Allgemeines und Wissenswertes über Höfe mit Tierhaltung

Genussreicher Bauernhofurlaub

Glückliche Kühe
Glückliche Kühe

Urlaub auf einem echten Bauernhof zu machen, der noch traditionell einen ländlichen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht bewirtschaftet, das ist etwas Besonderes, weil man sich ein wenig nostalgisch zurückversetzt fühlt, in die guten alten Zeiten. 
Schon am Morgen beim reichhaltigen Bauernfrühstück bekommen die Gäste frisch gemolkene Kuhmilch und oftmals auch selbst gebackenes Bauernbrot mit kräftiger Kruste, Hausmacher Wurst- und Käsespezialitäten sowie selbst gemachte Fruchtaufstriche serviert. Vielerorts wird sogar noch selbst gebuttert und es gibt Honig aus der hauseigenen Imkerei. Aus dem großen Bauerngarten gleich hinter dem Haus stammt das frische, saftige und knackige Obst. Vielerorts wird es hübsch in diverse Obstschalen drapiert und steht den Feriengästen für eine gesunde Zwischenmahlzeit im Haus verteilt jederzeit zur Verfügung. In der Kräuterecke des Bauerngartens werden die duftenden Kräuter geerntet und oftmals unter die leckeren Milchprodukte des Hauses gemischt, um diese besonders schmackhaft und gesund zu machen.

Höfe mit Tierhaltung

Milchviehbetrieb direkt an der Ostsee, 1 Wohneinheit,ab Herbst 2016 stehen weitere 3 Wohneinheiten zur Verfügung

1 verfügbare Wohneinheit(en)
Preis auf
Anfrage

Die Seele baumeln lassen in vollkommener Ruhe von 3 Seiten umgeben vom Wasser des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. ...

4 verfügbare Wohneinheit(en)
Preis ab: 75,00 €

für große und kleine Entdecker, der Familienfreundlicher Bauernhof auf der Ratzinger Höhe am Chiemsee

3 verfügbare Wohneinheit(en)
Preis ab: 22,00 €

Lernort Bauernhof

So ein Bauernhof ist für Groß und Klein ein ganz wunderbarer Lernort, wo man die vielen verschiedenen Tiere einmal hautnah sehen, erleben, streicheln und sie mit leckeren Knabbereien verwöhnen darf. Man bekommt mit, wie sie leben und mit ein wenig Glück kann man bei einer Tiergeburt vielleicht sogar einmal live dabei sein. Früh am Morgen geht es für einige Tiere auf die Weiden und in der kühleren Jahreszeit am Abend wieder in die warmen Stallungen zurück. Kühe und Ziegen müssen gemolken werden. Dabei zu helfen oder dem Bauern über die Schulter schauen ist ein besonderes Erlebnis. Auch bei der Fütterung und Pflege der Tiere, beim Ausmisten der Stallungen sowie bei der Einbringung der Ernte oder beim Heumachen darf man natürlich gerne aktiv dabei sein.

Große und kleine Tiere auf dem Bauernhof

Ziegenfamilie
Ziegenfamilie

Die Bauernhöfe haben sich auf die unterschiedlichsten Tierarten spezialisiert. Die meisten von ihnen halten Milchkühe, andere betreiben eine Schweinezucht, sie züchten Schafe oder Ziegen. Natürlich darf auch das liebe Federvieh nicht unerwähnt bleiben. Es gibt reine Hühner-, Puten-, Gänse- oder Truthahnzuchtbetriebe. Die meisten Bauernhöfe sind allerdings wie ein großer „Gemischtwarenladen“ zu sehen, da gibt es von jeder Tiergattung einige Exemplare und auf eine Tierart hat man sich dabei am meisten fokussiert. So können vor allem die Kinder hier mit einem umfangreichen Vorkommen an vielen verschiedenen Tierarten rechnen. Die meisten Ferienhöfe halten zudem ein paar Ponys, Esel oder Pferde, damit man auch einmal reiten kann. Ein Streichelzoo mit unzähligen niedlichen Kleintieren ist vielerorts ebenfalls vorhanden und sogar ein Damwildgehege mit den scheuen Waldtieren, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, ist nicht selten einem Bauernhof mit Tieren angeschlossen.

Unvergessliche Bauernhoferlebnisse

Viele Bäuerinnen nehmen sich die Zeit für einen gemeinsamen Bastelnachmittag. Sie erklären gerne die Kräuter und Früchte des Bauerngartens, unternehmen mit den Gästen eine lehrreiche Kräuterwanderung oder laden zum gemeinsamen Brotbacken ein. Auch das allseits beliebte Stockbrot wird natürlich immer wieder gerne über der heißen Glut des Lagerfeuers gebacken. Mit dem Bauern fährt man auf dem Traktor aufs Feld hinaus, in den Wald zum Holzspalten oder auf die Koppeln, um dort beispielsweise einen kaputten Weidezaun zu reparieren. Im Sommer veranstaltet der Bauer sicherlich einmal eine aussichtsreiche Kutschfahrt und im Winter wird bei klirrender Kälte auf Lammfellen sitzend und in warme Decken gehüllt der Pferdeschlitten angespannt.
Die meisten Ferienhöfe haben sich optimal auf die kleinen Feriengäste eingestellt. So finden sich zum Beispiel unzählige Spielgeräte, Heuhüpfburg, ein großer Fuhrpark und viel Platz zum Spielen auf dem Hofgelände.
So ein authentischer Bauernhofurlaub auf einem Hof mit Tieren hält also vielerlei spannende Freizeitaktivitäten bereit und das Wort Langeweile kommt hier erst gar nicht auf.

Staatliche Auflagen zum Thema Tierhaltung

Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde, Esel, Geflügel, Bienen und Gehegewild unterliegen der Melde- und Kennzeichnungspflicht. Sie müssen bei der Tierseuchenkasse angemeldet werden, selbst wenn deren Haltung nur aus Hobbygründen erfolgt. Wer diese Tiere hält oder halten möchte, unterliegt auch der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Insbesondere Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen müssen als amtliche Kennzeichnung zwingend Ohrmarken tragen und bei der HI-Tier-Datenbank gemeldet werden. Auch Veränderungen der Tierbestände müssen bei dieser Datenbank immer aktuell angegeben werden. Bei den Landwirtschaftskammern und Landeskontrollverbänden des jeweiligen Bundeslandes sowie bei fachkompetenten Online-Shops kann man solche Ohrmarken käuflich erwerben.  

Pferde und Esel wiederum tragen aus optischen Gründen und da sie mehr als Freizeitbegleiter für die Feriengäste im Einsatz sind als das sie noch als Nutz-, Zug- und Tragtiere fungieren, keine Ohrmarken. Sie benötigen wiederum einen so genannten Equidenpass.

Wofür hält ein Bauernhof Tiere?

Meist werden Tiere auf Bauernhöfen aus rein ökonomischen Gründen gehalten. Sie dienen vor allem der eigenen Nahrungsversorgung, als Rohstoff- und Einnahmequelle für die Landwirtfamilie. Erst an zweiter Stelle werden einige auch als Arbeits-, Transport- und Fortbewegungsmittel eingesetzt. Beispielsweise Pferde, die auf vielfältige Weise ebenso zum Reiten, eingespannt in Pferdekutschen und Pferdeschlitten als Fortbewegungsmittel wie auch im Wald als Zug- und Lastentiere eingesetzt werden können. Einige Tierarten sind beispielsweise als Wachtiere, Jagdgefährten oder zur Schädlingsbekämpfung im Einsatz. Die köstliche und gesunde Milch der Kühe wird nicht nur für den Eigenbedarf genutzt sondern auch meist im großen Rahmen an umliegende Molkereien weiterverkauft. Ebenso verhält es sich vielerorts mit der Ziegen- und Schafsmilch sowie mit den Eiern der Hühner. Besitzt der Bauernhof einen Hofladen oder betätigt er sich sonst in irgendeiner Form als Direktvermarkter so wird er auch seine selbstgemachten Wurst- und Käsespezialitäten, seine Molkereierzeugnisse aller Art, das Fleisch, die Wolle der Schafe, das Fell der Ziegen und Schafe als auch den Honig der Bienen zum Weiterverkauf anbieten.

Nahrungsmittel für Hoftiere

Junge im Heu bei den Schafen
Junge im Heu bei den Schafen

Artgerecht gehaltene Hoftiere sind während der warmen Jahreszeit im Freien auf den Wiesen, Weiden, Almen und Koppeln und ernähren sich von dem was dort frisch und saftig wächst und gedeiht. Nur im Winter befinden sie sich in den heimischen Stallungen und müssen gefüttert werden. Meist bauen die Bauernhöfe diese Futtermittel selbst an, das ist zum Einen kostengünstiger und zum Anderen weiß der Landwirt dann ganz genau was er seinen Tieren vorsetzt. Nach der Ernte werden diese natürlichen Futtermittel zu riesigen Strohballen gepresst und in großen Scheunen gelagert. Oder aber sie gelangen sie in gehäckselter und geschnetzelter Form zur Lagerung in mächtige Futtersilos.

Natürlich kann man Tierfutter auch zukaufen, was in entsprechenden Tierfuttermärkten, Landagrarmärkten wie der Baywa und im fachkompetenten Online-Handel möglich ist. Interessante Informationen zum Thema Tierernährung, Anbau, Herstellungsprozess, Weiterverarbeitung und Qualitätssicherung liefert der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) mit Sitz in Bonn.


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