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Italien
Bauernhofurlaub im Aostatal
„Klein aber oho“ - lautet die treffliche Beschreibung für das zauberhafte Aostatal!
Im Aostatal bist du schnell mitten in den Alpen: hohe Gipfel, kleine Täler, Wege, die mal steil, mal ganz flach laufen. Du kannst hier in einem Agriturismo im Aostatal wohnen, morgens auf Wiesen schauen und abends vielleicht schon unter alten Burgen stehen.
Wandern, Skifahren, oder einfach nur durch ein Dorf gehen, in dem noch Italienisch und Französisch durcheinander klingt. Urlaub hier hat keinen festen Takt, manchmal ergibt sich der Tag einfach von selbst.
Beliebte Agriturismi in Italien
Wir erweitern gerade unser Angebot auch im Aostatal. Schau doch solange bei unseren Höfen in Italien vorbei – von den Bergen Südtirols bis ins sonnige Latium.
Geografische Lage und Verwaltung des Aostatals
Auf italienisch „Valle d´Aosta“ genannt, ist das Tal eine autonome Region Italiens, die einen Sonderstatus genießt, zwischen Turin und dem Gebirgsmassiv des Mont Blanc liegt. Es besitzt keine Provinzen, wie die übrigen italienischen Regionen.
Fläche, Gemeinden und Hauptstadt Aosta
Ihre 74 Gemeinden sind in acht „Unionen“ unterteilt, worunter die Hauptstadt Aosta als Einzige nicht fällt. Das Aostatal verteilt sich auf einer Fläche von 3.263 km², auf der rund 129.000 Einwohner leben. Es handelt sich sowohl bevölkerungs- als auch flächenmäßig um die kleinste italienische Region.
Geschichte und Sprachkultur im Aostatal
Da das Haus Savoyen über viele Jahre das Aostatal beherrschte, ist die Region bis heute zweisprachig geblieben.
Zweisprachigkeit und Dialekte
Es gibt offiziell zwei Amtssprachen, das sind Italienisch und Französisch. Ein Teil der Einheimischen spricht einen frankoprovenzalischen Dialekt, der sich „Patois“ nennt. Das Aostatal zählt zu den wohlhabendsten Regionen Italiens.
Wirtschaft und Landwirtschaft in der Region
Die Landwirtschaft spielt eine ebenso gewichtige Rolle wie der Tourismus.
Käseproduktion und Weinanbau
Hier produzieren die Bauern den markengeschützten Käse „Fontina“. Die Region ist weiterhin ein bedeutendes Weinanbaugebiet in Italien, beispielsweise das Gressoneytal unterhält beachtliche Weingärten und wunderschöne Kastanienhaine.
Agriturismo im Aostatal
Wer das Ursprüngliche sucht, findet hier beste Voraussetzungen für einen naturnahen Agriturismo-Urlaub in Italien – zwischen Almkultur, Bergbauernhöfen und alpiner Gastfreundschaft.
Die geografische Lage des Aostatals und seine Bergwelten
Die Region grenzt im Norden an den Schweizer Kanton Wallis.
Bedeutende Alpenmassive im Aostatal
Im Westen an das zu Frankreich gehörende Auvergne-Rhône-Alpes, im Süden und Osten an das Piemont.
Mont Blanc und Monte Rosa mit der Dufourspitze
Im Westen schließt sich der höchste Berg der Alpen, der 4.810 Meter hohe Mont Blanc an. Im Norden das weitläufige Gebirgsmassiv Monte Rosa mit der 4.634 Meter hohen Dufourspitze.
Täler, Nationalparks und Skiregionen
Im Aostatal liegen das Tal der Dora Baltea, ein Teil des Nationalparks Gran Paradiso, der Parco Naturale del Mont-Avic, kleine Naturschutzgebiete sowie Skiregionen.
Alle Wege führen ins Aostatal: Das gut ausgebaute Verkehrsnetz
Die aus Turin kommende Autobahn A5 durchschneidet das gesamte Tal und ist über die A40 und den Mont-Blanc-Tunnel an das Autobahnnetz Frankreichs angebunden.
Auch über die Alpenpässe Kleiner und Großer Sankt Bernhard ist das Aostatal mit der Schweiz und Frankreich verbunden. Das Tal ist durch die Eisenbahnstrecke von Chivasso im Piemont über die Hauptstadt Aosta bis nach Pré-Saint-Didier gut erschlossen.
Die „Top 10“ der Sehenswürdigkeiten
An der Grenze des Piemont, des Aostatals und Frankreich befindet sich der erste Nationalpark von Italien, der 1922 gegründete Nationalpark Grand Paradiso. Er besitzt eine Fläche von 70.318 Hektar und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der prachtvollsten Gebiete Italiens. Hier leben die letzten Alpensteinböcke und mächtige Gipfel dominieren den Park, der höchste von ihnen ist der 4.061 Meter hohe Gran Paradiso.
Wandern und Gipfelerlebnisse im Gran Paradiso
Geführte Wandertouren führen durch diese faszinierende Landschaft, das Wandern ist im Nationalpark ein beliebter Freizeitsport.
Hauptstadt Aosta mit römischen und mittelalterlichen Spuren
Aosta, die Hauptstadt der Region liegt 583 Meter über dem Meeresspiegel und zählt rund 35.000 Einwohner.
Römische Bauwerke und Triumphbogen Arco d’Augusto
Sehenswert sind Türme, Stadttore, der Triumphbogen Arco d´Augusto sowie die Brücken Pont de Pierre und Pont-Saint-Martin. Vom einst vierstöckigen, römischen Theater blieb eine eindrucksvolle, 22 Meter hohe Bühnenwand übrig. Vor diesem Bühnenbild und den Überresten des Forums finden heutzutage Theater und Konzerte statt.
Reste römischer Thermen, eines Marktplatzes und eines Amphittheaters sind ebenfalls zu sehen.
Kathedrale, Sankt Ursus und Regionalflughafen
Die Kathedrale aus dem elften Jahrhundert sowie die Krypta und der Kreuzgang von Sankt Ursus sind ebenfalls einen Abstecher wert. Aosta besitzt einen Regionalflughafen, der rund zwei Kilometer außerhalb und östlich der Stadt liegt.
Wasserfälle von Lillaz
Von der Gemeinde Lillaz führt ein zehn Minuten andauernder Spaziergang zu einer Felsformation, über die eindrucksvoll Wassermassen in die Tiefe stürzen. Diese Wasserfälle haben eine Höhe von 150 Metern und rauschen urgewaltig und in drei Stufen ins Tal.
Villa Castel Savoia und ihre Parkanlagen
Für seine Frau Margarethe ließ der italienische König Umberto I. im Aostatal die prachtvolle Villa Castel Savoia bauen, die für ihren Stilmix bekannt ist. Sie besitzt fünf neogotische Türme, die in unterschiedlichen Formen und Höhen konzipiert sind. Ringsum befindet sich ein ausgedehnter Schlosspark mit Pinienwald und Felsengarten, der einen Blick auf die umliegenden Gletscher frei gibt.
Festung von Bard und das Dorf Étroubles
In einem der schönsten Dörfer Italiens, in Bard, befindet sich auf einem Felssporn die gleichnamige Festung von Bard oberhalb des Flusses Dora Baltea. Die eindrucksvolle Festungslage mit ihrer traumhaften Aussicht konkurriert mit diversen Ausstellungen und Museen in ihrem Inneren.
Von den „schönsten Dörfern Italiens“ besitzt das Aostatal gleich zwei, das nächste heißt Étroubles und besticht durch seine Pfarrkirche aus dem zwölften Jahrhundert.
Mittelalterliche Burg von Fénis
Wer Lust auf eine Reise ins Mittelalter verspürt, der sollte sich die Burg von Fénis nicht entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um eine erstmals im Jahre 1242 urkundlich erwähnte fünfeckige Festungsanlage mit unzähligen Türmen und Zinnen. Sie besitzt einen großen Innenhof mit eindrucksvollem Fresko aus dem 15. Jahrhundert, Kapelle, Dienerquartier, Waffenraum und Burgküche.
Burg Aymavilles mit Barocktürmen
Im Dorf Aymavilles erhebt sich auf einem Moränenhügel eindrucksvoll die gleichnamige Burg aus dem 13. Jahrhundert. Sie besitzt vier mächtige runde und mit Zinnen bewehrte Barocktürme sowie einen kleinen Schlosspark. Hier finden in den Sommermonaten zahlreiche kulturelle Events statt.
Mont Blanc und das Skigebiet Courmayeur
Zwischen Frankreich und Italien befindet sich der höchste Berg der Alpen und der gesamten Europäischen Union. Dabei handelt es sich um den 4.810 Meter hohen Mont Blanc, den nicht nur Skifahrer und Bergsteiger zu schätzen wissen. Das berühmte Skigebiet Courmayeur liegt zu seinen Füßen.
Es gibt herrliche Aussichtspunkte, mehrere Schutzhütten, ein kleines Observatorium, eine Seilbahn sowie schwierig begehbare Eiskletter- und Felsrouten.
Chamois als verkehrsberuhigtes Bergdorf
Die winzige Gemeinde Chamois im Aostatal zählt knapp 100 Einwohner, hat eine Größe von 14 Quadratkilometer und liegt auf einer Höhenlage von 1.818 Metern. Die Pfarrkirche, der kristallklare Bergsee Lod und die Seilbahn im Ortsteil Buisson zählen zu den Hauptattraktionen.
Der Ort ist ausschließlich über diese Seilbahn oder per Flugzeug zu erreichen, liegt demzufolge absolut verkehrsberuhigt und bietet eine malerische Stille und Idylle.
Val Ferret mit Flora und Berggipfeln
Im Nordosten des Mont Blanc und des beliebten Wintersportortes Courmayeur liegt ein zauberhaftes Alpental namens Val Ferret. Es ist auf rund zehn Kilometern mit dem Auto befahrbar sonst wandern hier die Besucher, kehren in Berghütten ein und übernachten in Biwakschachteln.
Eine abwechslungsreiche Flora entlang des Baches Dora di Ferret konkurriert mit traumhaften Berggipfeln, die sich links und rechts des Baches erheben. Malerische Dörfer mit architektonischer Vielfalt und frühgeschichtliche Stätten faszinieren auf der Wegstrecke durch das Val Ferret.
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Burg von Fénis, Aostatal
Eine Wintersportregion erster Klasse!
Die Wintersportorte Courmayeur und Breuil-Cervinia sind wichtige Wintersportorte. Eine Skischaukel verbindet Zermatt in der Schweiz mit dem italienischen Breuil-Cervinia.
Weitere Skigebiete befinden sich am Monte-Rosa Massiv. Vor dieser traumhaften Kulisse liegen die Wintersportorte Gressoney, Ayas und Valsesia. Es stehen dort rund 880 Kilometer an Abfahrtspisten für die Wintersportfans bereit.
FAQ: Bauernhofurlaub im Aostatal
Das Aostatal ist bekannt für die Alpen mit Mont Blanc und Matterhorn, römische Ruinen in Aosta und Käse wie Fontina.
Viele verbinden die Region mit hohen Gipfeln, tatsächlich sieht man vom Tal aus gleich mehrere Viertausender. In Aosta stehen noch Bögen und Mauern aus der Römerzeit, etwas zerfallen, aber eindrucksvoll.
Absolut! Aosta gilt als schöne Kleinstadt mit römischen Bauwerken, engen Gassen und Blick auf die Berge.
Die Stadt ist klein, manchmal fast verschlafen, doch das Amphitheater und die Porta Praetoria machen Eindruck. In den Gassen reihen sich Cafés, oft mit Tischen direkt auf dem Pflaster.
Die beste Reisezeit ist im Sommer zum Wandern und im Winter zum Skifahren.
Im Juli sind viele Bergwege frei von Schnee, im August wird es im Tal ziemlich warm. Für Wintersportler beginnt die Saison meist im Dezember, dann füllen sich Orte wie Courmayeur schnell.
Typisch sind Gerichte mit Fontina-Käse, Polenta, Schinken aus Arnad und Wildgerichte.
Besonders bekannt ist die Fonduta, eine dicke Käsecreme, die man mit Brot löffelt. In manchen Lokalen kommt Polenta direkt im Kupferkessel auf den Tisch, nicht elegant, aber sehr herzlich.
Schön sind die Täler rund um Courmayeur am Mont Blanc, das Valtournenche beim Matterhorn und Naturparks wie Gran Paradiso.
Im Valtournenche fahren viele nach Breuil-Cervinia, dort wirkt der Ort zwar modern, doch der Blick aufs Matterhorn bleibt eindrucksvoll. Ruhiger ist es im Gran-Paradiso-Park, wo man Murmeltiere hört, wenn man still genug ist.
Tourist-Information
Tourist Office - Region Valle d'Aosta
Piazza Porta Praetoria, 3
IT-11100 AOSTA (AO)
Telefon: (+39) - 0165-236627
Telefax: (+39) - 0165-235462
E-Mail: aosta@turismo.vda.it
Homepage: www.lovevda.it
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