Uckermark

Prenzlau
Prenzlau

Die Uckermark ist deutschlandweit der wohl der bekannteste Geheimtipp für Brandenburg-Urlauber. Nur 80 km von Berlin entfernt, erstreckt sich die "Toskana des Nordens" mit malerischen Landschaften, viel Wasser, Feldsteinkirchen und verträumte Alleen. Wer in die Uckermark reisen will, muss viele Brücken und Pflasterstraßen überqueren, den Rehen auf den Alleen ausweichen und über die unzähligen Windräder hinwegsehen, die sich dem Naturliebhaber in den Weg stellen. Die Uckermark bildete historisch gesehen die Übergangslandschaft zwischen Brandenburg und Pommern und wurde ab dem 7. Jh. von westslawischen Stämmen besiedelt, die hier Ackerbau, Vieh- und Bienenzucht betrieben.

Zu Zeiten der DDR war sie nach der Ostsee das zweitbeliebteste Urlaubsziel. Nun ist die Uckermark wieder dabei, sich ihren guten Ruf zurück zu erkämpfen. Als "Toskana des Nordens" macht sie für sich Werbung und hat doch weder Berge noch Wein. Aber dank der Flüsse, den Seen und dem Getreideanbau Wasser und Brot. Ein Mosaik von sanften Hügeln, Wiesen und Wasser hat schon so manchen Besucher zum Wiederkommen gebracht.

Die ganze Region ist ein wahres Eldorado für Wassersportler und Badelustige. 150 km Wasserwanderwege und ein 900 km umfassendes Wanderwegenetz warten auf Entdecker und Naturliebhaber. Das Land der 300 Seen, Flüsse und Bäche ist die einzige brandenburgische Urlaubsregion, in der es alle drei Arten von Großschutzgebieten gibt: Den "Naturpark Uckermärkische Seen", das "Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin" und Brandenburgs einzigen "Nationalpark Unteres Odertal". Allein 60 Prozent der Fläche sind Natur- oder Landschaftsschutzgebiet. Wer sich nicht scheut, allein durch die Wälder zu streifen, kann so manchen Waldsee für sich und die Seinen ganz für sich allein beanspruchen.

Auch wenn die Uckermark als Gebiet klein anmutet, so ist sie doch größer als das Saarland. In Templin, der "Perle der Uckermark" gibt es ein Thermalbad und eine Westernstadt. Prenzlau, Templin und Schwedt sind gekennzeichnet von mittelalterlichen Wehranlagen, Bauwerken der Backsteingotik und z.T. sehr gut erhaltenen Stadtkernen. Gramzow, Wolfshagen und Potzlow sind geprägt durch interessante Bauwerke und Denkmäler und zeigen so die Dorfgeschichte und Kultur der Orte auf. In Boizenburg können Kinder und Jugendliche im neu gestalteten Schloss, dem einstigen Stammsitz der Grafen von Arnim ihre Ferien verbringen. 

Für Raucher findet jedes Jahr im Spätsommer ein Höhepunkt "kubanischer Art" statt: Das Tabakblütenfest in Vierraden. Auch die Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Die Bühnen in Schwedt, das Flößerfest in Lychen, die Blasmusiktage und der Gänsemarkt in Angermünde, die uckermärkischen Musikwochen sowie die Kunstausstellungen setzen kulturelle Akzente.

Anglerglück in der Uckermark
Anglerglück in der Uckermark

Neben der schönen Natur ist die Uckermark besonders reich gesegnet mit alten, z.T. wieder hergestellten Herrenhäusern, Schlössern und Klöstern, mittelalterlichen Kirchen und Resten von Stadtmauern. Der Einklang von Kultur und Natur mag es auch gewesen sein, dass seit jeher vergleichsweise viele Künstler in die Uckermark kamen, die ihre Ateliers und Werkstätten auch gern für Besucher und Interessierte öffnen.

Von Templin aus kann der Interessierte mit einer "Fahrrad-Draisine" ins schöne Lychen und nach Fürstenberg fahren. Seit 1996 rollen zwanzig Draisinen (Vorläufer des Fahrrads) auf der 30 km langen, stillgelegten Bahnlinie durch die Wald- und Seenlandschaft. Sie werden mit der Kraft der Beine über Pedale angetrieben, der Lenker dient als Stütze für die Hände und Anhängemöglichkeit für Taschen oder Rucksäcke.

Ein wirklich absolut interessantes Ausflugsziel ist der Finowkanal, die älteste künstliche Wasserstraße Deutschlands zwischen Havel und Oder. Er wurde bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg 1603 von Kurfürst Joachim Friedrich begonnen und erst 1920 beendet, da Kriege, Arbeitskräfte- und Geldmangel die Arbeit ständig aufhielten. Beim Befahren muss der Wasserwanderer heute viel Zeit mitbringen, um die zwölf handbetriebenen Schleusen passieren zu können. Die Urlauber fahren sehr gerne mit dem historischen Finowmaßkahn "Anneliese", dem Erlebnisfloß "Schippelschute" und der "Trödeline". Der gut ausgebaute Treidelweg entlang des Kanals lädt Wanderer und Radfahrer zur Entdeckungstour ein.

Besucher aus aller Welt bewundern heute ein einzigartiges Denkmal der deutschen Technikgeschichte. 20 Jahre diente eine Schleusentreppe bei Niederfinow der Überwindung von 36 m Gefälle des Oder-Havel-Kanals, bevor 1934 das Schiffshebewerk diese Arbeit übernahm. Die gewaltige Stahlkonstruktion mit tonnenschweren Ausgleichsgewichten, dicken Stahlseilen, dazu die fast lautlose Bewegung des (Schiffs-)Troges und der geringe energetische Bewegungsaufwand, dies sind die Attraktionen dieses einmaligen Technikschauspiels. Von der Besucherplattform aus eröffnet sich dem Besucher der Blick auf das Niederoderbruch, die Höhen von Falkenberg und Liepe. 

Bilder: © Hurtienne, Uckermark, tmu GmbH
Bilder: © Hurtienne, Uckermark, tmu GmbH

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Tourist-Information

tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH
Grabowstraße 6
17291 Prenzlau
Telefon: 03984-835883
Telefax: 03984-835885

E-Mail: info@tourismus-uckermark.de
Homepage: www.tourismus-uckermark.de

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