Hegau

Sonnenuntergang am Bodensee
Romantischer Bodensee

Der Hegau ist eine vulkanisch geprägte Landschaft, die zwischen dem Bodensee und dem Schweizer Kanton Schaffhausen liegt. Nach Süden hin wird der Hegau durch den Rhein, hier Hochrhein genannt, begrenzt. Sie gehört zu den altbesiedelten Kulturlandschaften Südwestdeutschlands. Diese reizvolle Landschaft ist geprägt von Vulkanbergen, auf denen sich noch heute gut erhaltene Festungsruinen aus dem Mittelalter befinden. Eine Region voller Gegensätze, Abwechselung und Anregung, ein Nebeneinander von landschaftlicher Schönheit und kulturellem Reichtum. Die Schweiz ist in Sichtweite, vieles verbindet die Menschen von Ufer zu Ufer, nicht nur das Alemannische, die gemeinsame Sprache.

Der Hegau ist in der Eiszeit entstanden, wobei riesige Gletschermassen vor ca. 15.000 Jahren diesen Raum und den Bodensee überzogen. Sie hinterließen deutliche Spuren wie Findlinge, Kies- oder Sandbänke.Der Name Hegau tauchte erstmals 787 in den Urkunden des Klosters St. Gallen auf und war im Mittelalter der Kernraum des Herzogtums Schwaben.

Der Besucher gelangt schnell zu der Überzeugung:

Hier lässt es sich gut leben und richtig schön Urlaub machen. Es gibt den Bodensee mit seinen Inseln Mainau und Reichenau, die herrlichen Wandergebiete des "Bodanrücks" und "Höri", sowie das Vulkanland mit seinen markanten burgengekrönten Kegelbergen - "des Herrgotts Kegelspiel" - wie Einheimischen hier sagen. Das abwechselungsreiche Bild dieses Gebietes wird ergänzt durch die Zeugnisse einer langen Geschichte, die bis in die Zeit der Pfahlbaukulturen (Unteruhldingen mit  Freilichtmuseum) reicht. Die Kelten haben ihre Spuren hinterlassen wie die Römer und Alemannen, deren Lebensweise in manch einem Brauch dieser Tage noch nachklingt und erkennbar ist. Im Mittelalter hatte das Benediktinerkloster auf der Reichenau eine große Bedeutung für den ganzen deutschen (Sprach-) Raum, u.a. mit seiner Bibliothek.

Die malerischen Städte, die überall verstreuten Burgen wie die größte deutsche Festungsruine Hohentwiel - die sich auf dem Hohentwiel, 686 m hoch, befindet - sowie viele Schlösser, die sich dem Besucher vielfältig erschließen und zu besichtigen sind. Sie alle sind durch Erlebniswege und Radtouren zu erkunden.

Still ist es heute noch auf der Halbinsel Höri, sieht man von dem Uferstreifen ab. Wanderwege durchziehen diese bucklige, eigene Welt, die Wahlheimat von Künstlern wie Hermann Hesse, Erich Heckel und Otto Dix war. Die Insel Reichenau schwimmt wie ein "riesiges Lastenschiff" auf den Wellen des Gnaden- und Untersees. Ihre Fracht: Hochwertige christliche Kulturgüter in Form dreier Kirchen, die umrahmt sind von viel Wein und Gemüse.

Singen, der Hauptort und das Wirtschaftszentrum des Hegaus, ist eine regelmäßig angelegte Stadt am Fuße des Hohentwiel. Deutschlands höchster Weinberg, der Olgaberg, befindet sich hier. Bis zu einer Höhe von 530 Metern wachsen hier Weinstöcke. Der vulkanische Boden tut ein übriges, um einen kräftigen, mineralstoffreichen Wein hervorzubringen, wie auch eine immerwährende Sonneneinstrahlung. Nördlich des Rathauses, welches mit Fresken des Malers Otto Dix ausgeschmückt ist, steht das ehemalige gräfliche, sehr sehenswerte Schloss.

Das Kunstmuseum östlich davon beherbergt vorwiegend Kunstwerke von Malern des westlichen Bodenseeraumes, die die ruhige, schöne Landschaft und das Licht eingefangen haben.

Videos zur Region


Tourist-Information

Arbeitsgemeinschaft Hegau
August-Ruf-Str. 13
78224 Singen
Telefon: 07731-85-262
Telefax: 07731-85-263

E-Mail: info@hegau.net
Homepage: www.hegau.de

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Engen
ohne Gewähr

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