Ruhegenuss und Aktivurlaub im Nationalpark Gesäuse

Wandern, Wintersport oder Rafting in Österreich: Für einen Aktivurlaub bieten die Berge und Täler des Gesäuses eine eindrucksvolle Landschaftskulisse.

Erholung im Gesäuse

Erholung und Ruhe werden im Gesäuse großgeschrieben. Nationalpark und Naturpark liegen dort dicht nebeneinander. Der Nationalpark Gesäuse bietet eine in Europa einzigartige Unberührtheit, während der Naturpark Eisenwurzen einen malerischen Hintergrund für naturnahes Leben bildet. Wandern, Skifahren oder Klettern stehen auf dem Urlaubsprogramm im Gesäuse. Die wilden Wasser der Enns versprechen zudem aufregende Erlebnisse beim Canyoning oder Rafting in Österreich. Mit dem Stift Admont verfügt die Region auch über ein herausragendes Kulturjuwel. Über Tradition und Brauchtum der Region geben die geselligen Volksfeste Aufschluss.

Das Gesäuse in Zahlen und Fakten

Das Gesäuse liegt in der Obersteiermark und umfasst fünf Gemeinden: Admont, Altenmarkt, Ardning, Landl und St. Gallen. Sie bilden zusammen die Alpenregion Nationalpark Gesäuse, an die im Süden und Osten die Hochsteiermark und im Westen die steirische Urlaubsregion Schladming-Dachstein anschließen. Im Norden grenzen die Bundesländer Nieder- und Oberösterreich an die Region, die durch markante Felsen und wilde Schluchten gekennzeichnet ist. Die vier Gebirgszüge der Gesäuseberge sind die Buchstein-, die Reichenstein-, die Lungauer Zinödl- sowie die Hochtorgruppe, die mit 2.369 m Seehöhe die höchste Erhebung des Gesäuses bildet. Der niedrigste Punkt liegt auf 490 m Seehöhe im Ennstal. Ein Großteil des Gesäuses wurde 2002 zum Nationalpark erklärt. Neben einer artenreichen Fauna mit Murmeltieren, Gemsen, Rehen und Hirschen sowie rund 90 Brutvogelarten beheimatet das Gesäuse auch 50 verschiedene Orchideenpflanzen. Zum Schutzgebiet Gesäuse zählt weiterhin der Naturpark Eisenwurzen, der als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet ist. Erdgeschichtliche Informationszentren, aussichtsreiche Wanderwege, spektakuläre Wildwasser und atemberaubende Kletterwände zeichnen die Urlaubsregion aus. Dazu bietet neben einem kleinen Skigebiet im Gesäuse auch ein abwechslungsreiches Urlaubsprogramm Spaß für den Winter – von der Skitour bis zur Hundeschlittenfahrt.

Sehenswertes im Gesäuse

Entdeckungen in der Natur

Die Lawinenrinnen bei Hieflau zählen zu den artenreichsten Gebieten des Nationalparks. Fast 700 verschiedene Schmetterlinge konnten dort gezählt werden. Die Rinnen überwinden auf nur kurzer Distanz rund 1.500 Höhenmeter, wodurch sich mit der Thermik im Sommer verschiedene Arten aus dem Tal und von den Bergen vermischen. Zu den Naturdenkmälern des Gesäuses zählt die Nothklamm bei Hieflau. Dort reißt der Gamsbach eine enge Kluft in den Fels. Ein spektakulärer Wandersteig führt durch die ausgewaschenen Felswannen der Schlucht. Man wandert auf Stufen und Stegen hoch über dem reißenden Wasser. Unterwegs kann man auch Fossilien entdecken. Ein geschütztes Feuchtgebiet im Gesäuse ist das Pürgschachenmoos. Das Moorgebiet hat seine Ursprünge in der Eiszeit und liegt in den Auen der Enns bei Ardning. Auf dem Moorwanderweg wandert man in ca. 1,5 h um das Gebiet, das sich zur Mitte hin nach oben wölbt. Davon kann man sich von der Aussichtsplattform des Moorturms aus überzeugen.

Stift Admont
Stift Admont

Kultur im Gesäuse

Mit dem Stift Admont bietet das Gesäuse auch einen kulturellen Höhepunkt bei einem Urlaub im Nationalpark. Das im 11. Jahrhundert gegründete Benediktinerstift verfügt über die weltweit größte Klosterbibliothek. Rund 200.000 Bände umfasst der klösterliche Bücherbestand, darunter 1.400 Handschriften, die teilweise aus dem Mittelalter stammen. Weiterhin beherbergt das Stift ein Museum mit natur- und kunsthistorischen Schauräumen sowie Ausstellungen der Gegenwartskunst.

Familienferien im Nationalpark Gesäuse

Den Nationalpark Gesäuse können Sie bei zahlreichen Themenwanderungen entdecken. Auf dem Weg "Lettmair Au" können große und kleine Naturbeobachter von 2 m hohen Holzstegen auf den Waldboden oder über die Seitenarme der Enns blicken und dabei die Pflanzen- und Tierwelt im Auwald bewundern. Zu einer kleinen Höhlenexpedition lädt die Kraushöhle bei Gams ein. Bei einer Führung durch die finstere Höhlenwelt lassen sich zahlreiche mystische Figuren entdecken. Abenteuer in der Oberwelt versprechen die Outdoor-Camps im Gesäuse an der Enns und der Salza, wo sich neben Österreichs Rafting- und Kajakrevieren auch Wasserspielparks und Hochseilgärten befinden.

Winterurlaub im Nationalpark Gesäuse

Das Hochplateau der Kaiserau bietet beste Voraussetzungen für Ski- und Snowbordeinsteiger. Das kleine Skigebiet Kaiserau-Admont-Schneebären liegt in einer Seehöhe von 1.127 m bis 1.400 m und verfügt über leichte bis mittelschwere Pisten, die je nach Schneelage von Dezember bis März geöffnet sind. Mit einem Zauberteppich und seinem Skikarussell verspricht es Pistenzauber für Familien. Ein schneesicheres Langlaufzentrum ist Hall bei Admont. Von der Doppelspur auf dem Haller Boden genießt man eine herrliche Sicht auf die Gesäuseberge. Neben einer 10 km langen Skatingspur verfügt das Gebiet auch über zwei Rennloipen, auf der regelmäßig nationale und internationale Meisterschaften stattfinden. Auch für Skitouren und Schneeschuhwanderungen bietet sich das Gesäuse an. Einsteiger finden rund um Admont talnahe Routen. In Gstatterboden kann man mit Schneeschuhen an einer geführten Rotwildfütterung teilnehmen. Eine anspruchsvollere Alternative für geübte Tourengeher ist die Route von Johnsbach auf die 1.450 m hohe Neuburgalm. In Johnsbach werden auch geführte Winterwanderungen mit Hunden angeboten. Dabei wandert man in Begleitung eines Huskys durch die winterliche Landschaft des Gesäuses. Mit einem ganzen Hunde-Gespann geht es bei einer Husky Schlittenfahrt in die verschneiten Wälder des Johnsbachtals.

Nützliche Informationen für die Reise

Die Gseiscard ist die Vorteilskarte für Gäste der Alpenregion Nationalpark Gesäuse. Sie ermöglicht für die Dauer des Aufenthaltes zahlreiche Vorteile bei Freizeitaktivitäten in der Urlaubsregion und umfasst außerdem das sanfte Mobilitätsangebot der GSEISPUR. Mit dem Programm, das Shuttleverbindungen von und zum Bahnhof Selzthal, Taxis sowie einen E-Roller-Verleih umfasst, kann der Nationalpark ganz ohne eigenes Auto erlebt werden. Wer neben dem Freizeitangebot im Gesäuse auch das Programm anderer steirischer Urlaubsregionen nützen möchte, kann mit der Steiermark-Card bei zahlreichen Bahnfahrten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen sparen.

Videos zur Region


Tourist-Information

Tourismusverband Alpenregion Nationalpark Gesäuse
Hauptstraße 35
A-8911 Admont
Telefon: (+43) - 361321160-10
Telefax: (+43) - 361321160-40

E-Mail: info@gesaeuse.at
Homepage: www.gesaeuse.at

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