Mosel-Saar

Porta Nigra in Trier
Porta Nigra in Trier

Die Mosel ist mit 545 km einer der längsten Nebenflüsse des Rheins. Ihren Namen "Mosella" - "die kleine Maas" gaben ihr die Römer. Die Mosel entspringt am Col de Bussang in den südlichen Vogesen (Frankreich); zwischen Perl und der Einmündung der Sauer bei Oberbillig bildet sie die natürliche Grenze zwischen Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg.

Der Abschnitt von Perl bis Trier wird als Obermosel, der von Trier bis Bullay als Mittelmosel und der von Bullay bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz als Untermosel bezeichnet. Der im folgenden eingehender geschilderte, landschaftlich schönste Abschnitt des Moseltals liegt zwischen Trier und Koblenz. Nach der Trierer Talweitung windet sich der Fluss in zahlreichen Mäandern durch das Rheinische Schiefergebirge zwischen Eifel und Hunsrück und mündet bei Koblenz in den Rhein. Das Landschaftsbild wird besonders zwischen Bernkastel-Kues und Cochem durch Burgen, die auf Talhängen stehen oder in Seitentälern liegen, sowie kleinen Städten und Weindörfern geprägt. Der gewundene Flusslauf und die Enge des Tals standen der Entwicklung größerer Städte entgegen.

Wer von der Autobahn A 61 einen Blick in das unter ihm liegende Tal wirft, schaut in einen gewaltigen Canyon. Steile Talflanken umrahmen den Fluss, der wenige Kilometer weiter nordöstlich bei Koblenz am Deutschen Eck in den Rhein mündet. Die Mosel ist ein Naturwunder der Superlative: enge Flussschleifen, Felsen, Abgründe, Spitzenweine und zudem der steilste Weinberg Europas. Der zwischen den Orten Bremm und Eller gelegene "Calmont" hat eine Neigung von 55 Grad!

Das Moseltal verfügt über einen durchgehenden Radweg. Von Palzem an der Luxemburgischen Grenze bis Koblenz ist der Weg auf 235 km komplett befahrbar. Jedes Jahr am Sonntag nach Pfingsten ist dies auf den 140 km zwischen Schweich und Cochem auch autofrei im Rahmen des "Happy-Mosel-Tages" möglich. Eine Reihe bemerkenswerter Burgen und Ruinen zieren die Höhen über dem Moseltal und eine Besichtigungstour per Schiff lohnt sich absolut. Die Mosellandschaft ist ein einzigartiges kulturelles Freizeitmuseum. Auf nahezu jeder Moselschleife wurde im Mittelalter eine Burg errichtet, von denen viele heute noch zu besichtigen sind: Burg Cochem oder Burg Landshut über Bernkastel-Kues, um nur zwei zu nennen. Die Mosel hat noch zwei kleinere Schwestern - Saar und Ruwer.

Mosel-Saar-Ruwer, diese drei Flüsse geben der nördlichKaiserst gelegenen Weinbauregion Deutschlands ihren Namen. Entlang der 243 km langen französischen Grenze und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz, sowie dem Fluss Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5.000 Weinbaubetriebe in 125 Winzerorten rund 70 Millionen Rebstöcke auf einer Weinbergsfläche von 9.300 Hektar.

Eine heitere Landschaft ist hier zu erkunden aber mit geradezu dramatischen Arbeitsbedingungen verbunden für die Winzer, denn die besten Rebsorten stehen teilweise auf abenteuerlich steilen Hängen und Lagen auf schiefen Böden.

Diese Eigenschaften geben den feinen Weinsorten ihren typischen Mineralgehalt.

Die steilen Hänge an der mittleren Mosel sind fast ausschließlich mit Weißweinreben bepflanzt, überwiegend Riesling, Sylvaner und Müller-Thurgau. Der Weißwein von der Mosel hat zwar weniger Alkoholgehalt wie andere, dafür aber einen großartigen Geschmack.

Als Spitzenlagen gelten hier unter anderem der Piesporter, der Brauneberger, der Bernkasteler Doctor, ferner die Weine von Graach, Wehlen, Zeltingen ("Himmelreich"), von Traben-Trarbach und von Zell ("Schwarze Katz").

Namensgeber des Saarlandes ist die Saar, deren zunächst weites stilles Tal sich ab Merzig verengt. Bei Mettlach durchbricht der Fluss die Hochwaldbarriere und strebt in immer neuen Windungen auf die Mosel zu.

Am eindrucksvollsten ist dabei die sieben Kilometer lange Saarschleife bei Mettlach. Streuobstwiesen stellen eine traditionelle Wirtschaftsform für die Saar-Region dar und prägen in den Tallagen das Landschaftsbild. Hier gilt es, die Festungsanlagen der Kelten und Römer, antike Tempel, mittelalterliche Burgen, Adelssitze, Schlösser und Kirchen zu entdecken. Dabei ist es egal, ob man auf Schusters Rappen, per Rad oder mit dem Schiff die Region Mosel-Saar erkundet, man genießt einfach immer die einzigartigen landschaftlichen Eindrücke. Gemütliche Gasthöfe und zünftige Straußenwirtschaften mit regionalen "Schlemmereien" sowie dem herrlichen Wein laden überall am Wegesrand zur Einkehr ein.

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Tourist-Information

Mosellandtouristik GmbH
Kordelweg 1
54470 Bernkastel-Kues (Andel)
Telefon: 06531-97330
Telefax: 06531-973333

E-Mail:  info@mosellandtouristik.de
Homepage: www.mosellandtouristik.de

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