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Urlaub auf dem Bauernhof im Fichtelgebirge / Frankenwald

Mitten in Europa liegt der gewaltige Felsklotz des Fichtelgebirges, welches die Natur zum Hufeisen geformt hat.

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Das Fichtelgebirge durchzieht seit alten Zeiten die Verbindungswege von Ost nach West, von Nord nach Süd. Ein Knoten- und Sammelpunkt für Handels-, Heer-, Post- und Geleitsstraßen ist dieses uralte Bergland im Bayerischen Norden. Manche der alten Straßen sind Hauptverbindungslinien geworden, andere sind tief eingeschnittene Hohlwege geblieben, die im Gelände noch auszumachen sind. Natürlich gibt es genügend hervorragend markierte Wander- und Radwege, dazu Forst- und Wirtschaftswege, die die Atmosphäre alter Zeiten nachempfinden lässt.

Das größtenteils von Fichten und Kiefern bedeckte Fichtelgebirge erhebt sich im Nordosten Bayerns zwischen Erzgebirge und Frankenwald sowie Oberpfälzer und Böhmerwald.Neben der Landwirtschaft spielen  Holz-, Textil- und Porzellanindustrie eine bedeutende Rolle. Das Mittelgebirge ist Quellgebiet des Mains, der Saale, der Eger und der Naab; eine europäische Wasserscheide, die Nordsee und Schwarzes Meer verbindet.

Wiese im Fichtelgebirge

Ein Urlaub im Fichtelgebirge 

Eine bunte Palette, ein weit gespreizter Fächer mit schier unerschöpflichen Möglichkeiten für Urlaubsspaß nach Maß findet sich hier. Ob es um Wandern, Reiten oder auch Surfen geht, ums Fliegen, Schießsport, Schwimmen, Skifahren (ja, auch das!) und was dergleichen gesellige und schweißtreibende Sportarten noch sein mögen, für fast alles ist das Fichtelgebirge bestens gerüstet. Kultur wird auch gepflegt. Kaum ein Ort, wo man nicht auf interessante Baudenkmäler stößt oder nicht ein Museum das Erbe der Väter pflegt. Stellvertretend sei genannt: Die "Richard-Wagner-Festspiele" in Bayreuth, die "Internationalen Filmtage" in Hof sowie die "Luisenburg-Festspiele" auf Deutschlands ältester und wohl auch schönster Naturbühne (Europas größtem Felsenlabyrinth) in Wunsiedel.

Video zur Region

Zur Geschichte und Kultur der Region 

Bestimmend für die Geschichte des Landes waren die Hohenzollern. Über 500 Jahre prägten sie als Markgrafen die Geschicke und das Gesicht der Region, bis diese zu Bayern kam. Eine besonders glückliche und kulturell ereignisreiche Zeit war die Regierung von Markgraf Friedrich und seiner Gemahlin Wilhelmine (1709-1758), einer Schwester Friedrichs d. Gr. Sie wurde seinerzeit quasi "abkommandiert" in das unscheinbare Landstädtchen Bayreuth - in die Ehe mit einem kleinen Markgrafen. Sie rächte sich später mit ihren Memoiren. Sie war ein kluges, witziges, aber auch kapriziöses Persönchen, die sich nicht anpasste, sondern alles tat, um die Residenz ihren eigenen Ansprüchen "anzubequemen".

Nun zu dem geistigen und geistlichen Zentrum des Stiftlandes im Süden: Waldsassen. Die Basilika zählt zu den markantesten Kirchenbauten Bayerns. Künstler aus ganz Europa waren an diesem Kunstwerk von europäischem Rang beteiligt. Dank ihrer herrlichen barocken Ausstattung kommen jährlich Tausende von Besuchern. Ein wahres Kleinod ist die Klosterbibliothek von 1726.
Lebensgroße Figuren tragen die umlaufende Galerie, sie sind Symbole für die verschiedensten Berufe, die an der Herstellung eines Buches mitwirken. Andere Interpretationen bezeichnen sie als Mitglieder der italienischen Stegreifkomödie "Commedia dell´Arte". Eine Besonderheit ist der als Weltkugel geformte Tabernakel, der äußerst selten ist.

Der Frankenwald 

Der Frankenwald liegt zwischen Thüringer Wald und Fichtelgebirge. Höchster Berg ist der Döbraberg mit 794 Metern Höhe. Er ist sehr waldreich mit Fichtenwäldern und seltenen Laubwäldern, wobei früher Rotbuche und Tanne dominierten. Die Frankenwälder sind eng mit ihrem Wald verbunden.
Er war Grundlage für ihren Lebensunterhalt in Glas- und Porzellanindustrie, Flößerei und den zahlreichen Schneidmühlen. Bis nach Amsterdam brachten die Flößer auf Main und Rhein die Frankenwaldtannen.
Gerodete Hochflächen, bewaldete Hänge und Wiesentäler prägen die Landschaft. Der Naturpark Frankenwald erstreckt sich über den Landkreis Kronach und Teile der Nachbarkreise Hof und Kulmbach.
Kulturhistorisch bedeutsam sind die "Feste Rosenberg" über der historischen Altstadt von Kronach, die "Mantelburg" bei Lauenstein und das Wasserschloss in Mitwitz.

Fazit
Wandern und Rad fahren kann man fast überall, aber auch Langlaufen. Flößen in Wallenfels, Klöppeln in Nordhalben sowie Kuren in Bad Steben, um nur einige der vielen Möglichkeiten zu erwähnen.
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Tourist-Information

Tourismuszentrale
 Fichtelgebirge e. V.
Gablonzer Str. 11

95686 Fichtelberg

Telefon: (+49) - 9272-969030

Telefax: (+49) - 9272-9690366


E-Mail: info@tz-fichtelgebirge.de
Homepage: www.tz-fichtelgebirge.de



Frankenwald Tourismus

Service Center

Adolf-Kolping-Straße 1

96317 Kronach

Telefon: (+49) - 9261-6015

Telefax: (+49) - 9261-601515


E-Mail: mail@frankenwald-tourismus.de

Homepage: www.frankenwald-tourismus.de

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