Donau Region

Der Donauradweg verspricht eine genussreiche Reise, bei der man mit dem Schiff, per Rad oder zu Fuß die bedeutenden Kulturdenkmäler entdecken kann.

Kultur und Genuss in der Bilderbuchlandschaft

Wer mit Freunden oder der Familie einen aktiven Urlaub in Österreich plant, findet dafür in der Donau Region in Niederösterreich eine malerische Kulisse. Das Land lässt sich auf den ehemaligen Treidelwegen entlang der Donau nahezu steigungsfrei durchradeln. Auch zu Fuß genießt man auf gut ausgebauten Wanderwegen die Bilderbuchidylle der verträumten Flusslandschaft. Bequem geht es per Schiff über die Donau, an der sich die Kulturschätze des Landes aneinanderreihen. Zudem verspricht eine Reise in die Donau Region auch Gaumenfreuden bei Fisch, Spargel oder Marillenknödeln. Gesellig geht es dabei in den Buschenschenken zu, wo edle Weißweine kredenzt werden.

Die Donau Region Niederösterreich in Zahlen und Fakten

Von den 410 km, die die Donau auf ihrem Weg durch Österreich zurücklegt, liegen 260 in Niederösterreich. Vom Strudengau, einem Donauabschnitt, den sich Niederösterreich mit dem benachbarten Oberösterreich teilt, bis zur Slowakischen Grenze windet sie sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich eindrucksvoll auf dem Donauradweg erkunden lässt. An den Strudengau, der seinen Namen aufgrund der einst gefürchteten Stromschnellen trägt, schließt der Nibelungengau. Das Nibelungenlied ist Namensgeber für das knapp 30 km lange Engtal, das dem mittelalterlichen Heldenepos als Handlungsort dient. Schauplatz für die romantischen Heimatfilme der 1940er Jahre ist die Wachau. Die 35 km lange Flusslandschaft zwischen Melk und Krems zählt heute zu Niederösterreichs Kultur- und Naturerbe und kann auch zu Fuß erwandert werden. Der 180 km lange Welterbesteig führt zu 20 Burgen und Schlössern, drei Klöstern sowie auf den rund 960 m hohen Jauerling. Steigungsfrei führt der Donauradweg ab Krems 50 km durch das Tullnerfeld, das auf einer durch die Donau angeschwemmten Schotterfläche entstanden ist. An der Wiener Pforte verlässt der Radweg das Bundesland und kehrt östlich der Bundeshauptstadt Wien wieder nach Niederösterreich zurück. Der östlichste Teilabschnitt des niederösterreichischen Donauradwegs führt durch den Nationalpark Donau-Auen und ist von der Wiener Stadtgrenze bis zur Hainburger Pforte 40 km lang.

Sehenswürdigkeiten der niederösterreichischen Donau Region

Benediktinerstift Melk
Benediktinerstift Melk

Ein Wahrzeichen der Wachau ist das Benediktinerstift Melk. Das Architekturjuwel aus dem 18. Jahrhundert ist Österreichs größtes Barockkloster und als "sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude" Teil des Weltkulturerbes Wachau. Besonders sehenswert sind die prächtigen Deckenfresken des Marmorsaals und der Stiftsbibliothek sowie die Stiftskirche, die als Österreichs schönste Barockkirche gilt.Ein weiteres Baujuwel der Wachau ist die ehemalige Stiftskirche von Dürnstein. Die Gründung des einstigen Augustinerchorherrenstiftes geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Die blaue Farbgebung anlässlich der jüngsten Restaurierung war lange Zeit umstritten. Heute zählt der blaue Kirchturm am Donauufer zu den barocken Wahrzeichen der Wachau.Auf einem Hügel südlich der Donau liegt das Stift Göttweig. Der heutige Barockbau des Benediktinerklosters, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Kaisertrakt, in dem eines der größten und schönsten Treppenhäuser Europas besichtigt werden kann, ist die Aussichtsterrasse des Stiftsrestaurants mit ihrem weiten Panoramablick über die Wachau Höhepunkt einer Besichtigung.

Kunst und Kultur an der Donau

Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg wurde in seiner 900 Jahre alten Geschichte mehrmals erweitert und umgebaut. Heute präsentiert sich der Gebäudekomplex als Nebeneinander von Bauteilen verschiedener Architekturepochen wie einem mittelalterlichen Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert oder dem barocken Marmorsaal im Kaisertrakt. Schätze des Stiftes sind der Klosterneuburger Altar, ein Prunkstück mittelalterlicher Goldschmiedekunst, sowie die Orgel, die zu Österreichs bedeutendsten Instrumenten zählt.Westlich des historischen Stadtkerns von Krems lädt die Kunstmeile zu einem Streifzug durch die zeitgenössische Kunstszene ein. Die Kunsthalle präsentiert wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Kritische Grafik und Bildsatire zeigt das vom österreichischen Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl alias IRONIMUS entworfene Karikaturmuseum. In einer permanenten Ausstellung sind die Werke des Starkarikaturisten Manfred Deix zu bewundern.

Auf historischen Spuren an der Donau

Carnuntum, südlich des Nationalparks Donau-Auen, war schon zur Römerzeit besiedelt. In einem Archäologischen Freilichtpark erhalten Besucher anhand von teils rekonstruierten Gebäuden Einblick in das Leben der Antike. Neben einem römisch-antiken Stadtviertel können eine Thermenanlage, ein Militärlager sowie eine Gladiatorenschule besichtigt werden. Aus der Vergangenheit erhalten geblieben ist ein Fußbodenmosaik im Domus Quarta, einer Villa der antiken Stadt Carnuntum. Auch im Marc-Aurel-Park von Tulln kann man Zeugnisse aus der Römerzeit bestaunen. Das Römermuseum vermittelt anhand von Originalfunden aus Glas und Ton ein Bild von der römisch-antiken Provinz Noricum. Besonders anschaulich ist das Leben im Militärlager Comagena dargestellt, das einst im heutigen Stadtgebiet lag.Willendorf in der Wachau gehörte ebenfalls zur Provinz Noricum. In der kleinen Gemeinde wurde vor rund 100 Jahren anlässlich von Straßenbauarbeiten eine kleine Steinfigur gefunden. Die Venus von Willendorf ist 11 cm groß und zeigt eine nackte Frauenfigur ohne Gesicht. Ihr Alter wird auf rund 29.500 Jahre geschätzt. Zu ihrem Fundort führt heute ein beschilderter Spazierweg.Die Zeit des Mittelalters lässt sich auf der Burgruine Aggstein entdecken. Die einstige Kuenringerburg stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist zu Fuß auf dem Jakobsweg von Maria Langegg aus zu erreichen. Mittels Audio-Führungen können Besucher in die Ritterzeit eintauchen und auf einem Rundgang versteckte Treppen, Gänge und sogar ein Verlies entdecken.

Freizeitmöglichkeiten für Familien

Ein Radausflug an die Donaulände von Tulln bietet zahlreiche Abenteuer. Junge Gartenfreunde können auf Niederösterreichs größtem Naturspielplatz durch die Gartenstadt strampeln oder sich über einen Baumwipfelweg schwingen. Wissenshungrige Entdecker erfahren beim Römerturm alles über die alten Römer. Kleine Kunstfreude können das bunt bemalte Hundertwasserschiff bestaunen oder Egon Schieles Geburtshaus im Bahnhof besuchen. Das Aubad erwartet Wasserratten mit Rutschen und einem Erlebnis-Spielbach. Im Schloss Orth an der Donau, dem Tor zum Nationalpark Donau-Auen, erhalten große und kleine Naturfreunde einen Einblick in den Lebensraum der Au. Während der Aussichtsturm des Schlosses einen weiten Blick über die Aulandschaft bietet, kann man im Erlebnisgelände Schlossinsel einige Aubewohner auch Unterwasser beobachten.

Nützliches für unterwegs

Für Schiff- oder Bahnfahrten durch die Donau Region sind Kombinations- und Gruppentickets erhältlich. Das Kombiticket Kulturgenuss der ÖBB ermöglicht Ermäßigungen in den Museen der Kremser Kulturmeile. Mit den Eintrittskarten lassen sich auch Weinführungen der Winzer Krems oder der Sandgrube 13 kombinieren. Kunst- und Musikfreunde erhalten mit dem jeweils ein Jahr gültigen Kulturticket Niederösterreich ermäßigten Eintritt zu Ausstellungen und Konzerten. Die Jahreskarte Niederösterreich Card bietet Vergünstigungen beim Besuch von Schlössern, Burgen und Stiften.

Videos zur Region


Tourist-Information

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH
Schlossgasse 3
A-3620 Spitz/Donau
Telefon: (+43) - 271330060-60
Telefax: (+43) - 271330060-30 

Webcams aus der Region

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