auf einer Kette in dieser idyllischen Flusslandschaft auf. In dieser malerischen Kulisse sind weltberühmte Märchen und Sagen zu Hause und werden wieder lebendig. Man erinnert sich sicher an Dornröschen, den Rattenfänger von Hameln, Aschenputtel oder den Baron von Münchhausen. Wer weiß denn, dass man im Weserbergland die umfassendste Ansammlung von Renaissancebauten nördlich der Alpen vorfindet? Prächtige Schlösser und Burgen im Stil der Weserrenaissance säumen den Weg und verleihen der Region ihren eigenen Charme.

Das Weserbergland kann der Besucher besonders gut mit dem Rad kennenlernen. Einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands führt vom Weserbergland bis hin zur Nordsee. Dazu kommt für den aktiven Urlauber das Mountainbiken. Auf einem Streckennetz von 600 km werden in der Region 15 Rundfahrten mit Entfernungen zwischen 24 und 59 km auf insgesamt 14.000 (!) Höhenmetern angeboten. So ist von einer "Familientour" bis zu einer "TorTour" alles vorhanden. Natürlich weisen die einzelnen Touren verschiedene Schwierigkeitsgrade auf, sodass für jeden etwas dabei ist.

Eine echte Herausforderung für Wanderlustige und Naturfans verspricht der rund 200 km lange Weserbergland-Wanderweg, der im Geburtsort der Weser, in Hannoversch Münden beginnt und bis zur Porta Westfalica reicht. Romantische Talauen wechseln sich ab mit Bergen, von denen der Urlauber nicht nur tolle Ausblicke, sondern auch Einblicke in die Kulturlandschaft erhält.

Man wandert auf urigen, einsamen Waldpfaden; Felsblöcke und allerlei Wurzelwerk machen die Wanderungen sehr spannend. Wer sich Zeit und Muße nimmt, entdeckt gemütliche Fachwerkstädtchen und beeindruckende Schlösser im Stil der Weserrenaissance. Ferner sind immer wieder "versunkene Städte" und Wallfahrtsorte zu entdecken.

Über die ganze Strecke bzw. Teilstrecken begleitet den Wanderer die "Markierung XW", die an Verkehrsschildern, Bäumen und Wegpfosten deutlich sichtbar angebracht ist. Eine weitere interessante Möglichkeit, die Landschaft zu erkunden, ist eine Fahrt mit der Weserflotte, die in Teilstücken die Weser von Bad Karlshafen bis hin nach Bremen befährt; entlang der "Deutschen Märchenstraße" und des Weserradweges.

Die vorwiegend mit Buchenwald bestandene Schichttafel des "Süntel" - ein kleiner Höhenzug nördlich von Hameln - liegt zwischen Bad Münder und Hessisch Oldendorf (ehemalige hessische Enklave) und ist vor allem im Süden durch tiefe Täler zerschnitten. Wegen der geologischen und botanischen Raritäten wurde das Gebiet schon früh unter Naturschutz gestellt. Den Süntel kann der Urlauber nur erwandern oder mit dem Mountainbike befahren.

Die Süntelbuche ist eine seltene Abart der Rotbuche und beeindruckt durch ihre verdrehten, verkrüppelten, miteinander verwachsenen Äste und den sehr kurzen, drehwüchsigen Stämme. Sie wachsen dabei mehr in die Breite als in die Höhe und erreichen nur selten eine Höhe über 15 m. Mit ihren herabhängenden Zweigen bilden die Süntelbuchen zeltähnliche, halbkugel- oder pilzförmige Kronen aus. Diese Wuchsform ist erblich, ihre Entstehung aber noch nicht geklärt. Mitte des 19. Jhs. gab es hier den größten Süntelbuchenwald Europas, der später leider fast vollständig gerodet wurde. Die ältesten Bäume waren die Tillybuche bei Raden im Auetal (255 Jahre) und die Süntelbuche im Schlosspark von Haus Weitmar in Bochum (270 Jahre).

In der Stadt Höxter stehen in der Altstadt zahlreiche herrliche Fachwerkhäuser im Stile der Weserrenaissance, u.a. die so genannte Dechanei, ein früherer Adelssitz und das Tillyhaus, nach dem kaiserlichen Feldherren im 30jährigen Krieg benannt. Kloster Corvey, 2 km nordöstlich von Höxter gelegen, wurde 822 gegründet und 1802 säkularisiert. Hier fanden mehrere Reichstage statt. Es hat ein prächtiges romanisches "Westwerk" mit der Kaiserloge, welches den deutschen Kaisern als Gastkirche diente. In der Bibliothek arbeitete Hoffmann von Fallersleben von 1860-1874, er ist hier begraben.

Zwischen Holzminden und Bodenwerder ist das Wesertal besonders malerisch, eng und windungsreich. Der Name Bodenwerder ist untrennbar verknüpft mit dem Freiherrn von Münchhausen und liegt wunderschön eingebettet in das Wesertal. Im Zentrum des Jodsolebades steht das Geburtshaus des "Lügenbarons", ein Fachwerkbau (1600), der heute als Rathaus dient und ein kleines Museum beherbergt.

Die ehemalige Hansestadt Hameln liegt beiderseits der Weser. Der Sage nach lockte hier einst der Rattenfänger von Hameln mit seinem Flötenspiel 130 Kinder auf Nimmerwiedersehen aus der Stadt, weil ihm der Magistrat der Stadt den Lohn für die Vertreibung der Ratten verweigerte. Hameln gilt zu recht als eine der schönsten Städte Deutschlands, denn kaum anderswo gibt es so viele prächtige alte Fachwerkhäuser zu bestaunen.

6 km südlich von Minden durchbricht die Weser das Weserbergland - die Porta Westfalica - und macht sich auf den Weg durch die Norddeutsche Tiefebene in Richtung Nordsee.

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Tourist-Information

Weserbergland Tourismus e.V.
Deisterallee 1
31785 Hameln
Telefon: 05151-93000
Telefax: 05151-930033

E-Mail: info@weserbergland-tourismus.de
Homepage: www.weserbergland-tourismus.de

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