Nördlicher Schwarzwald

Fachwerkfassade im nördlichen Schwarzwald

Der nördliche Schwarzwald erstreckt sich von Pforzheim bis zum Kinzigtal, welches von Offenburg bis nach Freudenstadt das Gebirge durchquert. Er wird geprägt durch breite Buntsandsteinrücken bzw. Buntsandsteinbuckel und gipfelt im höchsten Berg des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde, 1.164 m hoch, am Südhang des Mummelsees.

In Baden-Baden konzentriert sich das kulturelle Leben wie in keiner anderen Stadt des Nordschwarzwaldes. Im Jahre 1998 eröffnete das Festspielhaus, mit dem sich der Thermalkurort anschickt, einer der ganz Großen im deutschen Kulturbetrieb zu werden.

Auch die Spielbank erweist sich als Publikumsmagnet, sie zieht seit nunmehr gut 150 Jahren Spielernaturen an. Fast ebenso lange laufen auf der Galopprennbahn Iffezheim schnelle Pferde um Sieg und Platz, wie man so sagt im Fachjargon.

Von Baden-Baden folgt die aussichtsreiche "Schwarzwaldhochstraße" dem Hauptkamm des Mittelgebirges zum sagenumwobenen "Mummelsee", der seinen Namen den angeblich hier heimischen "Mümmeln", das sind Wassernixen, verdankt.

Mit seinen 800 Metern Umfang ist er der größte, mit 17 Metern der tiefste und mit 1.036 Metern Höhenlage der höchste der sieben Karseen (Eiszeitüberbleibsel) im Schwarzwald.

Über dem Mummelsee erhebt sich die Hornisgrinde (1.163 m), heute ein Hochmoor, von dem sich ein herrlicher Ausblick über die Rheinebene hinweg auf die Vogesen eröffnet. Aus ökologischen Gründen sollten Wanderer die für sie angelegten Bohlenwege nicht verlassen.

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Unweit südöstlich davon liegt Baiersbronn (Slogan: "Mehr Schwarzwald gibt´s nirgends"), einer der beliebtesten Ferienorte in der waldreichsten Gegend des Murgtales. Der weit auseinandergezogene, aus zwölf Ortsteilen bestehende Luftkurort, ist weithin berühmt für seine Gastronomie.

Nirgendwo sonst in Deutschland werken und wirken auf so engem Raum so viele Sterneköche.

Fünf malerische, waldumgebene Seen wie der Senkenbach See, der Märtesweiher sowie die umliegenden Berggipfel hier sind absolute Höhepunkte für Wanderer und Radfahrer. Es gibt ca. 1.100 markierte Wanderwege, die erkundet sein wollen.

Gut ausgebaut verläuft die B 500 zwischen Baden-Baden und dem 65 km südöstlich gelegenen Freudenstadt hin über den Kamm des Nordschwarzwaldes. Die 1930 fertiggestellte Strecke trägt den schönen Namen "Schwarzwaldhochstraße". Sie ist die älteste touristische Route Deutschlands und eine ihrer reizvollsten.

Von dem Ort Sand aus kann man einen wunderbaren Spazierweg zur "Badener Höhe" (1.002 m) unternehmen. Vom 30 m hohen Friedrich-Wilhelm-Aussichtsturm aus hat man eine tolle Sicht bei gutem Wetter bis zum Straßburger Münster und bei Föhn sogar bis zu den Berner Alpen.

Auf der Passhöhe "Ruhestein" mit 915 m Höhe informiert ein Naturschutzzentrum über die Entstehung des Schwarzwaldes sowie seine Tier- und Pflanzenarten. "Park-Ranger" bieten zusätzlich geführte Wanderungen und vogelkundliche Ausflüge an.

Bauernhaus an der Schwarzwaldhochstrasse
Bauernhaus an der Schwarzwaldhochstrasse

Zurück auf der Schwarzwaldhochstraße erreicht man über die Abzweigung "Zuflucht" von der B 28 aus die "Alexanderschanze". Der beinah vollständig überwachsene Erdwall ist Teil einer Verteidigungsanlage, die 1734 Herzog Alexander von Württemberg zur Abwehr der Franzosen anlegte. Der Ort  "Kniebis" ist ein beliebter Ausgangspunkt für längere Wanderungen zum idyllisch im Wald gelegenen Ellbachsee und den ebenso schönen Senkenbach-Wasserfällen.

Mit 96 km ist die Murg der längste Fluss des Schwarzwaldes. Sie hat ein abwechselungsreiches Tal, mal eng und schluchtartig, mal breit mit Auen und Heuhütten an den Hängen. Der Holzreichtum bildete die Lebensgrundlage der Talbewohner, es wurde bis nach Holland verschifft.

In der Mitte des Tales liegt Forbach (= Forellenbach) mit seiner einzigartigen mit Schindeln überdeckten freitragenden Holzbrücke, die nach dem Original wieder aufgebaut wurde.

Zu besichtigen sind das Schloss Eberstein und der Luftkurort Gernsbach mit seinem prächtigen Alten Rathaus von 1618, ein Sandsteinbau mit kupfergedeckten Erkern.

Mit dem reichen Sagenschatz dieser Gegend macht der "Gernsbacher Sagenweg" bekannt, der 16 km lange Rundwanderweg ist zur Kennzeichnung mit kleinen Teufelchen markiert...

Freudenstadt, die höchstgelegene Stadt Württembergs, ist Endpunkt der Schwarzwaldhochstraße. Berühmt ist die Stadt durch den größten Marktplatz Deutschlands mit den Arkaden der Markthäuser. Sie wurde von Herzog Friedrich I. auf dem Reißbrett entworfen und nach dem Muster eines Mühlespiels gestaltet. Im Süden der Stadt befindet sich ein ca. 350 ha großer Naturpark (-wald), der sehr schön zu erwandern ist.


Tourist-Information

Schwarzwald Tourismus GmbH
Ludwigstr. 23
79104 Freiburg
Telefon: 0761-8 96 46 93
Telefax: 0761-8 96 46 94

E-Mail:
prospektservice@schwarzwald-tourismus.info
Homepage: www.schwarzwald-tourismus.info

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