Südostbayerischer Jakobsweg

Südostbayerischer Jakobsweg
© Südostbayerischer Jakobsweg

Der Ferienhof ist eine offizielle und mit dem Pilgermuschel-Logo ausgezeichnete Herberge am südostbayerischen Jakobsweg.

Wie kam es zu einem Jakobsweg im Südosten Bayerns?
Schon immer lagen die Jakobskirchen, um die sich zahlreiche religiöse Geschichten und Mythen ranken, eingebettet in der wunderschönen südostbayerischen Landschaft. Bereits im Mittelalter, um das Jahr 1200 herum, begannen deutsche Jakobspilger gen Santiago di Compostela in Spanien zu ziehen. Dabei machten sie an diesen Jakobskirchen in heimischer Gegend Rast und so entstanden nach und nach eine Vielzahl lokaler Gnaden- und Wallfahrtsorte in Südostbayern. Etliche davon waren schon fast wieder in Vergessenheit geraten und wurden erst durch die Gründung des südostbayerischen Jakobsweges wieder aus zu neuem Leben erweckt.

Der südostbayerische Jakobsweg führt von Krumau in Böhmen über das bekannte Stift Schlägl und das Mühlviertel in Oberösterreich in den südlichsten Teil des Bayerischen Waldes, nach Passau. Dabei streift er das Rottal, den Wallfahrtsort Altötting, Altenmarkt, Wasserburg, Willing, Bad Aibling um bei Kufstein als "Tiroler Weg" wieder nach Österreich zu führen. Die gesamte Strecke die der südost-bayerische Jakobsweg dabei zurücklegt sind 449 Pilgerkilometer.

Seit dem 10. Jahrhundert besitzt Südostbayern namhafte und bekannte Pilgerziele wie St. Sebastian in Ebersberg, St. Marinus und Anian in Wilparting auf dem Irschenberg, St. Emmeram in Großhelfendorf und seine Martyrerkapelle in Kleinhelferdorf, das Marienbild in Altötting, die Reliquien von St. Zeno in Bad Reichenhall, die Reliquien in St. Quirin in Tegernsee sowie die Reliquien in St. Sixtus in Schliersee. Aufgrund einer Initiative des Europäischen Parlamentes im Jahre 1987 wurde der südostbayerische Jakobsweg auf den historischen Spuren der Jakobspilger wieder neu entdeckt. Und alle Gastgeberbetriebe, die sich auf dieser Route befinden und sich als Pilgerquartier mit entsprechend religiösem Hintergrund verstehen haben sich das Logo der Jakobsmuschel als sichtbares Zeichen ihrer Geisteshaltung an die Hoftüren gehängt. 

 

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Hinweis: Das Logo ist Eigentum des jeweiligen Rechte-Inhabers.


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