Bauernhofurlaub ein Sommertraum an der Nordsee mit ihren Inselparadiesen und Halligen

Ob auf dem Festland, den Inseln oder Halligen, die Bauernhofferien an der Nordsee mit der ganzen Familie sind immer traumhaft schön und bringen gerade in den heißen Sommermonaten erfrischende Abkühlung verbunden mit viel Badespaß.
Die Kombination aus Meeresurlaub und Ferien auf einem Bauernhof, ist nicht nur für die Kinder unübertroffen, denn so hat man zwei trendige Urlaubsformen auf einmal gebucht und kann sich sicher sein, dass diese Sommerferien noch lange unvergessen bleiben. Die naturnahen Erfahrungen auf einem Ferienhof mit seinen vielen Tieren sind gerade für Kinder ein unermesslicher Gewinn. Sie lernen hier elementare Dinge über das Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof, vom Anbau der Nahrungsmittel, von der Herstellung der selbst gemachten Hofprodukte sowie über die Fütterung, Haltung und Pflege der verschiedenen Tierarten. Das ist spannender als der tollste Kinderfilm im Fernsehen und das coolste Computerspiel, denn das ist das wirkliche Leben und das spüren gerade sensible Kinderseelen. Und wenn der Bauernhof dann noch direkt am Meer liegt, kann man am Nachmittag bei glühender Sommerhitze ein erfrischendes Bad in der kühlen Nordsee nehmen und sich danach genüsslich auf dem warmen Sandstrand in der Sonne aalen. Und vom Bauernhofquartier aus die spannendsten Ausflugstouren zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Nordsee starten, da schlagen nicht nur Kinderherzen höher.
Wie wäre es mit einer Schiffsfahrt auf die Halligen, diesem Fleckchen Land vom kühlen Nordseemeer umtost und im stetigen Kampf mit den Naturelementen. Es gibt genau zehn von diesen ganz besonderen winzigen Inselchen und auch nur in der schleswig-holsteinischen Nordsee liegend, nur sechs davon sind bewohnt. Die größte und bekannteste der Halligen ist die Hallig Hooge, welche täglich von bis zu 1.000 Touristen besucht wird. Die auf Warften gebauten Häuser werden regelmäßig von Sturmfluten überflutet, das gehört hier zum Alltagsleben, wenn mal wieder „Landunter“ angesagt ist. Schon das kleinste Hallig-Kind muss hier lernen was zu tun ist, wenn das Wasser wieder kommt. Auf den Halligen gehen die Uhren anders, hier bestimmen Ebbe und Flut sowie das Wetter den Alltag. Aber hier gibt es den besten Milchreis aus einzigartiger Milch von Hallig-Kühen und dazu wird die berühmte hausgemachte rote Grütze mit Hallig-Sahne gereicht. Die mondänste und bekannteste Insel der Nordsee wiederum ist die Insel Sylt, welche deshalb auch die „Königin der Nordseeküste“ genannt wird. Sie ist auch die größte der Nordseeinseln und bietet einen sehr feinen Sandstrand von 40 Kilometern Länge. Auch das pulsierende Flair ihrer Inselmetropole Westerland sollte man sich unbedingt anschauen und sich eine wohltuende Wellnessbehandlung im 4.500 qm großen Westerländer Day Spa Syltness Center gönnen. Sylt muss man nicht unbedingt mit dem Schiff besuchen, man kann auch über die Festlandbrücke des Hindenburgdamms mit dem Auto fahren, um sich einmal das Reich der Schönen und Berühmten anzuschauen, die sich hier ein tägliches Stelldichein geben. Wie wäre es mit Inselhopping zwischen den wunderschönen Inseln Föhr, Amrum und Pellworm? Föhr nennt sich selbst die „Friesische Karibik“ und wünscht verschmitzt schmunzelnd seinen Feriengästen „verföhrerisch schöne Föhrien“ . Die Föhrer sind humorvoll, sie spielen gern mit ihrem Namen und preisen selbstbewusst ihr traumhaft schönes Eiland an. Weiße Sandstrände, idyllische Inseldörfer, und sattgrünes Marschland soweit das Auge reicht bieten eine prachtvolle Kulisse in abwechslungsreicher Naturlandschaft mit mildem Klima. Auf Amrum gibt es einen spektakulären, weichen, weißen Sandstrand, der nahezu 2 Kilometer breit und 15 Kilometer lang ist und der fast wirkt wie ein fein gewobenes Seidentuch an das sanft die Wellen schlagen. Dieser Sandstrand auf Amrum ist einer der größten Strände Europas. Von hoch oben auf dem Amrumer Leuchtturm aus, genießt man den besten Blick über die Insel mit den vielen Reetdachhäusern umrankt von prachtvollen Bauerngärten.
Und Pellworm schließlich ist die grünste der Nordseeinseln mit ihren vielen Deichen, Wiesen und dem weiten Ackerland. Hier spielt die Kraft des Windes die größte Rolle, man findet hier unzählige Windräder vor und auch eine der größten Solar- und Windkraftanlagen Europas. Der bekannteste Bewohner Pellworms ist übrigens das kleine wollige Schaf „Pelle“, welches die Kinder als Maskottchen unbedingt mit nach Hause nehmen sollten. Im rot-weiß gestreiften Leuchtturm ist bis heute Deutschlands höchstes Standesamt untergebracht und man erzählt sich spannende Geschichten um das sagenumwobene Rungholt, welches auch das friesische Atlantis genannt wird. Eine gewaltige Sturmflut riss den Ort einst ins Meer und bis heute begeben sich Einwohner wie Besucher auf die Spuren des mystischen Ortes Rungholt. Vortrefflich baden lässt es sich auch gleich neben den Seehundbänken, die von unzähligen Robben bevölkert werden, auf der Hochsee-Insel Helgoland. Auf der Insel ist bis heute zoll- und mehrwertsteuerfreier Einkauf möglich und so führen unzählige, so genannte „Butterfahrten“ auf die Insel. Schon von weitem ist die Lange Anna, wie der rote Felsen vor Helgoland liebevoll genannt wird zu sehen. Der Hummer war auf Helgoland einst vom Aussterben bedroht, deshalb macht man heutzutage dort ein großes Brimborium um diese Tiere und kann lustigerweise sogar in einer „Hummerbude“ heiraten, was sicherlich ein Leben lang unvergesslich bliebe. Die Perlen des Festlandes der Nordseeküste sind beispielsweise das mondäne Eldorado St. Peter Ording, wo am Strand die Häuser auf Pfählen stehen, wo man auf kilometerweiten Stränden Kitesurfen und Strandsegeln kann und spazieren geht in einer einzigartigen Dünenlandschaft. Das bekannte Nordseeheil- und Schwefelbad verfügt auch über unzählige, familienfreundliche Kureinrichtungen.
Die nächste Perle des Festlandes ist die von Theodor Storm viel bedichtete „graue Stadt am Meer“, wie Husum seither genannt wird. Die Hafenstadt hat neben dem Schloss und einer hübschen Innenstadt eine reiche Museumswelt zu bieten, wo man sich über friesische Geschichte, Brauchtum und Traditionen informieren kann. Und dann wäre da noch das kleine aber feine Städtchen Friedrichskoog nennen, mit seiner berühmten Seehundstation, die für die Kinder immer der Anziehungspunkt Nummer Eins ist. Der kleine Fischer- und Badeort hat aber auch sonst viel zu bieten, wie einen malerischen Hafen mit Schleuse, über 30 Krabbenkutter, einen flachen Sandstrand, einen großen Piratenspielplatz und die Indoor-Spielhalle „Willi Wal“. An Aktivitäten für die Freizeit gibt es von der Holzwerkstatt über das Bernsteinschleifen bis hin zu spannenden geführten Wattwanderungen alles auf der Angebotspalette. Und das berühmte Postkartenmotiv des Leuchtturms von Westerhever auf der Halbinsel Eiderstedt sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Wer jetzt noch beantworten kann, was man unter dem „Roten Haubarg“ versteht, der ist im diesjährigen Bauernhofurlaub zu einem echten Nordseeexperten geworden.

 

Gerne stellen wir Ihnen passende Höfe dazu vor: