Haus- und Singvogel

Haus- und SingvogelSteckbriefAbstammungKörpermerkmaleKommunikationNachwuchsErnährung
Abstammung

Im Jurazeitalter begann die Evolution der Vögel aus kleinen Raubdinosauriern (Theropoden), die schon damals gleitfliegende und baumlebende Tiere waren. Die heutigen Vogelarten stammen vom sich daraus weiterentwickelten Urvogel Archaeopteryx ab und sind Landwirbeltiere. Im Laufe der Zeit bildeten sich die Flügel als Arm- und Handschwingen aus, die bis heute zu einer enormen Flugfähigkeit auch über große Distanzen führte. Bei den Urvögeln waren zunächst nur Gleitflüge von Baum zu Baum möglich.

Der kleinste heute noch lebende Haus- und Singvogel ist der Hummelkolibri und der größte ist der Kolkrabe. Es gibt weltweit rund 4000 verschiedene Haus- und Singvogelarten. Bei einigen Zugvögeln wurde ein spezieller Sinn für das Magnetfeld der Erde nachgewiesen, was ihnen zur Orientierung in fremden Kontinenten dient.

Die Vogelkunde nennt man in der Fachsprache Ornithologie. Am häufigsten kommen bis zu 40 verschiedene Singvogelarten in heimische Gärten und an gefüllte Vogelhäuser. Das sind unter anderem: Amsel, Haussperling, Blaumeise, Buchfink, Gimpel, Grünfink, Kohlmeise, Zaunkönig, Rotkehlchen, Bachstelzen, Rotschwänzchen aber auch Rabenvögel, Elstern, Schwalben-, Specht- und Taubenarten.

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