Winzer in Frankreich

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Urlaub auf dem Bauernhof in Frankreich

Nicht nur die "Stadt der Liebe" und Weltmetropole Paris ist in Frankreich eine Reise wert sondern auch wunderschöne Landstriche wie die Provence, Weinbaugebiete rund um Bordeaux, Lothringen oder dem Elsass sowie die Camargue mit ihren freilebenden, weißen Pferden. Der mondäne Küstenabschnitt der Côte d’Azur mit seinen weltbekannten Städteperlen ist ebenso vielbesucht wie die majestätischen Schlösser der Loire. Einer der berühmtesten Wallfahrts- und Pilgerort der Welt befindet sich ebenfalls in Frankreich, die Rede ist von Lourdes inmitten des Pyrenäen-Gebirges gelegen.

Urlaub in Frankreich

Der Agrotourismus in Frankreich

Das größte europäische Gästehaus-Netzwerk Gîtes de France hat sich die Vermarktung authentischer, komfortabler, und familienfreundlicher Ferienunterkünfte, die inmitten der Natur gelegen sind, auf die Fahnen geschrieben. Auch soll das kulturelle Erbe Frankreichs und sein geselliges, naturnahes Landleben dabei besonders herausgestellt werden. 

Das Motto des Anbieters heißt vielversprechend: Gîtes de France – Und Ihre Ferien nehmen eine andere Richtung!

Will man seinen Landurlaub ergänzen durch interessante Städtetrips in die wunderschönen, französischen Metropolen, dann kann man über Gîtes de France ein so genanntes „City Break“ buchen, welches Land- und Stadtunterkünfte komfortabel miteinander kombiniert. Neben den Zimmern, Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf dem Lande gibt es in Frankreich noch spezielle Kinderferienlager, Campingplätze und Chalets zu buchen aber auch ungewöhnliche Unterkünfte wie Schlösser, Burgen, Tipis, Jurten, Baumhäuser oder von einem Pferd gezogene Caravans.
Die Bewertungskriterien werden in Frankreich über so genannte „Ähren“ geregelt, die mit der deutschen Sternevergabe gleichzusetzen sind. Für Zimmer, Wohnungen und Häuser werden zwischen 1 bis 5 Ähren vergeben, also Unterkünfte, die von einfach bis luxuriös einzustufen sind. Gruppenunterkünfte erhalten zwischen 1 und 3 Ähren und Campingplätze bis zu 4 Ähren.  
Über Gîtes de France sind derzeit knapp 340 Gästezimmer sowie rund 1040 Ferienwohnungen auf Bauernhöfen in unzähligen Regionen Frankreichs zu mieten, Tendenz steigend. Dieses spezielle Gîtes de France Label für Urlaub auf dem Bauernhof nennt sich dann „Bienvenue à la Ferme“. Man genießt auf so gekennzeichneten Ferienhöfen regionale, selbst angebaute Produkte, kehrt in Bauernhofcafés und Bauernstuben zum Vespern ein, entdeckt Lehr- und Erlebnis-Bauernhöfe, Höfe für alleinreisende Kinder oder Pferdefarmen. Alle üblichen Arten von Bauernhoftieren werden auch auf französischen Bauernhöfen und Landgütern gehalten, man darf vielerorts tatkräftig mit anpacken sowohl bei der Hof- und Stallarbeit als auch bei der Einbringung der Ernte.

Daten, Zahlen & Fakten über Frankreich

Frankreich ist eine Republik und liegt in Westeuropa. Es erstreckt sich auf einer gesamten Fläche von 643.801 km² und hat rund 66,5 Millionen Einwohner. Seine Hauptstadt ist die Weltmetropole Paris, seine Nationalhymne die bekannte La Marseillaise, das Länderkennzeichen heißt „F“ und die internationale Telefonvorwahl lautet 0033.

Zu Frankreich gehören insgesamt 18 Regionen, mehrere Überseegebiete und Überseeinseln, die auf diversen Kontinenten verteilt liegen. Es handelt sich nach Russland und der Ukraine um das drittgrößte Land Europas und um das meistbesucht Land der Welt, mit alljährlich rund 83 Millionen ausländischer Touristen! Der höchste Berg ist der weltbekannte 4.810 Meter hohe Mont Blanc, der in den Alpen beheimatet ist. Frankreich grenzt nicht nur an diverse europäische Länder sondern im Süden an das Mittelmeer, im Norden und Westen an den Atlantischen Ozean, den Ärmelkanal und an die Nordsee. Zudem umschließt es an der Côte d'Azur Mittelmeerküste den Kleinstaat Monaco.

Der wichtigste Ballungsraum Frankreichs ist der Großraum rund um die Hauptstadt Paris, die in der Region Île-de-France liegt. Gefolgt von zehn weiteren namhaften Metropolen wie Marseille, Lyon, Toulouse, Nizza, Nantes, Straßburg, Montpellier, Bordeaux, Lille und Rennes. Neun Nationalparks nehmen eine Fläche von 4,5 Millionen Hektar ein, es gibt 45 Naturparks und eine Vielzahl von Natur- und Biosphärenreservaten. Man spricht vorwiegend französisch, es gibt jedoch auch Dialekte wie elsässisch, lothringisch, wallonisch, baskisch, provenzalisch, bretonisch, flämisch und im Süden Frankreichs, an der spanischen Grenze sogar katalanisch. Auf der zu Frankreich gehörenden Insel Korsika spricht man einen inseleigenen korsischen Dialekt. In Frankreich werden die bekannten Automarken Peugeot, Citroën und Renault hergestellt. Die beiden Hauptflughäfen des Landes Charles de Gaulle und Orly befinden sich in der Landeshauptstadt Paris, weitere vielfrequentierte Flughäfen sind in Nizza, Lyon und Marseille anzutreffen. Die größte Fluggesellschaft des Landes ist die Air France.

Der bekannteste Starkoch Frankreichs heißt Paul Bocuse. Die französische Küche ist für ihre hochwertige Qualität und ihre Vielfalt  weltbekannt, insbesondere was Käse und Wein anbelangt. Sie gehört zu den acht besten Küchen der Welt und deshalb heißt der Spruch nicht umsonst „Essen wie Gott in Frankreich“, wenn es um wahre Gaumenfreuden geht. Das hat die UNESCO im Jahre 2010 dazu inspiriert, das gastronomische Mahl der Franzosen als „immaterielles Weltkulturerbe“ offiziell anzuerkennen.

Das wohl berühmteste Bauwerk Frankreichs ist der Eiffelturm in Paris und seine meistbesuchten Regionen und Landschaften sind die Île-de-France mit der Hauptstadt Paris, die Normandie, Bretagne, Camargue, Provence, das Elsass, Lothringen, Burgund, das Baskenland und die Pyrenäen. Die beiden letztgenannten Regionen erstrecken sich sowohl in Frankreich als auch in Spanien und sie werden als Wander- und Naturparadiese von Touristen aus aller Welt gerne besucht.

Seit 1903 findet alljährlich in Frankreich das bedeutendste Radrennen der Welt, die Tour de France statt, die zu den größten Sportereignissen weltweit zählt.

Die schönsten Regionen und Landschaften Frankreichs

Die Normandie

Im Norden des Landes liegt diese historische Provinz, die schon seit 996 n.Chr. besteht. Die Normandie ist ein Herzogtum, zu dem die Kanalinseln und die Halbinsel Cotentin gehören. Das Land erstreckt sich auf einer gesamten Fläche von 29.906 km². Die markanteste Bucht der Normandie ist die Baie de Seine mit der bedeutenden Hafenstadt Le Havre, die nach Marseille den zweitgrößten Hafen Frankreichs besitzt. Die normannische Küche ist für ihre zahlreichen Fischspezialitäten bekannt aber auch für die drei „C´s“, die für Calvados, Cidre und Camembert stehen, mit denen hier sehr viel gekocht und angerichtet wird.

Die Hauptstadt der Normandie ist Rouen mit seinen rund 115.000 Einwohnern. Sehenswert sind in Rouen die Kathedrale als Sitz des Bischofs, die unzähligen weiteren Kirchenbauten wie die monumentale Abteikirche Saint-Ouen, die vielen Fachwerkhäuser, mittelalterlichen Gassen und breiten Boulevards, der Turm Jeanne d´Arc und der Place du Vieux-Marché, an dem am 30. Mai 1431 die berühmte französische Nationalheldin Jeanne d´Arc öffentlich verbrannt wurde. Weiterhin sollte man sich den großen Uhrturm, das Pest-Beinhaus, den Justizpalast und die acht Theaterhäuser von Rouen anschauen, die als „Stadt der Blumen“ schon mehrfach ausgezeichnet wurde.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Normandie ist der sagenumwobene Klosterberg Mont-Saint-Michel auf der gleichnamigen Insel und Bucht im Wattenmeer mit gerade mal 41 Einwohnern. Die Insel ist nur rund einen Kilometer vom Festland entfernt, hat einen Umfang von 830 Metern und gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Insel mit der weithin sichtbaren, gewaltigen Klosteranlage ist ein Teil des französischen Jakobsweges und wird deshalb auch von unzähligen Pilgern besucht.

Ebenso zählt der weltberühmte Teppich von Bayeux mit detailreichen Stickarbeiten aus dem 11. Jahrhundert, der im Centre Guillaume le Conquérant in der Gemeinde Bayeux aufbewahrt wird, zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Normandie.

In der nur rund 500 Einwohner zählenden Gemeinde Giverny lebte der weltbekannte Impressionist Claude Monet, sein Haus und die blumengeschmückten Gartenanlagen sind dort vielbesuchte Sehenswürdigkeiten.

In Étretat sind die steilen Felsklippen „Falaises d´Etretat“ mit ihren spektakulären Kreidefelsen und Felsentoren  Porte d´Aval, Aiguille, Manneporte und Falaise d´Amont sehr bekannt. Hier ist weiterhin der Austernpark, der bereits im Jahre 1777 für Königin Marie Antoinette zur Austernzucht angelegt wurde, sehenswert. Ebenso die Häuser der Fischersiedlung, der Amtssitz des Bürgermeisters sowie zahlreiche Villen, Herrenhäuser und Schlösser rund um das Seebad.

In Cherbourg, das im Übrigen nach dem Auslaufen aus Southampton der erste Anlaufpunkt des berühmtes Ozeanriesen Titanic war, der später sank, befindet sich das Museum La Cité de la Mer. Dort wird das größte, öffentlich zugängliche Atom-U-Boot der Welt ausgestellt, zudem gibt es hier ein 12 Meter hohes Meeresaquarium mit all seinen Bewohnern zu besichtigen.

Mont-Saint-Michel in der Normandie
Mont-Saint-Michel in der Normandie

Die Bretagne

Diese Region liegt ganz im Westen Frankreichs und ihre Hauptstadt heißt Rennes. Die Bretagne ist die größte Halbinsel des Landes und ihre Bewohner heißen Bretonen. Hier befindet sich das berühmte „Ende der Erde“ auf normannisch Finistère genannt. In dieser Gegend werden sehr viele Kartoffeln, Artischocken und Blumenkohl angebaut, an der Nordküste, rund um Cancale, spielt auch die Austernzucht eine große Rolle. Vielbesucht ist der feinsandige, weiße Strand von Trébeurden. Man sieht in der Bretagne unglaublich viele, sehr große Hortensienbüsche, die in allen Formen und Farben erstrahlen, ein sehr beliebtes Fotomotiv ist das Haus, das zwischen den Felsen klemmt und das an der Côte de Granit Rose gelegen ist. Eine weitere markante Landspitze liegt im Südwesten der Bretagne, das ist die 70 Meter über dem Meer gelegene Pointe du Raz. Die Bretagne besitzt eine Vielzahl von Leuchttürmen, der bekannteste ist der vom Meer umtoste „Ar Men“ an der Westküste. Ein mit 42 grünen Inseln sehr inselreiches Binnenmeer ist der salzwasserhaltige Golf von Morbihan, diese Wattflächen mit ihren Algenteppichen bieten Hunderttausenden von Wasservögeln eine Heimat und dienen als Winterquartier für Zugvögel. So ein Naturwunder einmal live zu erleben und sich dazu naturnah auf einem Bauernhof einzuquartieren, was gibt es Schöneres.

Vom französischen Kultusministerium wurden in der Bretagne  neun Städte ausgezeichnet, die über ein besonders reiches historisches und kulturelles Erbe verfügen, diese Städte heißen Concarneau, Saint-Malo, Dinan, Vitré, Fougères, Vannes, Quimper, Nantes und Rennes. Zudem sind in der Bretagne sehr viele vorgeschichtliche Megalithen und Dolmen zu finden, in Carnac kann man über 3.000 solcher Steinbrocken besichtigen.

Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, zählt weit über 200.000 Einwohner, erstreckt sich auf einer Fläche von 50,39 km² und liegt im Osten des Landes. Hier leben rund 63.000 Studenten, welche den Alltag von Rennes bestimmen. Es gibt eine gut erhaltene Stadtbefestigungsanlage anzuschauen, die Universitäten von Rennes, die Kirche Notre-Dame-en-Saint-Melaine, das prachtvolle Rathaus , das Parlament, das feudale Opernhaus, den Palais Saint-Georges, die wunderschönen Fachwerkhäuser am Place du Champ Jacquet, die Esplanade De Gaulle und den Markt auf der Place des Lices.

Die Provence mit der Camargue

Ganz im Südosten Frankreichs liegt die Provence, die berühmt ist für ihre weiten, lila leuchtenden Lavendelfelder und die herrliche, mondäne Küste Côte d’Azur mit ihren vielbesuchten High-Society-Städten wie Saint-Tropez, Cannes, Nizza, Antibes, Menton und dem Fürstentum Monaco, einem Zwergstaat, der komplett von Frankreich umschlossen wird. Die drei größten Städte mit all ihren spektakulären Sehenswürdigkeiten sind Marseille, Nizza und Toulon. Die provenzalische Volksmusik ist ebenso beliebt wie die aus Ton gefertigten und bunt bemalten Krippenfiguren, die „Santons“ genannt werden. In der mediterran geprägten Landwirtschaft dominieren der Anbau von Melonen, Erdbeeren, Aprikosen, Kirschen, Pfirsichen und Mandeln. Auch Oliven werden angebaut und Olivenöl wird daraus gefertigt. Die besten Öle stammen aus den Gemeinden der Gebirgskette Alpilles. Die berühmten Lavendelfelder befinden sich in Höhenlagen ab 300 Metern, sie dienen vorwiegend der Parfümherstellung. Die Welthauptstadt des Parfüms ist die Stadt Grasse. Als typisch provenzalische Küche gilt die bekannte Spezialität Ratatouille aus diversen Gemüsen und Kräutern hergestellt aber auch die Fischsuppe Bouillabaisse. Der Weinanbau wird in der Provence ebenfalls groß geschrieben.

Sehenswert sind in der Provence die Stierkampfarena in Arles, das römische Theater und der Triumphbogen von Orange, das römische Aquädukt Pont du Gard bei der gleichnamigen Gemeinde Vers-Pont-du-Gard, die Flaniermeile Cours Mirabeau in der Stadt Aix-en-Provence mit ihren römischen und mittelalterlichen Bauwerken sowie Port Vauban, einer der größten Yachthäfen Europas, in der Stadt Antibes gelegen. Cannes mit seinen alljährlich stattfindenden Internationalen Filmfestspielen und einem Aufgebot an Weltstars muss man einmal gesehen haben. Ebenso spannend ist die Karstquelle Sorgue mit ihrem weitreichenden Höhlensystem in Fontaine-de-Vaucluse, die Gemeinde Gordes mit dem Château de Gordes, die Stadt und Festung Lourmarin mit dem Grab von Albert Camus, Nîmes mit seinen unzähligen römischen Bauten, die großflächigen, römischen Ausgrabungsstätten in Vaison-la-Romaine, die Verdonschlucht bei Verdon und die Daluis-Schlucht in der gleichnamigen Gemeinde. Ein ganz besonderes Highlight ist auch die Stadt Avignon mit ihrem von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Papstpalast und der historischen Altstadt mit Stadtmauer.

Im Fürstentum Monaco sind der fürstliche Palast, die Kathedrale, das Spielcasino, das Ozeanografische Museum, der Rosengarten Prinzessin Grace, der Exotische und der Japanische Garten, das Automuseum des Fürsten sowie die Hafenanlage Port Hercule sehenswert.

Die Camargue, ein Landstrich in der Provence, ist für ihre unzähligen wildlebenden, weißen Camargue-Pferde, schwarzen Camargue-Stiere und rosa Flamingoschwärme weltbekannt. Sie hat jedoch noch mehr zu bieten außer Tieren und herrlicher Natur! Man sollte sich die Festungsstadt Aigues Mortes aus dem 13. Jahrhundert anschauen, aber auch den Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer mit seiner imposanten Wehrkirche, die Bilder und Zeichnungen aus der Feder von Vincent van Gogh in ihrem Inneren birgt.

Die Île-de-France mit der Hauptstadt Paris

In Nordfrankreich liegt die Region Île-de-France mit dem Großstadt-Ballungsraum Paris. Diese Region wird von den Flüssen Oise, Marne, Seine und Beuvronne umschlossen, weshalb das Gebiet vermutlich einst zu seinem Namen „Insel Frankeichs“ gekommen ist. Heutzutage wird die Region oft als „parisienne“ bezeichnet, in Anlehnung an die Landeshauptstadt. Dieser Ballungsraum rund um Paris ist der wohlhabendste des Landes, er erstreckt sich auf einer gesamten Fläche von rund 12 km² und besitzt etwa 12,1 Millionen Einwohner. Weitere namhafte Großstädte der Region sind Boulogne-Billancourt, Saint-Denis, Argenteuil, Montreuil, Nanterre und Versailles. Östlich von Paris in Marne-la-Vallée befindet sich seit dem Jahre 1992 der vielbesuchte Freizeitpark Disneyland Resort Paris. Am westlichen Stadtrand von Paris ist wiederum eines der Hauptgeschäftszentren der Stadt namens „La Défense“, ein markantes Hochhausviertel, zu finden. Im Großraum Paris sind gleich achtzehn wunderschöne Schlossbauten anzuschauen sowie drei Burgruinen. Die bekanntesten Schlösser darunter sind das monumentale Schloss Fontainebleau aus dem 16. Jahrhundert sowie Schloss Versailles, eine der größten Schlossanlagen Europas mit Spiegelgalerie und riesigem Schlossgarten. Ebenso befindet sich das fossile „Pariser Becken“ in dieser Metropolregion, in dem sich im Laufe der Jahrtausende über 3000 Meter an Sedimenten angesammelt hat.

Paris – Hauptstadt der Französischen Republik und weltberühmte Stadt der Liebe! Die Seine teilt die Stadt in den südlichen und nördlichen Teil, weite Teile des Seine-Ufers zählen zum Welterbe der UNESCO. In Paris leben weit über 2,2 Millionen Menschen, was sie zur fünftgrößten Stadt Europas macht. Weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, die Kathedrale Notre-Dame oder der Louvre erheben Paris zu einer der meistbesuchten Metropolen der Welt. Es gibt unzählige weitere Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Pariser Oper, die Opéra Garnier, die beiden Revuetheater Moulin Rouge und Lido, das Musée d´Orsay gegenüber dem beliebten Tuileriengarten, das Musée Picasso, der Grand Palais, die Brücke Pont Neuf, der Obelisk von Luxor, die Champs-Élysées, der Place de la Concorde, der Élysée-Palast, das Panthéon, der Arc de Triomphe, die Basilika du Sacré-Coeur, die  Einkaufszentren Galeries Lafayette, Printemps und Le Bon Marché, die beiden Vergnügungsviertel Pigalle und Montmartre, die berühmte Pariser Metro, weit über 400 Parks und Gärten sowie sicherlich noch vieles, vieles mehr, was es in der Stadt der Liebe zu sehen und zu bestaunen gibt!

Nur 32 Kilometer von Paris entfernt befindet sich der 1.943 Hektar große Freizeit- und Vergnügungspark Disneyland Paris  mit den zwei Themenparks „Disneyland Park“ und „Walt Disney Studio Park“ sowie zahlreichen Hotels, Wohn- und Geschäftsvierteln, einer Golfanlage sowie dem Unterhaltungsbereich Disney Village.

<p>Eiffelturm in Paris</p>

Eiffelturm in Paris

Die Weinregion Burgund

Wie ihr klangvoller Name schon sagt, ist diese Region für ihren großflächigen Weinanbau und insbesondere für den nach ihr benannten Burgunder bekannt. Burgund liegt im Herzen Frankreichs, verteilt auf einer Fläche von 31.582 km², mit rund 1,7 Millionen Einwohnern und der Hauptstadt Dijon. Weitere namhafte Großstädte Burgunds sind Chalon-sur-Saône, Nevers, Auxerre und Mâcon. In dieser landwirtschaftlich geprägten Region werden aber nicht nur Rot- und Weißweine angebaut sondern auch Viehzucht betrieben. Sehr bekannt sind hierbei die Charolais-Rinder aber auch die Bressehühner, welche sogar die Farben Frankreichs tragen. Ihr Gefieder ist schneeweiß, sie haben einen roten Kamm und blaue Beine und werden ausschließlich als Freilandhühner gehalten. Auch Nuss- und Pflanzenöle werden in Burgund in einigen alten Ölmühlen hergestellt.
Vielbesucht ist die kleine Gemeinde Taizé in der Nähe von Mâcon, die durch die Gemeinschaft von Taizé bei Pilgern in aller Welt große Bekanntheit genießt. 
Burgund ist voller Kirchen und Klosteranlagen wie beispielsweise der Abtei Fontenay oder dem Kloster Pontigny.An Burgen, Schlössern und Festungen sind rund 600 Stück bekannt, darunter Schloss Commarin und Schloss Bussy-Rabutin, die Wasserschlösser Sully und Tanlay. Die umfangreiche Sammlung von Gehölzen aus aller Welt, das 27 Hektar große Arboretum de Pézanin wird alljährlich von über 25.000 Menschen aus aller Herren Länder besucht. 

Dijon ist die Hauptstadt Burgunds und zählt rund 155.000 Einwohner, die sich auf einer Fläche von 40,41 km² verteilen. Die Stadt ist ein wichtiges Handels-, Verkehrs- und Industriezentrum, besitzt aber auch die berühmte Universität de Bourgogne, die bereits im Jahre 1722 gegründet wurde. Dijon ist für seine Senfspezialitäten weltbekannt und ein bedeutender Handelsplatz für die Burgunderweine. Sehenswert sind der Herzogspalast, die Kirche Notre Dame, die gotische Kathedrale, der Justizpalast, das Kartäuserkloster Chartreuse de Champmol, der im Jahre 1880 eröffnete Park Jardin Darcy, das Kunstmuseum und das archäologische Museum sowie das Theaterhaus von Dijon.

Das Elsass

Der östlichste Landstrich Frankreichs ist das schöne Elsass, welches an Deutschland und die Schweiz direkt angrenzt. Seine Hauptstadt ist das sehenswerte Straßburg, weitere bekannte Städte sind Mülhausen, Colmar und Haguenau. Auch im Elsass wird sehr viel Weinbau aber auch Hopfenanbau und die damit verbundene Bierbrauerei betrieben. Der Tourismus insbesondere in den grenznahen Weinbaudörfern spielt ebenfalls eine tragende, wirtschaftliche Rolle. Das Elsass ist eines der größten europäischen Anbaugebiete für Weißkohl, dieser wird anschließend zu Sauerkraut weiterverarbeitet. In Straßburg befindet sich der zweitgrößte Binnenhaften des Landes und mit dem Rhein-Rhône-Kanal besitzt das Elsass eine wichtige Wasserstraße. Die zwei internationalen Flughäfen des Elsass befinden sich in Straßburg und in Basel-Mülhausen. Im Elsass gibt es ein asphaltiertes Radwegenetz, das sich über 2000 Kilometer erstreckt. Weltbekannte kulinarische Spezialitäten sind der Elsässer Flammkuchen, Sauerkraut was hier „Choucroute“ heißt, das Weißwein-Hühnchen-Gericht „Coq au vin“, der Munsterkäse und die Leberpastete Foie gras.

Straßburg ist mit rund 280.000 Einwohnern die größte Stadt im Elsass, sehr bekannt sind hier das gotische Straßburger Münster inmitten der  gut erhaltenen historischen Altstadt, die Grande Île genannt wird und von der UNESCO im Jahre 1988 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Aber auch das Gerberviertel im Stadtteil La Petite France mit seinen malerischen Fachwerkhäusern, Gassen und Kanälen, die Präfektur, die Brücke Ponts couverts mit ihren beiden Türmen, der Riesenglasbau des Europäischen Parlaments, welches seinen Hauptsitz in Straßburg unterhält, die Universität, die Nationalbibliothek, die neuromanische Temple Neuf Kirche, der Münsterplatz mit seinen vielen, hohen Fachwerkhäusern, die oftmals bis zu 5 Stockwerke haben, der Palais Rohan, der Palais du Rhin, der Justizpalast, das Haus Kammerzell aus dem Jahre 1427, der Hanauer Hof und der großräumige Kléberplatz mit der Aubette sind sehenswert. Vielbesucht ist zudem der Straßburger Weihnachtsmarkt zur Adventszeit.

Colmar die drittgrößte elsässische Stadt mit ihren rund 68.000 Einwohnern liegt an der Elsässer Weinstraße und ist bekannt für ihr Unterlinden-Museum mit dem Isenheimer Altar. Die gut erhaltene Altstadt mit den unzähligen, wunderschönen Bürger- und Fachwerkhäusern ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hübsch anzusehen sind das Stadtviertel La Petite Venise mit seinen vielen Wasserkanälen und der Markthalle, das Münster zu Colmar, die Dominikanerkirche aus dem 13. Jahrhundert, die Kirche Saint Joseph, die Maison Pfister, das Koifhus, das Clou d ´apell Gebäude und die beeindruckende, 12 Meter hohe Freiheitsstatue in Colmar, die eine Kopie des Originals in New York ist.

<p>Colmar mit seinen Kanälen</p>

Colmar mit seinen Kanälen

Lothringen

Ganz im Nordosten Frankreichs gelegen, befindet sich die rund 24 km² große Landschaft Lothringen mit ihrer Hauptstadt Metz. Weitere namhafte lothringische Städte sind Nancy, Thionville, Épinal und Saargemünd. Lothringen befindet sich an den Flüssen Maas, Saar, Mosel und Saône. Die höchste Erhebung ist der 1.364 Meter hohe Berg Hohneck. Lothringen grenzt an das Großherzogtum Luxemburg sowie an die beiden deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. Diese europäische Großregion nennt sich deshalb Saar-Lor-Lux. Im Westen schließt sich der Landstrich der Champagne an Lothringen an, der für seine Sekt- und Champagner-Produktion weltbekannt ist. Für Lothringen selbst ist eine andere kulinarische Spezialität sehr bekannt, das ist der salzige Mürbteigkuchen Quiche Lorraine, der mit viel Sauerrahm, Zwiebeln und Speck belegt wird. Die französische Nationalheldin Jeanne d´Arc wurde im Jahre 1412 in Domrémy in Lothringen geboren. Es gibt zwei Universitäten im Land, diese befinden sich in Metz und in Nancy. Lothringen besitzt außerdem gleich drei sehenswerte Naturparks.

Metz hat rund 120.000 Einwohner und besticht mit seiner Kathedrale Saint-Étienne und der auf einer kleinen Insel erbauten Kirche Temple Neuf. Sehenswert sind weiterhin die Porte des Allemands, unzählige Kirchen und Klöster, die Brücke Pont Moyen, die sich über die Mosel spannt, die Esplanade mit ihren Wasserspielen, die Templerkapelle, der Place St. Jacques und der Place Jean Paul II., das  Hôtel de Gargan aus dem 15. Jahrhundert, das Hôtel Saint-Livier, das rote Backsteingebäude Poste centrale, der Palais du Gouverneur, das Theaterhaus und der Hauptbahnhof Gare de Metz, erbaut von 1905 bis 1908.

Nancy mit seinen rund 105.000 Einwohnern besitzt genau wie Metz nicht nur eine Universität sondern auch den wunderschönen Triumphbogen Arc Héré  und den Amphitrite-Brunnen an der Place Stanislas, der zusammen mit dem Place de l´Hémicycle und dem Place de la Carrière von der UNESCO im Jahre 1983 in die Welterbeliste aufgenommen wurde. Weiterhin sehr sehenswert sind die Basilika Saint-Epvre, die Kathedrale von Nancy mit ihrer großen Orgel, der Palais des Ducs, das Musée des Beaux-Arts, die Èglise des Cordeliers, als Grabkirche der lothringischen Herzöge, die Parkanlage Ferme Ornée englischen Stil erbaut, mit Zoo, Muschelbühne und Kinderunterhaltungsstätten. 

Acht weitere Städte-Perlen Frankreichs

Marseille ist eine bedeutende europäische Hafenstadt und der wichtigste französische Hafen in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur gelegen. Die Stadt selbst hat rund 860.000 Einwohner und ist damit nach Paris die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie liegt am Golfe du Lion in einer weiten Mittelmeerbucht und ist von gebirgigem Umland umgeben. Sehenswert sind hier das alte Rathaus, das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeeres, das Museum der Schönen Künste, das Naturgeschichtliche Museum und das Filmmuseum im Château de la Buzine, die im neobyzantinischen Stil erbaute Kathedrale Notre-Dame de la Garde, der Alte Hafen Vieux Port mit Fischmarkt am Quai des Belges, die vorgelagerten Frioul-Inseln, zu denen man mit Booten gelangen kann, die höchsten Klippen Europas in Cassis, das Quartier du Panier und der 17 Hektar große Parc Borély. Im Jahr 2013 war Marseille Kulturhauptstadt Europas. Neben der traditionellen Küche der Provence fließen hier auch viele kulinarische Einflüsse der unzähligen Einwanderer ein, die über das Mittelmeer nach Marseille kommen. Es wird also auch griechisch, korsisch, spanisch, maghrebinisch, italienisch, jüdisch, levantinisch und armenisch gekocht. Die berühmte Fischsuppe Bouillabaisse stammt ebenfalls aus Marseille.

Toulouse im Süden Frankreichs liegt an der Garonne und hat rund 460.000 Einwohner. Sehenswert ist der prächtige Bau des Rathauses, der auch Kapitol genannt wird und aus dem 16. Jahrhundert stammt. Am Abend wird das Kapitol mit seinem gigantischen Vorplatz  angestrahlt und wunderschön beleuchtet. Weiterhin sehenswert sind die romanische Basilika St. Sernin, die drei Universitäten der Stadt, die Kathedrale Saint Etienne, die Brücke Pont Neuf von 1543 über die Garonne, die unzähligen Patrizierhäuser im Renaissance-Stil erbaut,  wie zum Beispiel das Hôtel de Bernuy und das Hôtel d’Assézat, die multimediale Bibliothek José Cabanis in ihrem modernen Bau, das Dominikanerkloster Les Jacobins mit der Grablege des Heiligen Thomas von Aquin und der 240 Kilometer lange Canal du Midi, welcher Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet und zum UNESCO-Welterbe zählt. Die typische Küche von Toulouse beinhaltet einen Eintopf aus weißen Bohnen und diversen Fleischsorten, der „Cassoulet“ genannt wird aber auch eingemachtes Gänsefleisch und Entenbrust mit grünen Bohnen. Überregional bekannt sind der Veilchenlikör, die gezuckerten Veilchen und die vielen Chocolatiers der Stadt.

Lyon, als Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes hat weit über 500.000 Einwohner und ist im Osten Frankreichs zu finden. In ihrer umliegenden Metropolregion leben sogar über 2,2 Millionen Menschen. Die Altstadt von Lyon wurde von der UNESCO im Jahre 1998 zum Weltkulturerbe erklärt. Sehenswert sind die Kathedrale von Lyon inmitten der Altstadt, die eindrucksvolle, viertürmige Basilika Notre-Dame de Fourvière, die Kathedrale Saint-Jean, der Zoo von Lyon, das Odeon und die Überreste eines römischen Amphittheaters, der Stadtteil Les États-Unies, dessen Gebäudefassaden von Künstlern mit großflächigen Wandmalereien und Fresken verziert wurden sowie die alljährlich stattfindenden Lichterfeste von Lyon, die unter der Regie des Lichtplaners Roland Jéol stattfinden, der dabei Hunderte von Lyoner Bauwerken im schönsten Farbenspiel erstrahlen lässt. Die Lyoner Küche ist einfach aber fein, es gibt viel Fisch und Meeresfrüchte, viel Käse, leckere Brioche und Crêpes sowie die von dort stammende berühmte Fleischwurst Lyoner und das nicht minder bekannte Mineralwasser Evian. Starköche wie Paul Bocuse sind in Lyon zu Hause.

Nizza, ganz im Südosten von Frankreich gelegen, gehört, genau wie Marseille zur Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und ist nur 30 Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Die mondäne Weltmetropole genießt, wie auch die Stadt Cannes, Weltruf bei den reichsten Stars und Sternchen, hier trifft man sich alljährlich zum Stelldichein und flaniert die breiten Prachtboulevards entlang, frei nach dem Motto: sehen und gesehen werden! Mit knapp 350.000 Einwohnern ist Nizza die fünftgrößte französische Stadt. Nizza besitzt einen großen Yachthafen und ein reiches architektonisches Erbe mit zahlreichen Villen, Palästen und Barockkirchen. Auch der Belle Époque-Stil ist in Nizza häufig anzutreffen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kürze: Das Museum der Schönen Künste, der Place Massena, das Orchester- und Philharmoniehaus der Stadt, der Turm Saint-François, die Kathedrale Sainte Réparte, die prächtige russisch-orthodoxe Kathedrale Saint-Nicolas, das Garibaldi-Denkmal, das berühmte im Jahre 1912 eröffnete Luxushotel Negresco, die Promenade des Anglais, der Friedhof am Berg Cimiez mit Franziskanerkloster, Grab des französischen Malers Henri Matisse und einem traumhaften Ausblick über die Dächer von Nizza und die Bucht.
Wem der Trubel um sich herum zu viel wird, der kann auf dem Bauernhof „La Ferma d'Aqui“ im 80 km entfernten Amirat die Ruhe genießen und die Gegend auskundschaften. Der Bauer hält eine Ziegenherde mit über 80 Ziegen, die von September bis Januar im Stall leben und täglich versorgt werden müssen.

Nantes im Westen Frankreichs ist die Hauptstadt der Region Pays de la Loire, sie hat rund 300.000 Einwohner und einen schönen Hafen, denn hier münden die Sèvre und die Erdre in die Loire. Sehenswert sind die Kathedrale Saint-Pierre, erbaut im gotischen Flamboyant-Stil, das Museum der Schönen Künste, das Jules-Verne-Museum, die gigantische, unter Denkmalschutz stehende und stark befestigte Schlossanlage der Herzöge der Bretagne, der Turm Lefèvre Utile, besser bekannt unter der Zuckerbäckermarke „LU“, der ein Teil der  ehemaligen Keksfabrik ist, die riesigen mechanischen Tiere und anderen Objekte der Ausstellung „Les Machines de l'Ile de Nantes“, die zu wahren Touristenattraktionen avanciert sind, der Botanische Garten beim Hauptbahnhof, die Brasserie La Cigale mit üppigen Dekorelementen aus der Zeit des Historismus und des Jugendstils, das Théâtre Graslin am Theaterplatz sowie die Einkaufsstraßen Rue Crébillon und die Passage Pommeraye aus dem 19. Jahrhundert

Montpellier liegt direkt im Süden Frankreichs an der französischen Mittelmeerküste. Die rund 280.000 Einwohner zählende Stadt gehört zur Region Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées und ist von einem hügeligen Gebiet umgeben. Montpellier ist eine der vier größten studentischen Städte Frankreichs. Sehenswert sind die drei Universitäten der Stadt, das Joffre-Gymnasium, der ovale Place de la Comédie mit dem Brunnen der drei Grazien, der Oper und als zentraler Treffpunkt der Einwohner von Nantes, die Kathedrale Saint-Pierre, die Medizinische Fakultät, die Kirchen Saint Anne und Saint Roche, der Triumphbogen Porte du Peyrou mit der gleichnamigen Promenade, das Aquädukt de Saint-Clémant, der botanische Garten, der mit Gründungsdatum von 1593 als der älteste Frankreichs gilt, das Museum Fabre, die Präfektur, das Stadtviertel Antigone mit Monumentalbauten im neoklassizistischen Stil und der gewaltige Tour de la Babote mit Observatorium.
In der Mitte zwischen den schönen Städten Toulouse und Montepellier liegt in ruhiger Lage der Reiterhof „La Ferme Font Seque“ in Copujol, Pardailhan. Der Hof und seine Umgebung hält zahlreiche Aktivitäten, wie Wandern, Reiten, Baden, Dorffeste und mehr, bereit. Außerdem bietet der Reiterhof Reitunterricht sowie Ausritte und Programme für Kinder an und macht den Bauernhofurlaub so zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bordeaux im Südwesten von Frankreich gelegen ist vor allem für seinen Bordeaux-Wein weltbekannt und als Hauptstadt Aquitaniens. Die Stadt besitzt rund 245.000 Einwohner und liegt an der Garonne, rund 45 Kilometer vom Atlantik entfernt. Die Stadt besitzt viele historische und wunderschöne Bürgerhäuser, weshalb die Altstadt von der UNESCO als Welterbe erklärt wurde. In der Fußgängerzone Rue Sainte-Catherine lässt es sich herrlich shoppen und flanieren, ebenso in der Allée de Tourny mit dem Einzelhandelszentrum für Luxusgüter. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Saint-André mit ihren beiden 81 Meter hohen Türmen, die Kirchen Saint-Pierre und Saint-Louis, die repräsentativen Häuserfassaden entlang der Garonne, die Weltberühmtheit erlangt haben, das Grand Théâtre, die Porte Cailhau, der Place de la Bourse mit seinen wunderschönen Wasserspiegelungen Miroir d’eau, die Altstadtbrücke Pont de Pierre, der moderne Justizpalast, diverse Stadttore sowie der 126.000 m² große Place des Quinconces, der einer der größten, unbebauten Plätze Europas ist. Eine weitere, weltbekannte kulinarische Köstlichkeit aus Bordeaux ist das Rindfleischgericht  Entrecôte à la Bordelaise, das mit reichlich gedünsteten Schalotten serviert wird. Im Süßwarenbereich bestechen die „Canelés“, das sind kleine, gugelhupfförmige Kuchen mit karamellisierter Kruste und einer cremig-klebrigen Füllung, die nach Vanille und Rum schmeckt.

Lille, die rund 232.000 Einwohner zählende Großstadt im französischen Norden und an der Grenze zu Belgien befindlich, trägt den Beinamen „Hauptstadt von Flandern“ und sie liegt rund 80 km von der Nordsee entfernt. Sehenswert sind die Alte Börse mit Belfried, als Sitz der Industrie- und Handelskammer von Lille, der Place du Général de Gaulle, gleich zehn Museen, darunter das von General Charles de Gaulle und das Prachtgebäude des Museums der Schönen Künste, der Bahnhof Lille-Flandres mit Metro Station und La Préfecture du Nord, das Palais Rihour, die Zitadelle von Lille von 1667, die Kathedrale Notre Dame de la Treille, die Synagoge und der Wolkenkratzer Tour de Lille in Form eines gigantischen „L“ erbaut. Alljährlich, an jedem ersten Septemberwochenende findet in der Stadt die „Braderie von Lille“ statt, das ist der größte Trödelmarkt Europas, der jedes Jahr rund 2 Millionen Besucher von nah und fern anlockt.

Die traumhaften Schlösser der Loire

Entlang dem Loire-Fluss und seiner Nebenflüsse in den französischen Regionen Centre-Val de Loire, Pays de la Loire und Burgund, ziehen sich über 400 Schlossbauten entlang, die zum Teil weltberühmt sind und sich an gegenseitiger Schönheit zu übertreffen scheinen, weshalb diese Region der „Garten Frankreichs“ genannt wird. Ab dem Mittelalter entstand hier eine einzigartige Ansammlung von Schlössern und Burgen, welche die europäische Kulturgeschichte aus sämtlichen Epochen repräsentiert.

In Amboise gibt es sogar einen Miniaturpark der Loireschlösser, wo man im Maßstab 1:25 originalgetreu nachgebildet 44 der bekanntesten Schlösser in Miniaturform bewundern kann. Und nach Chartres im Centre-Val de Loire gelegen, sollte man unbedingt einen Abstecher machen um sich die berühmte Kathedrale Notre-Dame de Chartres nicht entgehen zu lassen.

Die meistbesuchten Schlossanlagen sind insbesondere das Schloss Amboise, welches als Wiege der französischen Renaissance gilt, ebenso das verspielt wirkende Schloss Blois aus dem 13. Jahrhundert, an dem sich der Einfluss italienischer Architektur bemerkbar macht. Ganz in der Nähe von Blois liegt das Schloss Chaumont hoch über der Loire auf einer steilen Böschung aber auch Schloss Cheverny ist nicht weit von Blois entfernt. Das gewaltige und wohl berühmteste Schloss der Loire ist das trutzige Schloss Chambord mit seiner 156 Meter breiten Fassade und einem reich geschmückten Dach mit unzähligen Türmen, Erkern und Schornsteinen. Das Schloss Chenonceau wurde über dem Fluss Cher auf einer mehrbogigen Brücke erbaut, die sich über den Cher spannt. Das Schloss ist über eine jahrhundertealte Platanenallee zu erreichen und liegt von einem weitläufigen Park umgeben. Das Schloss Le Lude in der gleichnamigen Stadt besticht durch seinen Mix aus gotischen und klassizistischen Architekturstilen. Schloss Valençay im gleichnamigen Ort ist ebenfalls eine gewaltige Anlage mit wuchtigen Rundtürmen. Das Wasserschloss Schloss Azay-le-Rideau zählt zu den bekanntesten Loire-Schlössern und man muss dort mit einem großen Besucheransturm rechnen. Schloss Ussé mit seinen unzähligen Türmen und Zinnen wirkt wie ein Märchenschloss, direkt aus einem Bilderbuch entstiegen. Am rechten Loire-Ufer in der gleichnamigen Stadt thront das Schloss Langeais.

Die Pyrenäen

Dabei handelt es sich um eine etwa 430 Kilometer lange Gebirgskette, die Frankreich von Spanien trennt und die im Norden beim Atlantik, genauer gesagt beim Golf von Biscaya beginnt und sich gen Süden hinunterzieht bis zum Mittelmeer. Auch die Staatsgrenzen der beiden vorgenannten Länder verlaufen nahezu identisch mit dem Gebirgszug der Pyrenäen. Inmitten dieses Gebirges liegt zudem der Zwergstaat Andorra. Die Pyrenäen entstanden, genau wie die Alpen, vor etwa 100 Millionen Jahren im Zeitalter des Tertiär.

Auf Höhenlagen von rund 1.800 Metern leben sogar noch Braunbären, zudem Pyrenäengämsen, die in natürlichen Lebensräumen selten gewordenen Nerze, Murmeltiere, diverse Adler- und Geierarten sowie viele weitere regionstypische Tiere. Auch leben in den Pyrenäen noch etwa 300 verschiedene Schmetterlingsarten und es gibt eine endemische Tierart, den Pyrenäen-Gebirgsmolch, der nur dort zu finden ist.

Bei der Gebirgsflora sind ebenfalls rund 150 der insgesamt 4.500 unterschiedlichen Pflanzenarten in den Pyrenäen endemisch. Typische Beispiele hierfür sind der immergrüne Pyrenäen-Felsenteller mit seinen hübschen, fliederfarbenen Blüten und die wunderschöne, sonnengelbe Pyrenäen-Lilie, deren Blüten aussehen, wie aufgespannte Lampions.

Wer im Herzen der Pyrenäen seinen Bauernhofurlaub verbringen möchte, kann seinen Aufenthalt auf dem Bergbauernhof „Le Pourteres“ in Las Piasseres in einer der 3 schönen Ferienhäuser buchen. Auf dem Hof werden Schweine, Milchkühe und weitere Tiere gehalten. Die Milch der Kühe wir auf dem Bauernhof zu Kuhkäse verarbeitet und kann auch dort verkostet werden.

In den Pyrenäen gibt es gleich drei Nationalparks, zwei davon liegen auf spanischem Staatsgebiet und der kleinste von allen, südlich der Gemeinde Lescun gelegen, heißt schlicht Parc National des Pyrénées und besitzt eine Fläche von 457 km². 

Die größte Wanderdüne Europas

Bei der kleinen Gemeinde Arcachon in der französischen Region Aquitanien direkt an der Atlantikküste befindet sich die europaweit größte Wanderdüne namens „Dune du Pilat“. Die Düne ist bis zu 500 Meter breit, bis zu 110 Meter hoch und rund 2,7 Kilometer lang. Sie besitzt eine reine Sandfläche von ca. 135 Hektar und wurde im Jahre 1978 zum Naturschutzgebiet erklärt. Diese Dünengegend ist von Wäldern umgeben, die sich auf einer Fläche von rund 4.000 Hektar ausdehnen. Man kann die Düne etwas mühseliger auf ihrem feinen, weißen Sand erklimmen, man kann sie jedoch auch mit Hilfe einer Treppe besteigen und von ihrem Dünenkamm aus einen fantastischen Rundumblick über den Atlantik und die Bucht von Arcachon genießen.

Fazit
In Frankreich finden sich wunderschöne Landhäuser, die man ganz für sich alleine mieten kann, kindgerechte Ferienwohnungen für einen Landurlaub voller Erlebnisspaß, gemütliche Bed and Breakfast Unterkünfte auf Höfen und Landgütern, große Feriendomizile für Gruppen von 12 bis 100 Personen, die auch ideal sind für Naturlehrstunden, Seminare, Workshops, Tagungen und dergleichen mehr.
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Mehr Informationen bei dem Gästehaus-Netzwerk Gites de France

Fédération Nationale des Gítes de France
40, avenue de Flandres
F - 75019 Paris
Telefon: (+33) 149707575
Telefax: (+33) 142812853

E-Mail: info@gites-de-france.fr
Homepage: www.gites-de-france.com

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