Maultier

MaultierSteckbriefAbstammungKörpermerkmaleKommunikationNachwuchsErnährung
Nachwuchs

Maultiere sind keine eigenständige Tierrasse, es handelt sich dabei um eine Kreuzung aus einer Pferdestute und einem Eselhengst. Beim Maulesel wiederum ist es genau umgekehrt, da ist das Muttertier eine Eselstute und der Vater ein Pferdehengst. Das lateinische Wort „mulus“ war namensgebend für das Vorwort „Maul“ im Namen der Maultiere, es bedeutet einfach „gemischt“ und hat also nichts mit dem Maul dieser Tiere zu tun. Die Fohlen wachsen bei der Mutter, also bei einer Pferdestute auf, sind stark von ihr geprägt, werden von ihr gesäugt und sozusagen als „Pferd“ aufgezogen.

Das bemerkenswerteste Kriterium an den Maultieren ist, dass sie sich selbst in der Regel nicht mehr fortpflanzen können. Maultierhengste sind generell fortpflanzungsunfähig, nur ab und zu kommt es vor, dass Maultierstuten trächtig werden können, das ist jedoch äußerst selten. Man sollte die Hengste dennoch kastrieren, da ihr Verhalten sich geschlechtstypisch auswirkt und sie trotzdem versuchen, die ebenfalls rossig werdenden Stuten zu decken. Bis heute gibt es weltweit nur 60 Maultierfohlen, das letzte kam 1988 in China zur Welt.

 

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