Bari – Adelspaläste und traumhafte Strände am Adriatischen Meer

Bari am Sporn des italienischen Stiefels ist eine naturschöne Region der Kontraste. Meeresgrotten wechseln sich ab mit Puderstränden und grünen Hügelkuppen.

La Dolce Vita in seiner lebendigsten Form

Königliche Kulturdenkmäler, historische Besiedlungsspuren und eine besonders zauberhafte Landschaft aus grünen Wiesen, Felstürmen und einsamen Stränden, das alles bietet die Metropolitanstadt Bari. Sie macht mit ihren sattgrünen Macchiabüschen, den weißen Trulli-Rundhäuschen und den roten Sonnenuntergängen über der Adria der Trikolore alle Ehre. Am alten Hafen Porto Vecchio wird der frische Fang zum direkten Verzehr oder zum Mitnehmen feilgeboten. Darüber erhebt sich die mächtige Murge-Hochebene. Wer das Hinterland besucht, verliert sich fast auf den endlosen Pinienalleen, die sich von einer kleinen Ortschaft zur nächsten schlängeln. Und ab und zu tauchen hinter den Olivenbaum-Feldern Zinnen und Türme mondäner Sarazenen-Kastelle auf.

Bari erfindet sich neu

Die Trulli-Rundhäuschen in der weißen Trulli-Stadt Alberobello
Die Trulli-Rundhäuschen in der weißen Trulli-Stadt Alberobello

Bari ist eine quirlige und mit seinen rund 1,3 Mio. Einwohnern auch eine sehr bevölkerungsreiche Region Apuliens. Die Metropolitanstadt Bari wurde als Rechtsnachfolger der Provinz Bari am Adriatischen Meer gegründet. Ihre verträumten Städte Molfetta und Monopoli befinden sich unmittelbar an der Küste, während das geschichtsträchtige Valle d’Itria im grünen Hinterland der Karstebene liegt. Zu dieser archäologisch naturhistorischen Landschaft im Murge-Gebirge gehört die weiße Trulli-Stadt Alberobello, die wegen ihrer Kegelbauten zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Murge-Gipfel erheben sich teilweise über 600m. Von Alberobello zieht sich wiederum die weiß getupfte Kette aus prähistorischen Trulli-Kuppelbauten nach Süden bis an die Steilküste der Adria. Das Wasser muss den Felsen in rauen Mengen in den Untergrund weichen, so haben sich im Verlauf der Zeit mystische Grottenlabyrinthe gebildet. Die wohl berühmtesten sind die von Castellana in Polignano a Mare, 33km südöstlich von Bari-Stadt. Die Hauptstadt selbst gilt dank ihrer Basilica San Nicola als weltbekanntes Pilgerziel. Eine wunderbare Art die Provinz zu entdecken, ist eine Tour zu den Kathedralen und Burgen, die viele Orte prägen. Der Ausgangspunkt kann dabei immer Bari-Stadt sein, bereits in der Antike Kreuzweg verschiedenster Kulturen.

Auf Entdeckertour in Bari

Imposantes Kastell

Rund 30km südlich von Bari liegt das historische Örtchen Conversano, inmitten von sanften Weinhügeln und rauschenden Olivenhainen. Die Normannen und Aragonier haben ihr Vermächtnis hier eingebettet, das Castello di Conversano. Die mystische Märchenburg beherbergt heute eine Pinakothek, in der riesige Gemälde der einstigen Burgherren zu bewundern sind. Die einzigartige Konstruktion des Kastells vereint Elemente aus verschiedenen Epochen und Stilen. Der Turm ist ein massiver, eckiger Bau, einst als Verteidigungslinie im 11. Jahrhundert erdacht. Die glanzvoll ausgestattete Beletage eröffnet traumhafte Ausblicke auf die Laubengänge im Innenhof.

Die Hauptstadt Bari

Die bemerkenswerte benediktinisch-byzantinische Basilika San Nicola ist dem Heiligen Nikolaus gewidmet, dessen Reliquiengrab sich in der Krypta befindet. Diese wird prunkvoll von 26 Säulen umgeben. Eine Besonderheit ist, dass das Eingangsportal als einziges in Apulien mit Stieren anstatt der sonst gängigen Löwen geschmückt ist. Ganz in der Nähe empfehlen sich weitere einstige Adelsresidenzen für einen Besuch. Das Castello Svevo di Bari fällt durch seine einzigartige Außenfassade auf, die byzantinische, staufische und normannische Elemente vereint. Heute beherbergt es das Museo della Gipsoteca, wo neben archäologischen Dauerausstellungen auch wechselnde Kulturprogramme stattfinden. Die sagenumwobenen Geschichten der Aragonier, Araber und Bourbonen leben auch in der Altstadt, der Bari Vecchia, weiter. Ihre blitzweiß getünchten Häuser scheinen fast durcheinander zu hüpfen, so dicht sind sie in den ringförmig ausgerichteten Gassen beieinander. Dagegen bildet die ausladende Piazza del Ferrarese das große Tor zum Hafen. Bari´s Stadtplatz ist zum Teil eine Fußgängerzone mit bunten Cafés und Geschäften. Beim Espresso genießt man von einen traumhaften Ausblick aus die Küstenpromenade Imperatore Augusto. Der Lungomare e Murat, ein Weg am Meer entlang, lädt zu ausgedehnten Radtouren oder Spaziergängen ein.

Grotten und Weinanbaugebiete

Kulturfreunde zieht es nach Polignano a Mare. Das auf einer bizarren Kalkklippe hoch über der Adria errichtete Städtchen ist die Heimat von jahrtausendealten Tropfsteinhöhlen und Grotten. Eine von Italiens größten Stalaktiten- und Stalagmiten-Herbergen ist die Grotta Palazzese, die ein Restaurant beherbergt. Hier speist man direkt über Meer. Ein weiteres Highlight ist die antike Stadt Monopoli. Einer der prominentesten Schauplätze aus der Römerzeit ist ihre Ausgrabungsstätte Egnazia. Auf eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit begibt man sich auch in Altamura. Die Gemeinde ist bekannt für ihre mittelalterlichen Mauern, die Kathedrale Santa Maria Asunta und die Grotta di Lamalunga, wo noch heute der Altamura-Mann, ein menschliches Fossil liegt. Der unterirdische Hypogäen-Raum ist unbegehbar, in der nahe gelegenen Schauhöhle kann man jedoch anhand von Replika die Umstände nachempfinden. Ein Dokument der troianischen Kriege ist der "runde Ort", Locorotondo. Auf den sonnenverwöhnten Hängen in rund 400m Höhe gedeihen exquisite Weißweine, die Riserva, die man auf einem der idyllischen Landgüter hervorragend verköstigen kann.

Meer und Kulinarisches

Die Küstenstreifen von Bari, Monopoli und Polignano a Mare sind ganz besonders: Goldene Strände und einsame Felslagunen mit himmelblauem Wasser verführen zum Sprung ins Meer. Wer etwas mehr Action braucht, geht schnorcheln oder tauchen. Zwischendurch döst man unter Palmen und Pinien auf der Picknickdecke. Feinschmecker haben lokale Köstlichkeiten der Provinz Bari eingepackt, z.B. das berühmte, mit der Herkunftsbezeichnung DOP geschützte Altamura-Brot, das man traditionsgemäß ins native Olivenöl Extra Terra di Bari DOP dippt. Ergänzend dazu werden süße Termite di Bitetto Oliven gereicht. Im Hinterland laden diverse Erzeugerbetriebe dazu ein, ihre typischen Produkte kennenzulernen. Die Barattiere ist eine besonders erfrischende Gurkenmelone, die es neben hausgefertigter Orecchiette-Pasta auch zu kosten gibt.

So findet man sich zurecht

Die offizielle Touristeninformation von Bari bezeichnet man in Italien als Assessorato Regionale al turismo. Hier unterstützt das zertifizierte Personal bei der Vorbereitung und Buchung von Ausflügen während des Urlaubs in Bari. Warum nicht mal auf einer privaten Rikschatour die Attraktionen abfahren? Zudem kann man sich über alle Sehenswürdigkeiten wie die zauberhafte Basilica San Nicola und die Verkehrsanbindungen ausführlich beraten lassen. Wie und wo Besucher günstig Autos, Fahrräder, Schnorchelausrüstung oder Surfmaterial mieten, ist ebenfalls den Informationsheftchen zu entnehmen, die zur Mitnahme ausliegen. Nach individuellen Rabatten immer fragen, eine offizielle Bari-Touristenkarte gibt es nicht.

Videos zur Provinz


Tourist-Information

Fremdenverkehrsamt Bari
CORSO SONNINO, 177
IT-70123 Bari
Telefon: (+39) - 0805401111
Telefax: (+39) - 0805404784

E-Mail: aptbari@pugliaturismo.com 

Webcams aus der Provinz

Polignano a Mare
ohne Gewähr

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