Urlaub auf dem Bauernhof in Berlin

Über Berlin...

Berlin

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zeitgleich ein eigenes deutsches Bundesland, ein so genannter Stadtstaat. Mit rund 3,5 Millionen Einwohnern verteilt sich Berlin auf einer Gesamtfläche von 892 Quadratkilometern. In Ost-West-Ausdehnung sind das rund 45 Kilometer und in Nord-Süd-Ausdehnung ca. 38 Kilometer an den längsten und breitesten Stellen, die noch zum Stadtgebiet Berlins zählen. Die Stadt ist das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg und sie wird vom Land Brandenburg komplett umschlossen. Zur Grenze des Nachbarlandes Polen sind es in westlicher Richtung nur 70 Kilometer zu fahren. Die höchste natürliche Erhebung der Stadt ist der nur 115 Meter hohe „Große Müggelberg“.

Wissenswertes über Berlin

Die Stadt teilt sich auf in 12 Stadtbezirke und insgesamt 96 Ortsteile. Die Stadtbezirke heißen im Einzelnen: Berlin-Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf. In Berlins Landesflagge und im Landeswappen ist der berühmte aufrecht stehende schwarze Berliner Bär zu sehen. Berlin hat die Telefonvorwahl 030 und das Postleitzahlengebiet reicht von 10115 bis 14199.

Die bekanntesten Flüsse, die durch Berlin fließen sind die Havel und die Spree, daneben gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Flüsse, Bäche, Weiher und Seen. Die erste urkundliche Erwähnung Berlins stammt aus dem 13. Jahrhundert. Seit dem Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 ist Berlin die gesamtdeutsche Hauptstadt. Nach Fertigstellung der neuen Regierungsviertel zogen die Bundesregierung, der Bundespräsident, der Bundesrat, der Deutsche Bundestag sowie unzählige Botschaften und Bundesministerien von Bonn nach Berlin um. Berlin ist eine Weltstadt von internationalem Rang und Ruf, was Politik, Kultur, Wissenschaften, Universitäten, Medien, Forschungseinrichtungen und Sportereignisse anbelangt. Die Stadt zählt zu den meistbesuchten Metropolen Europas und sie trägt den Titel „Stadt des Designs“, der ihr von der UNESCO verliehen wurde. Berlins Nachtleben, seine Festivals und seine architektonisch außergewöhnlichen Bauwerke genießen weltweite Bekanntheit.

Ost-West-Teilung und Mauerfall Berlins

Die Teilung Berlins in Ost- und Westberlin fand am 13. August 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer durch die Deutsche Demokratische Republik statt, zu der danach der Ostberliner Teil gehörte. West-Berlin kam hingegen zur Bundesrepublik Deutschland. Im Jahre 1989 kam es schließlich innerhalb der DDR zur politischen Wende, die beiden Staaten wurden am 03. Oktober 1990 wiedervereinigt und die Mauer fiel in einer großen Wiedervereinigungsfeier mit weltweitem Interesse endgültig am 09. November 1990. Im Jahre 1991 entschied der Deutsche Bundestag, das Berlin zur Bundeshauptstadt erklärt werden sollte und damit sämtliche Regierungsgeschäfte nach Berlin verlagert wurden. Dieser Regierungsumzug nach Berlin erfolgte nach und nach in den darauffolgenden Jahren.

Tourismus in Berlin

Nach London und Paris gilt Berlin als dritte Metropole, die innerhalb Europas am meisten besucht wird und das von inländischen und ausländischen Touristen gleichermaßen. Rund 29 Millionen Übernachtungen können jährlich in Berlin verzeichnet werden, hinzu kommen noch die über 100 Millionen Tagesbesucher in jedem Jahr. Es gibt weit über 800 Hotels in Berlin, die beiden namhaftesten unter ihnen sind das exklusive Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz und im Teilort Tiergarten gelegen sowie eines der luxuriösesten Hotels in Deutschland, das altehrwürdige Hotel Adlon. Es gehört zur Kempinski-Hotelkette und befindet sich direkt am Prachtboulevard Unter den Linden. Berlin ist aber auch eine weltbekannte Messe- und Kongressstadt. Hier finden internationale Messen wie die IFA, die ITB, die Grüne Woche und die Fashion Week sowie die Internationalen Filmfestspiele statt, die besser unter dem Namen "Berlinale" bekannt sind.  Alles was im Showbiz Rang und Namen hat ist auf dem roten Teppich der Berlinale alljährlich in Berlin anzutreffen. Sie gilt als bedeutendstes Ereignis der Filmbranche weltweit. Die Messen und Kongresse finden im Ortsteil Westend auf dem Messegelände statt. Es stehen 160.000 Quadratmeter an Hallenausstellungsfläche und rund 100.000 Quadratmeter an Freifläche unter freiem Himmel zur Verfügung. Berlin gilt weltweit als einer der umsatz- und besucherstärksten Kongress- und Messestandorte.

Derzeit gibt es in Berlin zwei Flughäfen, das sind der Flughafen Tegel und der Flughafen Berlin-Schönefeld. Am neuen Flughafen Berlin Brandenburg wird derzeit noch gebaut, er soll im Jahre 2017 endgültig fertiggestellt werden und ab diesem Zeitpunkt soll dafür der Flughafen Tegel geschlossen werden. Jährlich werden an diesen beiden Flughäfen rund 30 Millionen Passagiere abgefertigt.

Die Wasserwege Berlins werden touristisch rege genutzt. Es werden auf Spree und Havel unzählige Schiffstouren und Dampferfahrten angeboten.

Sehenswerte Bauwerke Berlins und sein Regierungsviertel

Brandenburger Tor in Berlin
Brandenburger Tor in Berlin

Auf der Liste der „Must-have-Sehenswürdigkeiten der Stadt Berlin“ muss selbstredend das im Jahre 1894 fertiggestellte Reichstagsgebäude im Ortsteil Tiergarten genannt werden, welches heutzutage der Sitz des Deutschen Bundestages ist. Für eine Besichtigungstour des Bundestages, die als besonders lohnenswert gilt, sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Weiterhin könnte man dem 1999 neu erbauten Regierungsviertel mit dem Bundeskanzleramt, ebenfalls in Tiergarten, einen Besuch abstatten. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Abgeordnetenhaus sowie das „Rote Rathaus“ als Senats- und Bürgermeistersitz in Berlin-Mitte sind sehenswert. Im Ortsteil Charlottenburg sollte man sich den gewaltigen Rathaus-Monumentalbau in der Otto-Suhr-Allee anschauen.

Eines der Wahrzeichen Berlins stellt das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor mit seiner Quadriga am 1,5 Hektar großen Pariser Platz dar, welches als Symbol der überwundenen Teilung Deutschlands gilt.

Eine ewig pulsierende Verkehrsdrehscheibe im Berliner Zentrum ist der Potsdamer Platz. Die weltbekannte Einkaufsmeile Kurfürstendamm, von der Bevölkerung liebevoll „Ku´damm“ genannt, befindet sich mitsamt der berühmten und größtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mitten in Berlin, im Teilort Charlottenburg. Am ebenfalls sehr bekannten Alexanderplatz, der bereits mehrfach als Buchtitel und Filmdrehort diente, kann man nicht nur die Weltzeituhr bewundern sondern ganz in der Nähe auch den Berliner Fernsehturm, der mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands ist. Außerdem ist der knapp 147 Meter hohe Berliner Funkturm auf dem Messegelände im Ortsteil Westend sehenswert.

In der Tauentzienstraße steht das legendäre Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe genannt, in dem es, so sagt man, nichts geben soll, was man nicht irgendwoher auf der Welt besorgen könnte. Die traditionsreiche Warenhauskette Galeries Lafayette mit Stammhaus im französischen Paris unterhält ein mondänes Warenhaus in Berlin, das durch seine außergewöhnliche Architektur im Jugendstil besticht. Beeindruckend ist zudem das 22 Stockwerke zählende Europa-Center in dem unzählige Büros, Geschäfte und  Restaurants untergebracht sind. Direkt vor dem Europa-Center kann man den Weltkugelbrunnen bewundern, der im Volksmund „Wasserklops“ genannt wird. Im Ortsteil Westend steht seit 1936 das eigens für die einst in diesem Jahr dort stattfindenden Olympischen Sommerspiele erbaute Olympiastadion. Selbst der Berliner Hauptbahnhof mit seinen riesigen Glasfronten im Teilort Moabit, stellt eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit Berlins dar, ebenso das eindrucksvolle, ehemalige Berliner Bahnhofsgebäude an der Invalidenstraße in Moabit gelegen. In der Großen Hamburger Straße sollte man auch dem Alten Jüdischen Friedhof einen Besuch abstatten, der dort bereits im Jahre 1672 angelegt aber im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Feierlich wiedereröffnet wurde er Ende 2008 und Experten gehen davon aus, das dort etwa 12.000 Juden bestattet wurden.

Im Stadtteil Tiergarten steht nicht nur die architektonisch einzigartig erbaute Kongresshalle, die das Haus der Kulturen der Welt beheimatet sondern auch das 42 Meter hohe und mit schwarzem Granit verkleidete Carillon, ein Glockenspiel das aus 68 Glocken besteht, wobei die größte Glocke knapp 8 Tonnen Gewicht auf die Waage bringt. Auf dem Platz „Großer Stern“ ebenfalls in Tiergarten, steht die beeindruckende knapp 67 Meter hohe Siegessäule, welche die Statue der römischen Siegesgöttin Viktoria ganz aus Gold auf ihrer Säulenspitze trägt. Zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee wurde in der Straße des 17. Juni in Tiergarten das gewaltige Sowjetische Ehrenmal errichtet.

Die älteste Brücke Berlins ist die den Spreekanal überspannende Jungfernbrücke, sehr beeindruckend ist zudem die Oberbaumbrücke, die das Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist. Das gewaltige Reiterstandbild Friedrichs des Großen, der von der Berliner Bevölkerung liebevoll nur der „Alte Fritz“ genannt wird, ist auf dem Boulevard „Unter den Linden“ zu bestaunen, ebenso die historische Schloßbrücke. Neben den bereits genannten, gibt es noch eine Vielzahl an sehenswerten Mahnmalen, Gedenkorten und Denkmälern in ganz Berlin verstreut zu sehen. Einen Besuch wert ist die auf dem Bebelplatz befindliche Alte Bibliothek, die in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet wurde. Zwischen der historischen Marienkirche und dem Regierungssitz des Berliner Bürgermeisters im „Roten Rathaus“ also ganz zentral in Berlins Mitte gelegen, steht der prächtige Wasserbrunnen mit seinen Wasserspielen.

Als schönster Platz Berlins flankiert vom Deutschen und vom Französischen Dom gilt der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Auch das Berliner Konzerthaus ist ein eindrucksvoller Prachtbau, den man sich nicht entgehen lassen sollte, ebenso das Kaiserliche Postfuhramt, ein repräsentativer rötlich-gelber Backsteinbau an der Oranienburger Straße gelegen. Ein sehr neumodischer Bau hingegen, der in Form eines riesigen Zirkuszeltes errichtet wurde, ist wiederum die gigantische Veranstaltungsarena des Tempodroms.

In der Spandauer Vorstadt und dort im so genannten Scheunenviertel sollte man unbedingt den „Hackeschen Höfen“ einen Besuch abstatten. Diese bilden das größte, in sich geschlossene Hofareal Deutschlands und damit eine kunterbunte Mischung aus zahlreichen „Berliner Hinterhöfen“ in denen sich neben Wohnungen, Büros und Gewerbeeinrichtungen eine pulsierende Ausgehmeile etabliert hat. Der ganze Gebäudekomplex mit 27.000 Quadratmetern Fläche steht seit 1972 unter Denkmalschutz.

Die eindrucksvollsten Sakralbauten der Stadt

Auf der Spreeinsel ist der denkmalgeschützte Berliner Dom mit seiner riesigen Kuppel und den zwei mächtigen Seitentürmen zu finden. Er ist einer der größten evangelischen Kirchen Deutschlands und wurde von 1894 bis 1905 im Stile der Hochrenaissance und des Barock erbaut. Er zählt zu den bedeutendsten deutschen Kirchenbauten und ist zudem die größte Berliner Kirche.
Am Bebelsplatz in Berlin-Mitte, steht wiederum der prachtvolle Kuppelbau der St.-Hedwigs-Kathedrale mit seinem Spitzgiebel-Säulenportal. Dabei handelt es sich um eine römisch-katholische Bischofskirche. Diese Rundkirche wurde über viele Jahre hinweg gebaut und schließlich im November 1773 fertiggestellt. In den Jahren 1930 bis 1932 erhielt sie eine neue Rotunde unter ihrem Kuppelkreuz.
Im Jahre 1708 wurde auf dem Gendarmenmarkt im Bezirk Mitte der Deutsche Dom fertiggestellt, der zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Berlins zählt. Gleich gegenüber befindet sich in ganz ähnlich eindrucksvoller Architektur und Bauweise der Französische Dom. Dieser konnte nach fünfjähriger Bauzeit direkt an die nicht minder sehenswerte Französische Friedrichstadtkirche angebaut und im Jahre 1785 eingeweiht werden.

Auch die evangelische Dreifaltigkeitskirche in der Friedrichstadt ist einer dieser beeindruckenden Kirchenrundbauten Berlins. Ein neugotischer Prachtbau wurde von 1824 bis 1831 nach Plänen des berühmten Baumeisters Schinkel erbaut, gemeint ist die Friedrichswerdersche Kirche, ebenfalls im Ortsteil Berlin-Mitte zu finden. Die älteste noch intakte Kirche Berlins ist die Nikolaikirche, deren erster Vorgängerbau bereits aus dem Jahre 1230 stammt. Die im Nikolaiviertel befindliche Kirche steht unter Denkmalschutz und wird heute als städtisches Museum genutzt, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Die weiße Parochialkirche mit ihrem anthrazitfarbenen Dach in Berlin-Mitte ist ebenfalls von außergewöhnlicher Architektur und wurde bereits ab 1695 erbaut. In der historischen Luisenstadt befindet sich seit ihrer Fertigstellung im Jahre 1856 das drittälteste Gotteshaus Berlins, die Sankt-Michael-Kirche. In der Rosenthaler Vorstadt bestimmt seit 1873 die eindrucksvolle Zionskirche das Bild dieses Bezirkes und zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass sie einstige Wirkungsstätte von Dietrich Bonhoeffer als Pastor war. An der Karl-Liebknecht-Straße steht die evangelische Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert zu Füßen des Berliner Fernsehturms. Und das waren nur die bedeutendsten Sakralbauten in und rund um den Bezirk Berlin-Mitte, natürlich befinden sich auch in den anderen Bezirken und Stadtteilen Berlins jede Menge sehenswerter Kirchen und Kapellen.

Durch die Präsenz vieler ausländischer Menschen aus aller Herren Länder, die in Berlin eine neue Heimat gefunden haben, sind die religiösen Bauten dieser Völker in der Stadt sehr präsent. Eindrucksvolle Sakralbauten sind hierzu die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße im Bezirk Berlin-Mitte sowie die Şehitlik-Moschee auf dem Türkischen Friedhof im Bezirk Neukölln. Zudem befindet sich der einzige Ableger des weltbekannten chinesischen Shaolin-Klosters in Berlin, das ist der Shaolin-Tempel Deutschland, der in der Bundesallee Nummer 215 steht.

Berlins Grünflächen & Tiergärten

Über 40 Prozent des Berliner Stadtgebietes besteht aus Grünflächen, hierzu gehören der berühmte Große Tiergarten, eine 210 Hektar große Parkanlage, der Tempelhofer und der Treptower Park, die Hasenheide, der Englische Garten, die Pfauen- und die Luiseninsel, der Rosengarten und der vielbesuchte Grunewald. Erwähnenswert sind zudem die beiden Schlossgärten von Schloss Charlottenburg und Schloss Glienicke auf der Pfaueninsel gelegen, da diese mitsamt ihren Schlossbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Durch die über 2500 öffentlichen Parkanlagen mit einer gesamten Fläche von mehr als 5500 Hektar und die von unzähligen Bäumen gesäumten Straßen gilt Berlin als ganz besonders grüne Stadt von großem Naherholungs- und Freizeitwert. Eine Besonderheit unter den Grünanlagen und Parks stellt der im Südwesten der Stadt gelegene Botanische Garten Berlin dar, der sowohl wissenschaftlich als auch zur Erholung genutzt wird und der das höchste Gewächshaus der Welt mit einer Höhe von 25 Metern besitzt. Man sagt, das die „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn als die wohl schönste Gartenidylle Berlins zu sehen ist. In dieser außergewöhnlichen Parkanlage vereinen sich unzählige Prachtgärten aus Ländern wie Korea, China, Indonesien, Japan, aus dem Orient aber auch aus Deutschland und Italien auf einer Fläche von 21 Hektar.

Neben den wunderschön angelegten Grün- und Parkanlagen der Stadt gibt es in Berlin noch 38 Naturschutzgebiete und 52 Landschaftsschutzgebiete. Länderübergreifend zum Bundesland Brandenburg gehört ein kleiner Teil des 75.000 Hektar großen Naturparks Barnim zum Berliner Stadtgebiet. Die Bezirke Reinickendorf und Pankow halten daran einen Anteil von über fünf Prozent.

Das vom Bundesland Brandenburg umschlossene Umland Berlins ist zudem geprägt von einer einzigartigen Fluss- und Seenlandschaft, denn Brandenburg gilt als „Das Land der 1000 Seen“. Der wohl berühmteste See Berlins ist der Wannsee, aber auch die Grunewaldseenkette, der Müggelsee mit Strandbad sowie die fließenden Gewässer am Spreeufer im Teilort Tiergarten werden in den Sommermonaten zu ausgiebigen Badefreuden gerne besucht.

Der bekannte Zoologische Garten nebst Aquarium in Berlin-Charlottenburg gilt als artenreichster Zoo der Welt, er beheimatet rund 1500 verschiedene Tierarten und insgesamt ca. 15.000 Tiere. Er wurde bereits im Jahre 1844 erbaut und ist somit der älteste Zoo Deutschlands. Im Teilort Friedrichsfelde liegt wiederum mit einer Fläche von 160 Hektar der Tierpark Berlin, der weit über 800 Tierarten beheimatet. Dabei handelt es sich um den größten Landschaftstiergarten Europas.

Die traumhaften Schlösserwelten Berlins

Das Schloss Charlottenburg in Berlin
Das Schloss Charlottenburg in Berlin

Dass es in der bundesdeutschen Hauptstadt, die eher als hektisches, pulsierendes Zentrum und als Politmetropole bekannt ist, zahlreiche namhafte Schlösser gibt, sollte man auf den ersten Blick kaum glauben.  

Im Stadtteil Charlottenburg befindet sich das gleichnamige Schloss mit dem dreigeschossigen Teehaus Belvedere, dem Neuen Pavillon und dem für die preußische Königin Luise errichteten Mausoleum im Schlosspark der Charlottenburg. Inmitten der gartenartig angelegten Landschaft der Pfaueninsel befindet sich nicht nur das Sommerschloss Glienicke des Prinzen Carl von Preußen sondern auch das schneeweiße Lustschloss aus dem 18. Jahrhundert, das anmutet, wie direkt aus einem Märchenbuch entstiegen. Die Charlottenburg, Schloss Glienicke und das weltberühmte Schloss Sanssouci in Potsdam wurden von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Weiterhin stehen in Berlins Prachtstraße „Unter den Linden“ das Alte Palais, das Kommandantenhaus, das Prinzessinnenpalais und das Kronprinzenpalais. Im Alten Palais, einst Residenz preußischer Könige, ist heutzutage, genau wie im Palais des Prinzen Heinrich, die Humboldt-Universität beheimatet. Im Teilort Tiergarten steht das prachtvolle, weiße Schloss Bellevue, welches der Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten ist. Weitere sehenswerte Schlossbauten sind im jeweils gleichnamigen Ortsteil zu finden, wie zum Beispiel das Schloss Bliesdorf,  Schloss Britz, das sonnengelbe Gutshaus Lichterfelde, das klassizistische Schloss Friedrichsfelde, das Jagdschloss Grunewald, das Schloss Köpenick, das weiße Schloss Tegel mit dem Humboldt-Museum sowie das Gutshaus Wrangelschlösschen in Steglitz. Im Ortsteil Wannsee steht zudem das Jagdschloss Glienicke. Das Palais am Festungsgraben befindet sich in Berlin-Mitte, das Palais Mendelssohn im Teilort Grunewald, das Barockschloss Schönhausen im Ortsteil Niederschönhausen und die Zitadelle Spandau, eine der bedeutendsten Festungen aus der europäischen Hochrenaissance steht im Berliner Teilort Haselhorst.

Kultur, Musik, Filme & das pulsierende Nachtleben in Berlin

Berlin gilt als Kultur- und Kunstzentrum und genießt den Ruf eine europäische Weltstadt zu sein. Die Deutsche Filmakademie verleiht hier alljährlich den Deutschen Filmpreis und auch die im Jahre 1988 gegründete Europäische Filmakademie hat ihren Sitz in Berlin.

Die drei Opernhäuser „Staatsoper Unter den Linden“, die Deutsche Oper und die Komische Oper sind ebenso in Berlin beheimatet wie die Berliner Philharmonie. Namhafte Sinfonieorchester wie insbesondere die Berliner Philharmoniker, das Deutsche-Symphonie-Orchester, das Konzerthausorchester oder die Staatskapelle Berlin treten regelmäßig neben den  zahlreichen weiteren Orchestern und Chören in den vielen Konzerthäusern der Stadt auf. Auch der bekannte österreichische Dirigent Herbert von Karajan unterhielt viele Jahre seine Wirkungsstätte an den Opernhäusern Berlins. Nahezu ebenso viele Theaterbühnen bevölkern die Stadt, die bekanntesten davon sind das Maxim-Gorki-Theater, das Theater des Westens in der Kantstraße, das Schillertheater in der Bismarckstraße, das Theater am Potsdamer Platz, der Friedrichstadt-Palast mit seinen berühmten Revuen, das Berliner Ensemble und die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Stadt hat viele überregional bekannte Schauspieler und Sänger hervorgebracht, beispielsweise die Musikgruppen U2, Die Ärzte, Rammstein, Roland Kaiser, Reinhard Mey und Nina Hagen sowie den Entertainer Harald Juhnke. Berlins Internationale Filmfestspiele und Festivals sind ebenfalls vielbesuchte Veranstaltungen von Touristen aus aller Welt. Dabei findet alljährlich die Verleihung des Goldenen und Silbernen Bären statt.  Weiterhin bevölkern unzählige Kino- und Filmpaläste in sämtlichen Bezirken die Stadt.

Die Stadt ist zudem sehr oft Drehort und Kulisse für Filme aller Art. Berühmte Filme wie Emil und die Detektive, Der Hauptmann von Köpenick, Cabaret, Berlin Alexanderplatz, Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Der Himmel über Berlin, Lola rennt, Good Bye, Lenin!, Das Leben der Anderen und viele mehr wurden in Berlin gedreht. Unzählige Filme entstanden in den Babelsberger Filmstudios in Potsdam. Die weltbekannte Sängerin und Filmschauspielerin Marlene Dietrich wurde ebenfalls in Berlin geboren. Das bekannteste Berliner Lied, welches im Jahre 1899 für die Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke geschrieben wurde heißt „Berliner Luft“.  

Berlin ist für sein ausschweifendes Nachtleben weltweit bekannt. Vielbesucht sind die Nachtclubs Tresor, E-Werk, Watergate, Berghain und der KitKatClub. Aber auch das Kunsthaus Tacheles ist bei jungen Party-Touristen und Studenten gleichermaßen sehr beliebt. Eine abenteuerliche Mischung aus orientalischem Restaurant, Show und Club genießt man im „Marooush – Dinner & Dance“. Weiterhin sind trendig und angesagt die After-Work-Partys, Ü-30 Partys, Gay-Clubs, Dresscode Clubs, Schwarzlicht-Spaß-Clubs und die unzähligen Partyboote für schwungvolle Feiern zu Wasser.

Berliner Museenlandschaften

Die Berliner Museumsinsel gilt als einzigartiges Gesamtkunstwerk das von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen wurde. Dort sind gleich fünf der weltweit renommiertesten Museen beheimatet. Seit 1904 steht hier das berühmte Bode-Museum, welches eine Skulpturensammlung, ein Münzkabinett und Byzantinische Kunst beherbergt. Neben dem sehenswerten Lustgarten befindet sich dort das wohl berühmteste Museum Berlins, das Pergamonmuseum mit seiner Antikensammlung, dem Vorderasiatischen Museum sowie dem Museum für Islamische Kunst. Weiterhin finden sich auf der Museumsinsel das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Alte Museum.

Weiterhin sehenswert sind das Naturkundemuseum mit über 30 Millionen Exponaten und dem höchsten Dinosaurierskelett weltweit, das Deutsche Technikmuseum mit einer Ausstellungsfläche von über 25.000 m², die Gemäldegalerie mit Malereien vom 13. bis ins 18. Jahrhundert, das Deutsche Historische Museum, das Zeughaus mit seinem umfangreichen Waffenarsenal, das berühmte Grenzmuseum Checkpoint Charlie, das bedrückende Denkmal für die ermordeten Juden Europas oder auch Holocaust-Mahnmal genannt, die Neue Nationalgalerie, das Bauhaus-Archiv und das Märkische Museum. Im Teilort Charlottenburg besticht der beeindruckende weiße Bau mit Pavillon auf dem Dach des „Museum Berggruen“, welches eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der klassischen Moderne beheimatet. Das wohl berühmteste Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud, welches man vielmehr aus dem englischen London kennt, eröffnete im Jahre 2008 eine Filiale in Berlin auf der Prachtstraße Unter den Linden. Am Pariser Platz, wo auch das weltberühmte Brandenburger Tor steht, befindet sich seit dem Jahre 2004 die Akademie der Künste, ein Glaspalast, in dem sich die Gebäude des Platzes widerspiegeln. Im Nikolaiviertel gibt es das einzige deutsche Museum mit einer dauerhaften Ausstellung über die Hanfpflanze, dieses Hanfmuseum ist ebenfalls einen Abstecher wert. An der Uferpromenade, gleich unter der Karl-Liebknecht-Brücke, erstreckt sich das DDR-Museum, welches als eines der meistbesuchten Museen Berlins gilt. Die ehemalige Jüdische Mädchenschule von Berlin beheimatet heute ein ganz besonderes Museum mit dem Namen „The Kennedys“, welches sich zum Einen in Privatbesitz befindet und zum Anderen unzählige Exponate aus dem Leben der Kennedy-Familie präsentiert. Eines der modernsten und größten Sternentheater ist das im Jahre 1987 eröffnete Zeiss-Großplanetarium in seiner eindrucksvollen Kugelbauweise. Weiterhin gibt es in Berlin unzählige Galerien und Ausstellungshäuser anzuschauen.

Immer wieder gerne besucht sind der Modellpark Berlin-Brandenburg, ein Miniaturpark mit knapp 70 originalgetreuen Nachbildungen von Bauwerken der Region und die Berliner Parkeisenbahn, die auf einer Streckenlänge von 7,5 Kilometern überwiegend von Kindern und Jugendlichen im Freizeit- und Erholungszentrum von Berlin-Oberschönweide betrieben wird.

Interessante Berliner Unternehmen

Die Bayer HealthCare AG hat im Teilort Wedding ihren Firmensitz. Das berühmteste Klinikum Berlins ist die Universitätsmedizin Charité, die zu den forschungsintensivsten Medizin-Einrichtungen Deutschlands zählt. Aber auch die Humboldt-Universität zu Berlin genießt Weltruf. Mit weit über 10 Millionen Druckschriften ist die Staatsbibliothek zu Berlin die größte, wissenschaftliche Universalbibliothek innerhalb des deutschsprachigen Raumes.

Namhafte Fernsehsender wie MTV, VIVA und N24 haben hier ebenso ihren Firmensitz wie die größten deutschen Medienkonzerne Berliner Verlag und die Axel Springer SE. Der Elektronikkonzern Siemens AG betreibt seinen Firmenhauptsitz ebenso in Berlin wie die Deutsche Bahn AG, das Deutsche Rote Kreuz, die Vattenfall GmbH, die Universal Music Group, die Unternehmen Dussmann, Vivantes, Gegenbauer und viele andere mehr. Käthe Wohlfahrts heimelige Weihnachtswelt kann man ganzjährig auf dem KuDamm 225 besuchen.   

Berlin als Hochschul- und Universitätsstadt

Die Stadt besitzt sehr viele Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die beiden bekanntesten Universitäten sind die Humboldt-Universität zu Berlin und die Charité Universitätsmedizin. Aber auch die Freie Universität in Dahlem, die Technische Universität, die Steinbeis-Hochschule, der ESCP Europe Campus Berlin, die ESMT sowie die Universität der Künste zählen zu den beliebtesten Hochschulen der Stadt. Es gibt noch weitere vier Kunstschulen in Berlin. Auch private Lehrinstitute und Hochschulen wie die Games Academy, das QANTM Institute und die Mediadesign Hochschule sind vielbesucht. An sämtlichen Berliner Hochschulen und Universitäten haben sich insgesamt 44 verschiedene Studentenverbindungen gebildet.

An Forschungseinrichtungen sind federführend die Fraunhofer- und die Max-Planck-Gesellschaften zu nennen, aber auch die Helmholtz- und die Leibnis-Gesellschaft. Seit dem Jahre 2012 gilt Berlin als die forschungsstärkste Region Deutschlands, nachgewiesen durch über 13 Prozent aller deutschen Patentanmeldungen jährlich.

Berliner Küche

Typische Berliner Spezialitäten sind die einfache Currywurst, Kasseler Rippchen, Buletten aus  Hackfleisch, gebratene Leber nach „Berliner Art“ mit Apfel- und Zwiebelringen und eine in Berlin erfundene Spezialvariante des türkischen Grillfleischspießes Döner Kebab.

Im süddeutschen Raum nennt man das berühmte faustgroße Siedegebäck, welches schwimmend in Fett ausgebacken wird einfach nur „Berliner“. In Berlin hingegen nennt man sie Berliner Pfannkuchen oder Berliner Krapfen. In der Originalvariante wurde das süße Hefeteiggebäck  nur mit allen gängigen Sorten von Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestreut. Heutzutage findet man in den Bäckereien deutschlandweit jedoch viele weitere Varianten vor, z.B. mit Hagebuttenmark, mit Pflaumenmus, mit Sahne, Nougat, Eierlikör, Baileys oder Vanillecreme. Nicht selten hat man dem „Berliner“ dann einen Zucker-, Zimt- oder Zitronenguss verpasst oder eine kakaohaltige Fettglasur anstelle des üblichen Puderzuckers. Da es die Berliner vielerorts nur zur Karnevalszeit gibt, nennt man sie auch Faschingskrapfen. Scherzhalber sind sie dann manchmal sogar mit Senf gefüllt, was natürlich ungenießbar ist.

Berlin besitzt zudem eine sehr lange Brautradition, die beliebtesten Biersorten sind das Pilsener, die Berliner Weiße und die Fassbrause.

Auch die Spitzengastronomie ist in Berlin zu Hause, denn es gibt inzwischen fünf Restaurants, die mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden und immerhin noch zehn weitere Restaurants, die sich einen der heißbegehrten Michelin-Sterne erkochen konnten. Bei allen fünfzehn Restaurants sind köstliche Geschmacksexplosionen zu erwarten und man sollte sich so einen unvergleichlichen Genuss doch einmal gönnen, wenn man schon mal in der Bundeshauptstadt verweilt. Beispielsweise ist in Berlin ein ganz außergewöhnlicher Gaumenschmaus im einzigen öffentlichen Restaurant, das in einem Parlamentsgebäude beheimatet ist, möglich. Hier speist man im exquisiten „Käfer“ Dachgarten-Restaurant inmitten des Deutschen Bundetages.

Etwas ganz verrücktes, hat sich ebenfalls brandneu in Berlin etabliert. Die Familienkette „Pizzaway“ hat sich mit dem Firmeninhaber von Hubschrauberflug.de zusammengeschlossen um die beliebten Pizzen & Pastagerichte dem Kunden – ganz ohne Mehrkosten – dafür aber superschnell mit dem Hubschrauber ins heimische Wohnzimmer ausliefern zu können. Wo der Hubschrauber nicht landen kann, wird dem Kunden das Gericht über eine Seilwinde nach unten gelassen.

Alles in Allem

Berlin ist ganzjährig und einfach immer eine Reise wert! Die Vielfalt an Eindrücken, die man hier gewinnt, gehört sicherlich zu den unvergesslichsten Erinnerungen von denen man noch viele Jahre zehren und lange Zeit sprechen wird!


Tourist-Information

Berlin Tourismus & Kongress GmbH
Am Karlsbad 11

10785 Berlin
Telefon: 030-2500-2333
Telefax: 030-2500-2424

E-Mail: info@visitberlin.de
Homepage: www.visitberlin.de

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