Dithmarschen

Korallenriff
Korallenriff

Dithmarschen ist ein friedvoller und traditioneller Ferienlandkreis zwischen der Eider im Norden, dem Nordostseekanal im Osten. Im Süden grenzt es an die Elbe bzw. die  Elbmündung, die in die Nordsee fließt. Der Kreis gehört zu Schleswig-Holstein, wobei die Dithmarscher sich aber als ein unabhängiges "Völkchen" an der rauen Nordseeküste fühlen.

Dithmarschen fiel im 12. Jh. an den Erzbischof von Bremen, war aber nach außen hin fast unabhängig und besaß im Inneren völlige Autonomie. Das Land wurde 1559 vom dänischen König und Gottorfer Herzog erobert und aufgeteilt. Trotzdem behielten beide Dithmarscher Landesteile bis 1867 ausgedehnte Selbstverwaltungsrechte.

Von der Nordseeküste ausgehend, besteht Dithmarschen aus Marschland, im Inneren aus Geestgebieten. Wichtige Städte sind das mittelalterliche Meldorf mit seinem Dom, Heide (Holstein), Brunsbüttel, Burg und der bekannte Badeort Büsum.

Insgesamt leben heute knapp 140.000 Menschen weit verstreut in den Städten und den vielen kleinen idyllischen Orten und Dörfern. An der Küste ist alles flach, die Deiche sind die einzige Ausnahme. Im Inneren des Landes gibt´s dann richtige "Hügel": der größte ist - man glaubt es kaum - siebzig Meter hoch!

Die "Köge", so werden die weiten, grünen Marschen zwischen dem Watt und der flachhügeligen Geest genannt, sind durch hohe Deiche geschützt. Das Nordseeheilbad "Friedrichskoog" ist mit 3.000 Einwohnern die größte Ansiedlung der Köge (u.a. Krabbenfischerei), es wurde seinerzeit nach dem dänischen König Friedrich VII. benannt.

Hier befindet sich auch die einzige "Seehundstation" der Küste. Verletzte und kranke Tiere - meist Seehundbabys - werden hier wieder hochgepäppelt. Besucher können gerne kommen und bei der Fütterung zusehen und sich kundig machen.

Jede Menge "Windkrafträder" überragen ausgedehnte, riesige Äcker, auf denen im Herbst ca. 80 Millionen Kohlköpfe geerntet werden. Dithmarschen ist das größte Kohlanbaugebiet Europas. Er wird in fast alle Länder Europas exportiert.

Jedes Jahr wird Dithmarschen von Tausenden von Urlaubern "heimgesucht", die bekanntermaßen wegen der Nordsee (-bäder) und der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten gerne immer wieder kommen, zum Baden - Wattwandern - Radfahren.

Die beschauliche und überschaubare Landschaft lädt zu ausgedehnten Fahrradtouren und Spaziergängen auf den langen Deichen ein. Besonders gern besucht werden Küstenorte wie Büsum oder Kaiser-Wilhelm-Koog, wo die Strandsegler den frischen Wind von der Nordsee nützen.

Bei Ebbe werden überall geführte (wichtig!) Wanderungen ins Watt angeboten, welche auch aufzeigen, welch tolles Meeresgetier sich bei Ebbe auftut. 

Alles zusammengefasst: Einfach ausspannen, erholen und regenerieren im Zusammenhang mit der wunderbaren Natur.

Am Rande Dithmarschens liegen jeweils die Stadt Friedrichsstadt und der Nord-Ostsee-Kanal. In Friedrichstadt erinnern Grachten und Kirchen verschiedener Religionsgemeinschaften daran, dass hier im 17. Jahrhundert holländische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) eine neue Bleibe fanden.
Der Nord-Ostsee-Kanal, erbaut um die Wende des 18./19. Jahrhunderts, durchquert Schleswig-Holstein von der Hauptstadt Kiel über Rendsburg bis nach Brunsbüttel. Er ist eine der befahrendsten Wasserstraßen der Welt und erspart der Schifffahrt die Fahrt um Dänemark herum - ca. 300 Seemeilen.

(Mehr dazu unter "Mittleres Schleswig-Holstein").

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Tourist-Information

Dithmarschen Tourismus e.V.
Markt 10
25746 Heide
Telefon: 0481-2122555
Telefax: 0481-2122550

E-Mail: info@echt-dithmarschen.de
Homepage: www.echt-dithmarschen.de

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