Reiter in der Kirkjufell-Berglandschaft

Europa

Island: Ein wahrhaftiges Land aus Feuer und Eis lädt ein

Island bietet Dir endlose Tage in absoluter Ruhe mit Entspannung im Thermalbad. Erlebe nachhaltige Landwirtschaft und Hochkultur auf dem Land wie in der Stadt.

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Über Island

Das sagenumwobene Island entdecken

Umgeben vom klaren Wasser des Nordatlantiks liegt im äußersten Norden, kurz vor dem Polarkreis, Island. Hier erwartet eine einmalige Natur voller unendlicher Ruhe die Reisenden. Im am dünnsten besiedelten Staat Europas kommen Urlauber in den Genuss unberührter Natur und können beispielsweise in einer der vielen warmen Quellen der Insel baden. Zu jeder Jahreszeit lockt Island dabei mit Besonderheiten, die nur hier in dieser Fülle erlebt werden können. Egal ob beeindruckende Wasserfälle, Meeressafaris zu den majestätischen Walen, Sichtungen der munteren Papageientaucher, das Erleben der einmaligen Polarnacht/des Polartages oder der Genuss der regionaltypischen Köstlichkeiten der isländischen Küche.

Was Du schon immer über Island wissen wolltest

Island befindet sich im Nordwesten des europäischen Kontinents, umgeben von den Gewässern des Atlantiks. Die gut 100.000km² große Insel ist dabei, dank des Golfstroms, trotz ihrer Lage jenseits des 65. nördlichen Breitengrades, ganzjährig von relativ milden Temperaturen geprägt. Mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 350.000 Einwohnern, verfügt Island somit über lediglich ungefähr 3,5 Personen pro Quadratkilometer, wobei rund 60% der Bevölkerung in der Hauptstadt Reykjavík leben. Neben dem Isländischen sprechen die Einwohner übrigens auch größtenteils hervorragend Englisch, sodass der Kommunikation mit ihnen nichts im Wege steht. War Island noch bis in die 1990er Jahre ein relativ homogener Nationalstaat, so weisen mittlerweile bereits rund 12,5% der Einwohner einen Migrationshintergrund auf, womit der internationale Charakter des Staates weiter gestärkt ist. Die Beliebtheit für Zugezogene kommt dabei nicht von Ungefähr. Vielmehr gilt das Land seit Jahren als eines der am besten entwickelten Länder der Welt und kam 2018 im Index der menschlichen Entwicklung auf den sechsten Platz.

Reykjavik
Reykjavik

Fischerei und Weidewirtschaft: Die Landwirtschaft Islands

Karger Boden aber reicher Ertrag? Feldanbau auf Island

Bis in das 20. Jahrhundert hinein war Island zu einem Großteil von Subsistenz-Landwirtschaft abhängig, um seine Bewohner durch Selbstversorgung von Familien und kleinen Gemeinden zu ernähren. Da jedoch ein Großteil der Insel vulkanischen Ursprungs ist, sind große Teile der Inseloberfläche als Lavawüsten eingeordnet, deren Böden landwirtschaftlich nicht nutzbar sind. Hinzu kommt, dass rund 11% der Insel von Gletschern bedeckt sind und somit ebenfalls nicht genutzt werden können. Dies lässt nur ungefähr 1% des Landes übrig, um Getreide und andere Feldfrüchte zu kultivieren. Auf diesen verbleibenden Flächen bauen die Isländer hauptsächlich Heu für die Tiere an. Zusätzlich jedoch wird auch eine überschaubare Menge verschiedener Feldfrüchte wie Gerste, Kartoffeln und Blumenkohl gezüchtet.
Weil sich auf Island wenig Schädlinge befinden, kommen Landwirte größtenteils ohne die Verwendung von Pestiziden aus. Da die dünn besiedelte Insel darüber hinaus kaum über von Menschen produzierte Schadstoffe verfügt, entwickelt sich hier auch die biologische Landwirtschaft mittlerweile recht zügig und stellt ihren Kunden garantiert unbelastete Endprodukte zur Verfügung. Durch den Siegeszug moderner Technologien können jedoch mittlerweile in Gewächshäusern, die mit der im Überfluss vorhandenen geothermalen Energie der Insel beheizt werden, auch wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten angebaut werden. Besonders dieser Zweig der Landwirtschaft entwickelt sich relativ schnell und weitet sich mittlerweile auf den Anbau von Schnittblumen und sogar Bananen und Trauben aus, auch wenn bei den zwei letztgenannten noch einige Optimierungen erfolgen müssen, bevor der kommerzielle Anbau im großen Stil gewinnbringend zu sein verspricht.

Extensive Weidewirtschaft an Islands Küsten

Da historisch der Anbau von Feldfrüchten kompliziert war, nutzen viele isländische Landwirte die umfangreichen Weideflächen der Insel, um hier ihr Vieh großzuziehen. Ungefähr vergleichbar mit der bekannteren Seter-Weidewirtschaft im bergigen Norwegen wurde das Vieh noch bis ins 19.Jh. hinein an den Bergen und Hügeln Islands im Sommer aufgetrieben, um es im Winter an der Küste unterkommen zu lassen. Aufgrund des warmen Golfstroms ist es in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ozean nämlich auch im Winter selten kälter als 0°C.

Die zeitgenössische Weidewirtschaft ist hingegen eher als mobiler Pastoralismus zu bewerten, bei dem das Vieh relativ frei dem Wuchs der frischesten Vegetation folgen kann. Die abwechslungsreiche und hochwertige Ernährung, die der isländische Boden für das Vieh hervorbringt, verleiht diesem seinen charakteristischen Geschmack, der es international unter Gourmets beliebt macht. Die Weidewirtschaft wird auf der gesamten Insel betrieben, wobei Zentren der Hochweidegebiete entlang der Flüsse Thjorsa, Hvítá, Hofsá und an den Gletschern Hofsjökull und Langjökull gefunden werden können.

Während ursprünglich das Schaf das wichtigste Nutztier war, werden mittlerweile auch Rinder, Schweine und Geflügel gehalten, sodass die Insel für den eigenen Bedarf ausreichend Fleisch, Milchprodukte und Eier produziert. Gerade die Milchprodukte sind dabei auch weit über die Landesgrenzen hinaus populär. So ist der typisch isländische, dicke Joghurt Skyr dank seines außergewöhnlich feinen Geschmacks und hohen Proteingehalts ein weltweit gefragtes Produkt der örtlichen Viehzucht. Insgesamt sind rund 2.000 Landwirte in der Weidewirtschaft tätig, häufig bereits seit unzähligen Generationen. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Zucht von Pferden, die zu einem der wichtigeren Exportgüter der Insel zählen. Die robusten Islandponys sind auch jenseits der Insel beliebte Reit- und Zuchttiere, die gerne aus dem Mutterland gekauft werden.

Ausritt Kirkjufell-Berglandschaft
Ausritt Kirkjufell-Berglandschaft

Landwirtschaft auf hoher See: Fischfang auf Island

Die wichtigste landwirtschaftliche Betätigung der Insel im hohen Norden ist jedoch der Fischfang. Die fischreichen Gewässer des Atlantiks sind dabei die perfekten Fischgründe und bieten verschiedene Meerestiere im Überfluss. Es ist daher kein Wunder, dass Meeresprodukte historisch das einzige Exportprodukt der Insel waren und gleichzeitig einen großen Teil des Bedarfs an Kalorien der Inselbewohner deckten. Der Hauptgrund für das reiche Angebot ist das reichlich vorhandene Phytoplankton, das sogar aus dem All identifiziert werden kann.

Die Hauptfischsorten, die hier gefangen und verarbeitet werden, sind Rotbarsch, Schellfisch, Makrelen, Lodde, Köhler, Kabeljau und Hering. Der isländische Fischfang ist dabei vor allem durch seine Nachhaltigkeit gekennzeichnet, die bereits im 17.Jh. zu einer Schutzzone führte. Während diese ersten Versuche kurzlebig waren, sind isländische Fischer heute globale Vorreiter im nachhaltigen Fischfang und haben dabei auch den historischen Walfang im großen Stil beendet. Gäste können heute einige der ehemaligen Walfänger sogar zu friedlichen Walsafaris nutzen. Die aktuell genehmigten Walfangquoten werden aber nur noch selten erreicht, da auch in Island die Nachfrage stark abgenommen hat. Einzig als Exportgut nach Japan spielt Walfleisch eine – wenn auch relativ unbedeutende – Rolle.

Eine weitere Neuerung stellt die Nutzung von Aquakulturen dar, bei denen gezielt Fische in den Fjorden an der Küste der Insel gezüchtet werden. Diese Fische wachsen somit im Meereswasser auf, sind aber ansonsten ähnlich einfach wie klassische Zuchtfische für den Konsum einholbar. Auf diese Art und Weise werden vor allem Lachse, Seesaiblinge und Kabeljau gezüchtet, wobei auch hier vermehrt auf Nachhaltigkeit Wert gelegt wird. Dies zeigt sich beispielsweise in der geringen Verwendung von Antibiotika. Island ist übrigens der weltweit größte Produzent von Seesaiblingen, diese werden, dank eines Zollabkommens mit der Europäischen Union auch in ganz Europa genossen.

Die wichtigsten Höhepunkte der Regionen Islands

Island - Das Land aus Eis und Feuer

Die moderne Hauptstadt Reykjavík

Nach der Ankunft am Flughafen Keflavík lohnt sich zunächst ein Aufenthalt im nahegelegenen Reykjavík, der Hauptstadt und mit Abstand größten Stadt Islands. Hier kannst Du die gesamte Stadt zu Fuß durchstreifen und erlebst beispielsweise bei einem Spaziergang um den Stadtsee, den Tjörnin, das kulturelle und politische Zentrum des Staates. Neben der evangelischen Kathedrale der Insel, die eine der ältesten Bauwerke der gesamten Insel ist, befindet sich hier auch das Parlament Islands, das Rathaus Reykjavíks sowie eine beeindruckende Kunstsammlung. Trotz seiner Lage mitten in der Stadt kommen auch Vogelbeobachter hier voll auf ihre Kosten, da sich am Tjörnin rund 50 verschiedene Arten von Wasservögeln aufhalten. Auf dem Weg zum Hafen kommen Besucher an dem modernen Konzerthaus Harpa vorbei, das mittlerweile ein Symbol des modernen Islands wurde.

Der Wilde Westen der Insel

Lediglich mit einer schmalen Landbrücke sind die Westfjorde an die Insel Islands angebunden. Hier kannst Du am Kap Bjargtangar an einem der westlichsten Orte Europas stehen. Den Blick zurückwenden können Besucher im Dorf Ísafjörður, das angeblich bereits am Ausgang des ersten Jahrtausends von dem legendären Siedler Helgi Hrólfsson gegründet wurde. Auch wenn von dieser Gründung heute keine Spuren mehr zu sehen sind, so ist die Altstadt aus dem 17.Jh. der älteste Siedlungskern in ganz Island und kann im Rahmen des lokalen Museums Neðstikaupstaður besichtigt werden. Noch weiter zurück in der Zeit reist Du mit einem Ausflug nach Thingeyri, einem nachgebauten Wikingerdorf, inklusive originalgetreuem Wikingerboot. Die Westfjorde sind aber, wie der Name es bereits andeutet, vor allem für ihre spektakulären, kilometerweit ins Landesinnere einschneidenden Fjorde bekannt.

Das verwunschene Landesinnere

Das Landesinnere Islands ist voller Überraschungen und Abwechslung. So lohnt sich ein Besuch am Vatnajökull, dem größten isländischen und europäischen Gletscher. Dieser allein bedeckt rund 8% des isländischen Staatsgebietes und ist in seinen eigenen Nationalpark eingefasst. Mit einer Eisdecke von rund 900m vermittelt der Vatnajökull ein surreales Gefühl von Ewigkeit, ist jedoch stets in Bewegung. Um sich nach dem eisigen Ausflug aufzuwärmen, solltest Du das Haukadalur (Greifvogeltal) besuchen. Hier erwartet Dich der Große Geysir, der dieser Art geothermaler Springquellen seinen Namen gab. Da der Große Geysir nur relativ selten ausbricht, ist auch ein Besuch am Strokkur ein Muss. Hier kann die rund 30m hohe Fontäne ungefähr im 10-20min-Takt beobachtet werden. Im Haukadalur befindet sich auch eine der wichtigsten Kirchen Islands, auf deren Friedhof der freundliche Troll Bergþór der Legende zufolge begraben liegt.

Geysirausbruch
Geysirausbruch

Der Arktis ganz Nahe: Islands Norden

Im Norden der Insel bist Du an einem der nördlichsten Punkte Europas, dem Polarkreis ganz nahe. Auch hier wartet eine beeindruckende Natur der Superlative. Der Hrútafjörður ist beispielsweise ein rund 36km langer Fjord, der sich tief in das Landesinnere einschneidet. Der Norden bietet aber nicht nur atemberaubende Natur, sondern ebenso beeindruckende Kultur, wie sie sich beispielsweise im Städtchen Akureyri präsentiert. In der mit knapp 20.000 Einwohnern größten Stadt außerhalb des Einzugsgebiets Reykjavíks erwartet Besucher ein pulsierendes kulturelles Leben, das sowohl von der Universität als auch den vielen Museen geprägt ist. Architekturbegeisterte werden im Kunstmuseum Akureyri, das im isländischen Bauhausstil errichtet wurde, bei moderner Kunst auf ihre Kosten kommen, während literarisch veranlagte Besucher die ehemaligen Wohnhäuser und heutigen Museen der Autoren Matthías Jochumsson, Jón Sveinsson und Davíð Stefánsson besichtigen.

Touristische Angebote auf Island

Walsafaris im Nordatlantik

Island ist heute vor allem für seine spektakulären Walsafaris bekannt. An vielen Häfen im ganzen Land kannst Du an Bord gehen und einen Finn- oder Minkwal zu Gesicht bekommen. Mit etwas Glück kann, vor allem im Sommer, der erfahrene Kapitän Dir sogar eine seltene Wal- oder Delfinart wie den Blauwal zeigen. Außerdem tummeln sich auch Schwertwale im Nordatlantik, die vor allem durch den ebenfalls aus Island stammenden Keiko aus Free Willy weltberühmt wurden.

Ein Urlaub voller Kultur: Musik auf Island

Musikliebhaber werden in ganz Island fündig. Egal ob Du klassische Musik im Konzerthaus Harpa in Reykjavík hören oder mit den besten aufstrebenden isländischen Musikern beim Festival Aldrei fór ég suður (Ich ging nie in den Süden) einige Tage an den Westfjorden verbringen willst: In Island ist überall Musik. Ein weiteres besonderes Highlight wartet am 17. Juni, dem isländischen Nationalfeiertag, wenn auf der gesamten Insel in den Städten und Dörfern die Unabhängigkeit mit teilweise aufwendigen Paraden und Festen gefeiert wird.

Auf ganz Island gut auffindbar: Die Touristeninformation

Promote Iceland ist die offizielle Tourismusagentur Islands, die mit der registrierten Adresse und Hauptsitz in Reykjavík residiert. Darüber hinaus verfügen auch die Regionen Islands sowie seine Hauptstadt jeweils über eine eigene Tourismusinformation, die auf der Seite von visiticeland.com, der offiziellen Internetpräsenz der isländischen Tourismusbehörde, eingesehen werden können. Somit ist sichergestellt, dass in der Nähe Deiner Destination in Island sich auch eine Touristeninformation befindet.

Fazit
Die Erinnerungen an Deine Reise nach Island werden Dich Dein Leben lang begleiten.
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Promote Iceland
Sundagarðar 2
IS 104 Reykjavík

Homepage: www.islandsstofa.is

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