Agrotourismus in Spanien

Es gibt in Spanien zwei maßgebliche Dachverbände, deren Mitglieder von Eurogites.org sind und demzufolge einheitlichen, europäischen Qualitätskriterien entsprechen müssen, um sich zertifizieren lassen zu können. Zertifiziert wird über ein dreistufiges Qualitätsschema mit „Oliven“, das europaweit vergleichbaren Kriterien entspricht. Es werden also ein, zwei oder drei Oliven, je nach Güte, Einrichtung und Ausstattungsmerkmalen des Hofes vergeben.

Die Angebotspalette spanischer Bauernhöfe lässt keinerlei Wünsche offen, man findet alle Arten von Höfen, Farmen und ökologischen Landbetrieben vor, sogar Höhlenwohnungen sind im Programm vertreten. Alle Angaben und Informationen der Höfe werden kontinuierlich aktualisiert, durch den Verband und über öffentliche Stellen kontrolliert.

Der erste Anbieterverein ist die RAAR – Red Andaluza de Alojamientos Rurales mit Sitz in Almeria, die für Urlaub auf dem Land in den acht Provinzen Andalusiens zuständig ist  und dort weit über 500 Mitgliedsbetriebe hat. In dieser südspanischen Region macht man Urlaub in stilechten Gutshöfen, den berühmten spanischen Haciendas, gemütlichen, kleinen Landkaten inmitten der Natur, familiär geführten Landhotels mit angeschlossenem Hof, in Dorfhöfen und ganz außergewöhnlich im Osten Andalusiens in urigen Wohn-Höhlen. Es gibt auch Quartiere mit Familienanschluss, in denen die Mahlzeiten gemeinsam mit der Gastgeberfamilie eingenommen werden und wo man bei der Hofarbeit tatkräftig mitanpacken darf. Hier lautet das Motto „Unter Freunden“ und man fühlt sich dort wahrlich als Freund im Hause des Gastgebers! Weiterhin sind Gruppenhäuser und Campingplätze im Angebot. Sämtliche Freizeitaktivitäten sind auf und rings um die Feriendomizile möglich, auch das Jagen und Fischen in hofeigenen Revieren und Angelgewässern.
Die Reservierungszentrale des Dachverbandes sowie alle weiteren Buchungsstellen für Urlaub auf dem Bauernhof in Spanien gehören dem System zur Schlichtung von Verbraucherklagen: “Juntas Arbitrales de Consumo” an, so dass für den Gast die maximale Sicherheit gewährleistet ist.
Andalusien besitzt acht Provinzen, diese heißen von Ost nach West Almería, Granada, Jaén, Córdoba, Málaga, Sevilla, Cádiz und Huelva.

Quelle: http://www.raar.es/

Der zweite Dachverband ist die TURALCAT - Confederació Turisme Rural i Agroturisme de Catalunya mit Sitz in Gàver in Katalonien. Hier gilt genau dasselbe wie beim andalusischen Dachverband RAAR beschrieben. In Katalonien kommen noch Weingüter, der Schneetourismus und Höfe in der Nähe zu Gebieten, in denen Vogelbeobachtung möglich ist, hinzu. Auch das Buchen von Farmen ist möglich, die sich ganz in der Nähe von kulturellen Welterbestätten befinden, beispielsweise nahe Barcelona.
Katalonien besitzt vier Provinzen, diese heißen Província de Girona, Província de Barcelona, Província de Tarragona und Província de Lleida.

Quelle: http://www.turalcat.com

Möchte man also das echte, unverwechselbare und authentische Spanien kennenlernen mit all seinem Reichtum, den unterschiedlichsten Landstrichen und klimatischen Verhältnissen, seinen Traditionen, Sprachen und Akzenten, seiner Landwirtschaft und seines naturnahen Landlebens, seiner köstlichen Küche, der großartigen Architektur und unverwechselbaren Kultur – dann lernt man Land und Leute am besten bei einem Bauernhofurlaub unter Freunden kennen!

Die beiden Dachverbände im Süden und Nordosten von Spanien leiten natürlich sämtliche Anfragen auch zu anderen Organisationen und Verbänden in allen anderen Landesteilen weiter.

Quelle: http://www.eurogites.org/member.php?lang=DE&id=ES

Die spanische Landwirtschaft und ihre Produkte

Rund 54 % der Landesfläche Spaniens werden landwirtschaftlich genutzt, weitere 144.000 Quadratkilometer sind bewaldet, dort wird Forstwirtschaft betrieben. Auf den  Landwirtschaftsflächen wird vor allem Weizen und Mais, leider auch genveränderter angebaut. Auf weiten Flächen jedoch zudem Gemüse, Oliven, Zuckerrüben, Weintrauben, Orangen und Zitronen. Als Fleischlieferanten hält man in den eher trockenen und kargen Gegenden Spaniens meist Schafe, Ziegen, Geflügel und Kaninchen. An Milchprodukten ist vor allem der Manchego-Hartkäse aus Schafsmilch aus der Region Kastilien-La Mancha sehr bekannt. Auch der Fischfang wird an Spaniens Küsten rege betrieben, so dass dort sehr viel Seefisch und Meeresfrüchte in den Speisekarten der Restaurants zu finden ist. 

Daten, Zahlen und Fakten über Spanien

Das Königreich Spanien ist eine parlamentarische Erbmonarchie und wird seit dem 19. Juni 2014 von König Felipe VI. als Sohn und Thronfolger des langjährig regierenden König Juan Carlos I. regiert. Das spanische Staatsgebiet liegt zum größten Teil auf der Iberischen Halbinsel und die Hauptstadt Spaniens ist das mondäne Madrid. An der nordafrikanischen Küste befinden sich noch die beiden Exklaven Ceuta und Melilla sowie die Exklave Llívia in Frankreich, die alle drei ebenfalls zu den spanischen Städten zählen. Zu den bekanntesten spanischen Inselparadiesen im Mittelmeer gehören die Baleareninseln Mallorca, Cabrera, Menorca, Formentera und Ibiza sowie die Atlantik gelegenen Kanareninseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera, El Hierro und Teneriffa. Weitere wenig bekannte Inselchen befinden sich noch rings um die spanische Halbinsel. Das Festland Spaniens setzt sich aus 17 autonomen Regionen zusammen und dort spricht man in sechs verschiedenen, offiziellen Amtssprachen. Das Land erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 505.970 km² und verfügt über rund 47 Millionen Einwohner. Die größten und bekanntesten Städte sind Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla, Saragossa, Málaga, Palma und Bilbao. In Barcelona und Madrid befinden sich auch die beiden größten spanischen Flughäfen. Große Seehäfen sind in Valencia, Algeciras, Bilbao, Gijón, Barcelona und in Santa Cruz de Tenerife zu finden. Das Kfz-Länderkennzeichnen lautet „E“ für Espana und die Telefonvorwahl 0034. Der Wahlspruch Spaniens heißt „Plus Ultra“ was übersetzt „Darüber hinaus“ bedeutet. Spanien zählt zu den zwanzig größten Im- und Exportnationen der Welt. Es grenzt im Nordosten an Frankreich und im Westen an Portugal. Im Süden ist es nur durch die Straße von Gibraltar vom marokkanischen Festland getrennt. Spanien wird im Norden umflossen vom Golf von Biskaya, im Westen vom Atlantik und im Südosten vom Mittelmeer. Der Gebirgszug der Pyrenäen trennt im Norden Spanien von Frankreich und dem kleinen Staat Andorra. Der höchste Berg des spanischen Festlandes ist der 2.648 Meter hohe Torre de Cerredo in den „Picos de Europa“ im Kantabrischen Gebirge. Der höchste Berg Spaniens ist allerdings der 3.718 Meter hohe Pico del Teide auf der Kanareninsel Teneriffa. Zwei weitere bekannte Gebirgszüge sind die Sierra Morena und die Sierra Nevada und ebensolche Flüsse sind der Guadalquivir und der Ebro. Spanien verfügt über ganz unterschiedliche Klimazonen, die von Nord nach Süd stark schwanken können, am wärmsten ist es auf den Inseln, vor allem auf den Kanaren, wo subtropisches Klima vorherrscht. In den Pyrenäen leben sogar noch Bären, Wölfe, Luchse und andere Arten von Wildkatzen sowie Steinadler und Spanische Kaiseradler.

Tourismus in Spanien

Nach Frankreich und den USA zählt Spanien zu den weltweit meistbereisten Ländern. Katalonien und die Baleareninseln sind dabei die touristischen Hauptanziehungspunkte, gefolgt von den Kanaren und Andalusien. Besonders beliebte Städtereiseziele sind Madrid, Barcelona und die weltberühmte Jakobsweg-Pilgerstadt Santiago de Compostela in Galicien. Auch als Reiseziel für Sprachreisen ist Spanien sehr beliebt.

Die meistbesuchten Reiseziele Spaniens

Madrid – die spanische Hauptstadtmetropole

Mit ihren rund sieben Millionen Einwohnern zählt Madrid zu den größten Städten in Europa. Die Hauptstadt Spaniens stellt auch den kulturellen, politischen und geographischen Mittelpunkt des Landes dar. Die Stadt besitzt den internationalen Flughafen Madrid-Barajas, der mit etwa 42 Millionen Passagieren einer der größten europäischen Flughäfen ist. In Madrid residierten von jeher die spanischen Könige, so auch der derzeitige König Felipe VI. mit seiner Familie. In Madrid befinden sich sechs Universitäten, unzählige Hochschulen, Kultureinrichtungen, Museen, Theater und Opernhäuser. Die Stadt wird vom Manzanares Fluss durchflossen und sie gehört zum historischen Landstrich Kastiliens. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind der Plaza Mayor, der Palacio Real als Palast der spanischen Königsfamilie, das Museo Reina Sofía, das Museo del Prado, die Almudena-Kathedrale, der Parque del Buen Retiro, das älteste Gebäude Madrids, das ist der dem altägyptischen Gott Ammon geweihte Templo de Debod aus dem 4. Jahrhundert und jede Menge an weiteren historischen Bauten, Parkanlagen, Türmen, Toren, Kirchen und Palästen.

Die Pyrenäen

Dabei handelt es sich um eine ca. 430 Kilometer lange Gebirgskette welche die Iberische Halbinsel Spanien vom übrigen Europa und unmittelbar von den Ländern Frankreich und Andorra trennt. Sie liegt genau an der Staatsgrenze zwischen Frankreich und Spanien. Es wird vor allem gewandert, geklettert, Mountainbike oder Ski gefahren. Man unternimmt Bergwandertouren zu den hochgelegenen Almen auf denen der bekannte, aus Kuhmilch hergestellte Pyrenäenkäse gefertigt wird, der ringsum eine schwarze Wachsschicht besitzt. Dort leben auch die halbwilden Pottok-Ponys, die einst als Tragtiere für den Schmuggel in den westlichen Pyrenäen benutzt wurden. Neben einer fantastischen Fauna und Flora gibt es dort noch wunderschöne Nationalparks mit traumhaften Aussichtspunkten zu bestaunen. Der höchste Pyrenäengipfel ist der 3.404 Meter hohe Pico de Aneto. Über 15.000 Hektar erstreckt sich der einzigartige Ordesa Nationalpark in den Pyrenäen, hier tummeln sich nicht nur Braunbären und Schmutzgeier, hier befinden sich auch die tiefsten Schluchten Europas.

Die Balearen-Inseln

Dabei handelt es sich um eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer zu denen die fünf bewohnten Inseln Mallorca, Cabrera, Menorca, Ibiza und Formentera gehören. Weitere 146 unbewohnte kleine Inseln gehören zur Gruppe der Balearen, von denen Mallorca mit knapp 3.604 Quadratkilometern die größte Insel ist.

Cala Ratjada auf der Balearen-Insel Mallorca
Cala Ratjada auf der Balearen-Insel Mallorca

Auf Mallorca befindet sich die Hauptstadt der Balearen, das architektonische Gesamtkunstwerk Palma de Mallorca mit seiner sehenswerten gotischen Kathedrale La Seu, dem riesigen, exklusiven Yachthafen, der mittelalterlichen Burganlage Castell de Bellver, der Seehandelsbörse Llotja de Plama, der Nachbildung eines spanischen Dorfes „Pueblo Español“, den beliebten Plätzen Plaça Major und Plaça de Cort und der berühmt-berüchtigten Vergnügungsmeile „Ballermann 6“ an der Platja de Palma im Ortsteil Arenal.
Auf Menorca bestechen die Inselhauptstadt Maó, die nach Sydney am zweitgrößten Naturhafen der Welt gelegen ist und Ciutadella, die einstige Hauptstadt Menorcas, die sich ihren mittelalterlichen Charme und Charakter bis heute bewahren konnte. Auf Ibiza heißt der gleichnamige Hauptort Ibiza-Stadt, der für sein Hafenviertel, seine lebhafte Altstadt und sein pulsierendes Nachtleben bekannt ist. Der beliebteste Badeort Ibizas mit kilometerlangem, flach abfallendem Sandstrand und vielfältigen Wassersportmöglichkeiten heißt Playa dén Bossa. Die Hauptstadt Formenteras ist Sant Francesc de Formentera und diese Insel war einst ein weltberühmtes Hippie-Paradies. Davon sind heute noch die Kult-Kneipe Fonda Pepe und der Hippie- und Kunsthandwerkermarkt in El Pilar de la Mola übrig geblieben. Sonst ist Formentera die wärmste und trockenste Baleareninsel mit gemäßigtem, subtropischem Klima. Cabrera, die „Ziegeninsel“ befindet sich südlich von Mallorca und ist ein ziemlich zerklüftetes Felsen-Archipel. Sehenswert sind die Blaue Grotte, der Leuchtturm auf dem Punta de Anciola und das Museum zur Geschichte der Insel, welches in einer umgebauten Bodega untergebracht ist.

Die Kanaren-Inseln

Bereits im Atlantik, vor der Küste Marokkos gelegen befindet sich die Inselgruppe der Kanaren, wozu die bewohnten Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro gehören. Weitere drei kleine unbewohnte Inseln zählen ebenfalls zu den Kanaren. Der höchste Berg dieser Inseln und von ganz Spanien ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide auf Teneriffa. Die Kanaren sind auch die Heimat des beliebten Kanarienvogels. Teneriffa ist die größte der Kanareninseln, deren Hauptstadt der große Seehafen Santa Cruz de Tenerife ist. Sehenswert sind die Weltkulturerbe-Altstadt von La Laguna, das Orotava-Tal, die Kraterlandschaft des Nationalparks Teide, die Pyramiden von Güímar und der Loro Parque mit der größten Sammlung an Papageien weltweit. Fuerteventuras Hauptort ist Puerto del Rosario, man betreibt hier Wassersport zwischen der Costa Calma und Jandía, besucht in Tefia das Ecomuseo La Alcogida und in La Lajita den Oasis-Park mit Zoo, Tier-Shows, Kamel-Safari und botanischem Garten. Die Hauptstadt der nahezu kreisförmigen Insel Gran Canaria heißt Las Palmas mit ihrem schönen Hafengebiet und der historischen Altstadt Vegueta. Die touristischen Badeorte Gran Canarias sind Maspalomas mit seiner außergewöhnlichen Dünenlandschaft, Playa del Inglés und San Agustín. Sehenswert sind außerdem der Fischerort Puerto de Mogán, der Palmitos Park, die archäologischen Höhlenwohnungen Cenobio de Valerón und der 1803 Meter hohe Felsbrocken Roque Nublo als Wahrzeichen der Insel. Arrecife ist die Hauptstadt Lanzarotes, die von der UNESCO als vollständige Insel zum Biosphärenreservat erklärt wurde. In der meterdicken, schwarzen Vulkanascheschicht wird vorwiegend Wein und Gemüse angebaut. Aber auch Opuntien, um in dieser Pflanze Schildläuse zu züchten, die zur Herstellung des roten Farbstoffes Karmin benötigt werden. Touristische Hochburgen sind die Costa Teguise, Puerto del Carmen, Playa Blanca und die Papagayo-Strände. Sehenswert sind außerdem der vom berühmten Künstler César Manrique in Guatiza angelegte Kakteengarten sowie dessen einstiges Haus und Museum in Tahiche. La Palma mit seiner hübschen Hauptstadt Santa Cruz ist vom Massentourismus noch verschont geblieben, die Insel konnte sich ihren ursprünglichen Charakter bewahren. Sehenswert sind die Caldera de Taburiente als Nationalpark und größter Senkkrater der Welt, die prähistorische Stätte Cueva de Belmaco, der Parque Cultural La Zarza in Garafía und der Vulkan San Antonio an der Insel-Südspitze gelegen. La Gomera mit seiner Inselhauptstadt San Sebastián ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs und für seine mystischen, nebelverhangenen Lorbeerwälder, für seine Küsten-Felsformation „Los Organos“ und für seinen einzeln stehenden Felsbrocken Roque de Agando bekannt. El Hierro ist die kleinste der sieben Kanareninseln, die ebenfalls von der UNESCO zum Geopark und Biosphärenreservat erklärt wurde. Die Hauptstadt von El Hierro heißt Valverde, sonst gibt es noch die Gemeinden La Frontera und El Pinar, das Tal El Golfo, den Sandstrand Playa del Verodal und das einst kleinste Hotel der Welt „Punta Grande“ in Las Puntas zu bewundern.

Katalonien und die Costa Brava

Sie liegt in der Region Katalonien und bildet den nördlichsten Küstenabschnitt der spanischen Mittelmeerküste. Die Costa Brava ist rund 220 Kilometer lang und reicht von den Ausläufern der Pyrenäen an der französisch-spanischen Grenze bei Portbou bis nach Blanes und ist von stark zerklüfteten Felsmassiven geprägt. Zwischen den felsigen Küstengebieten liegen lichte Korkeichen-, Pinien- und Akazienhaine, die sich abwechseln mit Zistrosen, Ginster und wilden Kräutern wie Thymian und Rosmarin. Vielbesucht ist die Klosterruine Sant Pere de Rodes, das Castell de Sant Ferran als größte Festung Europas, die Salvador-Dalí-Museen in Figueres und Cadaqués sowie sein Landhaus in Portlligat, das Schloss mit Festung und Klosterkirche in Peralada sowie die drei wunderschönen Naturparks Cap de Creus, Albera und Aiguamolls de l´Empordà. Der Tourismus, die Fischerei und die Korkindustrie sind die bedeutendsten Wirtschaftszweige an diesem Küstenstreifen.

Barcelona – das Flaggschiff Kataloniens
Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens mit rund 1,6 Millionen Einwohnern, sie zählt zu den fünf meistbesuchten Städten in Europa und ist nach Madrid die zweitgrößte Stadt Spaniens. Barcelona liegt direkt am Mittelmeer, rund 120 Kilometer von der Grenze zu Frankreich entfernt. Vom 173 Meter hohen Hausberg Montjuic mit seiner eindrucksvollen Festung mit Militärmuseum und dem Brunnen Font Màgica genießt man einen traumhaften Rundumblick über die ganze Stadt. Neben der beliebtesten Flaniermeile Barcelonas, der „La Rambla“, die vom Zentrum bis zum Hafen führt, ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt die bis heute unvollendete Jugendstil-Kirche „Sagrada Família“ des berühmten Architekten Antoni Gaudí, an der seit 1882 gebaut wird. In dieser besonderen Jugendstilform, die „Modernisme“ genannt wird, sind auch die Gebäude Casa Milà, Palau Güell, Casa Batlló, Casa Vicens und Casa Calvet errichtet, außerdem der von Gaudí entworfene Park Güell. Diese Gaudí Bauwerke sowie das Hospital de Sant Pau und der Palau de la Música Catalana zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Weitere Sehenswürdigkeiten Barcelonas sind diverse Museen, unter anderem die von Miró und Picasso, der 288 Meter hohe Fernsehturm Torre de Collserola sowie der Torre Telefónica, der 32-stöckige und 142 Meter hohe Bürokomplex Torre Agbar mit seiner ungewöhnlichen Architektur und rot-blau schillernden Aluminium-Glas-Fassade, der Barcelona-Pavillon, das Freilichtmuseum und Spanische Dorf „Poble Espanyol“, die Konstruktion „El Peix“ am Hafen Port Olimpic, der riesengroße Platz de Catalunya und der Arc de Triomf, der als Haupteingangstor bereits im Jahre 1888 anlässlich der Weltausstellung errichtet wurde. Alle Fußballfans werden natürlich auch einmal zum „Camp Nou“, dem größten Fußballstadion Europas pilgern, welches 99.000 Zuschauern Platz bietet.

Unweit Barcelonas steht das stilvolle und exklusiv ausgestattete Landgut El Baluard de Ferreres in Olvan. Neben komfortablen Unterkünften gibt einen Pool, hauseigene Tiere, einen Grill- und Lagerfeuerplatz, Hofprodukte, einen Fahrradverleih, Traktorfahrten und es kann bei der Gutsarbeit mit angepackt werden.

Weitere vielbesuchte Costa Brava Highlights
Im Nordosten Kataloniens liegt Girona mit rund 98.000 Einwohnern, sie ist die  Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Hier sind sehenswert die Barock-Kathedrale, die Arabischen Bäder aus dem Jahre 1200, die Universität und das Restaurant „El Celler de Can Roca“, welches als eines der besten Restaurants der Welt gilt. 

Die beiden meistbesuchten Badeorte der Costa Brava sind Lloret de Mar und Tossa de Mar, wobei Lloret als Hochburg jugendlicher Party-Touristen mit unzähligen Bars, Diskotheken und einem regen, Ballermann-ähnlichen Strandleben gilt, während Tossa ein eher gediegenes katalanisches Seebad mit Festung und historischer Altstadt ist. Rund um Tossa de Mar befinden sich elf wunderschöne Strände und idyllische Badebuchten.

Eine weitere Perle der Costa Brava ist das Städtchen Roses mit unzähligen historischen Bauten aus vorgeschichtlicher Zeit, einer Zitadelle mit Museum und direkt am Naturpark Aiguamolls de l´Empordà gelegen. Es flaniert sich herrlich auf der von Palmen gesäumten Promenade der Stadt. Vom 240 Meter hohen Aussichtspunkt Puig Rom aus, genießt man einen herrlichen Blick über die Roses Bucht und ins Hinterland bis zu den Pyrenäen.

Die sanfte und feinsandige Costa Dorada

Ganz im Gegensatz zur felsigen Costa Brava ist die 216 Kilometer lange Costa Dorada ein ideales Ziel für den Badetourismus, da sich hier die endlosen, feinkörnigen Sandstrände, die sanft und flach ins Meer hin abfallen aufreihen, wie Perlen an einer Schnur. Sie bieten sich deshalb insbesondere für Familien mit Kleinkindern an. Die Costa Dorada ist der komplette Küstenbereich der Provinz Tarragona.

Und in deren gleichnamiger Hauptstadt Tarragona steht nicht nur der älteste Olivenbaum der Welt mit einem Alter von sage und schreibe über 1.700 Jahren sondern auch die romanisch-gotische Kathedrale von 1171, ein Amphittheater, Überreste einer römischen Wagenrennbahn und die Brücke Pont del Diable.
Wer vielleicht gerade als kinderreiche Familie an den flachen und feinsandigen Küstenregionen der Costa Dorada Urlaub machen möchte, der kann das verbinden mit einem erlebnisreichen Bauernhofurlaub im küstennahen, ruhigen Hinterland von Sant Jaume dels Domenys. Hier liegt das Farmhaus Les Orenetes mit seinen gemütlichen, rustikal und stilvoll eingerichteten Quartieren. Man kann die Hühner, Schafe und Kaninchen füttern, bei der Gartenarbeit mithelfen, Obst und Gemüse anbauen und ernten, bei der Olivenölproduktion mithelfen und vieles mehr. 

Die Küstenstadt Salou liegt nur 15 Kilometer von Tarragona entfernt und hat neben vier großen Stränden und vielen Badebuchten den größten spanischen Freizeit- und Wasserpark PortAventura World zu bieten. Auch sonst gibt es einige Denkmäler und historische Gebäude neben der herrlichen Strandpromenade Passeig de Jaume I. in Salou zu bestaunen.

Andalusien und die sonnenverwöhnte Costa del Sol

Ganz im Süden Spaniens, rund um die Provinzen Cádiz und Malaga ziehen sich über eine Länge von 300 Kilometern die sonnigen Küstenstreifen der Costa del Sol entlang. Es herrscht ganzjährig subtropisches Klima und sorgt für angenehme Temperaturen an über 320 Sonnentagen pro Jahr. Unzählige Hotelanlagen, vielfältige Sportmöglichkeiten und über 60 Golfplätze wurden rund um die Costa del Sol angelegt. Die Tourismuszentren sind Málaga, Torremolinos, Benalmádena, Fuengirola, Marbella und Torre del Mar.

Die Hauptstadt Andalusiens ist die rund 700.000 Einwohner zählende Stadt Sevilla, die damit die viertgrößte Stadt des Landes ist sowie ein bedeutender Handels- und Industrieplatz und ein beliebtes Touristenzentrum. Sevilla verfügt über unzählige hohe Türme, die schon von Weitem einen eindrucksvollen Anblick bieten. Sehenswert sind außerdem die maurische Kathedrale Maria de la Sede, der 97 Meter hohe Glockenturm Giralda, der Torre del Oro, der Palast Alcázar, das Zentralarchiv des Staates Spanien „Archivo General de Indias“, die Plaza de España, die Alamillo-Brücke, das Metropol Parasol, die größte Stierkampfarena Spaniens, in der 18.000 Menschen Platz finden, die Casa de Pilatos und vieles andere mehr. Darunter befinden sich zahlreiche Bauwerke, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
In einem typisch andalusischen Cortijo wohnt man auf der mit zwei Oliven klassifizierten Hacienda Dos Olivos, nahe Doñana in Aznalcázar. Dieser Reiterhof mit eigenen Pferden bietet viele Aktivitäten rund um Pferd und Reiter, einen Swimming-Pool, ein hauseigenes Restaurant mit traditioneller andalusischer Küche und Weinen, gemütliche Ferienzimmer und ein kleines Ferienhaus. Nach Sevilla sind es nur 30 Minuten zu fahren.

Nach Sevilla ist Málaga die zweitgrößte Stadt Andalusiens, mit großem Flughafen, Handelshafen und Universität sowie namhafter kulinarischer Vielfalt, die von Muskateller Wein über Eis und Rosinen bis hin zu frittierten Sardellen reicht. Hier besucht man eine Vielzahl an Museen und Theaterhäuser, flaniert auf der Haupteinkaufsstraße Calle Larios, schaut sich die maurische Festung Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert und die Kathedrale de la Encarnación an, ebenso das Geburtshaus von Picasso, den botanischen Garten mit über 3000 einheimischen Pflanzen, die Herz-Jesu-Kirche, die Stierkampfarena La Malagueta mit 14.000 Plätzen, das Santuario de la Victoria, und den Parque de Málaga mit Promenade und einer Gesamtfläche von 30.000 m².
In Periana im Nordosten der Provinz Malaga stehen in einem alten, jedoch vollständig renovierten, andalusischen Gutshaus sechs komfortable Appartements zur Verfügung, die den Blick in ein weites, von Bergen umstandenes Tal freigeben. Mit zwei Oliven ausgezeichnet ist das Farmhaus Cortijo Las Monjas mit Swimmingpool ein wahres Juwel mitten in der Natur.

Zur andalusischen Provinz Málaga und rund 50 Kilometer nördlich der Costa del Sol gelegen, liegt auf einer Höhenlage von 723 Metern und einem steil abfallenden Felsplateau die Kleinstadt Ronda, die zu den vielbesuchten „weißen Dörfern“ zählt. Drei ungewöhnliche Brückenbauten überspannen die 100 Meter tiefe Schlucht El Tajo, welche die Altstadt von der Neustadt Rondas trennt. Von dort aus genießt man spektakuläre Blicke in die Felsenschlucht.

Eine weitere Perle Andalusiens ist Hauptstadt Granada der gleichnamigen Provinz, die rund 236.000 Einwohner besitzt, die meist im Tourismus oder in landwirtschaftlichen Produktionsstätten tätig sind. An der Universität Granadas sind rund 60.000 Studierende eingeschrieben, sie ist damit eine der größten spanischen Bildungseinrichtungen. Sehr sehenswert ist die Innenstadt von Granada mit wunderschönen, historischen Bauten wie der Renaissance-Kathedrale, der Stierkampfarena, der Touristeninformation untergebracht in einer ehemaligen Karawanserei, der Koranschule, dem alten Seidenmarkt Alcaicería, der Kunstsammlung Centró José Guerrero, dem Palacio de las Columnas, dem Colegio de San Pablo des Jesuitenordens, dem Kloster des Heiligen Hieronymus, dem Karthäuserkloster La Cartuja, dem monumentalen Platz Jardines del Triunfo mit großem Wasserspiel und dem Botanischen Garten der Stadt.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Granadas ist jedoch die auf dem Sabikah-Hügel thronende maurische Stadtburg Alhambra, die eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen Europas ist. Die Burganlage gehört seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist rund 740 Meter lang und bis zu 220 Meter breit. Östlich der Alhambra befindet sich vorgelagert der wunderschöne Sommerpalast Generalife. Die ganze Palastanlage wirkt sehr exotisch mit ihren Wasserläufen, Wasserspielen, herrlichen Gartenanlagen, Brunnen, den steinernen Löwen, ihrem verzierten Mauerwerk und den verspielten Säulen und Kuppeln. Man fühlt sich hineinversetzt in ein orientalisches Märchen aus 1001 Nacht.
Und wer sich von dem Märchenzauber Granadas und der Alhambra gefangen nehmen lassen möchte, der sollte sich stilgerecht einquartieren in den mit 3 Oliven ausgezeichneten Casas Rurales Benarum, einem Komplex aus 15 Häusern mit exklusiven Suiten und Appartements im malerischen Alpujarra-Dorf gelegen. Hier stehen Whirlpools, ein Spa-, Hammam- und Wellnessbereich, drei beheizte Pools und viel ländlicher Komfort zur freien Verfügung.

Andalusien steckt voller Geheimnisse und Überraschungen und so sollte man die mit rund 330.000 Einwohnern drittgrößte andalusische Stadt Córdoba bei der Urlaubsplanung keinesfalls übersehen. Sie liegt am Rio Guadalquivir und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihre bedeutendsten Bauwerke sind die maurische Mezquita-Catedral mit ihren rund 860 Marmorsäulen, die Römische Brücke, das Rathaus, der Torre de la Calahorra, der Alcázar de los Reyes Cristianos aus dem 14. Jahrhundert, der Palacio de Viana, die Altstadt Judería, die Synagoge, die Bäder des Kalifen, die beeindruckenden Plätze Plaza de la Corredera, die Plaza de los Capuchinos und die Plaza de las Tendillas. 
In Montilla, rund 44 Kilometer südlich von Córdoba liegt die mit zwei Oliven ausgezeichnete Finca Buytrón, ein sehr stilvoller Landgasthof mit eigener Bodega, feiner Küche und Pool im Herzen von Andalusien. 

Torremolinos glänzt mit seinem botanischen Garten Jardín Botánico Molino de Inca, seinem Crocodile Park und dem Pimentel Tower. Man flaniert hier an der Haupteinkaufsstraße San Miguel in der Altstadt, schaut sich den Turm Torre Molinos, sieben Kirchen und die Burg Santa Clara neben diversen Adelshäusern und Palacios an, die sich ebenfalls im Altstadtkern befinden. Architektonische Baustile der Moderne und des Art Deco Stils sind dort ebenfalls zu bewundern, beispielsweise das Gebäude Blazar Andino in Form eines Schiffes.

Auch das benachbarte Benalmádena ist ein beliebter Touristenort mit seinem 771 Meter hohen Hausberg Monte Calamorro, auf den eine Seilbahn führt. Man badet an der Playa Malapesquera mit ihren zahlreichen Buchten und vielfältigen Wassersportmöglichkeiten. Weiterhin ist auch der von Felsen umgebene Kieselstrand Playa La Viborilla sehr beliebt. Der historische Stadtkern besitzt meist weiße Häuser, die vielfach mit üppigem Blumenschmuck verziert sind. Der riesige Hafen „Puerto Deportivo“ bietet Platz für rund 1.000 Yachten und wurde einst als beste Marina der Welt ausgezeichnet. Im Tierpark Selvo Marina befinden sich ein Delphinarium und ein Pinguinarium.

Die Großstadt Marbella mit ihren rund 140.000 Einwohnern zählt als glitzernde und mondänste Metropole der Costa del Sol. Sie besitzt mehrere Yachthäfen und einen Fischereihafen, eine Altstadt mit unzähligen Straßenrestaurants, Kirchen, einer Arabischen Mauer, einem Bonsaimuseum und einem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Auf dem Boulevard Avenida del Mar flaniert man zwischen unzähligen Skulpturen des Meisters Salvador Dalí und kann dort durchaus auf Stars und Sternchen aus dem Showbiz treffen sowie auf alles was Rang und Namen hat aus sämtlichen Adelshäusern dieser Welt. Touristen besuchen auch gerne den Krokodilpark und den Aquapark der Stadt. Gebadet wird bevorzugt am Plays de la Bajadilla und am Playa de Fontanilla.

Einer der wichtigsten Badeorte an der Costa del Sol ist Torre del Mar mit seinen breiten, kilometerlangen Sand- und Kiesstränden sowie herrlichen, aussichtsreichen Strandpromenaden. Hier gibt es einen Wasser-Erlebnispark, ein riesiges Einkaufszentrum mit Kino-Komplex, den Paseo de Larios als herrliche Flaniermeile, die 500 Meter lange Barmeile „El Copo“ und den Sommernachtsmarkt mit Handwerkskunst an der Strandpromenade. In umgebauten, ehemaligen Zuckerfabriken können heutzutage diverse Museen besucht werden.

Rund 50 Kilometer östlich von Málaga liegt die Stadt Nerja mit ihrem zugehörigen Dorf Maro mit seinen historischen Funden. Sehenswert sind hier die schneeweiße Kirche El Salvador aus dem 18. Jahrhundert in der hübschen Altstadt, das Aquädukt del Aguila vier Kilometer östlich der Stadt, das Geschichtsmuseum, der traumhafte Rundumblick vom Balcón de Europa sowie die Tropfsteinhöhlen von Nerja, die 1959 zufällig von spielenden Kindern entdeckt wurden. Nerja ist von zahlreichen Stränden umgeben von denen zwei barrierefrei zugänglich sind.

Die lichtdurchströmte Costa de la Luz

Die rund 200 Kilometer lange Costa de la Luz liegt im südlichsten Spanien am Atlantik, nahe des Golf von Cádiz. Sie erstreckt sich zwischen den Städten Huelva an der spanisch-portugiesischen Grenze sowie Tarifa an der Südspitze des Landes, die nur 14 Kilometer durch die Straße von Gibraltar von Marokko in Afrika getrennt ist. Mit ihren endlosen feinen, weißen Sandstränden und ihrer herrlichen Dünenlandschaft sowie den typischen Pinienwäldern ist sie eine vielbesuchte Sommerdestination, vor allem für Kite-Surfer, die sich bevorzugt am Kap Trafalgar und den Bade- und Surforten  Los Caños de Meca und Barbate tummeln.

Auf einer Landzunge in der Bucht von Cádiz erhebt sich die gleichnamige Provinzhauptstadt Cádiz mit ihren rund 121.000 Einwohnern, deren Stadtbild von vielen kleinen Plätzen geprägt wird. Sehenswert sind hier die Kathedrale mit dem Grab des Komponisten Manuel de Falla, das Museo de Cádiz mit seinen phönizischen Sarkophagen aus dem 5. Jahrhundert v.Chr., die beiden Kastelle Santa Catalina und San Sebastian, die Kirche Iglesia de Santa Cruz, das Oratorium San Felipe Neri, die Höhle La Santa Cueva, das Theater Falla, das Rathaus, die Plaza Espana, das Stadttor und der Torre Tavira.
Nur 9 Kilometer von der Küste entfernt und rund 50 Kilometer südöstlich von Cádiz in Vejer de la Frontera steht in ruhiger Lage der ökologisch geführte kleine Hof „Casa Montecote“ der neben einem Küstenblick, Swimming-Pool, hofeigenen Bio-Produkten und eigenem, kristallklaren Brunnenwasser vier Ferienwohnungen, ein Studio und ein kleines Ferienhäuschen zu bieten hat.

Die Kleinstadt Ayamonte wartet mit der Kirche Iglesia parroquial de las Angustias aus dem 16. Jahrhundert, der Klosterkirche Templo de la Merced, der Pfarrkirche Parroquia del Salvador, der Klosteranlage Convento de Santa Clara, dem Festungsturm Torre de Canela und der Casa Grande, einem wunderschönen Bürgerhaus auf. Chipiona gilt als einer der saubersten Badeorte in Andalusien, hier steht das Kloster Santuario de la Virgen de Regla mit der Glaubensstätte Humilladero, das 1755 erbaute Cruz del Mar und der mit 69 Metern höchste Leuchtturm Spaniens, der Faro de Chipiona. In Chiclana de la Frontera bestechen die zahlreichen Golfplätze, der historische Ortskern mit Uhrturm, Wallfahrtskirche, Stierkampf- und Puppenmuseum sowie den Stränden Sancti Petri mit Yachthafen und Playa de la Barrosa.

Rund 80.000 Touristen besuchen alljährlich die „Ruta de los Pueblos Blancos“, was „Route der weißen Dörfer“ heißt und zu denen auch das an der Costa de la Luz gelegene Conil de la Frontera zählt. Hier lebt man vorwiegend vom Fischfang, hauptsächlich der Thunfisch Almadraba gehört zu den feinsten Spezialitäten der weißen Stadt mit ihrem hübschen Altstadtkern, den kleinen Gassen, unzähligen Geschäften, Bars und Restaurants.

Jerez de la Frontera hat knapp 213.000 Einwohner und ist die Heimat des berühmten Sherry, der von dort stammt. In der Stadt befindet sich die weltbekannte Königlich-Andalusische Hofreitschule und alljährlich Ende Februar oder Anfang März findet dort das ebenso bekannte Flamenco-Festival statt, gefolgt vom Pferdefestival im Mai. Jerez besitzt einen internationalen Flughafen und ist für seine wunderschöne Festung Alcázar berühmt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, die Kirche Cartuja de Nuestra Señora de la Defensión, die Puerta del Arroyo und das Formel-1-Rennen Circuito de Jerez, welches jedes Jahr weit über 200.000 Besucher aus aller Welt anlockt.

Rota zählt rund 30.000 Einwohner, liegt an der Bucht von Cádiz und ist ein beliebter Tourismus-Ort sowie ein Fischereihafen mit drei Piers und Militärflughafen. Nicht nur wegen seines sauberen Wassers sondern auch wegen seiner Gepflegtheit wurde der Strand „La Costilla“ ausgezeichnet als schönster Strand Spaniens, gefolgt von der Strandpromenade Playa El Rompidillo und all den anderen herrlichen Dünen- und Naturstränden Rotas. Die Stadt besitzt wunderschöne Parks in denen die Hauptattraktion die Beobachtung von Chamäleons darstellt. Es gibt weiterhin das Kastell „El Castillo de Luna“ aus dem 13. Jahrhundert zu bewundern, die Kirche Iglesia de la O, den Torbogen Arco de Regla und die barocke Marienkirche Iglesia de la Caridad.

Tarifa gilt neben Fuerteventura und Hawaii als beliebtestes Reiseziel für Wind- und Kite-Surfer aber auch für Sommer- und Badegäste. Direkt an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar gelegen, hatte Tarifa stets eine strategisch bedeutsame Lage und war vielfach der Schauplatz diverser geschichtlicher Ereignisse. Sie ist die am südlichsten gelegene Stadt des europäischen Festlandes mit dem Horn „Punta de Tarifa“, von dem aus die Entfernung ins afrikanische Marokko nur noch 14 Kilometer beträgt. Mehrmals täglich verkehren hier Fähren zwischen Tarifa und Tanger in Marokko. Auch mit Hochgeschwindigkeits-Katamaranen kann man sich hin- und hertransportieren lassen. Auf den Bootstouren sind spektakuläre Beobachtungen von verschiedenen Delfinarten, Orcas, Pott-, Grind- und Finnwalen sowie Tümmlern zu machen. Der mittelalterliche Stadtkern Tarifas ist ein geschütztes Kulturgut Spaniens und darin zu sehen sind die Burg Castillo de Guzmán mit dem Bueno Tower, die Kirchen San Francisco und San Mateo, die Puerta de Jerez sowie die Burg Santa Catalina, die sich außerhalb der Stadtmauern im Osten Tarifas auf einem Hügel befindet.

Valencia mit der Costa de Valencia und der Costa del Azahar

Mit ihren knapp 790.000 Einwohnern ist Valencia die drittgrößte Stadt des Landes und ein gern besuchtes Touristenziel. Valencia liegt an der gleichnamigen Costa de Valencia, der sich die Küste der Orangenblüte „Costa del Azahar“ anschließt und die sich direkt am Mittelmeer befinden. In Valencia sind sehenswert die Seidenbörse Lonja de la Seda, die Kathedrale von 1262, die Stierkampfarena, das Opernhaus Palau de les Arts Reina Sofía, das 3D-Kino L'Hemisfèric, das größte Aquarium Europas L'Oceanogràfic mit seinen Flamingos, die beiden Multifunktionsgebäude L’Umbracle und L´Ágora sowie unzählige weitere Museen, Zoos, Parks und botanische Gärten. Probieren sollte man unbedingt die valencianische Spezialität „Paella“, ein Gericht aus Reis, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse.

Die herrliche weiße Küste „Costa Blanca“

Der Küstenstreifen der Provinz Alicante, der von Dénia bis Pilar de la Horadada reicht, wird Costa Blanca genannt. Es gibt erlebnisreiche Küstenparks wie den Terra Mítica Vergnügungspark, das Mundo Mar  und den Tier- und Wasserpark Terra Natura, allesamt in Benidorm gelegen anzuschauen. Auch das futuristische Projekt „Ciutat de les Arts y Ciencies“ in Valencia mit angeschlossenem Wissenschaftsmuseum, Wasserpark, Kunstpalast und Planetarium ist vielbesucht. In Les Murtes befindet sich ein Eselsgestüt das von Deutschen geführt wird und sich auf die Fahnen geschrieben hat, sich um die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten andalusischen Riesenesel zu bemühen. Im Hinterland der Costa Blanca besucht man gerne die urigen Einheimischendörfer Guadalest, Lliber, Murla, Alcalali, Parcent, Xaló und Jalón, das nicht nur für seine Weine, Mandelprodukte und luftgetrocknete Wurstsorten bekannt ist, sondern auch für seinen riesigen Flohmarkt, der jeden Samstag in Jalón stattfindet.  Santa Pola zählt zu den bedeutendsten Fischereihäfen an der spanischen Mittelmeerküste, hier besucht man zudem das Schifffahrtsmuseum Museo del Mar und fährt mit der Fähre auf die vorgelagerte Insel Tabarca. Rund um Santa Pola wird in den Meerwasser-Salinen Salz gewonnen, hier leben auch zahlreiche Flamingos. Die herrlichen Palmengärten von Elche sind weltbekannt, der größte darunter „El Palmeral“ genannt, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Weiterhin sehenswert in Elche sind die Mysterienspiele, das Historische und Archäologische Museum, die Basilica de Santa Maria und der Palacio de Altamira. Auch die Bischofsstadt Orihuela mit ihrer Kathedrale und ihrem beeindruckenden Stadtzentrum sind einen Abstecher wert. Das einstige Fischerdorf Torrevieja ist heute zu einer knapp 90.000 Einwohner zählenden touristischen Großstadt avanciert. Hier sind die Salzlagunen, das Denkmal für die Kulturen des Mittelmeerraumes, der 70.000 Quadratmeter große Duftgarten Parque Aromatico sowie die herrlichen Strände mit endlosen Strandpromenaden sehenswert.

Torrevieja an der Küste Costa Blanca
Torrevieja an der Küste Costa Blanca

Die bekanntesten und beliebtesten Badeorte der Costa Blanca sind Calpe, Moraira, Jávea, Dénia, Altea, Benidorm, Torrevieja, Benissa, Benitachell, Guardamar del Segura und Villajoyosa.

Die Hauptstadt der Costa Blanca und ebenfalls ein vielbesuchter Badeort ist Alicante mit seinen knapp 330.000 Einwohnern. Der Tourismus, die Wein-, Obst- und Olivenölproduktion spielen hier die größte wirtschaftliche Rolle. Sehenswert sind das hoch über Alicante thronende Castillo de Santa Bárbara, der Hafen mit einer Nachbildung des spanischen Linienschiffes Santissima Trinidad, die Promenade Explanada de España, das farbenfrohe Altstadtviertel Santa Cruz, die Kirche San Nicolás de Bari, der Palmengartenpark El Palmeral, die barocken Häuser Casa de la Asegurada von 1685 und die Casa consistorial de Alicante aus dem 18. Jahrhundert, das Archäologische Museum und viele weitere Museen mehr.

Saragossa in Aragonien

Mit ihren knapp 670.000 Einwohnern zählt Saragossa als Hauptstadt Aragoniens zu den größten Städten Spaniens. Das Wahrzeichen Saragossas ist seine Kathedrale Basílica del Pinar mit dem gleichnamigen Platz davor. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Börse, die Alte Kathedrale, die Brücke Puente de Piedra über den Ebro, der Stadtpalast Aljafería, die Markthalle im Stile des Historismus erbaut und die zahlreichen Wohnhöhlen im Stadtteil Juslibol, die bis heute bewohnt sind.

Bilbao im Baskenland

Die Hauptstadt des ganz im Norden gelegenen Baskenlandes ist das rund 346.000 Einwohner zählende Bilbao. Sehenswert sind hier die älteste Schwebefähre der Welt, die Hängebrücke Puente Colgante, die Zubizuri Brücke in Form eines aufgeblähten Segels, die gotische Kathedrale de Santiago aus dem 14. Jahrhundert, das Museum der schönen Künste sowie das architektonisch sehr außergewöhnliche mit Titan, Glas und Kalkstein gestaltete Guggenheim-Museum und davor steht ein mit Blumen bepflanzter Riesenwelpe des Künstlers Jeff Koons. 

Das einzige schneebedeckte Gebirge Spaniens: Die Sierra Nevada

Mit ihren 3.482 Metern stellt die Sierra Nevada das höchste Gebirge Spaniens dar und dieses Gebirgsmassiv trägt tatsächlich meist von November bis Mai eine schneebedeckte Haube. Die Sierra Nevada zieht sich über eine gesamte Entfernung von 100 Kilometern und ihre Kernregion mit einer Fläche von 86.208 Hektar stellt der gleichnamige und geschützte Nationalpark Sierra Nevada dar. Zum höchsten Gipfel, dem Pico del Veleta führt die höchstgelegene, europäische Landstraße, die jedoch beim Ort Hoya de la Mora auf 2.500 Metern endet. Den Rest bis zum Gipfelkreuz muss man zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Auch Nationalparkbusse dürfen noch weiter hinauffahren. Der künstlich entstandene Wintersportort „Sol y Nieve“ – was Sonne und Schnee bedeutet - ist ebenfalls vielbesucht, hier fanden sogar im Jahre 1996 die Alpinen Skiweltmeisterschaften statt. Hier errichtete man auch einen der größten europäischen Snowparks. Auf Bergwandertouren kann man die beiden Schutzhütten Refugio Poqueira auf 2.500 Metern und das Refugio Postero Alto auf 1.990 Metern Höhe besuchen. Die Sierra Nevada besitzt eine einzigartige Fauna und Flora, die ebenfalls touristische Anziehungspunkte darstellen.

Nordspaniens grüne Küste: Die Costa Verde

Ganz im Norden Spaniens, in der Region Asturien und am Golf von Biskaya liegt die grüne Küste „Costa Verde“ genannt. Die Strände zwischen Ribadesella und Llanes gelten als die schönsten von ganz Spanien. Eine beeindruckende Felsformation befindet sich am Strand Playa Cuevas del Mar zwischen den beiden vorgenannten Badeorten. Hier herrscht jedoch kein Massentourismus wie am Mittelmeer, viele Spanier selbst machen dort Urlaub, aber auch andere Europäer, vor allem aus Großbritannien. Das liegt unter anderem am Wetter, denn die grüne Landschaft entsteht durch ein regenreiches, gemäßigtes Seeklima, es wird also nie so heiß wie in den Mittelmeerregionen. Entlang der gesamten Costa Verde verkehrt eine Schmalspurbahn der Eisenbahngesellschaft FEVE. Eine sehr eigenwillige Architektur und eine eher exotisch anmutende Speisekarte tragen zur Besonderheit der grünen Küste bei. Die bekanntesten Spezialitäten sind der Bohneneintopf Fabada, der Apfelwein Sidra und flache Pastetenkuchen mit unterschiedlichen Füllungen, die an der Costa Verde „Empanada“ genannt werden.

Fazit

Spanien steht für den Duft von Zitronen- und Orangenplantagen, für herrliche Strände und Küstenabschnitte sowie vielbesuchte Inselgruppen, für gemächliche Siesta-Zeiten ebenso wie für heißblütigen Flamenco. Man genießt Paella mit Meeresfrüchten und den weltberühmten luftgetrockneten Serano-Schinken, erfreut sich an kulturhistorisch interessanten Städten und an der Route der weißen Dörfer, die noch das Spanien im Hinterland zeigt, wie es einmal war. Hier scheint oftmals die Zeit stehengeblieben zu sein.


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