Steinhuder Meer

Steinhuder Meer
Steinhuder Meer

Vor den Toren Hannovers bietet das Steinhuder Meer als größter niedersächsischer Binnensee mit 30 qkm ein Stück lebendige Natur. Er ist das Kernstück des 310 qkm großen gleichnamigen Naturparks, gilt als größte Attraktion der Region und ist außerdem ein echtes Segelparadies.

Der Flachsee - durchschnittlich 1,5 m tief - liegt in der Nähe der Städte Hannover, Wunstorf, Neustadt am Rübenberge, Rehburg und Stadthagen.

Der Volksmund - eine alte Sage - meint zur Entstehung des Sees: Von Zwergen aus dem Schlaf hochgeschreckt, verfolgt ein Riese die kleinen Störenfriede. Wo sich heute das Steinhuder Meer befindet, stampfte er voller Wut den Fuß in den hellen Sand. An der entstandenen großen Mulde versammelten sich Tausende von Zwergen, die diese mit ihren Tränen füllten...

In den Natur- und Landschaftsschutzgebieten der Umgebung des Sees befinden sich ausgedehnte Torfmoore und Feuchtwiesen. Diese Region mit Schilf- und Röhrichtzonen dient rund 250 Vogelarten als Brut- und Rastgebiet, wurde 1976 zum Naturpark erklärt und ist durch Erlebnispfade für den Besucher gut zu erkunden.

Um das Meer führt ein 30 km langer Rundwanderweg, von dem aus der Wanderer über Brücken und Beobachtungsplattformen in die geschützten Uferzonen hineinsehen kann.

Wanderer und Radfahrer werden nicht zuletzt deshalb umworben, weil eine klassische Klientel dem Steinhuder Meer zunehmend den Rücken kehrt: Die Segler. Seit einigen Jahren spürt Steinhude die Konkurrenz Mecklenburgs, hinzu kommen örtliche Probleme: "Wir hatten im letzten Jahr sehr viel "Kraut" im Meer. Die Ökölogen freuen sich, die Segler sind buchstäblich steckengeblieben.".

Im Steinhuder Meer gibt es zwei künstliche Inseln: Die zwischen 1761 und 1765 vom Grafen Wilhelm angelegte Festung und Militärakademie "Wilhelmstein" und die 1975 fertiggestellte "Badeinsel" am Südufer. Friedrich-Wilhelm von Schaumburg-Lippe, der als bedeutendster Militärwissenschaftler seiner Zeit galt, ließ die erste Insel als beispielhafte Zitadelle bauen. Einst diente sie als Kadettenschule, später als Staatsgefängnis und heute wird sie als Museum genutzt, in dem die Geschichte der Insel dokumentiert ist.

Als interessante Kuriosität präsentiert das Museum den Bauplan eines U-Boots, das Graf Wilhelm speziell für das flache Wasser anfertigen ließ. Damit konnten zwölf Mann Besatzung fünf Minuten lang tauchen. Über den Nutzen des Bootes wird leider nichts Näheres gesagt.

Am Steinhuder Meer selbst, in den malerischen Ferienorten Steinhude, Mardorf oder Hagenburg, können sie den bekannten Steinhuder Räucheraal genießen sowie bei seiner Verarbeitung in einer der zahlreichen Aalräuchereien zusehen. Von Steinhude aus lädt ein Ausflug mit den typischen Segelbooten der Fischer, den sogenannten "Auswanderern", z.B. zur Inselfestung Wilhelmstein ein.

Bei schlechtem Wetter stehen mehrere Museen zur Auswahl, die es in dieser Art nirgendwo anders gibt, wie das Fischer- und Webermuseum, das Spielzeug- und Kinderwelt-Museum in Steinhude, das Torfmuseum im Schloss Landestrost in Neustadt sowie das Hufschmiedemuseum in Neustadt-Helstorf.

Unbedingt besichtigen sollte man in Münchehagen bei Rehburg-Loccum das "Dinosaurierfreilichtmuseum". Bis zu 130 Millionen Jahre alt sind die rund 250 Fußabdrücke von Dinosauriern, die dort seit 1980 freigelegt wurden. Neben rund 150 lebensgroß nachgebildeten Dinosauriern gibt es hier ein Gebiet mit Saurierfährten und viele Mit-Mach-Aktivitäten des Museumspädagogischen Dienstes.

Ungefähr 10 km südlich von Rehburg-Loccum in Wiedensahl steht das Geburtshaus von Wilhelm Busch und wer genau hinsieht, wird einige Schauplätze, an denen Max und Moritz ihre Streiche spielten, entdecken. 

Eine weiteres einmaliges Museum ist das "Insektarium" in Steinhude. Das Insektenmuseum zeigt die ganze Welt der kleinen Krabbeltiere, angefangen mit umfangreichen Sammlungen von präparierten Insekten bis hin zu lebenden Tieren. Käfer, Gespenstschrecken, Tausendfüßler, Ameisen, Vogelspinnen, Gottesanbeterinnen und viele weitere werden in Terrarien gezeigt, alle ausführlich beschildert und mit vielen Exponaten und Informationen umgeben. Lupen-Kästen mit Präparaten, nachgebaute Forscher- und Präparatorenecken und Berichte von Expeditionen runden die Ausstellung ab. Ein anschließendes Schmetterlingshaus ermöglicht die Beobachtung freifliegender Falter in Tropischer Umgebung.  

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Tourist-Information

Steinhuder Meer Tourismus GmbH
Meerstr. 2
31515 Wunstorf/Steinhude
Telefon: 05033-9501-0
Telefax: 05033-9501-20

E-Mail: steinhude@steinhuder-meer.de
Homepage: www.steinhuder-meer.de

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ohne Gewähr

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