Bauernhofurlaub mit Camping

Camping auf dem Bauernhof

Spass beim Camping am Bauernhof
Spass beim Camping am Bauernhof

Da gerade Bauernhöfe meist weite Wiesenflächen rund um Haus und Hof besitzen, bietet es sich an, auf diesen ihren Feriengästen das Campieren anzubieten, denn auch eingefleischte Camper möchten gerne mal Urlaub auf dem Bauernhof machen. So kann man wunderbar das Eine mit dem Anderen verbinden.

Bei diesen Campingflächen stellen die Landwirte sowohl natürliche Grasböden als auch einen mit Schotter oder Asphalt befestigten Untergrundboden zur Verfügung. Man reist in der Regel mit seinem eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil an und parkt dieses auf einer solchen Stellfläche.

Viele Gäste reisen jedoch auch mit dem eigenen Auto an und haben eine umfangreiche Zeltausrüstung dabei, da sie auf dem Ferienhof unter freiem Sternenhimmel zu nächtigen gedenken, auch das ist natürlich möglich. Da es immer wieder Anfragen zum Ausleihen von Zelten und anderen nützlichen Camping-Utensilien gibt, haben sich die Urlaubsbauernhöfe vielerorts inzwischen darauf voll und ganz eingestellt.

Man kann sowohl Zelte als auch Schlafsäcke, Decken, Kissen, Geschirr und Gaskocher ausleihen oder das Essen auf einer der Feuer- und Grillstellen zubereiten. Manchmal ist es sogar möglich im Besitz von Bauernhöfen befindliche, komplett ausgestattete Wohnwägen anzumieten, so dass man mit dem eigenen Auto und wenig Gepäck anreisen und dennoch vor Ort campen kann.

Bei Bauernhofurlaub.de findet man den passenden Camper-Bauernhof unter dem Suchbegriff: "Camping".

Das Campen in deutschen Landen entstand im Übrigen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gleich nach Beendigung des Ersten Weltkrieges als mit den so genannten "Goldenen Zwanzigern" der Aufschwung in Deutschland wieder Einzug hielt.

Camping-Einrichtungen auf Bauernhöfen

Neben den Wiesenflächen und befestigten Stellplätzen für Zelte und Campmobile aller Art stellen die Ferienhöfe auch sanitäre Einrichtungen zur Verfügung, in denen sich die Camper waschen, duschen und umkleiden können. In diesen Sanitärbereichen sind zudem einige Toiletten untergebracht, da die Gäste diese meist der eigenen Bordtoilette im Camper vorziehen.Natürlich gibt es auch Wasseranschlüssen zum Betanken der Campmobile mit frischem Wasser, weiterhin hat es Stromanschlüsse zum Aufladen diverser Campinggerätschaften sowie Abwasservorrichtungen zum Ablassen der schmutzigen Tanks und der vollen Campingtoiletten. Nicht selten stehen außerdem Waschmaschinen sowie Trockner bereit und es gibt einen Wäschetrockenraum zum Aufhängen nass gewordener oder von Hand gewaschener Kleidung. Manchmal steht zudem ein Bügeleisen mitsamt Bügelbrett zur Verfügung.Auf Wunsch stellen die Gastgeber des Öfteren auch eine Wickelkommode für Babys parat oder einen Raum mit Internetanschluss. Selbst komplett eingerichtete Küchen zum Zubereiten kleiner Speisen und Heißgetränkeautomaten werden von den Landwirten nicht selten gestellt. Ein gut ausgestatteter Aufenthalts- und Gemeinschaftsraum mit Fernseher, Musikanlage, diversen Spielen und Leseecke ist ohnehin auf nahezu jedem Hof für die Gäste vorhanden. Dort trifft man sich bevorzugt am Abend zu geselligem Beisammensein.

Auf dem Hof finden Campingurlauber zudem meist einen Hofladen oder Kiosk vor, in dem sie sich mit Getränken, Essen, Wasch- und Putzmitteln sowie Taschentüchern und WC-Papier versorgen können. Auch viele andere nützliche Utensilien des Campingalltages sind dort fast immer zu finden. In einem hofeigenen Laden kann man sich natürlich insbesondere mit köstlichen selbst angebauten und hausgemachten Hofprodukten wie Milch, Eier, Wurst, Käse, Brot und Marmelade eindecken.

In den hauseigenen Wellnessoasen erholen sich die Camper gerne in der Sauna, im Dampfbad, im Solarium oder im Whirlpool. Sie lassen sich Massagen aller Art geben, schwimmen im hauseigenen Indoor-Pool oder setzen zu einem aktiven Rundparcours im Fitnessraum an.

Tolle Hofaktivitäten für alle Feriengäste

Besuch bei den Pferden

Die Campingurlauber können sich natürlich ebenso frei und ungezwungen bewegen wie alle anderen Gäste  des Hofes. Sie dürfen sich gerne tatkräftig bei der täglich anfallenden Hof- und Stallarbeit einbringen, die Tiere streicheln und füttern oder bei der Ernte helfen.

Werden am Hof Aktivitäten wie Nordic-Walking-Kurse, Grillen am Lagerfeuer mit Stockbrotbacken, Nacht- und Fackelwanderungen, Kutsch- oder Schlittenfahrten, Bauernhofolympiaden, geführte Wanderungen oder Angelwettbewerbe veranstaltet, dann sind dazu alle Feriengäste herzlich eingeladen.

Nicht selten bilden sich unter den Bauernhof- und Campingurlaubern sogar Fahrgemeinschaften wenn es um Ausflugsfahrten zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Umgebung geht. Hält der Hof unter anderem Ponys und Pferde, so werden meist Reitkurse für alle Stufen, vom Anfänger bis zum Profireiter angeboten. Natürlich kann derjenige, der das Reiten bereits erlernt hat auch Ausritte hoch zu Ross in die herrliche Umgebung unternehmen. Geführtes Reiten auf Ponys oder Pferden ist ebenfalls im Hofangebot zu finden. Am Nachmittag wird für die Gästekinder meist wöchentlich ein tolles Event veranstaltet, das vom Bastelnachmittag, über Drachen steigen lassen bis hin zum Backen von Kuchen oder duftenden Plätzchen in der Adventszeit reicht.

Gourmetreicher Bauernhof-Campingurlaub

Nicht jeder Campingbegeisterte möchte vor Ort am Urlaubsdomizil täglich selbst kochen und sich dreimal am Tag seine Speisen im Camper zubereiten. Viele dieser Gäste lassen sich gerne mal verwöhnen und das fängt schon bei einem reichhaltigen Bauernfrühstück mit hofeigenen Produkten an, das meist in Buffetform gereicht wird. Oftmals kann man außerdem Halb- oder Vollpension dazu buchen und die Gastgeberin kocht dabei noch vielerorts selbst nach alten traditionellen Bauernrezepten. Dazu werden selbst angebaute Obst- und Gemüsesorten sowie das eigene Korn und die Kräuter aus dem Bauerngarten verwendet.

Gibt es ein Hofcafé dann bekommt man selbstgebackene Kuchen und Torten serviert, im hauseigenen Restaurant speist man vorzüglich a´ la Carte. Hier kann man sich dann meist von einer regionalen Spezialitätenküche verwöhnen lassen.

Wer jedoch ein Campingurlauber mit Leib und Seele ist, der wird sich das Zubereiten der Speisen im eigenen Campmobil nicht nehmen lassen. Die Gäste können jederzeit einen Brötchenlieferservice in Anspruch nehmen. Aber auch die frische Milch und die Eier direkt aus den Nestern des Hühnerstalls kann man sich direkt an die Campertüre bringen lassen.

Andere Arten von mobilem Camping

Die wohl bekannteste Art des mobilen Campens ist der Rucksacktourismus. Der Camper führt dabei sein weniges persönliches Hab und Gut in einem möglichst leichten Rucksack, der auf dem Rücken getragen wird, mit sich. Diese Rucksacktouristen wandern oftmals über weite Strecken quer durch Deutschland oder gar durch ganz Europa.

Dasselbe ist natürlich auch mit dem Fahrrad möglich, das mitgeführte Reisegepäck befindet sich dann in den Satteltaschen sowie im Korb vor dem Lenker. Oftmals wird sogar zusätzlich ein Fahrradanhänger benutzt, falls man weiteres Großgepäck wie Zelte und Campingausrüstung dabei haben möchte. Rucksacktouristen die jedoch zu Fuß unterwegs sind, benutzen ab und zu öffentliche Verkehrsmittel oder lassen sich beim Trampen von vorbeifahrenden Autos ein Stück mitnehmen. In Amerika ist auch das Kanu- oder Kajakcamping weit verbreitet.

Ebenfalls aus den USA kommt der neue Begriff "Glamping" was für "glamourous camping" steht und eine luxuriöse Form des Campens darstellt, bei der die Zelte und Wohnwägen entsprechend exklusiv ausgestattet sind.

Weitere Komfort-Campingmöglichkeiten sind Blockhäuser, Lodges, Tipis, Schäferkarren und Hütten, die meist an Seen oder inmitten von Wäldern stehen und die ebenfalls an Camper als gehobene Nächtigungsmöglichkeit vermietet werden.

Selbst das Wintercamping bei eisigen Temperaturen hat mittlerweile auch in Deutschland Einzug gehalten. Es wird für besonders hart gesottene und kerngesunde sportliche Menschen meist verbunden mit anderen Wintersportaktivitäten.

All diese weiteren Campingarten sind natürlich auch in Verbindung mit Urlaub auf einem darauf spezialisierten deutschen Urlaubsbauernhof möglich.

Minimalste Campingausrüstung

Beim Zelturlaub auf Bauernhöfen, als Rucksack- oder Fahrradbackpacktourist, der hier Station macht, ist die Minimalausrüstung, die man dabei haben sollte, die nachfolgende:

  •     Wasserdichtes Zelt inklusive Zeltnägeln und Heringen
  •     Schlafsack
  •     Isomatte oder Luftmatratze
  •     Campingkocher und Campinggeschirr aus Plastik oder Blech


Man beachte dass es in Deutschland verboten ist wild zu campen und vor allem keine wilden Feuerstellen anzufachen. Das Campieren ist nur auf ausgewiesenen Campingplätzen oder auf Ferienbauernhöfen gestattet.

Deutscher Campingclub

Als eingefleischter Camper sollte man natürlich auch in den Deutschen Campingclub e.V. mit Sitz in München eintreten um Mitglied des Clubs zu werden.

Fazit

Camping ist etwas für freiheits- und naturliebende Menschen, die gerne unter offenem Himmelszelt nächtigen, das einfache, unkomplizierte Leben lieben und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchen. Sie haben sich noch viel Individualität, Unabhängigkeit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen bewahren können, welches sie alljährlich in ihrer Urlaubsvorliebe ausleben.


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