Familienfreundliches Imst in den Tiroler Alpen

Klein, aber fein: Wer mit der Familie Imst besucht, entdeckt die herrliche Sommer- und Winterregion Tirol zwischen Bergen und Städtchen.

Kleinparadies für Freizeitsportler und Familien

Im Tiroler Bezirk Imst geht es entspannt zu. Umgeben von Bergen, Wiesen und Wäldern findet der Besucher nicht nur die charmante gleichnamige historische Kleinstadt im Zentrum des Tals. Auch beste Möglichkeiten, die herrliche Landschaft zu erkunden, gibt es: Rund um Imst öffnet sich ein familienfreundliches Mountainbike- und Wanderwegnetz bis zur Rosengartenschlucht. Der höchste Hausberg, der hohe Muttekopf, ist mit 2.774 m Höhe für Kletterer eine Herausforderung. Im Winter zieht es den Besucher über das Städtchen hinaus auf die Berge nach Hoch-Imst zum Skifahren. Das überschaubare Potpourri aus Kultur, Tradition, Genuss sowie Naturerlebnis mit Freizeitspaß ist dank seiner Größe ideal für Familien, die sich im Urlaub wie zu Hause fühlen möchten.

Das Schöne liegt so nah

Wanderer in Imst
Wanderer in Imst

Imst liegt auf fast 830 m Seehöhe im Oberinntal am Rande der Lechtaler Alpen im Westen von Nordtirol. In dem 1.724 km² großen Bezirk mit den Ortsteilen Auf Arzill, Brennbichl, Gunglgrün, Am Grettert, Sonnberg, Weinberg, Hoch-Imst und Teilwiesen leben über 58.000 Einwohner, davon etwa 10.109 in der gleichnamigen Bezirkshauptstadt. Während sich vornehmlich kulturelle und historische Sehenwürdigkeiten um den Ortskern konzentrieren, werden auch sportliche Ereignisse im Städtchen gefeiert: In der Imster Kletterhalle finden regelmäßig Weltcups und Europameisterschaften im Sportklettern statt. Familien und Spitzensportler trainieren hier bei Kletterkursen Wand an Wand. Dank des sonnigen Wetters sind auch ausgezeichnete Gebirgsparcours wie der Imster Klettersteig in der freien Natur zu finden: Etwa 6 km nordwestlich von Imst beginnt die Mutterkopfgruppe und hier der anspruchsvolle Aufstieg zum höchsten Aussichtsgipfel in den Lechtaler Alpen für Profis. Der Pilzpfad, der Jägersteig und besonders die Rosengartenschlucht sind beliebte Wanderrouten durch die von wilden Wassern geformte und unberührte Landschaft rund um Imst. Damit der Wanderer Steine, Tiere und Blumen auf seinem Wege noch besser wahrnimmt, schließt er sich beispielsweise einer geführten geologisch-botanischen Tour durch die wildromantische Klamm an.

Imst – reizvolles Städtchen im Naturgebiet

In der Römerzeit führte die Via Claudia Augusta direkt durch die Ortschaft Imst. Heute ist das idyllische Kulturstädtchen in eine Oberstadt und Unterstadt aufgeteilt. Wer es ruhiger liebt, zieht durch die Gässlein und den großzügigeren Teil im oberen Viertel. Das eigentliche Stadtzentrum liegt in der Unterstadt.

Brunnen und Kirchen

Als Brunnenstadt wird Imst wegen seiner insgesamt 41 Brunnen bezeichnet, die es bei einem geführten Stadtrundgang zu entdecken gibt. Die Wassergebilde sind teilweise historisch erhalten oder wurden von Künstlern modern gestaltet.

Wer sich für Kirchen interessiert, findet in der Oberstadt die mit gotischen Elementen renovierte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus den Jahren 1462–1475. Sie besitzt mit 84,5 m den höchsten Kirchturm Tirols. Die barocken Seitenaltäre der neo-romanischen Johanneskirche von 1822 entzücken nicht nur Kunstkenner, während die romanische Laurentiuskirche auf dem Kalvarienberg romantisch-idyllisch über der Unterstadt gelegen zu entdecken ist. Ursprünge des Gotteshauses sind bis ins 5. Jh. zurückzuverfolgen, sodass die Kirche als älteste bekannte in Tirol gilt. Im Ortszentrum selbst findet der Besucher die Wallfahrtskirche Maria Schnee aus von 1732/1733, die als Ersatz für eine kleinere Kapelle errichtet wurde.

Brauchtum mit Tradition

Die Imster Fastnacht zählt mit dem Schemenlaufen zu den bekanntesten Faschingsbräuchen im Alpenraum. Das Spektakel im Februar, das nur alle paar Jahre stattfindet, ist ein Aufmarsch verschiedener Gruppen mit Wägen und auffallenden Masken, die zur Schau getragen werden: Roller und Scheller, die wichtigsten Schemenfiguren der Fastnacht, läuten, mit 35 kg schweren Kuhglocken behangen, das Festival durch Imst hindurch. Seit 2010 zählt der Brauch zum "Nationalen Verzeichnis des Immatriellen Kulturerbes" der UNESCO Österreich.

Hoch-Imst

Die Blaue Grotte bei Hoch-Imst ist ein Hochgenuss für kleine und große Geologen sowie ein einmaliger Blickfang innerhalb Tirols. Schon zur Römerzeit vor mehr als 2.000 Jahrenwaren hier Bergbauern am Werk, die auf der Suche nach silberhaltigem Bleiglanz waren. Bereits damals, so vermutet man, haben die geschickten Männer die Feuersetzmethode angewendet: Durch Erhitzen konnte das Gestein, das die heutige Blaue Grotte geformt hat, lose gemacht und leichter abgeschlagen werden.

Freizeit für Familien

Familien brauchen in Imst nicht lange nach Abenteuer und Nervenkitzel zugleich suchen. Der Alpine Coaster ist nicht nur die längste Alpen-Achterbahn der Welt – sie führt auch noch idyllisch durch Wald und über die Almlandschaft Nordtirols hinweg. Die 3,5 km lange Bahn beginnt bei der Mittelstation auf 1.500 m Seehöhe. Über Wellen, scharfe Kurven und einige Jumps kommt man nach neun Minuten glücklich im Tal an. Wenn man will, geht es gleich weiter zum nächsten Event auf demselben Gelände. In Albins Spielepark finden die ganz kleinen Gäste Sandkasten, Rutsche und Schaukel sowie ein Bungy-Trampolin. Wer sich auf zwei Rädern üben will, geht nur einige Meter weiter und versucht sich auf der Quad-Bahn mit Motorrad oder Segway.

Wintersport: klein, aber fein

Familienfreundlich und übersichtlich bietet das Skigebiet in Hoch-Imst genügend Fläche zum ausprobieren verschiedener Wintersportarten. Über 9 km weit reichen die leichten bis mittelschweren Abfahrten, die auch für kleine Gäste gut zu schaffen sind. Über zwei Sesselbahnen, einen Schlepplift sowie einen Übungslift mit Kinderland kann der Alpinist das kleine Skigebiet erkunden, das gleich vor der Haustür der Ferienwohnung beginnt – ansonsten kann man den Gratis-Skibus in Anspruch nehmen. Freestyler und Snowboarder, die nach etwas mehr Abwechslung suchen, können in die Nachbarskigebiete fahren, die sich zwischen dem Ötztaler oder Pitztaler Gletscher anbieten: Die Riffleseebahn und besonders der neue Hochzeiger Snowpark überzeugen mit Jumps und Rides bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden nicht nur Jugendliche. Langläufer müssen nicht weit gehen und finden in Hoch-Imst oder im Gurgltal zahlreiche Loipen zur sportlichen Betätigung. Imst ist auch im Winter für eine Rodelpartie für die ganze Familie geeignet: Besucher, die noch mehr Winterspaß suchen, können die 4 km lange Strecke von der Untermarkter Alm oder die 6 km lange Rodelbahn vom Obermarkter Almweg/Latschenhütte als rasante Abfahrt ins Tal nutzen.

Kinder- und familienfreundliches Imst

Damit auch die kleinsten Gäste auf den Skiern sicher sind, werden in Hoch-Imst kostenlose Kinderskikurse angeboten. So ist die ganze Familie sportlich gerüstet, wenn es ins nächste Skigebiet, beispielsweise auf den Hochzeiger, geht. Mit der Pitz Regio Card können Besucher vier Skigebiete in Tirol, und damit über 100 km Piste inklusive Skibus nutzen. Das kostengünstige Ticket gilt für den Pitzaler Gletscher, die Rifflseebahn, Hochzeiger und die Bergbahnen in Imst.

Videos zur Region


Tourist-Information

Imst Tourismus
Johannesplatz 4
A-6460 Imst
Telefon: (+43) 54126910
Telefax: (+43) 541269108

E-Mail: info@imst.at    
Homepage: www.imst.at

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