Steckbrief
Lateinischer Name: Phasianus colchicus
Tierart: Allesfressender Vogel
Name des Geschlechts: Hahn (männlich), Henne (weiblich)
Name des Jungtieres: Küken, Jungvögel oder Jungfasan
Größe: Körperlänge 70 – 90 cm, davon Schwanzlänge 45 – 60 cm
Gewicht: bis 1,5 kg
Alter: 1 bis 2 Jahre
Aussehen: Männchen schillernd bunt, Weibchen braune Tarnfarbe, langer spitzer Schwanz
Nahrung: Samen, Wurzeln, Beeren, Sprossen, Blätter und Insekten, Würmer, Schnecken
Geschlechtsreife: mit 10 – 12 Monaten
Paarungszeit: März bis Juni
Abstammung
Körpermerkmale
Kommunikation
Nachwuchs
Ernährung
Häufige Fragen (FAQs)
Ist ein Fasan ein Huhn?
Ein Fasan ist kein Huhn, aber er ist mit Hühnern verwandt. Beide gehören zu den Hühnervögeln. Der Fasan wirkt jedoch wilder, hat einen langen spitzen Schwanz und lebt gern in Feldern, Hecken, Schilf und lichten Waldstücken. Besonders der Fasanenhahn fällt durch sein buntes Gefieder stark auf.
Ist ein Rebhuhn ein weiblicher Fasan?
Nein, ein Rebhuhn ist kein weiblicher Fasan. Rebhuhn und Fasan sind zwei verschiedene Vogelarten. Das weibliche Tier beim Fasan heißt Fasanenhenne. Sie ist braun und gut getarnt, damit sie beim Brüten im Gras oder unter Sträuchern nicht so leicht entdeckt wird.
Kann der Fasan fliegen?
Ja, ein Fasan kann fliegen. Er fliegt aber meist nur kurze Strecken und startet oft sehr plötzlich, wenn er sich erschreckt. Dann schießt er fast senkrecht aus dem Gras nach oben. Am Boden ist er viel häufiger unterwegs, denn dort sucht er Futter und versteckt sich in dichter Vegetation.
Was frisst ein Fasan?
Fasane fressen Samen, Getreidekörner, Beeren, Kräuter, Blätter, Wurzeln und junge Pflanzentriebe. Dazu kommen Insekten, Würmer, Schnecken und manchmal kleine Tiere. Sie scharren mit den Füßen im Boden und suchen dort nach Nahrung. Im Winter finden sie sogar unter Schnee noch Futter.
Wo lebt der Fasan?
Fasane leben gern in halboffenen Landschaften. Dazu gehören Felder, Wiesen, Hecken, lichte Wälder, Schilfgebiete und Waldränder. Sie brauchen offene Flächen zur Nahrungssuche und dichte Deckung zum Verstecken. In Deutschland kann man sie vor allem in landwirtschaftlich geprägten Gegenden finden.
Wie unterscheidet man männliche und weibliche Fasane?
Der Fasanenhahn ist bunt, größer und auffälliger. Er hat oft einen grünlich schillernden Kopf, rote Hautstellen im Gesicht und einen langen Schwanz. Die Fasanenhenne ist dagegen braun-grau und viel besser getarnt. Diese Tarnfarbe hilft ihr, beim Brüten und mit den Küken unentdeckt zu bleiben.
Wann bekommen Fasane Junge?
Fasane brüten im Frühling. Die Paarungszeit liegt ungefähr zwischen März und Juni. Die Henne legt meist 8 bis 12 Eier in eine flache Nestmulde am Boden. Nach gut drei Wochen schlüpfen die Küken. Sie sind Nestflüchter und folgen der Mutter schon kurz nach dem Schlupf.
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