Südburgenland

Ferien im Südburgenland versprechen abwechslungsreiche Ausflüge in eine ursprüngliche Landschaft, bei denen auch Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen.

Gesunde und genussreiche Familienferien im Südburgenland

Das Südburgenland zählt zu den gesündesten Urlaubsregionen Europas. Es gilt als Musterregion in Sachen Öko-Tourismus und verspricht erholsame Entdeckungstouren auf gut ausgebauten Wander- und Radwegen. Gastfreundliche Buschenschenken locken Ausflügler im Südburgenland zur Geselligkeit bei einer kleinen Brettljause zwischendurch. Feinschmeckern winken bei den Schmankerlwirten wahre Gaumenfreuden. Die südburgenländische Küche vereint österreichische, kroatische und ungarische Rezepte zu einer köstlichen Mischung. Ob zum deftigen Bohnensterz oder einer feinen Weidegans, ein Gläschen Uhudler rundet ein südburgenländisches Festessen ab. Genießer können Ihren Aufenthalt im Südburgenland mit einem Dessert aus Kukmirner Äpfeln versüßen. Wer ausgiebig entspannen möchte, findet in einer der zahlreichen Wellnessoasen des südlichen Burgenlandes die Möglichkeit dazu.

Das Südburgenland in Zahlen

Mit einer Fläche von 1.471 km² ist das Südburgenland die zweitgrößte Region des Burgenlandes. Es umfasst die Bezirke Güssing, Jennersdorf und Oberwart, in denen 97.500 Einwohner leben. Die 72 südburgenländischen Gemeinden weisen einen hohen Anteil an ungarischen und kroatischen Minderheiten auf, was an den zahlreichen zweisprachigen Ortstafeln abzulesen ist. Das Südburgenland mit seinen sanften Hügeln bildet eine herrliche Kulisse für ausgedehnte Familienwanderungen. Seine höchste Erhebung ist nur knapp höher als 400 m. Im Norden bildet das Günser Gebirge die Grenze zum Mittelburgenland, im Westen grenzt das oststeirische Hügelland an das Südburgenland. Ihre längste Grenze teilt die Region mit dem Nachbarland Ungarn.

Sehenswertes im Südburgenland

Einblicke in die burgenländische Tradition

Das Südburgenländische Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf ist eine Sammlung von historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, die aufgrund von veränderten Lebensformen in der Region an ihrem ursprünglichen Standort nicht mehr wirtschaftlich und vom Verfall bedroht waren. Die traditionellen Gebäude, die teilweise aus Holz gebaut, mit Stroh gedeckt und mit Gegenständen aus der jeweiligen Zeit eingerichtet sind, vermitteln ein Bild vom seinerzeitigen Leben im Südburgenland.

Auch das Freilichtmuseum Gerersdorf gibt Aufschluss über die pannonische Tradition im südlichen Burgenland. Historische Bauteile aus der gesamten Region wurden zusammengetragen und auf dem Museumsgelände liebevoll wieder aufgebaut. Neben historischen Gebrauchsgegenständen und Geräten des 18. und 19. Jahrhunderts präsentiert das Museum auch regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Künstler aus dem Südburgenland.

In Stinatz gibt das Heimathaus Einblick in das dörfliche Leben im Südburgenland des 19. Jahrhunderts. Das historische Gebäudeensemble besteht aus einem strohgedeckten Wohnhaus, Wirtschaftsgebäuden, einem Brunnen und einem Kitting, einem Speichergebäude. Das Heimathaus beherbergt eine Ausstellung der traditionellen Stinatzer Trachten sowie eine bedeutende Sammlung der kunstvoll in Ritztechnik gefertigten Stinatzer Ostereier.

Wie man im Mittelalter auf einer pannonischen Wehrburg gelebt hat, zeigt die Burg Güssing. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, ist die älteste Burganlage des Burgenlandes und gleichzeitig Wahrzeichen der Region. Das Burggelände ist im Rahmen von Theateraufführungen, Konzerten und Lesungen zugänglich. Im Sommer finden im Burghof die Güssinger Burgspiele statt.

Ein gut erhaltenes Ensemble von historischen Weinkellern, die heute noch in Verwendung stehen, bildet das Kellerviertel Heiligenbrunn. Die strohgedeckten Gebäude beherbergen teilweise Weinpressen aus dem 17. Jahrhundert. Das Kellerviertel nennt sich "schönstes Platzerl im Burgenland." Gesellig ist es dort allemal, denn in den Buschenschenken kann neben blaufränkischem Wein und Veltliner auch der violett-rote südburgenländische Uhudler verkostet werden.

Eine typisch südburgenländische Gebäudeform sind die Kellerstöckl. Es sind traditionelle Weinkeller, über denen eine kleine Wohnung mit urigem hölzernen Balkon errichtet ist. Kellerstöckl stehen idyllisch mitten in Weingärten und bieten eine herrliche Aussicht über die Rieden.

Ins Land schauen

Die Aussichtswarte Burgauberg-Neudauberg liegt nahe der ungarischen Grenze und diente einst als militärischer Beobachtungsturm. Heute ist die Warte, die auf einem Hochbehälter des Wasserverbandes Thermenland steht, frei zugänglich. Neben den auf Schautafeln vermittelten Blick auf die militärische Vergangenheit der Region öffnet die Warte aber vor allem eine weite Sicht über den Geschriebenstein, den Hochwechsel sowie die Karawanken.

Auch die Aussichtswarte am Geschriebenstein direkt an der ungarschen Grenze hatte in der Vergangenheit eine militärische Funktion. Seit den 1990er Jahren ist der steinerne Turm mit seinen Burgzinnen und einer Sonnenuhr ein beliebtes Ausflugsziel, zu dem gut beschilderte Wanderwege durch den Naturpark Geschriebenstein führen. Von seiner Plattform bietet sich ein weites Panorama nach Niederösterreich sowie in die ungarische Tiefebene.

Dass die 2004 eröffnete Warte Wörterberg als reines Ausflugsziel geplant wurde, zeigt schon das großzügig gestaltete Aussichtsplateau, auf dem Tische und Bänke zum Verweilen einladen. Von seiner Plattform öffnet der 15 m hohe hölzerne Turm bei guter Sicht einen Blick über das Lafnitztal bis zum Hochwechsel.

Aussichtsreiche Abenteuer verspricht der Baumwipfelweg in Althodis. Der 500 m lange Steig, der zwischen elf Türmen über Holzbrücken führt, ist barrierefrei zugänglich. Neben der luftigen Aussicht aus 20 m Höhe können die Besucher den Duft des umgebenden Nadelwaldes genießen und den zwitschernden Vögeln lauschen.

Videos zur Region

Mit Kindern kulinarisch unterwegs im Südburgenland

Zu einem informativen und genussreichen Familienausflug lädt das Obstparadies in Neuhaus am Klausenbach ein. Der Erlebnisgarten beherbergt zahlreiche Obstsorten, die bei Führungen entdeckt sowie verkostet werden können. Während kleine Naturentdecker einen Blick in das Innere eines Bienenstocks werfen oder mehr über die Obstsafterzeugung erfahren, können sich große Obstfreunde über die Schnapsproduktion informieren.

Wissenswertes über die Brotherstellung vermittelt das Brotmuseum von Bad Tatzmannsdorf. Besucher jeden Alters können spielerisch Interessantes über die 5.000 Jahre alte Brotgeschichte erfahren – von der Ernte des Korns bis zum gebackenen Brotlaib. Wer nach dem Rundgang Hunger bekommen hat, findet in der an das Museum angeschlossenen Konditorei eine breite Auswahl an köstlichen Backwaren.

Wer sich vor Reiseantritt über die Region informieren möchte, findet auf der offiziellen Gästeseite des Südburgenlandes hilfreiche Tipps für die Reise. Die meisten Sehenswürdigkeiten bieten spezielle Familienermäßigungen und Gruppentickets an. Oft lohnt es sich, einen Besichtigungstermin als Gruppe vorzureservieren. Für den Besuch des Obstparadieses in Neuhaus ist eine Anmeldung nötig. Für Stammgäste im Burgenland hält die Burgenland Card zahlreiche Vorteile bereit. Die Karte ist ein Jahr lang gültig und bietet ermäßigten oder freien Eintritt in die Thermen und zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes.


Tourist-Information

Südburgenland Tourismus
Waldmüllergasse 2-4
A-7400 Oberwart
Telefon: (+43) - 335231313-0
Telefax: (+43) - 335231313-20

E-Mail:  info@suedburgenland.info
Homepage: www.suedburgenland.info

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