Landschaft in Schweden

Europa

Urlaub auf dem Bauernhof in Schweden

Tiefe Wälder, idyllische Inseln und weltoffene Metropolen – Schweden bietet den perfekten Mix aus Natur und Sightseeing. Das Geburtsland von Astrid Lindgren hat mehr zu bieten als Knäckebrot und IKEA. Kaum irgendwo in Europa sind die Wälder so dicht, die Seen so klar und die Küsten so romantisch wie in Schweden. 

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Über Schweden

Schweden – vom Badestrand bis zum Polarkreis

Vom Vänern, dem drittgrößten See Europas, bis zu den endlosen Weiten Lapplands – Schweden ist ein Abenteuerspielplatz für alle, die gerne draußen unterwegs sind. Daneben besitzen die Nachfahren der Wikinger ein reiches kulturelles Erbe: Prächtige Barock-Schlösser existieren neben bunten Holzhäusern, stolze Burgen erheben sich über Kapellen und Windmühlen. 

Die wichtigsten Fakten über Schweden

Schweden liegt im östlichen Teil der skandinavischen Halbinsel und grenzt an Norwegen, Finnland und Dänemark. Etwa 10 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche, die 30% größer ist als Deutschland. Damit gehört Schweden zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Ein Großteil der Schweden wohnt im Süden und an der Ostküste des Landes, darunter 962.000 in der Hauptstadt Stockholm. Im dünn besiedelten Norden erstreckt sich das skandinavische Gebirge. Dort thront der Kebnekaise, Schwedens höchster Berg. Während der flach gelegene Süden und Osten des Landes milde Durchschnittstemperaturen aufweist, herrscht im Norden ein kälteres Kontinental-Klima, besonders im Hochgebirge. Etwa 90% der Bevölkerung sind ethnische Schweden. Finnen bilden die größte Minderheit, zusammen mit Einwanderern aus anderen skandinavischen Ländern. Dazu kommen Jugoslawen, Bosnier, Türken und Bürger arabischer Staaten. Amtssprache ist Schwedisch. Zu den anerkannten Minderheitensprachen gehört das Samische. Diese Sprache wird noch von 20.000 Mitgliedern des indigenen Volkes in Nordschweden gesprochen.

Südschweden

Schwedens Agrarsektor – leistungsstark und zukunftsorientiert

Überblick über die Landwirtschaft in Schweden

Wie in den meisten hochindustriellen Ländern hat die Bedeutung des Agrarsektors in Schweden stark abgenommen. Nur noch 3% aller Beschäftigten sind in der Landwirtschaft tätig. Ackerbau und Viehzucht waren in Skandinavien aufgrund der Topografie schon immer eine Herausforderung. Nur 1/10 der Fläche Schwedens wird für die Landwirtschaft genutzt, die sich zu 90% im Süden und Osten des Landes konzentriert. Im Rest des Landes machen ausgedehnte Wälder die Forstwirtschaft lukrativer, und auch im Süden verkaufen viele Bauern Holz aus dem privaten Waldstück. Leistungsfähige Maschinen und eine intensive Düngung sorgen dafür, dass Schweden seinen landwirtschaftlichen Bedarf zu 80% selbst decken kann. Ein Großteil der Agrarbetriebe befindet sich in Familienbesitz. Um mehr wirtschaftliche Sicherheit zu gewährleisten, haben sich jedoch viele schwedische Bauern zu großen Betrieben zusammengeschlossen.

Schmackhaftes von Schwedens Feldern

Ackerbau wird vor allem in Südschweden betrieben, wo das Wetter günstig ist. Zu den wichtigsten Feldfrüchten gehören Weizen, Roggen, Raps und Ölsamen. Gerste und Hafer wachsen auch in den nördlichen Landesteilen. In Nord-Schweden schätzt man Tunnbröd, ein dünnes Fladenbrot. Das bekannte Knäckebrot wird dagegen in ganz Schweden gebacken. Skåne, Schwedens südlichste Region, ist ein wichtiger Zuckerrüben-Produzent und deckt beinahe den Gesamtbedarf des Landes. Gemüse wird vor allem in Gewächshäusern angebaut. An kommerziell hergestelltem Obst haben Äpfel den größten Anteil. Die Hälfte davon kommt aus der südschwedischen Provinz Kivik, wo sich bedeutende Mostereien befinden. Eine lange Tradition hat der Beerenanbau in Schweden, besonders für die Marmeladenherstellung. Ideale Voraussetzungen herrschen für den Anbau der Moltebeere, die einen süß-herben Geschmack besitzt und reich an Vitamin C ist.

Die Viehhaltung – Rückgrat der schwedischen Landwirtschaft

Die schwedische Viehhaltung steuert 50% zu den landwirtschaftlichen Einnahmen bei. Spitzenreiter ist die Rinderhaltung, danach kommen Schweine und eine kleine Schafzucht. In der Region Skåne werden Gänse gezüchtet, die zum Martinsfest am 10. November auf den Tisch kommen. Früher ein Luxusgut, ist Fleisch heute beliebter denn je. 46kg davon essen die Schweden jedes Jahr im Durchschnitt. Trotz der großen Produktionsmenge wird Tierschutz groß geschrieben: So verzichten schwedische Viehbauern auf den Einsatz von Antibiotika und die Tiere dürfen im Sommer auf die Weide. Die Milchwirtschaft ist der wichtigste Zweig der schwedischen Landwirtschaft. 20% der Agrar-Einnahmen werden hier erwirtschaftet. Auf dem Land sieht man sie häufig frei grasen, die rot-weiß gefleckten schwedischen Kühe. Die Rasse ist bekannt für ihre Robustheit, Fruchtbarkeit und die hohe Milchproduktion. Eine Herausforderung für schwedische Milchbauern sind die sinkenden Preise. Doch Not macht auch in Schweden erfinderisch: Viele Betriebe satteln auf die Produktion von hochwertigem Käse um. Dieser erfreut sich bei den schwedischen Konsumenten großer Beliebtheit – trotz des höheren Preises.

Fisch und Meeresfrüchte aus Schwedens Gewässern

Wie es sich für eine Seefahrer-Nation gehört, hat der Fischfang eine lange Tradition in Schweden. Das Land ist mit 13.500km Küstenlinie gesegnet, die Fischereiflotte konzentriert sich jedoch hauptsächlich an der Westküste. Wichtigstes Fanggebiet ist die Ostsee, dort werden Heringe, Dorsche und Sprotten gefangen. Garnelen und Krebse werden vor allem im Kattegat an Land gezogen, in der Nordsee gehen Kabeljau, Makrele und Seelachs in die Netze. Die Sorge der Schweden um die Fischbestände zeigt sich in der Einrichtung von Meeresschutzgebieten und der Begrenzung der Fangzahlen. Neben dem Meer stellen die vier großen Seen Schwedens bedeutende Fischgründe dar. Am meisten gefangen wird dort der Zander – ein schmackhafter und teurer Speisefisch. Forellen, Aale, aber auch Muscheln und Krebse werden in Aquakulturen gezüchtet. Während der Preis für Fisch in den letzten Jahren stieg, bleibt die Nachfrage in Schweden konstant hoch. Ein typisch nord-schwedisches Fischprodukt ist Surströmming, in Salzlake eingelegter Hering, der traditionell mit Fladenbrot und roten Zwiebeln gegessen wird. Ebenfalls beliebt sind marinierte Sardellen und eingelegter Hering. Flusskrebse kommen im August auf den Tisch. Ein eigenes Fest, das Kräftskiva, markiert den Beginn der Fangsaison, wenngleich die Bestände in Schweden stark geschrumpft sind.

Neue Wege in der schwedischen Landwirtschaft

Auch Schweden bleibt von den negativen Folgen der modernen Landwirtschaft nicht verschont. Der Anbau hoch spezialisierter Sorten benötigt große Mengen von Pestiziden, die der Umwelt schaden. Bodenerosion macht ganze Ernten zunichte und der Einsatz von Kunstdünger belastet das Grundwasser. Besonders die Viehwirtschaft leidet unter sinkenden Preisen, eine massenhafte Abwanderung der Landwirte droht. Gleichzeitig steigen in Schweden Einkommen und Lebensstandard. Das schafft eine finanzstarke Käuferschaft, die Wert auf gesunde Produkte legt. Der Bio-Sektor erfreut sich deshalb in Schweden großer Beliebtheit. Eine wichtige Initiative kam 2010 von der Einzelhandelsgruppe Bergendahls: Das Unternehmen verkauft nur noch Fleisch von Tieren, die nicht-genmanipuliertes Futter bekommen. Die Milchwirtschaft zog nach und verzichtet ebenfalls auf Gen-Futter. Das Konzept geht auf: Der schwedische Bio-Markt wuchs in den letzten Jahren fast viermal stärker als in Deutschland. Unterstützt wird dieser Trend von der schwedischen Regierung, die einen Aktionsplan zur Förderung des regionalen Konsums vorgelegt hat. Ziel ist es, den heimischen Markt gegenüber billigen Importen aus dem Ausland zu stärken. Ein Kennzeichnungssystem soll schwedischen Verbrauchern die Wahl zwischen heimischen und Import-Produkten einfacher machen.

Die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Schweden

Stockholm und Malmö – zwischen Hightech und Hafenromantik

Das kulturelle Herz Schwedens schlägt in Stockholm, der größten Stadt Skandinaviens. Geschichtsfreunde kommen bei den gotischen Kirchen, prunkvollen Barockschlössern und alten Handelshäusern der Hauptstadt auf ihre Kosten. Die Altstadt Gamla Stan versetzt Besucher mit ihrem holprigen Pflaster und den verwinkelten Gassen zurück ins Mittelalter. Von der einstigen Seemacht Schwedens zeugt die Vasa, ein Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert, und die Pracht der schwedischen Herrscher lässt sich am besten im Königspalast mit seinen idyllischen Gartenanlagen bestaunen. 26 Stadtparks locken zum Spazierengehen und Picknicken und im Naturpark Skansen lassen sich Bären, Elche und Rentiere von nahem beobachten. Stockholms kleine Schwester Malmö ist besonders für die Öresundbrücke bekannt. Seit dem Jahrtausendwechsel verbindet dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst Schweden mit Dänemark. In Malmö existieren dänische Renaissance-Burgen und Windmühlen neben futuristischen Wolkenkratzern wie dem verdrehten Turning Torso. Das Kunstmuseen Moderna Museet unterstreicht Malmös Rolle als moderne Kulturmetropole.

Stockholm
Stockholm

Västra Götaland – Schwedens malerische Westküste

Mit ihrem milden Klima und der abwechslungsreichen Landschaft ist Schwedens westlichste Provinz perfekt für Naturliebhaber. Ausgedehnte Laubwälder prägen das Landesinnere, während die Küste von schroffen Felsen gesäumt wird. Wanderer nehmen den Bohusleden-Weg in Angriff, der durch blühende Heidelandschaften, Fichtenwälder und eine sanft geschwungene Hügellandschaft führt. Nicht minder idyllisch ist Vänern, Schwedens größter See. Auf einer Fahrt mit dem traditionellen Einbaum lassen sich Seeschwalben und Kormorane beobachten, der Ökopark Halle- und Hunneberg protzt mit majestätischen Steilfelsen und rund um den See laden Sandstrände zum Baden ein. Perfekt für Familien mit Kindern ist der flach abfallende Strand von Mellerud. Keine Reise nach Västra Götaland wäre komplett ohne einen Abstecher zu den urigen Fischerdörfern. Über eine Holzbrücke geht es zum kleinen Ort Smögen, dessen rote Holzhäuser sich von der schroffen Steilküste abheben. Bei der Fischauktion sehen Besucher dabei zu, wie der Fang des Tages lautstark versteigert wird. Ein perfekt erhaltenes Zeugnis des schwedischen Barock ist das Schloss Läckö, während Tanum für seine 3.000 Jahre alten Felszeichnungen aus der Bronzezeit berühmt ist. Im Freilichtmuseum Ekehagens Forntidsby erfahren Besucher, wie die Menschen in der Vorzeit gelebt haben. Besonders Kinder haben Spaß daran, selbst Wolle zu spinnen und Pfeilspitzen herzustellen.

Weite Landschaften im Norden Schwedens

Nord-Schweden ist ein Ort für Outdoor-Freunde und Abenteurer. Endlose Nadelwälder bedecken die Landschaft und im Wasser der Bergseen spiegelt sich das Panorama der aufragenden Hügel. Im Raubtierzentrum von Järvsö lassen sich frei lebende Wölfe beobachten, während auf der Elchfarm von Östersund alles von Käse bis zu Papier von Schwedens ikonischer Hirschart stammt. Lappland ist Schwedens wilder Norden – ein Ort, an dem Polarlichter den Himmel erstrahlen lassen und die einheimischen Samen noch mit dem Hundeschlitten fahren. Eine Unterkunft der besonderen Art ist das ICEHOTEL. Dort ist alles aus Eis, von den Wänden bis zum Besteck. Wer lieber hoch in den Baumwipfeln übernachtet, ist mit dem Treehotel in Luleå gut beraten. Bergsteiger zieht es in das skandinavische Gebirge, deren Gipfel 2.000m hoch aufragen, während Alpinfreunde in Riksgränsen, dem nördlichsten Skiort der Welt, die Pisten unsicher machen.

Reisemöglichkeiten in Schweden

Tourismus in Schweden – von Entspannung bis Abenteuer

Die Anreise nach Schweden gestaltet sich denkbar einfach. Es gibt über 30 internationale Flughäfen, Fernbusse sowie inter-europäische Züge stehen bereit, und auch die Anreise mit dem Pkw ist dank Autofähren und Brücken kein Problem. Schweden ist ein großes Land. Zum Glück sorgt eine hervorragende Infrastruktur dafür, dass Gäste schnell von einem Ort zum anderen kommen. Inlandsflüge sind vergleichsweise günstig und ein ausgedehntes Busnetz verbindet auch kleine Orte. Im Land angekommen, lässt die Auswahl an Freizeitangeboten und Touren keine Wünsche offen: Ob Kajakfahrten auf Schwedens Flüssen, Insel-Hopping vor der Küste oder eine Kreuzfahrt vorbei ein Stockholms wichtigsten Sehenswürdigkeiten – Schweden macht Naturfreunde und Kulturliebhaber gleichermaßen glücklich. Abenteurer testen ihre Willenskraft beim Eisbaden und für Hundefreunde ist eine Tour mit dem Husky-Schlitten ein Muss. Wellness-Urlauber finden Entspannung in einer typisch skandinavischen Sauna. Bei den Unterkünften ist für jeden Reisetyp etwas dabei – egal, ob es eine romantische Blockhütte, ein Campingplatz oder ein schickes Boutique-Hotel mit Meerblick sein soll. Ferienhäuser in malerischer Natur stehen ebenso bereit wie Sterne-Hotels und günstige Jugendherbergen.

Ansprechpartner für Besucher

Für alle Fragen rund um Touren, Freizeitangebote und Unterkünfte stehen die 300 Tourismusbüros des Landes zur Verfügung. Sie sind leicht am grünen i-Schild am Eingang zu erkennen. Die Mitarbeiter informieren gerne über Möglichkeiten für einen Tagesausflug. Jede schwedische Provinz besitzt eine eigene Tourismuszentrale. Ein Verzeichnis findet sich auf der offiziellen Website.

Fazit
Artenreiche Nationalparks, bezaubernde Inselchen, moderne Großstädte und eine deftige Küche machen Schweden zum vielseitigen Urlaubsparadies im Norden Europas.
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Tourist-Information

VS VisitSweden AB
Box 3030
SE-10361 Stockholm
Telefon: (+46) - 8-7891000

Homepage: visitsweden.com

VS VisitSweden GmbH
Michaelisstraße 22
DE-20459 Hamburg
Telefon: (+49) - 4032551310

E-Mail: info@visitsweden.com
Homepage: visitsweden.de

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