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Kanada: Urlaub zwischen Natur und Metropolen

Kanada ist das Land der Kontraste: Hier treffen endlose Landschaften auf moderne Metropolen. Entdecke die Vielfalt des nordamerikanischen Staates.

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Über Kanada

Kanada – der vielseitige Norden Amerikas

Kanada im Norden des amerikanischen Kontinents ist ein Land der Gegensätze und Kontraste. Hier treffen endlose grüne Landschaften und schroffe Bergwelten auf moderne Metropolen mit riesigen Wolkenkratzern und Bewohnern aus aller Welt. Das Land gilt als ein Paradebeispiel für ein friedliches multikulturelles Miteinander und zeigt sich gerne tolerant und weltoffen. Im zweitgrößten Land der Erde können nicht nur charmante Städte mit französischem Charme wie Quebec und Montreal erkundet werden, sondern auch atemberaubende Nationalparks wie Banff und Glacier. Egal ob Du gerne Ski fährst, wanderst, shoppen gehst oder Kunstwerke in Museen bestaunst, Kanada hat für jeden Urlauber das passende Angebot.

Allgemeine Daten und Fakten über Kanada

Kanada ist mit einer Fläche von 9,98 Millionen km² flächenmäßig nach Russland das zweitgrößte Land der Erde und liegt am nördlichen Ende des amerikanischen Kontinents. Im Süden grenzt es an die Vereinigten Staaten, während es im Norden bis an den Polarkreis reicht. Im Nordosten hat Kanada zudem eine Grenze mit Grönland. Gerade einmal 20km Luftlinie über das Meer trennen die beiden Länder voneinander. Die Westküste Kanadas liegt am Pazifik, die Ostküste am Atlantik. In Kanada leben etwa 36 Millionen Menschen, sodass die Bevölkerungsdichte mit 3,6 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr gering ist. Die meisten Bewohner verzeichnet die Metropole Toronto mit ca. 2,6 Millionen Einwohnern. Hauptstadt ist jedoch das deutlich kleinere Ottawa, das im Osten des Landes liegt. Die offiziellen Landessprachen in Kanada sind Englisch und Französisch. Etwa 85% der französischsprachigen Kanadier leben in der Provinz Québec. Die Staatsform Kanadas ist eine parlamentarische Monarchie mit der britischen Queen als Oberhaupt.

Unbekanntes Kanada

Ackerbau, Fischfang und Viehzucht – Die landwirtschaftliche Nutzung Kanadas

Die Landwirtschaft in Kanada auf einen Blick

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Kanada ein typisches Agrarland. Heute werden gerade einmal 8% der riesigen Fläche des Landes landwirtschaftlich genutzt. Dennoch zählt das Land momentan zu den größten Getreideexporteuren der Welt und baut zudem auch Obst und Gemüse an. Desweiteren gehören auch der Fischfang und die Milchviehwirtschaft zu wichtigen Säulen der Agrarwirtschaft. Anders als in vielen anderen Ländern, werden die Landwirte in Kanada meist nicht durch staatliche Subventionen unterstützt. Die Farmen in entlegenen Gebieten sind oft sehr groß und messen nicht selten über 300ha. Im dichter besiedelten Osten des Landes sind die landwirtschaftlichen Betriebe hingegen häufig deutlich kleiner. Generell gilt die Landwirtschaft in Kanada als sehr modern und hoch-technisiert.

Der Weizen – Kanadas Exportschlager

Auf den endlos weiten Feldern in Kanada werden jährlich über 25 Millionen Tonnen Weizen angebaut. Besonders in den Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan wird die beliebte Getreideart im großen Stile angebaut und mit modernsten Maschinen geerntet. In kaum einer anderen Region der Welt befinden sich soweit ausgedehnte Weizenfelder. Etwa 75% der Ernte wird exportiert, Hauptabnehmer sind dabei die USA. Eine Herausforderung beim Getreideanbau stellt in Kanada das Klima dar, da es in vielen Regionen aufgrund von langer nasser und kalter Winter häufig nur ein kurzes Zeitfenster gibt, um zu ernten. Neben Weizen werden in Kanada vielerorts auch Gerste, Hafer, Raps und Leinsamen angebaut.

Zwischen Obst, Gemüse und Wein: Kanadas fruchtbare Böden

An einigen Orten im Osten des Landes und auch im Okanagan Valley in der südwestlichen Provinz British Columbia werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten angebaut. Dank des für Kanada sehr milden Klimas und der künstlichen Bewässerung gedeihen hier nicht nur Äpfel, Kirschen und Birnen, sondern auch Pfirsiche, Pflaumen und sogar Weintrauben.
Der Weinbau wird in mehreren Provinzen Kanadas betrieben, in Bristish Columbia, Quebec, Nova Scotia und in Ontario. Auf einer Fläche von über 6.000ha werden in Ontario mehr als 80% der kanadischen Weinreben angebaut. Besonders die Region Niagara ist ein bedeutendes Weinanbaugebiet. Mehr als 80 Weinbaubetriebe haben sich in der Gegend rund um die berühmten Niagara-Fälle niedergelassen. Besonders bekannt ist die Region für seinen Eiswein, von dem das Land weltweit sogar der größte Exporteur ist. Dieser äußerst süße Tropfen wird gerne als Dessertwein getrunken. In Niagara-on-the-Lake widmet man ihm sogar jährlich ein eigenes Fest.
Gemüseanbau ist in Kanada dank der verschiedenen Klimazonen und moderner Technik ebenfalls, teilweise sogar nahezu ganzjährig, möglich. Zu den beliebtesten Sorten gehören neben Kartoffeln auch Brokkoli, Möhren und die einheimischen Farnspitzen. Das einheimische Obst und Gemüse wird überwiegend für die heimische Bevölkerung genutzt und nicht exportiert.

Viehzucht und Fischfang in Kanada

Ein weiterer wichtiger Bereich des landwirtschaftlichen Sektors in Kanada ist die Milchvieh- und Rinderzucht, die sich überwiegend auf die Provinzen Québec, Ontario und Alberta konzentriert. Sie machen gemeinsam mit der Milchwirtschaft etwa 50% der kanadischen Agrarerträge aus.
Sehr bedeutsam ist bis heute zudem der Fischfang, da sowohl vor der pazifischen als auch vor der atlantischen Küste aber besonders auf der sogenannten Neufundlandbank, einem Unterwasserplateu südöstlich der Provinz Neufundland, reiche Fischgründe liegen. Lachs, Kabeljau, Hummer und Makrelen zählen zu den Exportschlagern, die hohe Erträge erzielen. Die Provinz mit dem höchsten Anteil am Fischfang in Kanada ist Nova Scotia mit etwa einem Drittel der Erträge, gefolgt von British Columbia und Neufundland.

Kanadas grüne Wälder: Holzwirtschaft

Knapp ein Drittel der gesamten Fläche Kanadas ist von Wald bedeckt. Hier wachsen mehr als 150 verschiedene Baumarten. Daher gehört das Land zu den größten Holzproduzenten der Welt. Die Bäume werden sowohl als Brenn- als auch als Bauholz verwendet. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich Kanada zudem als weltgrößter Produzent von Papier und Pappe entwickelt. Um die Wälder zu schützen, stehen heute jedoch die meisten Waldflächen unter Schutz, fast 90% befinden sich in staatlichem Eigentum.

Kanadische Spezialitäten

Das wohl bekannteste kanadische Lebensmittel ist der Ahornsirup, das oft auch als Kanadas "flüssiges Gold" bezeichnet wird. Die größte Anzahl an Ahornwäldern lassen sich in den Provinzen Quebec und Ontario im Osten des Landes finden. Sobald ein Baum etwa 40 Jahre alt ist, kann zwischen Februar und April geerntet werden. Für die Gewinnung von einem Liter Ahornsirup sind jedoch 40l des Baumsaftes nötig. Der Sirup ist auf nahezu jedem kanadischen Frühstückstisch zu finden und wird in zahlreiche Länder auf der ganzen Welt exportiert.

Naturschauspiele und Metropolen – die vielseitigen Attraktionen Kanadas

Toronto: Die größte Stadt Kanadas

Die Metropole Toronto ist die Hauptstadt der Provinz Ontario und die größte des Landes. Hier pulsiert das Leben des nordamerikanischen Staates: hohe Wolkenkratzer, riesige Einkaufszentren und internationales Flair. In Toronto kannst Du Dich durch die verschiedenen Küchen der Welt probieren, ein Eishockeyspiel im Roger Center anschauen oder durch das Royal Ontario Museum schlendern und Kunstwerke bestaunen. Oder Du fährst auf den CN Tower hinauf. Von dem 553m hohen Turm, der als Wahrzeichen der Stadt gilt, hast Du einen atemberaubenden Blick auf die Metropole und den Ontariosee. Sehenswert ist auch das Casa Loma, ein prachtvolles, burgähnliches Bauwerk mit einem Garten, der in den Sommermonaten bunt erblüht. Am Abend lädt der Distillery District mit seinen zahlreichen Bars und Pubs zu einem gemütlichen Kneipenbummel ein.

Französischer Charme in Quebec

In der Provinz Quebec mit der gleichnamigen Hauptstadt können Urlauber französischem Charme auf dem amerikanischen Kontinent genießen. Besonders Montreal ist ein beliebtes Reiseziel. Zu den Höhepunkten gehört der Mont Real, ein Berg am Rande der Stadt, der der Metropole ihren Namen verlieh. Von hier aus kannst Du Dir einen guten Überblick verschaffen und ein bisschen spazieren gehen. In Quebec hingegen ist ein Spaziergang durch die malerischen Gassen und entlang der Befestigungsanlagen in der Altstadt Vieux-Québec sehr empfehlenswert.

Ottawa: Kanadas unbekannte Hauptstadt

Nicht alle Besucher wissen, dass nicht die Metropole Toronto, sondern das deutlich kleinere und ruhigere Ottawa die Hauptstadt Kanadas ist. Dabei hat Ottawa viel zu bieten: Die Regierungsgebäude am Parliament Hill erinnern an das britische London, auf dem ByWard Market werden lokale und traditionsreiche Lebensmittel und Spezialitäten verkauft und im Winter fahren (nicht nur) die Einheimischen mit Schlittschuhen über den Rideau Canal – ein Besuch in Ottawa lohnt sich also in jedem Fall.

Kanadas einzigartige Naturschauspiele und Landschaften

Kanada ist besonders für seine unzähligen Nationalparks und atemberaubenden Naturschauspiele bekannt. Als beliebtester der 46 Parks gilt der Banff Nationalpark mit seinen glasklaren Seen und schroffen Berglandschaften, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier kannst Du nicht nur wandern, tosende Wasserfälle bestaunen oder Kanu fahren, sondern nahezu ganzjährig Wintersport wie Ski und Snowboard fahren betreiben. Im Sommer laden die zahlreichen Seen zum Baden ein. Zu erreichen ist der Park am besten von Calgary oder auch von Vancouver aus. Diese Stadt an der kanadischen Westküste ist nicht nur für ihr äußerst mildes Klima, sondern auch für Ihre hohe Lebensqualität und den maritimen Charme bekannt.

Ein weiteres Wahrzeichen von Kanada sind die Niagarafälle am gleichnamigen Fluss, die sich an der amerikanisch-kanadischen Grenzen befinden. Sie gelten als die größten und bekanntesten Wasserfälle des Kontinentes und ziehen jedes Jahr mehr als 18 Millionen Besucher aus aller Welt an. Auf einer Strecke von fast 800m stürzen sich die Wassermassen aus bis zu 52m Höhe in die Tiefe und stellen so ein atemberaubendes Schauspiel der Natur dar. Am besten kannst Du die Wasserfälle bei einer Bootsfahrt oder auch von einer der zahlreichen Aussichtsplattformen bestaunen.

Organisation und Tourismusangebote für eine Reise nach Kanada

Urlaub zwischen Natur und Stadt

Das Land hat von modernen Metropolen bis hin zu idyllischen Bergmassiven und Wäldern alles zu bieten. Da Kanada flächenmäßig sehr groß ist und somit die Entfernungen zwischen verschiedenen Reisezielen häufig sehr weit sind, empfehlen sich als Verkehrsmittel nicht nur das Auto oder der Zug, sondern manchmal sogar auch das Flugzeug. Kanada verfügt über zahlreiche Flughäfen, die auch kleinere Städte miteinander verbinden. Für kürzere Strecken bietet sich ein Mietwagen an, da die Straßen gut ausgebaut sind. Zwischen den meisten Orten verkehren zudem Fernbusse. Innerhalb der Metropolen wie beispielsweise Toronto, Vancouver und Ottawa bieten sich Busse, Metros und Straßenbahnen als bequeme und preiswerte Fortbewegungsmittel an. Auch in den weitläufigen Nationalparks des Landes verkehren häufig Besucherbusse, die Dich beispielsweise zu verschiedenen Aussichtspunkten bringen.

Tourismusinformationen und Informationsmöglichkeiten vor Ort

Die Canadian Tourism Commission bietet sowohl online auf ihrer Homepage als auch in verschiedenen Anlaufstellen im Land zahlreiche hilfreiche Informationen für eine Reise nach Kanada wie beispielsweise aktuelle Veranstaltungen und empfehlenswerte Orte. In nahezu allen größeren touristischen Orten findest Du in der Regel Tourismusinformationen, die immer gerne weiterhelfen.

Fazit
Eine Reise nach Kanada ist sowohl für Shoppingfans als auch für Bergsteiger empfehlenswert
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Canadian Tourism Commission

800 - 1045 Howe Street
Vancouver, British Columbia
Canada V6Z 2A9

E-Mail: info@destinationcanada.com
Homepage: www.destinationcanada.com

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