Novara – zauberhaftes Kulturstädtchen im Piemont

Das ländlich-idyllische Novara bietet ein besonderes Italienerlebnis inmitten des Piemonts mit sanften Weinhügeln und lieblichen Mittelalterdörfern.

Verschlafenes Novara

Das mediterrane Flair ist in der italienischen Provinz Novara so ausgeprägt wie kaum anderswo in Bella Italia. Die zauberhafte Piazza Martiri della Libertà in der Provinzhauptstadt erstrahlt in barockem Baustil. Unter ockerfarbenen Arkaden mit Blick auf den geschäftigen Platz kann man hier stundenlang in einem der hübschen Straßencafés sitzen. Die Landschaft außerhalb prägen raschelnde Eichenwälder, blühende Täler und sanfte Hügel, die von Zitronen, Oliven, Reis oder Wein bewachsen sind. Dazwischen erheben sich Bergkuppen mit mittelalterlichen Gehöften, Schlössern und Klöstern, als wären sie von den Savoyen Fürsten wie auf ein überdimensionales Schachbrett hierhergesetzt worden.

Idyllische Lage im Piemont

Novara ist die östlichste Provinz des Piemont, grenzt im Osten und Süden an die Lombardei und hat eine Fläche von rund 1.338km². Sie ist eine der weniger bekannten Provinzen, dessen Hauptstadt, wie üblich in Italien, den gleichen Namen trägt und genauso im Dornröschenschlaf liegt. Zu sehr ziehen die Metropole Turin, etwa 100km nordöstlich gelegen und die Modestadt Mailand, etwa 50km in Richtung Westen, die Aufmerksamkeit auf sich. Internationale Besucher strömen über die Einfallstraßen meist an Novara vorbei. Daher kann man hier die stillen Zitronenplantagen und einsamen Vierkantbauernhöfe fast allein genießen. Gebettet in die Tal-Ebene zwischen den Flüssen Tessin und Sesia, ist das Gebiet vor allem durch Reisfelder geprägt. Im Norden erhebt sich der majestätische Monte Mottarone. In seinem Schutz gedeiht das seen- und flussreiche Piemontesische Tessin, in dessen Pappelbeständen sich nicht nur Reiher, Otter und Füchse wohlfühlen. Wer das Naturreservat Baragge besucht, wird fasziniert sein von den endlosen Heidehügeln und Wiesen. Die Highlights sind der Lake Orta sowie der Lago Maggiore. Novara gilt zudem als enorm geschichtsträchtig, Kultur-Fans lieben die historischen Dorfgemeinden Galliate, Gozzano, Romagnano Sesia, Ghemme San und Nazzaro Sesia.

Videos aus der Provinz

Novara – Paradies für Kulturliebhaber und Badeurlauber

Novara ist ideal für Freunde des italienischen Dolce Vita, ruhesuchende Familien mit Kindern und Naturliebhaber. Freizeitbeschäftigungen findet man hier wirklich genügend. Die Hügel von Boca, Sizzano, Fara, Colline Novaresi oder Ghemme locken mit Weinverköstigungen. Die Bassa Region mit ihren Reisfeldern und Bauernhöfen verspricht spannende Radtouren. An den Lake Orta oder den Lago Maggiore geht es für entspannte Badeausflüge. Am Monte Mottarone können Ausritte unternommen werden und die kleinen Mittelalter-Städte wie Oleggio haben alles für interessante Kultur-Trips zu bieten.

Innerhalb der Stadtmauern

Die Stadt Novara bildet den perfekten Ausgangspunkt für Unternehmungen. Schon die Stadtmauer ist sehenswert, von jedem ihrer Backsteinwinkel kann man die glänzende Antonelli-Kuppel der Basilika San Gaudenzio im Zentrum erspähen. Orientierungslosigkeit ist quasi ausgeschlossen. Dafür wandelt man wie auf einem Zeitstrahl zwischen neoklassizistischen Gemäuern, Gebäuden aus dem 15.Jh. und opulenten Mittelalter-Komplexen. Insbesondere die monumentale Cattedrale di Santa Maria Assunta prägt das Stadtbild. Den Außenbereich schmücken riesige Kolonnaden, im Innern locken archäologische Grabmale, künstlerisch verzierte Statuen und prächtige Gemälde. Nur wenige Schritte entfernt, erreicht man über einen romantischen Bogengang von der Piazza della Repubblica den mittelalterlichen Architektur-Wunderbau Broletto di Novara. Seine vier Gebäude wurden in verschiedenen Epochen mit andersartigen Baustilen errichtet und in einem Viereck um den zentralen Innenhof Arengo angeordnet. Nicht minder betörend ist das Baptisterium. Seine religiösen Freskenmalereien kann man stundenlang bestaunen. Wer zwischen all dem Sightseeing einen ruhigen Ort zum Verweilen sucht, ist im grünen Parco Allea San Luca gut aufgehoben.

Stilles Umland

Orta San Giulio
Orta San Giulio

Oder man geht gleich hinaus in das stille Umland, das sich obendrein toller Sehenswürdigkeiten erfreut. Am westlichen Ufer des Lago Maggiore liegt Arona: Ein malerischer Ort, der sich über seine berühmte Statue des Heiligen Carlos Borromeo, genannt „San Carlone“, definiert. Unter seiner Aufsicht frönen Wassersportler dem Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Segeln oder Wakeboarden. Ein tierisches Vergnügen versprechen die vielen Zoos rund um den See, beispielsweise der Tierpark Torbiera in Agrate Conturbia oder der Safari Park in Pombia. Weltweit bewundert wird der Sacro Monte von Orta, eine Wallfahrtsstätte, die 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde und den Lake Orta überblickt. Mitten im funkelnden Ortasee, auf der Insel San Giulio, thront die römisch-katholische Basilica di San Giulio. Um den sechsstöckigen Glockenturm reihen sich imposante Apsissen und Kirchenschiffe. Ganz besonders ist der romanische Ambo mit seinen in Serpentin-Marmor gemeißelten fantastischen Tier-Reliefs. Auch die Kuppelfresken des Hauptschiffes sind atemberaubend schön. Sie zeigen die Dreieinigkeit und die Himmelfahrt und Glorie des Heiligen Julius und der Heiligen Elias, Demetrios, Philibertus und Audentius. Wer gar nicht genug von kunstvollen Fresken bekommen kann, macht sich auf in die Hügel von Novara, wo die ländlichen Oratorien mit ihrer ganz eigenen Freskenkunst aufwarten. Außerdem reihen sich dort weitere Kulturstätten entlang des Weges: die alte Mühle von Bellinzago, das Sforza-Schloss in Galliate, die Mittelalterfestung Ghemme und die Benediktinerabtei in San Nazzaro Sesia. Die Wegführung ist so angelegt, dass sie für Wanderer jedes Alters und Radfahrer oder Mountainbiker gleichermaßen ein großer Spaß ist.

Typische Produkte

Die endlosen Landschaften visuell zu genießen, ist traumhaft. Die Produkte, die sie hervorbringen, sollte man aber auch unbedingt kosten. Die Berghöfe produzieren rustikale Bauernbrote wie das Brot von San Gaudenzio und jungen Schimmelkäse. Ein typisches Gericht der Provinz ist die Reissuppe Paniscia di Novara mit viel Gemüse und Wurst, die die Bauern gerne dampfend auf der Hofstelle servieren. Die italienische Leber-Mortadella Fideghin gibt es im Hofladen zum Mitnehmen.

Nützliche Informationen bietet das Tourismusbüro in Novara

Vor Ort gibt es ein zentrales Büro, das Gästen bei der idealen Planung eines Novara-Aufenthaltes hilfreich zur Seite steht. Das ATL Novara befindet sich in der Baluardo Quintino Sella 40 in 28100 Novara. Das Personal unterstützt bei der Wahl der optimalen Unterkunft, der Beschaffung von Event-Tickets und informiert über Touren und Verkehrsanbindungen der kompletten Provinz Novara. Das Büro hat zudem eine Reihe von thematischen Routen entwickelt, die es Besuchern ermöglicht, das meiste aus ihrer Reise zu machen. Je nach Ihren persönlichen Vorlieben wird man Ihnen spezielle Aktivitäten zusammenstellen. Gerne vermittelt man Ihnen auch Reiseführer, die Sie während Ihrer Entdeckungstouren begleiten und Ihnen in Ihrer Sprache die Sehenswürdigkeiten näherbringen.


Tourist-Information

ATL Novara
Baluardo Quintino Sella, 40
IT-28100 Novara
Telefon: (+39) - 0321 394059
Telefax: (+39) - 0321 631063

E-Mail: info@turismonovara.it
Homepage: www.turismonovara.it

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Novara
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