Zwischen Weser und Elbe

Hansestadt Stade
Hansestadt Stade

Das "Zweistromland" zwischen Elbe und Weser lädt den Urlauber zu einer interessanten Entdeckungsreise ein. Im Landkreis Stade können die Besucher nicht nur die malerischen Städte Stade und Buxtehude bewundern, sie können sich ebenfalls die schmackhaften Äpfel aus dem Alten Land sowie herrliche Feste zur Blütezeit der Obstbäume zu Gemüte führen. Radfahrer finden hier ein Paradies vor, denn es gibt keine unüberwindlichen Hügel, es ist eben "plattes Land". Ob "Elbe- oder Nordseeküstenradweg", die "Niedersächsische Milchstraße" oder vom "Teufelsmoor zum Wattenmeer", jeder Radler findet eine Route nach seinem Geschmack.

Die herbe Schönheit der Natur und das geheimnisvolle Dunkel der Moorlandschaft erfreuen die Gäste im Teufelsmoor rund um Worpswede bei Bremen. Die stillen Kanäle, die ehemals der Entwässerung des Moores sowie dem Torfabtransport dienten,  berichten von der alten Zeit. Eine Fahrt mit einem traditionellen Torfkahn oder eine Reise mit der nostalgischen Museumsbahn "Moorexpress" - vom 30. April bis 3. Oktober pendeln ein historische Triebwagen und ein moderner Kollege an jedem Wochenende und einigen Feiertagen zwischen Osterholz-Scharmbeck, Worpswede, Gnarrenburg, Bremervörde und Stade - werden zum Erlebnis.

Die Landschaft hat Worpswede etwas Besonderes gegeben, die Kunst aber etwas Einmaliges, denn seit ungefähr einem Jahrhundert ist der Ort ein Künstlerdorf von internationalem Rang. Stilvolle Museen und Galerien mit ihren Vernissagen laden immer zu einem Besuch ein.

Die maritime Vergangenheit der Region an der Unterelbe zwischen Hamburg und Nordsee ist lebendig und überall spürbar: alte Häfen, Kornspeicher, Kräne, historische Schiffe oder Leuchttürme - das maritime Erbe prägt das Bild dieser einzigartigen Flusslandschaft. Süder- und Norderelbe vereinen sich hinter dem Hamburger Hafen zu einem breiten Mündungsstrom. Ebbe und Flut wirken hier bereits auf den Fluss ein, sodass das größte Süßwasserwatt Europas entstehen konnte, das sogenannte "Mühlenberger Loch". Obwohl dieses Gebiet als europäisches Naturschutzgebiet unantastbar sein sollte, wurde im Wettlauf mit dem Bau des Airbusses A380 bereits mit der Zuschüttung begonnen und die erste Halle errichtet. Die Flugzeugwerft EADS wird z.Zt. ohne rechtliche Grundlage in das Süßwasserwatt der Elbe hinein erweitert. So wird nicht nur ein Refugium der Natur vernichtet, sondern auch das Herzstück einer großartigen Kulturlandschaft unwiederbringlich zerstört...

Zwischen der Süderelbe und Stade erstreckt sich das nördlichste geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands, das Alte Land. Vor allem zur Zeit der Kirschblüte zwischen April und Mai im Frühsommer entfacht es einen besonderen Zauber, dem man sich schwer entziehen kann. Auch Pflaumen, Äpfel und Birnen gedeihen auf den sandigen Böden der Geest. Einen besonderen Charme strahlen dabei die reetgedeckten Bauernhäuser aus.

Der historische Hauptort des Alten Landes ist Jork, dessen Fachwerkhäuser von einer wohlhabenden Bauernkultur zeugen: Die Straßenfront zieren kunstvoll gestaltete und gegliederte Fassaden. In Jork kann der Urlauber sich im "Museum Altes Land" über Geschichte und Brauchtum der Gegend informieren. Eine besonders schöne Backsteinkirche ist im nahen Estebrügge zu bewundern.

Auf halben Weg zwischen Hamburg und Cuxhaven liegt die mehr als 1.000 Jahre alte Stadt Stade, die sich zu beiden Ufern der Schwinge unmittelbar vor deren Mündung in die Elbe erstreckt. Der Elbhafen in Stadersand vor den Toren der Stadt ist als Umschlagplatz von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Stade, das im Mittelalter nach Hamburg die wichtigste Stadt an der unteren Elbe war. Besucher zieht es vorbei an alten Fachwerkhäusern zum Alten Hafen mit der Rekonstruktion eines Krans aus dem 17. Jh.

"Die Schweden waren auch schon da"... Ende des 30jährigen Krieges fielen die Herzogtümer Bremen und Verden an Schweden, wobei Stade Hauptsitz der Verwaltung wurde. 1645 nahm der mächtige erste Gouverneur Hans Christoph von Königsmarck seinen Amtssitz in Stade ein. Hier wurde 1662 die Enkelin des Gouverneurs, Maria Aurora von Königsmarck, geboren, spätere Geliebte Augusts des Starken von Sachsen, eine der schönsten und geistreichsten Frauen ihrer Zeit.

Wer westlich von Stade von Henmoor nach Wischhafen fährt, der hat von der Ostebrücke den herrlichsten Blick auf ein Industriedenkmal der Extraklasse. Weit reicht der Blick über den Fluss, der die Kreise Stade und Cuxhaven trennt, über den Ort Osten mit seiner alten Kirche und eben der Schwebefähre. Die unter Denkmalschutz stehende älteste deutsche Fähre ihrer Art (1909) ist leider außer Betrieb, Reparatur und Renovierung sind aufgenommen. Derzeit gibt es nur noch acht Schwebefähren auf der Welt.

"Porta Coeli" - Pforte des Himmels bzw. heute Himmelpforten, so heißt der heutige Ort in der Nähe von Stade, der seinen Namen dem alten Kloster der Zisterzienserinnen verdankt. Das ist für viele Kinder Anlass genug, jedes Jahr kurz vor Weihnachten an das "Christkind in Himmelpforten" zu schreiben, um große und kleine Wünsche anzumelden.

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Hansestraße 16
21682 Stade
Telefon: 04141-409170
Telefax: 04141-409150

E-Mail: info@stade-tourismus.de
Homepage: www.stade-tourismus.de

Cuxland - Tourismus
Kapitän-Alexander-Str. 1
27472 Cuxhaven
Telefon: 01805-013125
Telefax: 01805-013126

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