Elbe-Börde-Heide

Magdeburg
Magdeburg

Die Region Elbe-Börde-Heide bietet Anknüpfungspunkte für viele Freizeit- und Urlaubsaktivitäten.

Zentraler Ausgangspunkt für die touristischen Angebote ist die Landeshauptstadt Magdeburg. Sie spielte schon im Altertum eine bedeutende Rolle, denn durch die Lage an zwei sich kreuzenden Handelsstraßen war die Stadt ein beliebter Handelsplatz. Söhne Magdeburgs wie der Bürgermeister und Physiker Otto von Guericke oder Georg Philipp Telemann sorgten dafür, dass die Stadt auch später über ihre Grenzen hinaus bekannt blieb. Die Domstadt an der Elbe war im Jahre 2001 Standort der spektakulären Europarats-Ausstellung zum Thema ,,Otto der Große - Magdeburg und Europa" im Kulturhistorischen Museum Magdeburg.

Mit dem gewaltigen Dom, dem ersten gotischen Sakralbau auf deutschem Boden und dem romanischen Kloster "Unser Lieben Frauen" hat Magdeburg Sehenswürdigkeiten von europäischem Rang aufzuweisen.

Otto von Guericke (* 20.11.1602 Magdeburg, † 11.5.1686 Hamburg); 1646-1681 Bürgermeister von Magdeburg; befasste sich aus Liebhaberei mit naturwissenschaftlichen Forschungen. Er erfand 1649 die Luftpumpe, später ein Manometer, erkannte die stoffliche Natur der Luft und bestimmte ihr Gewicht. Bekannt ist vor allem sein Nachweis des atmosphärischen Luftdrucks mit den luftleer gepumpten Magdeburger Halbkugeln.

Naturbegeisterte sollten bei einem Aufenthalt in der Stadt Magdeburg einen Besuch der zahlreichen Parks einplanen. Insgesamt 337 Hektar Parkfläche laden in Magdeburg zum Flanieren, Entspannen und Staunen ein. Das zeigt sich in Anlagen wie dem Klosterbergegarten, welcher der erste Volksgarten im deutschsprachigen Raum war, dem Stadtpark Rotehorn, dem von Peter Joseph Lenné umgestalteten Herrenkrugpark - der ältesten Parkanlage Magdeburgs oder im Elbauenpark, der im Jahre 1999 im Rahmen der Bundesgartenschau eröffnet wurde.
In Magdeburg nimmt die "Straße der Romanik" ihren Ausgang, jene touristische Route, die 80 romanische Bauwerke in ganz Sachsen-Anhalt verbindet. Im Bereich der Region Elbe-Börde-Heide befinden sich 28 Stationen dieser Route.

Das Umland der Landeshauptstadt ist von einer vielfältigen Landschaft mit hübschen Kleinstädten, Dörfern und deren geschichtsträchtigen Anziehungspunkten geprägt. Dazu gehören die romanische Dorfkirche St. Thomas in Pretzien mit ihren Wandmalereien und das Kloster Jerichow, welches der älteste romanische Backsteinbau Norddeutschlands ist, die Hundisburg mit dem Ensemble von Barockschloss und -garten sowie einer hundertjährigen, noch funktionstüchtigen Ziegelei.

Im Norden prägt die Colbitz-Letzlinger Heide mit dem größten geschlossenen Lindenwald Europas das Landschaftsbild.
Die einmalige Auenlandschaft entlang der Elbe mit ihrer seltenen Fauna und Flora lässt sich am besten per Fahrrad erkunden, denn ein großer Abschnitt des Elberadweges führt durch diesen Teil der Region.
Zwischen Elbe und Harz schlägt das Herz der Magdeburger Börde, einer leicht gewellten Landschaft mit den fruchtbarsten Böden Deutschlands, deshalb wird sie auch die "Kornkammer Deutschlands" genannt. Dort wachsen auch die dicksten Zuckerrüben. Auf einer "Süßen Tour" kann man die Geschichte des Rübenanbaus kennenlernen und das "Weiße Gold der Börde", den Zucker, in verschiedenster Weise verkosten.
Die Elbe, die Saale, die Bode und die Ohre umsäumen das Kulturland, in dem viele einstmals prächtige Schlösser, Güter und Herrenhöfe zu entdecken sind.
In Ummendorf - Europas schönstem Dorf 2004 - findet man in der ehemaligen Wasserburg das Bördemuseum. Auf dem Hof befinden sich Geräte aus den Anfängen der Landwirtschaft und im Garten wachsen ca. 500 Heil- und Gewürzkräuter.
Mit der Motorsport Arena Oschersleben entstand mitten in der Börde ein attraktives Freizeitangebot nicht nur für Motorsportler.

Eine beachtenswerte Vielfalt von Denkmälern und Bauwerken lädt zur Besichtigung ein: eine Paltrockwindmühle und Kabelbahnkrananlage in Parey, das Gradierwerk in Bad Salzelmen, das Pretziener Wehr sowie eine gewaltige ingenieurtechnische Leistung moderner Art - das Wasserstraßenkreuz nördlich von Magdeburg - gilt es zu entdecken. In imposanter Art und Weise führt die mit 918 Metern längste Kanalbrücke der Welt seit dem Jahre 2003 den Mittellandkanal über die Elbe. Täglich bietet die Weiße Flotte Bootsfahrten unterschiedlicher Länge zu diesem Highlight der Technik an - ein Muss für jeden Besucher.

In Schönebecks Stadtteil Bad Salzelmen, dem ältesten Soleheilbad Deutschlands, kann man die Seele baumeln lassen. Im Jahre 1800 entdeckte der Arzt Dr. Johann Wilhelm Tolberg die Wirkung der wohltuenden Elmener Sole und nahm daraufhin bereits im Jahre 1802 den Badebetrieb auf. Seitdem genesen die Gäste in attraktiver Parklandschaft, deren klassizistische Bauten an die Bäderarchitektur der Ostsee erinnert und bei Spaziergängen entlang des 350 Meter langen Gradierwerkes. Gesunden kann man zudem noch in Barby und im Luftkurort Flechtingen.

Videos zur Region


Tourist-Information

Magdeburger Tourismusverband
Elbe-Börde-Heide e.V.

Domplatz 1b
39104 Magdeburg
Telefon: 0391-738790
Telefax: 0391-738799

E-Mail: info@elbe-boerde-heide.de
Homepage: www.elbe-boerde-heide.de

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