Auerhuhn

AuerhuhnSteckbriefAbstammungKörpermerkmaleKommunikationNachwuchsErnährung
Nachwuchs

Auerhähne führen keine Einehe, sie paaren sich mit mehreren Hennen, die daraufhin durchschnittlich acht Eier in eine Nestmulde zwischen Baumstümpfen und Wurzeln legen. Die hühnereigroßen Eier werden 26 bis 28 Tage bebrütet. Die Hauptschlupfzeit ist der Juni und bis in den September hinein bleiben die Jungen bei der Henne. Sie sind Nestflüchter und ziehen schon einen Tag nach dem Schlupf von der Mutter behütet durch das Gestrüpp des Waldbodens. Man kann sie sehr schwer entdecken, da sie hervorragend getarnt sind mit ihrem braun-beigen Gefieder. Werden die Küken von Fressfeinden bedroht, dann lenkt die Auerhenne mit einem geschickten Ablenkmanöver von ihnen ab. Sie torkelt mit lahmen Flügeln über den Boden und tut so, als sei sie verletzt um die Aufmerksamkeit auf sich zu richten. Der Auerhahn kümmert sich nicht um den Nachwuchs.

Die Küken brauchen viel Eiweiß, weshalb sie in den ersten Lebenswochen bevorzugt Raupen, Schnecken, Würmer, Fliegen und Ameisen verspeisen.

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