Igel

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Steckbrief

Lateinischer Name: Erinaceidae
Tierart: Fleischfressendes Säugetier gehört zur Ordnung der Insektenfresser
Name des Geschlechts: Igelmännchen und Igelweibchen
Name des Jungtieres: Igelbaby oder Igelkind
Größe
: Kopf-Rumpf-Länge von 10 bis 45 cm
Gewicht: bis 1,5 kg
Alter: 3 bis 7 Jahre
Aussehen: weißes oder braunes Bauchfell, dichtes Stachelkleid
Nahrung: Regenwürmer, Käfer, Raupen, Frösche, Eidechsen, Schlangen, Mäuse
Geschlechtsreife: zwischen 6. und 12. Monat
Paarungszeit: April bis Juli

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Körpermerkmale

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Häufige Fragen (FAQs)

Ist ein Igel im Garten ein gutes Zeichen?

Ja, ein Igel im Garten ist meistens ein gutes Zeichen. Er findet dort offenbar Verstecke, Nahrung und ruhige Ecken. Igel fressen zum Beispiel Käfer, Raupen und andere kleine Tiere. Ein Garten mit Laubhaufen, Hecken und wenig Gift ist für sie besonders wertvoll.

Ist ein Igel ein Allesfresser?

Ein Igel frisst viele verschiedene kleine Tiere, zählt aber nicht zu den typischen Pflanzenfressern. Besonders gern sucht er nach Käfern, Regenwürmern, Raupen, Schnecken und anderen Kleintieren. Obst oder Pflanzen stehen nicht im Mittelpunkt seiner Nahrung. Sein Speiseplan zeigt gut, warum er nachts so viel schnuppert und raschelt.

Wann geht der Igel in den Winterschlaf?

Igel gehen meist im Herbst in den Winterschlaf, oft ab Oktober oder November. Vorher fressen sie sich ein Fettpolster an, damit sie die kalten Monate überstehen. Während des Winterschlafs sinken Herzschlag und Körpertemperatur stark ab. Im Frühjahr, etwa ab März oder April, werden viele Igel wieder aktiv.

Wann muss man einem Igel helfen?

Helfen sollte man einem Igel, wenn er verletzt ist, sehr schwach wirkt oder tagsüber auffällig herumläuft. Auch sehr kleine Jungtiere im Herbst können Hilfe brauchen, wenn sie nicht genug Gewicht für den Winter haben. Man sollte einen Igel aber nicht einfach mitnehmen. Besser ist es, zuerst eine Igelstation, Tierarztpraxis oder erfahrene Fachstelle zu fragen.

Wo schlafen Igel am Tag?

Igel schlafen tagsüber gut versteckt. Sie suchen sich Plätze unter Laub, in Hecken, unter Holzstapeln oder in dichten Gartenecken. Dort bauen sie sich kleine Nester aus Blättern und Gras. Weil Igel nachtaktiv sind, sieht man sie am Tag normalerweise selten.

Sind Igel Einzelgänger?

Ja, Igel sind Einzelgänger. Sie leben nicht in Gruppen und ziehen meist allein durch ihr Revier. Nur zur Paarungszeit suchen Männchen und Weibchen kurz Kontakt. Danach geht jedes Tier wieder eigene Wege. Wenn man mehrere Igel im Garten sieht, heißt das also nicht, dass sie als Familie zusammenleben.

Was macht der Igel, wenn er Angst hat?

Wenn ein Igel Angst hat, rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann zeigen seine Stacheln nach außen und schützen den weichen Bauch. So kann er viele Feinde abschrecken. Ganz sicher ist diese Verteidigung aber nicht, deshalb sollte man Igel nicht anfassen oder bedrängen.

Was braucht ein Igel im Garten?

Ein Igel braucht im Garten vor allem Verstecke, Laub, Hecken und ruhige Ecken. Auch Durchgänge im Zaun helfen, damit er nachts auf Futtersuche gehen kann. Gefährlich sind Mähroboter in der Nacht, offene Schächte, Netze und Gift. Wer Laubhaufen liegen lässt und auf Chemie verzichtet, macht dem Igel schon viel Gutes.

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