Urlaub auf dem Bauernhof in Bremen

Über Bremen...

Bremen

Klein aber oho – Deutschlands kleinstes Bundesland

Die Stadt Bremen ist ein so genannter „Zwei-Städte-Staat“, der aus den beiden Großstädten Bremen und Bremerhaven besteht. Zudem ist Bremen auch die Hauptstadt des gleichnamigen kleinsten deutschen Bundeslandes. Die zu beiden Seiten der Weser gelegene Stadt Bremen ist eine rund 560.000 Einwohner zählende Stadtgemeinde und zudem eine Freie Hansestadt, die passend das Kfz-Kennzeichen „HB“ für Hansestadt Bremen trägt. Die Stadt besitzt 88 Ortsteile, die in fünf Stadtbezirke zusammengefasst sind. Es handelt sich um die zehntgrößte Stadt Deutschlands, sie gehört zur Metropolregion Bremen/Oldenburg. Zur Stadt zählen die Postleitzahlengebiete von 28195 bis 28779, die Telefonvorwahl Bremens lautet 0421.

Weitere Bremer Daten, Zahlen & Fakten

Die Stadt Bremen besitzt mit der rund 111.000 Einwohner zählenden Großstadt Bremerhaven ein 53 km weiter nördlich gelegenes Überseehafengebiet, welches ebenfalls zum Bundesland Bremen gehört. Bremerhaven zählt zu den größten europäischen Hafenstädten, es ist ein bedeutendes Exportzentrum und ein wichtiger Standort für Forschung und Wissenschaft. Die Stadt verteilt sich auf einer Gesamtfläche von 93,82 km². Zur Nordsee sind es von Bremen aus nur rund 60 Kilometer. Die Stadt liegt sehr flach lediglich 11 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich auf einer gesamten Fläche von 325,56 km². Bremens Stadtgebiet ist rund 16 Kilometer breit und 38 Kilometer lang. 
Nach Oldenburg fährt man in östlicher Richtung ca. 50 Kilometer, nach Minden sind es 100 Kilometer, etwa 105 Kilometer ist man nach Osnabrück unterwegs und 120 Kilometer sind es jeweils nach Hamburg und Hannover. Südlich von Bremen befindet sich seit dem Jahre 1909 der internationale Flughafen. Die Stadt Bremen selbst als auch der Flughafen können über die Autobahn A 281 erreicht werden. Weitere Bundesautobahnen rund um Bremen sind die A1, die A 27 sowie die A 270. Der im Neorenaissance-Stil von 1885 bis 1889 erbaute rote Backsteinbau des Hauptbahnhofes ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt für IC- und ICE-Linien der Deutschen Bundesbahn. Er gilt als einer der zwölf am meisten frequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bundesbahn. Vom Hauptbahnhof aus führt die Straßenbahnlinie 6 direkt zum Flughafenterminal.

Brücken, Flüsse, Radfahren & mehr in Bremen

Die Stephanibrücke überspannt die Weser und ist zweigeteilt aufgebaut. Im oberen Brückenteil verläuft der Autoverkehr und darunterliegend ist der Teil für die Fußgänger und Radfahrer. Es gibt noch sechs weitere Weserbrücken und insgesamt über 600 Brückenbauten innerhalb Bremens. Neben der Weser fließen noch die Flüsse Lesum, Ochtum und die Wümme durch das Stadtgebiet von Bremen, ebenso ziehen sich gleich 18 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rund 2127 Hektar über die Stadtregion hinweg. Bremen gilt als ausgesprochene Fahrradstadt, nicht nur, das innerhalb der Altstadt und ihrer umliegenden Viertel sehr viel geradelt wird, auch namhafte Fernradwege wie der Brückenradweg von Bremen nach Osnabrück, der Wümme- und der Weserradweg sowie der Radfernweg von Hamburg nach Bremen werden hier außerordentlich viel genutzt.

Märchenhaftes Bremen und seine Wahrzeichen

Die Bremer Stadtmusikanten
Die Bremer Stadtmusikanten

Die touristische „Deutsche Märchenstraße“ führt über 600 Kilometer hinweg von Hanau nach Bremen direkt zu den Bremer Stadtmusikanten und weiter zum Klabautermann in Bremerhaven, wo sie auch endet. Auf ihrem Weg reihen sich unzählige Stationen des Reise- und Lebensweges der berühmten Gebrüder Grimm auf, wie Perlen an einer Schnur.

Im Jahre 1953 schuf der deutsche Bildhauer und Grafiker Gerhard Marcks in Bremen die berühmte Tierskulptur der Bremer Stadtmusikanten frei nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. Dabei stehen ein Hund, eine Katze und ein Hahn übereinander auf einem Esel, diese Bronzestatue gilt genau wie der Steinerne Roland als Wahrzeichen der Stadt. Der Bremer Roland wurde allerdings bereits im Jahre 1404 auf dem Marktplatz vor dem ebenfalls historischen Rathaus errichtet. Beides wurde im Jahre 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Statue hat eine Höhe von 5,47 Meter, wird von einem gotischen Baldachin überragt, im Rücken von einem Pfeiler gestützt und sie steht auf einem 60 Zentimeter hohen Podest. Damit besitzt die Figur eine Gesamthöhe von 10,21 Metern und gilt als höchste freistehende Statue aus der Zeit des deutschen Mittelalters. Allerdings trägt die Figur nicht mehr ihren originalen Kopf, dieser wurde ins Focke-Museum der Stadt verbracht. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges hatte man schlicht Angst, er könne bei Bombenangriffen auf die Stadt zerstört werden, deshalb verpasste man der Roland-Statue eine Nachbildung ihres Original-Kopfes.

Weitere sehenswerte Baudenkmäler, Viertel und Straßenzüge Bremens

Direkt gegenüber des rund 600 Jahre alten und im Gotik-Stil erbauten Rathauses befindet sich der so genannte „Schütting“, ein ehemaliges Kost- und Gildehaus der Bremer Kaufleute, in dem seit 1849 die Handelskammer von Bremen untergebracht ist. Das sehenswerte Gebäude wurde im Jahre 1973 unter Denkmalschutz gestellt. Und genau dort beim Rathaus und Schütting im Herzen Bremens, befindet sich der 3.484 Quadratmeter große Bremer Marktplatz mit seinen historischen Häuser- und Geschäftezeilen.

Beeindruckend ist das Eckgebäude mit dem hohen Büroturm der Bremer Baumwollbörse, die man hier bereits 1872 gründete. Ein weiteres historisches Gebäude mit vielen Türmchen, Erkern und Fenstern ist das Bremer Landgericht. Am Neustadtswall steht seit 1917 das so genannte Bremer Technikum, ein schlossartiger Gebäudekomplex welcher heutzutage als Hochschule genutzt wird. Auch die Stadtbibliothek im Forum „Am Wall“ ist in einem wunderschönen, historischen Gebäude beheimatet. Der Bücherbestand der Bibliothek liegt derzeit bei rund 514.000 Bänden, die  alljährlich rund 3,5 Millionen mal verliehen werden. Auf dem Campus der Universität befindet sich zudem noch die wissenschaftliche Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.

Die historische Altstadt Bremens ist unbedingt einen Besuch wert, denn hier gibt es eine Vielzahl wunderschöner historischer Bauten auf kleinstem Raum zu bewundern. Vielerorts wird roter Backstein verwendet, beispielsweise in der sehenswerten Böttcherstraße. Der zweitürmige Dom St. Petri, ein romanischer Kirchenbau aus dem 11. Jahrhundert, der heutzutage im gotischen Stil umgebaut zu bewundern ist, sollte unbedingt auf der Agenda der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten Bremens stehen. Ebenso das Dom-Museum, der Bibelgarten und die „Bleikeller“ genannte Ostkrypta des Bremer Doms, welche einige Mumien beherbergt. Aber auch die frühgotische Liebfrauenkirche von 1229, die nach dem St. Petri Dom die älteste Kirche der Stadt ist, sollte man sich anschauen. Weitere sehenswerte Gebäude sind die „Stadtwaage“ und das „Essighaus“ beide im Stile der Weserrenaissance erbaut, das repräsentative Gewerbehaus mit Ansgar-Säule am Ansgarikirchhof gelegen, das Gebäude der Bremer Bank am Domshof, die 47 Meter hohe Wasserkunst, die im Volksmund „umgedrehte Kommode“ genannt wird, das moderne mit viel Glas gestaltete Gebäude der Bremischen Bürgerschaft sowie die Bremer Stadthalle. Besuchen sollte man zudem den eindrucksvollen Platz und städtischen Verkehrsknotenpunkt namens „Domsheide, die spätgotische St. Martini-Kirche direkt an der Weser sowie das mittelalterliche Schnoorviertel, welches als ältester Siedlungskern Bremens gilt. Die unzähligen Schnoor-Häuserbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert vermitteln auf eindrucksvolle und romantische Weise, wie die einfachen Handwerksleute zu jener Zeit lebten und arbeiteten. Auch die Besselstraße mit ihren Wohnhäusern in Reihenbauweise, die in unterschiedlichsten Baustilen wie Historismus, Jugendstil und Klassizismus errichtet wurden, sollte man sich unbedingt ansehen. Ein klassisches Beispiel hierfür stellt das typische Altbremer Haus aus den 1930er Jahren dar. In Bremen-Nord liegen das Wasserschloss Schönebeck sowie die mittelalterliche Wasserburg Blomendal. Zum Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie gehört der 110 Meter hohe Fallturm, im dem genau 4,74 Sekunden lang eine Fallkapsel herunterfällt, in der während dieser Zeit absolute Schwerelosigkeit herrscht. Auch dieses schlichte und dennoch eindrucksvolle Bauwerk ist einen Abstecher wert und ohnehin von nahezu überall weithin sichtbar, allein durch seine Höhe.

Der beliebte Bürgerpark mit dem Park Hotel Bremen

Das altehrwürdige und mit fünf Sternen klassifizierte Park Hotel Bremen, das inzwischen der Dorint-Hotelkette gehört und prachtvoll inmitten des Bürgerparks liegt, ist ein architektonisch sehenswerter Bau. Seine exklusive Inneneinrichtung, seine malerische Lage am Hollersee umringt von üppigem Grün macht es zu einem beliebten Ausflugsziel. Der Bürgerpark gilt als das grüne Herz und beliebtes Naherholungsgebiet Bremens, wo man spazieren geht, auf der Finnbahn seine Runden zieht, auf Bouleplätzen spielt, mit den Kindern diverse Tiergehege besucht und mit Booten aus dem Bootsverleih auf den Parkgewässern herumschippert. 

Bremens beliebteste Fotomotive

Vor den Eingangspforten des Sendezentrums von Radio Bremen steht ein ganz beliebtes Bremer Fotomotiv. Es handelt sich dabei um ein Sofa ganz aus Bronze gegossen, auf dem ein bronzener Mops sitzt. Es wurde zu Ehren des Humoristen Vicco von Bülow, aus Film und Fernsehen bestens bekannt als „Loriot“, dort aufgestellt. Ein anderes vielfotografiertes Motiv ist die rund 100 Jahre alte Herdentorswallmühle mitten in der Bremer Innenstadt, die in einem Blumenmeer eingebettet liegt und ein Café in ihren Innenräumen beherbergt, in denen noch bis 1950 Korn gemahlen wurde. Natürlich zählen auch das historische Rathaus mit Marktplatz, die Roland-Statue, der St. Petri Dom und die Bremer Stadtmusikanten zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt.

Bremens Theater-, Musik- und Konzerthäuser

Freunde der Kulturszene sollten eine Aufführung im städtischen Theater Bremen am Goetheplatz besuchen. Weitere Theaterhäuser sind das Theater am Leibnizplatz, das Junge Theater, das Travestietheater im Schnoorviertel, gegründet von Madame Lothár sowie das Kindertheater Schnürschuh. Zudem findet seit 1994 alljährlich in Bremen das Straßentheaterfestival „La Strada“ statt, das rund 100.000 Besucher in die Stadt zieht. Neben dem Dom befindet sich das im Jahre 1928 erbaute Haus „Die Glocke“ in dem klassische Musikveranstaltungen aller Art stattfinden. Es zählt zu den drei besten europäischen Konzerthäusern.

Bereits im Jahre 1825 wurden die deutschlandweit bekannten Bremer Philharmoniker gegründet, die ganzjährig in Bremen auftreten. Weiterhin gehört die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zu den weltweit führenden Kammerorchestern. Organisator unzähliger musikalischer und künstlerischer Veranstaltungen in Bremen ist außerdem die Hochschule für Künste. Einer gelungenen Kombination aus Theater und Musik kann man im Musical Theater Bremen lauschen. In der Waldbühne mit Biergarten im Bürgerpark finden regelmäßig Jazzveranstaltungen statt.

An Bord des Theaterschiffes „Bremen“ wird nicht nur köstliche mediterrane Küche serviert sondern auch unvergessliche Abende bei Kabaretts, Komödien und Revuen, die dort gezeigt werden.

Weiterhin gibt es in Bremens Stadtviertel verteilt diverse Kinos und Filmtheater mit insgesamt rund 10.300 Plätzen. Unzählige Clubs, Lounges, Bars und Tanzlokale laden des Nachts zu ausgiebigem Feiern und Tanzen ein. Ganz besonders beliebt sind dabei die beiden Diskotheken „Lila Eule“ und das so genannte „StuBu“, ein vornehmlich von Studenten besuchtes Jazz-Lokal.

Sakralbauten in Bremens historischer Altstadt

Rathaus und St. Petri Dom in Bremen
Rathaus und St. Petri Dom in Bremen

Neben dem schon genannten, gewaltigen St. Petri Dom und der eindrucksvollen Liebfrauenkirche sollte man sich die St. Martini Kirche direkt an der Weser gelegen anschauen, ebenso die Probsteikirche St. Johann im Schnoorviertel sowie die St. Stephani Pfarrkirche am Westende der Altstadt, die den Mittelpunkt des gleichnamigen Stephaniviertels bildet. Ebenso ist die rote Backstein-Kapelle mit ihrem runden Kuppeldach auf dem Osterholzer Friedhof einen Abstecher wert. Es handelt sich mit 79,5 Hektar dabei um Bremens größten Friedhof auf dem derzeit weit über 100.000 Verstorbene ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Alljährliche Highlights und Veranstaltungen in Bremen

Zum Osterfest findet in Bremen jedes Jahr das Volksfest namens „Osterwiese“ mit mehr als 200 Schaustellern statt. Es zieht sich über 16 Tage hinweg und wird von weit über einer Million Besuchern aus aller Welt frequentiert. Seit 1035 gibt es zudem den „Bremer Freimarkt“, das ist eines der ältesten Volksfeste Deutschlands. Das Sommerfestival „Bremen swingt“ ist ebenso ein Besuchermagnet wie das Vegesacker Hafenfest, der Loggermarkt oder die alljährlichen Weihnachtsmärkte innerhalb der Stadt. Immer am Dreikönigstag, am 6. Januar, findet die Bremer Eiswette am Punkendeich nahe des Sielwalls statt. Der Bremer Karneval im Februar ist ebenso laut und bunt wie das Freiluftfestival „Breminale“ am Osterdeich. Ebenfalls im Februar findet das traditionelle „Schaffermahl“ statt, welches durch eine Art „Bruderessen“ die enge Verbindung zwischen der Bremer Schifffahrt und den Kaufmannsleuten darstellen soll. Solche ganz speziellen Brauchtümer der Stadt werden liebevoll „Bremensien“ genannt, wozu auch das Domtreppenfegen der Junggesellen und das Domklinkenputzen der Junggesellinnen zählt. Kulturfreunde finden sich auf dem Internationalen Literaturfestival oder auf dem Bremer Musikfest ein. Sportliebhaber wiederum besuchen gerne das Bremer Sechstagerennen, welches stets im Januar stattfindet. Im September ist alljährlich der Gang zur Maritimen Woche an der Weser ein must have für alle Bremer Bürger und weltweiten Besucher der wunderschönen Hansestadt. 

Die Stadt Bremen besitzt mit den Linien 15 und 16 zwei historische Museumsstraßenbahnen, die jeweils einmal pro Monat auf ihren jeweiligen Strecken verkehren. Sie zählen ebenfalls zu den vielbesuchten Bremer Events. Auch Stadtführungen, Nachtwächter-Rundgänge oder Stadtrundfahrten durch die mittelalterlich anmutenden Straßenzüge Bremens gehören zu den Topattraktionen der Stadt.

Im Bremer Stadtteil Vahr befindet sich eine Galopp-Rennbahn mit angeschlossenem Trainingszentrum für Pferd und Reiter gleichermaßen. Hier finden für Freunde des Pferdesports regelmäßig Galopprennen statt.

Bremen als Wirtschaftsstanddort

Im Überseehafengebiet Bremerhaven wird mit einer riesigen Palette verschiedenster Handelsgüter im- und exportiert. Das erstreckt sich von traditionellen Rohstoffen wie Baumwolle, die über die Bremer Baumwollbörse gehandelt wird aber auch Tee, Tabak, Reis, Weine, Zitrusfrüchte, Molkerei-, Fisch- und Fleischprodukte. Ansässig sind an diesem Hafenumschlagplatz beispielsweise Großunternehmen wie Atlanta, BLG Logistics Group, C. Melchers und Otto Stadtlander. Da Bremen ein bedeutender Standort für die Schiffsbau-, Stahl-, Elektronik- und Automobilindustrie ist, haben die Daimler AG als größter Arbeitgeber der Stadt sowie die Borgward GmbH hier einen Standort. Ein großer Automobilzulieferer ist die ortsansässige Hella-Gruppe. Die Deutsche Bahn besitzt wiederum in Bremen ein großes Bahnwerk. Die Stahlwerke Bremen heißen durch Übernahme inzwischen ArcelorMittal und die Luft- und Raumfahrtindustrie ist in Bremen sehr prägend vertreten. Am Flughafen Bremen sitzt das Unternehmen Airbus mit über 3.000 Beschäftigten. An der Uni Bremen entwickelte sich der größte deutsche Technologiepark, in dem mehr als 6000 Menschen Arbeit gefunden haben. Airbusteile, Satellitensysteme und Trägerraketen werden bei den Unternehmen OHB-Technology und Airbus Defence & Space hergestellt. Ziviles sowie militärisches Elektronikzubehör wird bei Atlas Elektronik und Rheinmetall produziert.

Aber auch die Nahrungs- und Lebensmittelbranche ist in Bremen zahlreich vertreten. Allen voran die Brauerei Beck & Co. sowie weitere namhafte Unternehmen wie Nordmilch, Könecke Fleischwaren, Hachez Schokoladenwaren, Kellogg´s Cornflakes und der Heimtierfutterhersteller Vitakraft haben einen Firmensitz in Bremen.

Touristisch relevant sind zudem Bremens Gewässer, die regelmäßig von Fahrgastschiffen und Torfkähnen zu Hafenrundfahrten genutzt werden. Torfkahnfahrten werden zudem durch das Teufelsmoor und in den ehemaligen Torfkanälen des Bremer Teilorts „Blockland“ angeboten. Die Wasserwege werden weiterhin von unzähligen Kanu- und Kajakvereinen rege befahren.

Bremens Hochschulen und Universitäten

Die Hansestadt verfügt gleich über zwei Universitäten, das sind die staatliche Universität mit rund 20.000 Studierenden und die private Jacobs University im Stadtteil Grohn mit rund 1500 Studierenden. Weiterhin gibt es die Hochschule für Künste, eine pädagogische Hochschule und zwei staatliche Hochschulen, die bereits in den frühen Jahren 1799 und 1873 gegründet wurden. Dort kann man in Studienzweigen wie der Wirtschaft, Technik, Sozialwissenschaften, Nautik, Kunst, Design sowie Musik immatrikulieren. Unzählige Institute, Forschungsanstalten und Stiftungen gehören ebenfalls zum breit gefächerten Bildungsangebot der Stadt Bremen. Allen voran die namhaften Frauenhofer- und Max-Planck-Institute.

Das Gesundheitswesen der Stadt Bremen

Es stützt sich auf die vier kommunalen Krankenhäuser in Bremen Mitte, Nord, Ost und Links der Weser, auf weitere vier Freie Kliniken in den Ortsteilen Gröpelingen, Schwachhausen und zwei in der Neustadt sowie auf drei kleinere Fachkliniken und unzählige niedergelassene Arztpraxen in jeglicher Fachrichtung.

Bremens Medienwelt

Überregional bekannt ist Radio Bremen, dieser Radiosender hat traditionell seinen Sitz in der Stadt. Auch der private Sender „Energy Bremen“, die Sender radio ffn, Motor FM und Hit-Radio Antenne Bremen sind hier ansässig. Bremens Einwohner können im Bürgerrundfunk Bremen kostenfrei eigene Radio- und TV-Sendungen kreieren. An Tageszeitungen erscheinen täglich die Bremer Nachrichten, der Weser-Kurier und die Bild mit einer Ausgabe des Großraumes Bremen. Weiterhin werden drei kostenlose Wochenblätter und ein paar kleinere Kultur- und Gesellschaftsmagazine verteilt. 

Museen in Bremen

Die Museenvielfalt Bremens ist sehr beeindruckend, deshalb nachstehend nur die bedeutendsten:

  • Das Überseemuseum – ein Völkerkundemuseum mit über 100jähriger Tradition
  • Die Kunsthalle - mit Kunstwerken und Kupferstichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart
  • Die Weserburg – ein Museum für moderne Kunst
  • Das Paula Modersohn-Becker Museum
  • Das Ludwig Roselius Museum
  • Die „Gesellschaft für Aktuelle Kunst“
  • Das Focke-Museum - mit dem Original „Roland-Haupt“
  • Das Heimatmuseum im Schloss Schönebeck
  • Das Dom-Museum mit Bleikeller im St. Petri Dom
  • Das moderne Science-Center „Universum“ - in der Form eines Wales erbaut, in dem man rund 300 Exponate selbst ausprobieren kann
  • Das Hafenmuseum in der Überseestadt im Speicher XI
  • Das Antikenmuseum im Schnoor-Viertel
  • Bremens maritime Viertel, Promenaden und Denkmäler


Im Hafen von Bremen-Vegesack liegt ein maritimes Denkmal, das „Schulschiff Deutschland“ – ein Dreimaster, der im Juni 1927 erstmals vom Stapel lief. Dort an der Weserpromenade zieht sich eine mondäne maritime Meile entlang, die von einem schönen Park, maritimen Denkmälern, Museen und weiteren historischen Schiffen gesäumt wird.

An der Uferpromenade der Einkaufsmeile „Schlachte“ liegt das weltweit bekannte grüne Segelschiff „Alexander von Humboldt“, welches dort als Hotel- und Restaurantschiff in Betrieb ist.

In den alten Stadthäfen der „Überseestadt“ herrscht ein ganz ausgefallenes Hafenflair mit pulsierendem Geschäftsbetrieb aber auch brandneuen Wohn- und Arbeitsstätten.  

Weiterhin kann man im Teilort Rekum direkt an der Weser den U-Boot-Bunker Valentin, der oftmals „Farge“ genannt wird, besichtigen. Dieser wurde dort von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkrieges errichtet.

Was gibt es an Besonderheiten in Bremens Stadtbezirken?

Im Stadtbezirk „Bremen-Mitte“ sind die Bremer Wallanlagen von 1805 zu nennen, die Reste der Bremer Stadtmauer mit ihren Befestigungsanlagen und die älteste öffentliche Parkanlage Deutschlands mit historischer Windmühle, in der sich heute ein Restaurant befindet. Weiterhin liegt dort Bremens größter Sportpark, die so genannte „Pauliner Marsch“ mit einer Fläche von 54 Hektar. Auch das Weserstadion als Heimat des berühmten Fußballvereins Werder Bremen ist dort beheimatet.

In „Bremen-Ost“ ist wiederum der größte Bürgerpark Deutschlands zu Hause, der insgesamt 202 Hektar umfasst. Im Stadtteil Schwachhausen befindet sich der Nelson-Mandela-Park mit dem Antikolonialdenkmal. Für Jogger und Crossläufer wurde die gelenkschonende Finnenbahn im Wittener Park mit einer besonders weichen und ca. 10 cm dicken Unterbodenschicht aus Sägespänen, Holzschnitzeln, Baumrinden und Rindenmulch angelegt. Rund 500 Läufer nutzen täglich diese Strecke. Auf einer Fläche von 46 Hektar bietet der Rhododendron-Park eine eindrucksvolle Sammlung dieser Pflanzengattung aber auch eine zauberhafte Azaleenvielfalt. Im Herzen dieser Parkanlage befindet sich zudem der rund 3,2 Hektar große Botanische Garten. Im gepflegten englischen Landschaftsgartenstil sind die Oberneulander Parks gestaltet. Einer davon ist der 8 Hektar große Achterdiekpark, in dem sich gleich sieben Teiche und eine Golfanlage befinden.

Im Stadtbezirk „Bremen-Süd“ liegen auf der linken Weserseite die Neustadtswallanlagen mit einer 16 Hektar großen Parkanlage und markantem Centaurenbrunnen. Auch der 223 Hektar große Park links der Weser zieht sich dort entlang. Im Ortsteil Huchting besticht die Grünanlage am Sodenmattsee. Eine weitere maritime Meile stellt links der Weser der 22 Hektar große Weseruferpark Rablinghausen dar.

Im Stadtbezirk „Bremen-West“ gibt es bereits seit dem Jahre 1928 den Waller Park in dem sich der Waller Friedhof befindet. Im Teilort Blockland befindet sich das gleichnamige 30 Quadratkilometer umfassende Landschafts- und Naturschutzgebiet links der Wümme mit vielen Ausflugslokalen und dem vielgenutzten Wümme-Radweg. Das „Blockland“ ist zwar ein Stadtteil Bremens, man fühlt sich dort jedoch eher ländlich und wie in einem Dorf mit Deichen, grünen Weiden und malerischen Bauernhäusern.

Im Stadtbezirk „Bremen-Nord“ zieht sich bereits seit dem 19. Jahrhundert der Knoops Park im ruhigen Grün- und Wohnviertel St. Magnus entlang. Der malerische Naturpark mit seinen Auenlandschaften rund um das Schloss Schönebeck in Vegesack umfasst nicht nur rund 30 Hektar sondern auch eine interessante Ökologiestation. Der Stadtgarten Vegesack wiederum ist zwar nur zwei Hektar groß, besitzt jedoch eine ein Kilometer lange maritime Flaniermeile, die von exotischen Gehölzen gesäumt wird.

Kulinarische Spezialitäten Bremens

Die bekannteste Köstlichkeit ist der regional angebaute Grünkohl, der mit Pinkel, Kassler, Speck und Kartoffeln gereicht wird. Pinkel ist ebenfalls eine norddeutsche Spezialität, darunter versteht man eine grobe, geräucherte Grützwurst, die man gebraten serviert. Im Winter bäckt man in Bremen den so genannten „Klaben“, eine Art lange haltbares Stollengebäck, das bereits Anfang Dezember in rauen Mengen gebacken wird, so dass es bis zum Osterfest reicht. Der beliebte „Bremer Babbeler“ ist ein langes Lutschbonbon und unter „Bremer Kluten“ versteht man eine Süßigkeit aus Zucker, Schokolade und Pfefferminze.

... und seine Gastronomie der Spitzenklasse

Im außergewöhnlichen Rahmen eines Segelschiffes kann man vorzüglich speisen auf der „Alexander von Humboldt“, die vor der maritimen Einkaufsmeile „Schlachte“ vor Anker liegt. Bis zu 200 Personen finden hier Platz, das Schiffsrestaurant ist aber auch für kleine Privatfeierlichkeiten bestens geeignet.

Im Atlantik Grand Hotel Bremens befindet sich das Restaurant „alto“ wo man einzigartige Kompositionen, exzellente Tartar- und Grillspezialitäten in edler Umgebung genießen kann.

Im historischen Kellergewölbe unterhalb des Rathauses befindet sich der Bremer Ratskeller. Dort speist man nicht nur exquisit sondern auch mit 600jähriger Tradition und einer erlesenen Weinauswahl, die ihresgleichen sucht. Hier kann man zudem Eventmenüs wie Krimi-, Gangster- und Draculadinner oder kulinarisch untermalte Konzertabende buchen.

Im ebenfalls historischen Restaurant „Comturei“, das in einem mittelalterlichen Kreuzgewölbe untergebracht ist, speist man nicht nur leckere deutsch-französische Köstlichkeiten sondern kann auch ein waschechtes Räuberessen mit riesigem Raubritterspieß bestellen.

Alle vorgenannten Bremer Spezialitäten & mehr kann man im Schnoorviertel im Concordenhaus mit seinem großen, historischen Saal für 72 Personen probieren.  

Inmitten Bremens Altstadt befindet sich außerdem das älteste Fischrestaurant der Stadt, im „Knurrhahn“ werden feinste Fischspezialitäten aller Art gereicht.

Vielfältige Bremer Freizeitattraktionen

Im Bremer Teilort mit dem wenig klangvollen Namen „Industriehäfen“ steht seit 2008 das Waterfront Einkaufszentrum mit über 90 Geschäften, die sich eine gesamte Verkaufsfläche von 44.000 m² teilen. Hier gehört also shoppen und bummeln zum Pflichtprogramm und passend dazu befinden sich ringsum gleich 4000 Parkplätze.

An der historischen Uferpromenade von Bremens Altstadt zieht sich die so genannte „Schlachte“ entlang. Dabei handelt es sich um einen historischen Straßenzug der parallel zum Ufer verläuft und in dem sich zahlreiche Geschäftshäuser mit Gastronomie- und Biergartenmeilen befinden.

Zwischen dem Goetheplatz und der St.-Jürgen-Straße zieht sich das „Bremer Viertel“ entlang. Dort pulsiert Tag und Nacht das Leben, es gibt unzählige kulturelle Attraktionen und Shoppingvarianten aller Art. Das von den Einheimischen nur liebevoll „Das Viertel“ genannte Gebiet besticht durch einen alternativen, ganz eigenwilligen Charme.

Im Technologiepark befindet sich seit Dezember 2015 auf einer Gesamtfläche von 1.800 Quadratmetern das DAV Kletterzentrum Bremen, welches vom Bremer Alpenverein mit 180 ständig wechselnden Kletterrouten ins Leben gerufen wurde.

Vor dem Haus der Bremer Bürgerschaft gibt es einen im Pflaster eingelassenen, bronzenen Gully-Deckel aus dem tierische Töne wie Maunzen, Bellen, Hahnenrufe und IA-Geschrei dringen. Diese unverkennbaren Laute der „Bremer Stadtmusikanten“ stellen einen ungewöhnlichen Spendenaufruf dar. Man soll hier Münzen in die Löcher des Gully-Deckels werfen, die der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe zu Gute kommen.

In der sehenswerten Böttcherstraße spannen sich zwischen zwei Häusergiebeln 30 aufgereihte Glocken aus original Meißner Porzellan, die außer zur Winterzeit stündlich bekannte Seemanns- und Volkslieder in hellen Tönen erklingen lassen. Ebenfalls in der Böttcherstraße befinden sich zwei weitere Sehenswürdigkeiten. Im Radisson Blu Hotel sollte man sich den um das Jahr 1930 im Art-Déco-Stil erbauten Himmelssaal mit seinem halbrunden Dach sowie den weißen und  blauen Glasbausteinverzierungen anschauen. Weiterhin ist der im Handwerkerhof der Böttcherstraße stehende Brunnen sehenswert, welcher nach der Legende der „Sieben Faulen“ gestaltet wurde.

Ein im Pflaster eingelassener „Spuckstein“ vor dem Domshof erinnert an die letzte Hinrichtung in Bremen. Dort wurde einer mehrfachen Giftmörderin der Kopf abgeschlagen. Als Zeichen ihrer Verachtung spucken die Bremer Bürger beim Vorbeigehen bis heute auf diesen Stein, wodurch er seinen Namen erhielt.

Die Firma Airbus Defence & Space bietet in Bremen eine ganz außergewöhnliche „Raumfahrtführung“ an und greift dabei mit den interessierten Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen.

Und wer als Fußballfan schon mal in der Stadt ist, der sollte sich natürlich ein Spiel des Fußballvereins Werder Bremen im stadteigenen Stadion nicht entgehen lassen.

Wer sich ganz besonderen Führungen, Touren, Ralleys, Themen-Rundgängen, Fahrradausflügen, Rundfahrten, Boots-Touren, Kulinarik-Trips und vielem mehr anschließen möchte, der sollte sich vertrauensvoll an die Agentur Stattreisen-Bremen.de wenden!

Bremerhavens top Highlights

An sakralen Bauten sollte man sich in Bremerhaven die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche sowie die beiden gleichnamigen Herz-Jesu-Kirchen in den Teilorten Lehe und Geestemünde ansehen. Ebenso das Wahrzeichen der Stadt, den Gebäudekomplex Columbus-Center im Alten Hafen. Der Leuchtturm von Bremerhaven wird Loschenturm genannt. Das 4-Sterne Atlantik Hotel Sail City ist mit 23 Etagen auf 147 Metern Höhe das höchste Gebäude im Bundesland Bremen und besticht durch seine außergewöhnliche, goldglänzende Segelform. Es gilt ebenfalls als Wahrzeichen der Stadt und von seiner Aussichtsplattform genießt man einen grandiosen Blick über ganz Bremerhaven. Weithin sichtbar ist der Bremer Richtfunkturm.

Auch dem wissenschaftlichen Ausstellungsgebäude im Alten Hafen mit dem Namen „Klimahaus Bremerhaven“ sollte man einen Besuch abstatten. Weitere sehenswerte Museen sind das Atlanticum im Fischereihafen, das Deutsche Auswandererhaus, das Deutsche Schifffahrtsmuseum am Alten Hafen, das Kunstmuseum und den Zoo am Meer, in dem viele wasserlebende und nordische Tierarten beheimatet sind.

Kulturbegeisterte sollten sich Aufführungen im Stadttheater Bremerhaven oder am Theater im Fischereihafen anschauen. Zu den maritimen Sehenswürdigkeiten zählen der Schiffsanlegeplatz Columbuskaje, das Besucherzentrum Lloyd-Werft, die Kaiser- und die Nordschleuse sowie die Havenwelten. Vorzüglich speist man auf dem Restaurant- und Museumsschiff „Seute Deern“, wo man sich auch trauen lassen kann. Die grünen Lungen Bremerhavens sind der Bürgerpark, der Speckenbütteler Park, der Weserdeich und Thieles Garten mit seinen Skulpturen und exotischen Pflanzen. Alle fünf Jahre findet in Bremerhaven das größte europäische Windjammer-Treffen, die „Sail“ statt. Ein bekannter Touristenmagnet ist die Gaststätte „Treffpunkt Kaiserhafen“ am alten Bananenpier, welche in der Bevölkerung liebevoll „die letzte Kneipe vor New York“ genannt wird. Bremerhaven ist nicht nur ein Umschlagplatz für Im- und Exporte aus aller Welt sondern auch ein Start- und Zielhafen für Kreuzfahrtschiffe, die vorwiegend im Nord- und Ostseeraum verkehren.


Tourist-Information

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH

Findorffstraße 105
D-28215 Bremen
Telefon: 0421-3 0800-10
Telefax: 0421-3 08 00-36

E-Mail: btz@bremen-tourism.de 
Homepage: www.bremen-tourismus.de

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