Ostholstein

Eutiner Schloss
Eutiner Schloss

Ein ungetrübter Badespaß ist garantiert und die Badewasserqualität spricht für sich. Urlaub auf dem Bauernhof, eine weitere beliebte Urlaubsform, die eine Angebotslücke schließt, findet man in Ostholstein so häufig wie nirgendwo. Ein Muss für jeden "Radler" ist Ostholstein sowieso; ein einheitlich neu beschildertes Wegenetz von 1.200 km Gesamtlänge lädt die Fans des Fahrradtourismus ein. So eine Strecke lässt sich natürlich nicht in einem Stück bewältigen. Ausgesuchte Rundtouren von 25 bis 40 km Länge lassen Ostholstein hautnah erleben. Wem das alles viel zu anstrengend ist, kann wunderbar in den vielen attraktiven Küstenorten flanieren, shoppen, sämtliche Annehmlichkeiten genießen, die vorstellbar sind und dies ist sogar meistens verbunden mit einem Blick aufs Meer.

Typisch für Ostholstein ist neben der Ostseeküste mit ihren flachen Sandstränden und bizarren Steilküsten auch das hügelige Binnenland - die sogenannte Endmoränenlandschaft mit einer Vielzahl von Knicks (freiwachsende Wallhecken), wildreichen Wäldern, großen und kleinen Binnenseen. Dieses "Stück Paradies" zu schützen und den Menschen näher zu bringen, hat sich der Naturpark Holsteinische Schweiz zur Aufgabe gemacht. Aber nicht nur die intakte Natur und das gesunde Reizklima ziehen Jahr für Jahr mehr Reisende in ihren Bann, sondern auch zahlreiche Bau- und Kulturdenkmale, verschiedenste  Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt auch die Mentalität der Ostholsteinerinnen und Ostholsteiner, denn die sind schon etwas Besonderes!

Eine wohltuende Erholung, die verwobene Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, zahlreiche interessante kleinere und überregional bekannte Museen und kulturelle Einrichtungen, dazu die gesunde Flora und Fauna mit gelben duftenden Rapsblüten, die Sonne, der frische Wind und weiße Segel, all dies strahlt eine große Faszination aus und macht Ostholstein so erlebnisreich für jeden und dies das ganze Jahr über.

Im Spätsommer und Herbst blühen die Rosenstöcke vor den alten Backstein- und Fachwerkfassaden in der Stolbergstraße zu Eutin sowie in den gepflegten Gartenanlagen des Seeparks oder den Vorgärten vieler Wohnhäuser. Zu Recht trägt Eutin seinen Ehrennamen Rosenstadt, zumal es sich sogar einer eigenen Art, der Eutin Floribunda, rühmen kann.

Eutiner See
Eutiner See

Daran dachten die slawischen Wenden wohl noch nicht, als sie im 11. Jh. auf der heutigen Fasaneninsel im Großen Eutiner See die Festung Utin anlegten. Nachdem Graf Adolf II. von Schauenburg die Region erobert hatte, machten angeworbene Friesen 1152 das Land urbar. Ihre Siedlung auf der schmalen Landbrücke zwischen Großem und Kleinem Eutiner See erhielt 1257 das Stadtrecht. Um 1300 bewogen Auseinandersetzungen mit der hanseatischen Bürgerschaft den Lübecker Bischof, nach Eutin umzusiedeln. Obgleich sich die Reformation 1577 durchgesetzt hatte, blieb das Städtchen fürstbischöfliche Residenz.

Nachdem 1689 ein Brand beinahe die gesamte Bausubstanz zerstört hatte, gestaltete Rudolf Matthias Dallin 1716 das Eutiner Schloss weitgehend neu in barocker Pracht. Der mächtige, dreigeschossige Backsteinbau besteht aus vier Flügeln, die einen schlichten Innenhof umschließen. Er liegt an der Spitze einer in den Großen Eutiner See hineinragenden Landspitze und ist überdies von einem breiten Hausgraben umgeben. Die Schlosskapelle birgt eine kostbare, 1750 von Arp Schnitger geschaffene Orgel. Man kann sie im Südflügel des Fürstensitzes bewundern, der mit seinen historischen Deckengemälden, Wandbespannungen und Möbeln nach langer Restaurierung nun wieder besichtigt werden kann. Als besondere Kostbarkeit gelten sieben bis ins Detail ausgearbeitete Schiffsmodelle aus dem Besitz Zar Peters des Großen. Auf seinen Werften bauten Zimmerleute im 17./18. Jh. Schiffe nach diesen Modellen.

Eine prächtige Lindenallee führt vom Schlossplatz am Seeufer entlang zum Schlossgarten, der Ende des 18. Jhs. von einer Barockanlage zum englischen Landschaftspark mit Tempelchen und einer Orangerie umgestaltet wurde. Im Jahr 1770 stellte Fürstbischof Friedrich August den Gelehrten Johann Gottfried Herder als Erzieher des Prinzen Peter Friedrich ein. Damit begann eine Zeit, in der sich der Ruf Eutins als Musenhof, als "Weimar des Nordens", begründete. 1782 leitete der Dichter Johann Heinrich Voß die hiesige Gelehrtenschule und übersetzte Homers Odyssee ins Deutsche. Wilhelm von Humboldt, Friedrich Gottlieb Klopstock, der Theologe Johann Kaspar Lavater und Matthias Claudius hielten sich zeitweilig in Eutin auf, der Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein arbeitete hier als Hofmaler.

Westlich von Eutin liegt die Gemeinde Lensahn. Im Mittelalter gab es zwei Höfe: Wendisch-Lensahn und Deutsch-Lensahn, die im 16. Jh. vereinigt wurden. Der Hof Lensahn war dann später Sommersitz des Großherzogs von Oldenburg. Selbst nach der Eingliederung der Herzogtümer Schleswig und Holstein 1867 in das Königreich Preußen übte der Gutsbesitzer alle kommunalen Befugnisse weiter allein aus bis zum Jahre 1928 und erst seit 1950 gibt einen Bürgermeister in Lensahn.

Bilder © Archiv Touristinfo Eutin

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