Allgemeines und Wissenswertes über Obstbauernhöfe

Die Obstvielfalt auf Obsthöfen

Apfelplantage
Vitamine zum Selberpflücken

Eine Vielzahl Bauernhöfe hat sich auf den Anbau von unterschiedlichen Obstarten spezialisiert. Insbesondere wenn sich die Höfe in sonnenverwöhnten Lagen mit mildem Klima und vielen Sonnenstunden befinden, bietet sich das geradezu an, denn dann wachsen und gedeihen viele verschiedene Obstsorten wie Erdbeeren, Rhabarber, Kirschen, Äpfel, Himbeeren, Pflaumen, Zwetschgen, Johannisbeeren, Birnen und vieles mehr besonders gut. Das Obst wird oft gleich in ganzen Plantagen angebaut, so dass dies auch die Haupteinnahmequelle des Hofes darstellt, da es nach der Ernte in riesigen Mengen an Großabnehmer verkauft wird. Vielerorts haben solche Obstbauernhöfe zudem einen eigenen Hofladen, wo sie ihre Früchte und weiteren selbst erzeugten oder hausgemachten Hofprodukte ihrem näheren Umfeld und natürlich den Feriengästen zum Kauf anbieten. Nicht selten sind diese Obstbauern auch mit einem Stand auf den regionalen Wochenmärkten vertreten.

Obstbauernhöfe

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Unvergessliche Ferien auf einem Obsthof

Das zweite Standbein eines Obsthofes ist meist die Vermietung von Ferienunterkünften an Gäste, denn für die ist so ein Obstbauernhofurlaub immer besonders interessant. Hier erfahren sie wann welche Obstsorte angebaut wird, wie sie während der Wachstumszeit behandelt und gepflegt werden muss, zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Obstarten reif werden und wie man sie erntet.

Wer sich berufen fühlt, der kann auch gerne bei der Obsternte aktiv mithelfen, die Obstbauern freuen sich in dieser arbeitsreichen Zeit sicherlich über jede helfende Hand. Wenn das Obst vollreif an den Bäumen und Sträuchern hängt, darf natürlich auch von den gesunden, saftigen Früchten probiert werden.

Man kann außerdem im Frühjahr herrliche Spaziergänge durch die blühenden Obstplantagen mit einem traumhaft schönen Blütenmeer in Rosa und Weiß unternehmen. Im Sommer legen sich die Obsthofurlauber auch mal gerne ins sattgrüne Gras unter die Apfelbäume. Und während sie die vorüberziehenden Wolken durch die Astgabeln hindurch beobachten, hängen sie vielleicht nebenher wunderbar relaxt den herrlichsten Tagträumen nach.

Obsthöfe haben zwar meist keine Tierhaltung im großen Stil, sie haben jedoch oftmals einen Streichelzoo mit niedlichen Kleintieren. Die Kinder lieben es diese Tiere zu füttern und zu streicheln, sie stundenlang auf dem Arm herumzutragen. Dann fahren sie wieder gerne mit dem Bauern auf dem Traktoranhänger mit auf die weiten Streuobstwiesen hinaus oder nehmen an einer spannenden Hof- und Obstgartenführung teil. Nicht selten hält der Obstbauer dabei einen interessanten Vortrag über den Obstanbau auf seinem Hof oder bietet seinen Gästen entsprechende Vorträge und Kurse darüber an.

Die Kinder toben gerne in der Heuscheune, im Spielzimmer oder auf dem Spielplatz, während sich die Eltern vielleicht in den Wellnessoasen des Hofes verwöhnen lassen. Man unternimmt gemeinsam lange Spaziergänge oder Ausflugsfahrten und kommt müde aber voller neuer Eindrücke auf den Hof zurück, wo der Abend nicht selten mit einem stimmungsvollen Lagerfeuer ausklingt, an dem zusammen Stockbrot gebacken wird.

Vitaminreiche Hoferkundung

Natürlich muss einiges von dem erntefrischen Obst gleich verarbeitet werden, den anderen Teil lagern die Obstbauern wenn möglich in den kühlen, dunklen Kellerräumen des Hofes ein, um auch während der Wintermonate noch Frischvorräte an Früchten zu haben.

Ein anderer Teil der Ernte wird zum Verkauf vorbereitet. Wenn die Gäste Lust dazu haben, dürfen sie in der großen Bauernküche der Bäuerin zur Hand gehen, wenn aus dem gesunden Obst die leckersten Fruchtaufstriche, Chutneys, Muse und Kompotte entstehen.

Oftmals wird auch gemeinsam Kuchen gebacken und mit den leckeren Früchten belegt, dann zaubert die Gastgeberin eine feine Fruchtbowle oder einen Obstwein für die Erwachsenen und einen alkoholfreien Früchtepunsch für die Kinder. Einige Bäuerinnen bieten diese hofeigenen Produkte auch in einem dem Betrieb angeschlossenen Hofladen an.

Schon zum Frühstück wird man meist nicht nur mit frischer Milch und selbst gebackenem Bauernbrot verwöhnt, sondern auch mit einem köstlichen Obstsalat aus den Früchten des eigenen Anbaus. Da fängt der Tag schon vitaminreich und stärkend an und so können sich die Feriengäste aufmachen alle weiteren Geheimnisse und Einzigartigkeiten des Hofes und seiner Umgebung zu entdecken.

Herkunft und Geschichte des Obstbaus

Wenn im Freiland großflächiger Anbau von Kern- und Steinobst oder Beerenobst betrieben wird, dann spricht man von Obstbau. Wildwachsende Früchte gehörten wegen ihres besonders hohen Vitamin- und Mineralstoffgehaltes für den Menschen schon vor vielen Millionen Jahren zum täglichen Speiseplan und wurden bereits von unseren sammelnden Vorfahren sehr gerne verzehrt.

Als vor über 50.000 Jahren aufgrund vielfältiger Ursachen unzählige Menschen zu wandernden Nomaden wurden, gehörten vor allem Heidelbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren sowie die Früchte der Schlehe und der Eberesche zu ihren bevorzugten Früchten.

In Mesopotamien - an Euphrat und Tigris im so genannten Zweistromland - bevorzugte man schon bis ins 4. Jahrtausend vor Christus die schmackhaften Maulbeeren. Wurden dort bei herrschaftlichen Anwesen Parks oder Palastgärten angelegt, so pflanzte man vorrangig auch Obstbäume mit an.

In heutiger Zeit entstehen weltweit immer mehr riesige Obstanbaugebiete, in denen verschiedenste Obstsorten für die Versorgung im eigenen Lande und auch für den Export in andere Länder angebaut werden. In Deutschland sind vor allem der Bodenseeraum, das Alte Land bei Hamburg, die Voreifel und das Bundesland Sachsen als namhafte Obstanbaugebiete überregional bekannt.

Eine Auswahl der gängigen Obstarten und ihrer Herkunftsländer

Die älteste bekannte Baumfrucht ist der Apfel. Im heutigen Anatolien in der Türkei lassen sich Funde nachweisen, die auf das Jahr 6500 v. Chr. zurückgehen.

Die Wildform der Pflaume stammt ebenfalls aus dem türkischen Anatolien, aber auch aus Persien und dem Kaukasus.

Die Birne kam ursprünglich aus Persien und Armenien. Sie gelangte über Kleinasien zu den Griechen und Römern, welche diese Frucht bis in die nördlichen Alpenregionen verbreiteten.

Eine nahe Verwandte von Apfel und Birne ist die Quitte, sie entstammt dem Kaukasus und Vorderasien.

Die Heimat der Aprikose ist China, wo sie schon 2200 v. Chr. angepflanzt und geerntet wurde.

Über den Iran und Assyrien verbreitete sich die Aprikose bis nach Europa, wo sie lange Zeit als sehr teure Frucht galt.

Die Süß-Kirsche gab es in ihrer Urform als Vogel-Kirsche bereits vor 8000 Jahren in Kleinasien. Der berühmte Feldherr und Feinschmecker Lucullus brachte sie von seinen Feldzügen mit ins europäische Rom.

Die ebenfalls aus Asien stammenden Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen wurden in Italien und Griechenland bereits im Jahre 1100 v. Chr. angepflanzt.

Täglicher Obstgenuss

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, jeden Tag 650 Gramm Obst zu essen!

Tipps für den Obstanbau im eigenen Garten:

www.obstfakten.de

www.hausgarten.net

www.gartendialog.de

www.gartenbauvereine.org

Vermehrung, Bewässerung, Schnitt & Pflanzenschutz Die Vermehrung der verschiedenen Obstsorten erfolgt meist durch Stecklinge oder Steckhölzer, nicht aus Samen. Eine bedeutende Rolle bei der Vermehrung spielt dabei auch die entsprechende Unterlage, in der die Stecklinge oder Steckhölzer gepflanzt werden. In niederschlagsarmen Gegenden trägt eine Bewässerungsanlage mit Sprinklern ebenfalls maßgeblich zum Ernteerfolg bei.

Sind in diversen Anbaugebieten die Früchte insbesondere durch Spätfröste gefährdet, dann kommen Beregnungsanlagen als Blütenfrostschutz zum Einsatz. Auch der Schnitt an Obstbäumen und Sträuchern, der meist im Herbst und Winter vorgenommen wird, trägt zu einem hohen Ertrag und einer verbesserten Fruchtqualität bei. Da auch diverse Schädlinge und Krankheiten die Bäume und Sträucher befallen können, muss mit gezielten Pflanzenschutzmaßnahmen entgegen gewirkt werden. Es kommen zum Teil chemische Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz, mehr und mehr geht man jedoch dazu über mit natürlichem Pflanzenschutz zu arbeiten, eine Selbstverständlichkeit ist das bereits im ökologischen Obstanbau.

Vermehrung, Bewässerung, Schnitt & Pflanzenschutz

Die Vermehrung der verschiedenen Obstsorten erfolgt meist durch Stecklinge oder Steckhölzer, nicht aus Samen. Eine bedeutende Rolle bei der Vermehrung spielt dabei auch die entsprechende Unterlage, in der die Stecklinge oder Steckhölzer gepflanzt werden.

In niederschlagsarmen Gegenden trägt eine Bewässerungsanlage mit Sprinklern ebenfalls maßgeblich zum Ernteerfolg bei. Sind in diversen Anbaugebieten die Früchte insbesondere durch Spätfröste gefährdet, dann kommen Beregnungsanlagen als Blütenfrostschutz zum Einsatz. Auch der Schnitt an Obstbäumen und Sträuchern, der meist im Herbst und Winter vorgenommen wird, trägt zu einem hohen Ertrag und einer verbesserten Fruchtqualität bei.

Da auch diverse Schädlinge und Krankheiten die Bäume und Sträucher befallen können, muss mit gezielten Pflanzenschutzmaßnahmen entgegen gewirkt werden. Es kommen zum Teil chemische Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz, mehr und mehr geht man jedoch dazu über mit natürlichem Pflanzenschutz zu arbeiten, eine Selbstverständlichkeit ist das bereits im ökologischen Obstanbau.

Deutscher Obstbau in Zahlen, Daten & Fakten

Insgesamt bewirtschaften derzeit rund 10.000 Obstbaubetriebe eine Gesamtfläche von etwa 69.000 Hektar. In Deutschland gibt es 19 bedeutende und namhafte Obstanbaugebiete. Das konzentriert sich deshalb nur auf so wenige Gebiete, da das Anbauen von Früchten diverse Ansprüche an Klima, Boden und Standortwahl stellt.

Fachzeitschrift Obstbau

Die Fachzeitschrift "Obstbau" kommt jeden Monat mit einer neuen Ausgabe und brandaktuellen Themen heraus. Das zugehörige Online-Portal ist jederzeit nachlesbar unter. Hierüber kann man auch alles über deutschlandweite Tagungen, Seminare, Kongresse, Fort- und Ausbildungen im Obst- und Gartenbau erfahren.

Auch Lehrfahrten ins In- und Ausland werden über die Fachzeitschrift und im Online-Magazin veröffentlicht. Die Mitgliedverbände aller Bundesländer mit zugehörigen Kontaktdaten kann man unter dem nachfolgenden Link nachlesen:
www.obstbau.org

Prospektmaterial, Flyer und Poster der Fachgruppe Obstbau bestellt man unter:
www.obstbau.org

Eine weitere Fachzeitschrift mit zugehörigem Online-Magazin ist die Fruchthandel.de.

Deutscher Obst & Gemüse Kongress

Diese jährliche Informations- und Networking-Veranstaltung der deutschen Obst- und Gemüsebranche findet immer in Düsseldorf statt. Die Organisation und Anmeldung erfolgt über AMI, wo man sich auch weitere Informationen einholen kann.

Die AMI-Marktexperten haben zudem eine Markt Bilanz "Obst 2015" im DIN A5-Format mit 256 Seiten herausgegeben, die es auch als E-Book zum Download gibt.

Beziehen kann man dieses aussagekräftige Expertenwerk über:
www.ami-informiert.de

Interessante Online-Portale zum Thema Obst- und Gartenbau

Proplanta mit Sitz in Stuttgart ist das Informationszentrum für die Landwirtschaft.

Infoportal Obstfakten.de

Gebrauchte Landmaschinen für den Obstbau wie Obstpressen, Kellereimaschinen, Schneidanlagen, Mulchgeräte, Obstmühlen, Gebläsesprüher, Schüttler, Obstauflesemaschinen und viele mehr findet man im Online-Portal Landwirt.com wo man auch Kleinanzeigen aufgeben und nachlesen, sowie sich ein kostenloses Probeheft bestellen kann.

Das Bundesministerium für Umwelt und Natur (BMUB Bildungsservice) hat einen interessanten Bericht zum Obstanbau und Obstmarkt in Deutschland, bzw. zum Obst aus Übersee verbunden mit klimaschädlichen Flugimporten herausgegeben.

Obstmärkte, Obstfeste & Infos zum Erntedank

Leckeres Obst auf dem Obstmarkt

Deutschlandweit gibt es vielerorts zahlreiche Obst- und Weinfeste, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen, weil gesunder Genuss immer mehr im Trend liegt.

In der nordrhein-westfälischen Blütenstadt Leichlingen gibt es beispielsweise den Leichlinger Obstmarkt.

Entlang der bayerischen Apfelstraße werden alljährlich zahlreiche Obstmärkte und Obstfeste veranstaltet. 

Seit dem 3. Jahrhundert werden Erntedankfeste in der römisch-katholischen Kirche gefeiert. Es gibt allerdings keinen allgemeingültigen Feiertag dazu, da die Ernten in den diversen Klimazonen einfach immer nur zu unterschiedlichen Zeiten eingebracht werden können.

In diversen Städten werden auch ganze Erntedankfestumzüge mit Blaskapellen, geschmückten Obst-, Gemüse- und Getreidewagen, diversen Trachtenvereinen und jede Menge leckerer Verkostungen veranstaltet.

Erntedankfest-Informationen zum Nachlesen unter:

de.wikipedia.org

www.erntedankfest.org

Obstwiesenfestival

Das beliebte Obstwiesenfestival findet alljährlich in Dornstadt bei Ulm statt.

Spiele rund ums Obst

www.ernaehrung-bw.info

Fazit

Wer gerne Obst isst, ausgedehnte Spaziergänge in weitläufigen Obstplantagen und querfeldein durch Streuobstwiesen liebt, wer bei der Obsternte aktiv mithelfen möchte und alle selbstgemachten Köstlichkeiten rund um die süßen Früchte mag, der ist auf einem spezialisierten Obsthof im goldrichtigen Urlaubsquartier!


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