Hessisches Bergland

Aussicht vom Hohen Meißner
Aussicht vom Hohen Meißner

Das Hessische Bergland - ist eine Gegend mit sehr viel Wald, Bergen und Tälern. Geografisch grenzt es an das rheinische Schiefergebirge, an die Rhön, sowie an das Thüringer Becken. Nördlich geht es in etwa bis Kassel und im Süden reicht es fast bis nach Frankfurt/Main.

Im Norden des Landes erhebt sich trotzig der "Hohe Meißner", der berühmt ist für seine Wiesen, Weiden und Moore und den Wanderer begeistert mit seiner Fülle seltener Blumen und Kräuter.

Man nennt ihn auch den "König der Hessischen Berge" wegen seiner einmaligen Form und Schönheit. Er ist mit 754 m Höhe die höchste und beherrschende Erhebung des Nordhessischen Berglandes.

Die Einheimischen nennen den Berg in ihrem Dialekt: "Wissener", oder wie schon eine Urkunde aus den 12. Jh. belegte: "Wissner", was so viel heißt wie der "Weiße", weil er sich im Winter oft mit einer weißen Kappe zeigt zur Freude der Wintersportler, die dann in Scharen zum Rodeln und "Soft-Skifahren" eintreffen... Zu seinen Füßen bahnt sich die Werra in schwungvollen Schleifen durch das Tal.

Im "Reinhardswald" und "Habichtswald" (Naturpark) zeigt sich Hessen, als waldreichstes Bundesland, von seiner ursprünglichsten Seite mit verwunschen wirkenden Baumriesen, teilweise bis zu 1.000 Jahre alt, die Zeugen hundertjähriger Geschichte(n) sind.

Spätestens jetzt wird die Märchenwelt dieser Ferienregion spürbar. Dornröschen soll hier, in der "Sababurg", dem Märchenschloss der Gebrüder Grimm, ihren rosen- und dornenumkränzten Schlaf gehalten haben...

Der 1571 gegründete und 125 ha große angegliederte Tierpark Sababurg ist die wohl älteste und größte zoologische Anlage Europas. Landgraf Wilhelm IV., der den Park einrichtete, jagte dort nicht nur, sondern hielt sich viele Gelehrte und Forscher an seinem Hofe.

Darunter einige Naturforscher, für die er die "fremden" Tierarten in seinem Park hielt. Für beide Zwecke, Jagd und Forschung, ließ er bereits Auerochsen, weiße Hirsche, Damwild, Gemsen, Elche und Rentiere von weit her einführen.

Das Fuldatal liegt nordöstlich von Kassel und, beinahe selbstredend, in der Nähe der Fulda. Es nennt sich selber auf seiner Internetseite www.fuldatal.de: das Tor zum Reinhardswald. Es besteht aus seinen 6 Ortsteilen, einigen interessanten Sehenswürdigkeiten, z.B.: eine Volkssternwarte, einem Wassererlebnispfad und, im Moment, 2 kultur- und siedlungsgeschichtlichen Eco Pfaden.

Eines der schönsten Gegenden im Hessischen Bergland, wenn nicht gar in Deutschland, ist für viele bestimmt auch Witzenhausen. Dort bzw im Tal von Witzenhausen blühen im Frühjahr bis zu 150.000 Kirschbäume. Die Stadt selber trägt den Beinamen: Kirschen- und Universitätsstadt.

Auch die Stadt Melsungen ist allemal eine Reise oder einen Besucht wert. Sie wird auch: "die zauberhafte Bartenwetzerstadt inmitten der nordhessischen Märchenlandschaft" genannt und besticht durch ihre historische Altstadt, etlichen nationalen und internationalen Restaurants und Gaststätten und einem vielseitigen Freizeitangebot durch tolle Landschaften.

Im Südosten des Hessischen Berglandes findet man eine weitere Ferienlandschaft: das "Schwalm-Knüllgebiet", bekannt für seine Trachten und der Bewahrung hessischen Brauchtums. Das "Knüllgebirge", mit bis zu 636 m hohen Gipfeln, die "Eisenberg" und "Knüllköpfchen" heißen, besitzt in der Nähe der Stadt Homberg ein Gehege, wo Rot-, Dam-, Reh- Muffelwild sich aufhalten. In einzelnen Gattern werden auch Wisente, Wildpferde, Schwarzwild und Zwergziegen gezeigt.

Die farbigenprächtigen Schwälmer Trachten sieht man nicht nur bei Brauchtumsfesten sondern vor allem in der Gegend von Schwalmstadt oder Schrecksbach am Sonntag beim Gottesdienst.

Man fühlt sich ins Märchenbuch der Gebrüder Grimm, die sich hier in dieser Gegend tatsächlich aufhielten, versetzt: lauter Rotkäppchen. Die Frauen tragen manchmal bis zu fünfzehn Röcke übereinander... Fachleute halten diese wunderschönen Trachten für die malerischsten Deutschlands, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Schließlich gibt es noch den "Kellerwald". "Keller", das sind in dieser Gegend die Talsohlen, in denen  Quellen sprudeln. Beispielsweise der "Löwensprudel", einer der guten Wässer, die in Flaschen gefüllt, weit über Hessens hinaus bekannt und verkauft werden.

Alle diese schönen Naturlandschaften sind erschlossen durch Wander- und Radwege, wo es denn möglich ist.

Historisches zeigt sich nicht nur in der Märchenwelt. So wird in Waldhessen etwa, dem südlichsten Teil der Ferienregion, ein Besuch mittelalterlicher Städte wie Rotenburg an der Fulda zur Zeitreise. Altehrwürdige Fachwerkbauten, mit viel Liebe zum Detail, prägen das Bild zahlreicher Städte wie Eschwege, Fritzlar und wie schon erwähnt Homberg.

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Markt 3 (im Weinhaus)
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Telefon: 06631-182165
Telefax: 06631-182265

E-Mail: tca@alsfeld.de
Homepage: www.alsfeld.de

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Fritzlar
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